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	<title>Kommentare zu: Ein Autopilot zur nachhaltigen Finanzierung der AHV</title>
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		<title>Von: Jérôme Cosandey</title>
		<link>http://www.avenir-suisse.ch/13035/ein-autopilot-zur-nachhaltigen-finanzierung-der-ahv/#comment-39</link>
		<dc:creator>Jérôme Cosandey</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 12:33:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die finanziellen Probleme der Sozialversicherungen können nicht mehr einseitig durch höhere Beiträge und Steuern angegangen werden, wie Herr Schneider vorschlägt. Wir plädieren für ausbalancierte Mechanismen, die sowohl die Beitrags- wie die Leistungsseite berücksichtigen (Opfersymmetrie).

Das politische Ausbalancieren dieser Massnahmen führt jedoch häufig zu Abnützungskriegen (wie die gescheiterte 11. AHV-Revision zeigte). Deshalb hat die Politik in einzelnen OECD-Ländern Automatismen definiert, die bei auftretenden Defiziten in den Sozialsystemen automatisch in Kraft treten. 

In der neuen Avenir-Suisse-Publikation «Soziale Sicherheit sichern» weisen die Autoren nebst Dänemark auf die Beispiele von Schweden (wie von W. Nussbaum erwähnt) und Deutschland hin.
In Schweden wird bei einem Defizit in der gesetzlichen Rentenversicherung automatisch vom Einkommensindex auf den Bilanzindex umgestellt. Die Renten wachsen dann langsamer als die Löhne und Gehälter. Ist die Finanzstabilität wieder hergestellt, orientiert sich die Indexierung automatisch wieder am Einkommensindex. 

In Deutschland enthält die Formel zur Berechnung der Rentenanpassung den Nachhaltigkeitsfaktor, der die Zahl der Leistungsempfänger ins Verhältnis zu den Beitragszahlern setzt. Ein steigender Nachhaltigkeitsfaktor senkt den Rentenwert und sorgt somit für nachhaltige Finanzen in der gesetzlichen Rentenversicherung. Auch hier wachsen die Renten im Defizitfall langsamer als die Löhne und Gehälter.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die finanziellen Probleme der Sozialversicherungen können nicht mehr einseitig durch höhere Beiträge und Steuern angegangen werden, wie Herr Schneider vorschlägt. Wir plädieren für ausbalancierte Mechanismen, die sowohl die Beitrags- wie die Leistungsseite berücksichtigen (Opfersymmetrie).</p>
<p>Das politische Ausbalancieren dieser Massnahmen führt jedoch häufig zu Abnützungskriegen (wie die gescheiterte 11. AHV-Revision zeigte). Deshalb hat die Politik in einzelnen OECD-Ländern Automatismen definiert, die bei auftretenden Defiziten in den Sozialsystemen automatisch in Kraft treten. </p>
<p>In der neuen Avenir-Suisse-Publikation «Soziale Sicherheit sichern» weisen die Autoren nebst Dänemark auf die Beispiele von Schweden (wie von W. Nussbaum erwähnt) und Deutschland hin.<br />
In Schweden wird bei einem Defizit in der gesetzlichen Rentenversicherung automatisch vom Einkommensindex auf den Bilanzindex umgestellt. Die Renten wachsen dann langsamer als die Löhne und Gehälter. Ist die Finanzstabilität wieder hergestellt, orientiert sich die Indexierung automatisch wieder am Einkommensindex. </p>
<p>In Deutschland enthält die Formel zur Berechnung der Rentenanpassung den Nachhaltigkeitsfaktor, der die Zahl der Leistungsempfänger ins Verhältnis zu den Beitragszahlern setzt. Ein steigender Nachhaltigkeitsfaktor senkt den Rentenwert und sorgt somit für nachhaltige Finanzen in der gesetzlichen Rentenversicherung. Auch hier wachsen die Renten im Defizitfall langsamer als die Löhne und Gehälter.</p>
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		<title>Von: Schneider Alex</title>
		<link>http://www.avenir-suisse.ch/13035/ein-autopilot-zur-nachhaltigen-finanzierung-der-ahv/#comment-38</link>
		<dc:creator>Schneider Alex</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 06:06:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die langfristige Sicherstellung der AHV-Finanzierung kann nicht über die Anpassung des normalen Renteneintrittsalters an die veränderte Lebenserwartung erfolgen. Aufgrund der Arbeitsbelastung und den Anforderungen des modernen Arbeitsmarktes wäre eine generelle Erhöhung des Renteneintrittsalters kontraproduktiv. Bessere Alternativen sind: Flexibilisierung des Renteneintrittsalters; Beitragserhöhungen, ev. auf Kosten von Lohnerhöhungen; neue Finanzierungsquellen (Erbschaftssteuern, Kapitalgewinnsteuern, Luxussteuern; Umlagerung des Bundesbudgets zugunsten der AHV).]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die langfristige Sicherstellung der AHV-Finanzierung kann nicht über die Anpassung des normalen Renteneintrittsalters an die veränderte Lebenserwartung erfolgen. Aufgrund der Arbeitsbelastung und den Anforderungen des modernen Arbeitsmarktes wäre eine generelle Erhöhung des Renteneintrittsalters kontraproduktiv. Bessere Alternativen sind: Flexibilisierung des Renteneintrittsalters; Beitragserhöhungen, ev. auf Kosten von Lohnerhöhungen; neue Finanzierungsquellen (Erbschaftssteuern, Kapitalgewinnsteuern, Luxussteuern; Umlagerung des Bundesbudgets zugunsten der AHV).</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Nussbaum Werner</title>
		<link>http://www.avenir-suisse.ch/13035/ein-autopilot-zur-nachhaltigen-finanzierung-der-ahv/#comment-35</link>
		<dc:creator>Nussbaum Werner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 12:12:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Cosandey, ich möchte Sie darauf aufmerksam, dass wir (www.izs.ch) bereits vor vielen Jahren aufgrund einer mehrtägigen Studienreise durch Schweden auf das schwedische Modell der automatischen Anpassung der Sozialversicherung an die demografische Entwicklung hingewiesen habe. Dänemark ist also nicht das erste Land, welches diesen Automatismus eingeführt hat. Dennoch erscheint es interessant, dass in diesen nordischen Staaten bereits vor längerer Zeit ein gesellschaftlicher und politischer Konsens für diesen Anpassungsautomatismus in einem heiklen Bereich gefunden werden konnte.

