Dr. Gerhard Schwarz ist ehemaliger Direktor von Avenir Suisse. Zuvor arbeitete er fast dreissig Jahre für die Neue Zürcher Zeitung, u.a. als Leiter der Wirtschaftsredaktion und als stellvertretender Chefredaktor. Seine Studien der Volks- und Betriebswirtschaftslehre absolvierte er an der Hochschule St. Gallen, in Kolumbien und an der Harvard Business School. Seit 2014 ist er Präsident der Progress Foundation sowie Vice President der Mont Pelerin Society.

«Menschen sind keine Engel»

Gerhard Schwarz ist zurückgetreten als Direktor von Avenir Suisse. In einem Interview mit den NZZ-Redaktoren Andrea Martel und Thomas Fuster zieht er Bilanz nach sechs Jahren: ein Gespräch über den Einsatz von Avenir Suisse für marktwirtschaftliche Rahmenbedingungen, über die Angst der Wirtschaftsführer, sich politisch zu exponieren und über die Tendenz, wirtschaftliche Probleme als Folge von zu viel Markt und Liberalisierung zu sehen.
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Schlagwörter: Liberalismus, Neoliberalismus

«Ein bisschen ist die Welt auch calvinistisch»

Gerhard Schwarz, zwischen 2010 und 2016 Direktor von Avenir Suisse, tritt Ende März von seinem Posten zurück. Hansjörg Müller und Dominik Feusi von der «Basler Zeitung» haben die Gelegenheit genutzt, mit ihm darüber zu sprechen, wie es um die Wirkmächtigkeit liberaler Ideen in der Schweiz bestellt ist. Im Interview mit spricht Gerhard Schwarz über echten und falschen Liberalismus, aber auch über Marxismus in St. Gallen oder Whiskey als Anlageobjekt.
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Schlagwörter: Liberalismus, Neoliberalismus

Impulse für die Schweiz

Unsere «Quer-, Vor- und Nachdenk-Fabrik» vermochte im 2015 da und dort Impulse zu geben, die zu scharfen Debatten führten und früher oder später ihren Niederschlag in der Gesetzgebung finden werden. Der Tätigkeitsbericht 2015 gibt Ihnen eine Gesamtschau über unsere Arbeit im vergangenen Jahr, die Beilage «avenir sélection» eine Auswahl der besten Beiträge unserer Projektleiter.
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Früher Ausbau in Richtung Pharma

Wie zukunftsweisend die Fusion von Ciba und Sandoz zu Novartis war, lässt sich eigentlich erst heute beurteilen. In den vergangenen 20 Jahren wuchs die Pharmaindustrie zur mit Abstand wichtigsten Exportbranche der Schweiz heran.
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Schlagwörter: Innovation, Pharmaindustrie, Wachstum

Der Staat als Wachstumsbremse

In seiner 60. und zugleich letzten Kolumne «Die wirtschaftspolitische Grafik» geht Gerhard Schwarz der schwachen Schweizer Arbeitsproduktivität auf den Grund. Die Vermutung liegt nahe, dass das hohe Wachstum der Beschäftigung in der öffentlichen Verwaltung sich negativ auf die Entwicklung der Arbeitsproduktivität ausgewirkt hat.
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Schlagwörter: Wachstum

Planwirtschaftliche Nachhaltigkeit

Die Bürgerinnen und Bürger werden gegängelt, ohne es zu merken. Ein ziemlich repräsentatives Beispiel dafür ist die «Strategie Nachhaltige Entwicklung 2016-2019» des Bundesrats. Es besteht die Gefahr, dass ein allzu umfassend definierter Nachhaltigkeitsbegriff ein unrealistisches Schlaraffenland heraufbeschwört.
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Schlagwörter: Freiheit, Schweiz

