Multis: Ihre Rolle und Bedeutung in der schweizerischen Wirtschaftspolitik

Der bisherige Erfolg des schweizerischen Innovationssystems gründet in einem engen Netzwerk von forschungsstarken Multis, innovationsorientierten KMU, leistungsfähigen Hochschulen und einer starken Berufsbildung. All dies funktioniert weitgehend ohne staatliche Steuerung. Die Aufgabe des Staates beschränkt sich auf die Bereitstellung von Rahmenbedingungen, die allen Unternehmen unabhängig von ihrer Grösse optimale Entwicklungsmöglichkeiten bieten.

Das renommierte Journal «Aussenwirtschaft – Schweizerische Zeitschrift für internationale Wirtschaftsbeziehungen», das vom Schweizerischen Institut für Aussenwirtschaft und angewandte Wirtschaftsforschung an der Universität St. Gallen herausgegeben wird, erscheint seit Beginn des Jahres 2016 in einem neuen Kleid. Die erste Nummer ist dem Thema «Multis: Ihre Rolle und Bedeutung in der schweizerischen Wirtschaftspolitik» gewidmet. Darin findet sich auch eine überarbeitete und gekürzte Fassung des Avenir Suisse Diskussionspapiers «Multis: Zerrbild und Wirklichkeit. Der vielfältige Beitrag globaler Unternehmen zum Schweizer Wohlstand» aus dem Jahr 2013.

Alois Bischofberger studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Zürich. Nach einer Tätigkeit in einem Unternehmensberatungsbüro trat er 1973 in die Credit Suisse ein, wo er von 1986 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2008 Chefökonom, Leiter des Economic Research und Mitglied der Global Economic & Strategy Group der Bank war. Von 2008 bis 2016 arbeitete er Teilzeit als Adjunct Fellow bei Avenir Suisse, wo er sein Schwergewicht auf Fragen der Makroökonomie und der Altersvorsorge legte.
Rudolf Walser studierte nach einer Banklehre und praktischer Tätigkeit bei der Schweizerischen Kreditanstalt Volkswirtschaftslehre an der Hochschule St. Gallen. Von 1973 bis 1979 war er Wissenschaftlicher Adjunkt bei der damaligen Handelsabteilung (heute seco), wovon vier Jahre als 1. Botschaftssekretär bei der Schweizer OECD-Delegation in Paris. Anschliessend leitete er bis 1982 den Stab Volkswirtschaft der F. Hoffmann-La Roche AG in Basel. Von 1982 bis Ende 2007 war er Mitglied der Geschäftsleitung und Chefökonom des Vororts des Schweizerischen Handels- und Industrievereins (heute economiesuisse). Seither arbeitet er teilzeitlich als Adjunct Fellow bei Avenir Suisse mit den Schwerpunkten Geld und Währung, Forschung und Bildung und allgemeine Wirtschaftspolitik.
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