Die Innovation Zweite Säule (www.izs.ch), die ich präsidiere, hat übrigens beschlossen, im nächsten Jahr eine Studienreise nach Dänemark durchzuführen, um mit den massgeblichen Stellen und Personen grundsätzliche und zukunftsorientierte Bereiche v.a. der kapitalmarktorientierten Vorsorgesysteme zu besprechen. Ich lade Sie schon heute ein, an dieser Studienreise teilzunehmen. Die IZS wird anfangs 2012 weitere Details zu dieser Studienreise, wie auch zu den übrigen Aktivitäten im nächsten Jahr, publizieren.

Mit freundlichem Gruss  W. Nussbaum]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Cosandey, ich möchte Sie darauf aufmerksam, dass wir (www.izs.ch) bereits vor vielen Jahren aufgrund einer mehrtägigen Studienreise durch Schweden auf das schwedische Modell der automatischen Anpassung der Sozialversicherung an die demografische Entwicklung hingewiesen habe. Dänemark ist also nicht das erste Land, welches diesen Automatismus eingeführt hat. Dennoch erscheint es interessant, dass in diesen nordischen Staaten bereits vor längerer Zeit ein gesellschaftlicher und politischer Konsens für diesen Anpassungsautomatismus in einem heiklen Bereich gefunden werden konnte.</p>
<p>Die Innovation Zweite Säule (www.izs.ch), die ich präsidiere, hat übrigens beschlossen, im nächsten Jahr eine Studienreise nach Dänemark durchzuführen, um mit den massgeblichen Stellen und Personen grundsätzliche und zukunftsorientierte Bereiche v.a. der kapitalmarktorientierten Vorsorgesysteme zu besprechen. Ich lade Sie schon heute ein, an dieser Studienreise teilzunehmen. Die IZS wird anfangs 2012 weitere Details zu dieser Studienreise, wie auch zu den übrigen Aktivitäten im nächsten Jahr, publizieren.</p>
<p>Mit freundlichem Gruss  W. Nussbaum</p>
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