Die falsch verstandene Soziale Marktwirtschaft

Ludwig Erhard, von 1949 bis 1963 erfolgreicher Wirtschaftsminister, kämpfte als politisch glückloser Bundeskanzler (1963–1966) mit Zivilcourage gegen den «Mainstream» und löste sein Versprechen des «Wohlstands für alle» ein. War Erhard also kein Neoliberaler? In einer Besprechung von Horst Friedrich Wünsches Buch «Ludwig Erhards Soziale Marktwirtschaft» in der NZZ kritisiert Gerhard Schwarz, der Autor versuche penetrant, einen Keil zwischen Erhard und andere Liberale zu treiben.
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Schlagwörter: Erhard Ludwig, Liberalismus, Ordoliberalismus, Reformen, soziale Marktwirtschaft

Die Welt dreht weiter

Längst kriti­sieren nicht nur links-grüne Fun­damenta­listen das Wachstum, sondern auch Bürger, die alles andere als marktwirtschaftsfeindlich einge­stellt sind, obwohl sich kaum be­streiten lässt, dass weder sozialer Fortschritt noch technische In­novation ohne Wachstum mög­lich sind. Nehmen wir den «Generatio­nenvertrag»: Die AHV-Ausgaben werden infolge der Pensionie­rung geburtenstarker Jahrgän­ge bald signifikant steigen. Will man diese Kostenexplosion ohne eine
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Schlagwörter: AHV, Alternde Gesellschaft, Altersvorsorge, Generationenvertrag, Wachstum, Zuwanderung

Zwischen Pragmatismus und Prinzipientreue

Wir leben in «interessanten», also schwierigen Zeiten, und an Herausforderungen besteht in der Politik kein Mangel. In einem Vortrag hat sich Gerhard Schwarz dafür ausgesprochen, sich auf die grossen Fragen zu konzentrieren und das Hickhack beiseite zu lassen. Neben einer Fokussierung auf die Sachthemen brauche es wieder mehr Optimismus statt Kümmernis, mehr Fortschritt statt Bewahrung.
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Schlagwörter: Liberalismus, Politik

Fluch einer nicht diversifizierten Wirtschaft

Der niedrige Erdölpreis trifft die Opec-Staaten hart und bremst ihr Wachstum. Gleichzeitig ist auch eine schnelle Erholung beim Erdölpreis unwahrscheinlich, da weder ein Angebotsrückgang noch ein starker Nachfrageanstieg in Sicht ist. Wollen die Opec-Staaten für die Zukunft solche Situationen vermeiden, gibt es nur eine Lösung: Sie müssen die zum Teil groteske Anhängigkeit vom Erdöl reduzieren - und sich modernisieren.
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Schlagwörter: BIP, Erdöl, Wachstum

Wachstum – weshalb, wieviel und wie?

Kann die Wirtschaft immer weiter wachsen? Wohin soll stetiges Wachstum noch führen? – Das neue avenir spezial «Wachstum – weshalb, wieviel und wie?» vereint Beiträge zu einem Thema, das alle betrifft, aber dennoch schwer fassbar bleibt. Verwöhnt durch ein jahrzehntelang steigendes Bruttoinlandprodukt breiten sich Wohlstandsmüdigkeit und Wachstumsskepsis aus. Die Publikation zeigt auf, was wir dem wirtschaftlichen Wachstum verdanken – aber auch, wie es verantwortungsvoll gestaltet werden muss.
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Schlagwörter: Altersvorsorge, Wachstum, Wohlstand

Konsumenten als Gewinner

Der grösste Effekt der bilateralen Verträge auf die Schweizer Wirtschaft ist nicht etwa bei den Exporten zu beobachten, sondern bei den Importen. Für den Wettbewerb ist dies eine erfreuliche Nachricht.
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Schlagwörter: Globalisierung, Wachstum, Wettbewerbspolitik

Der Wohlstand wächst doch

Trotz relativ hoher Zuwanderung hat das Bruttoinlandprodukt pro Kopf in der Schweiz eher langsam zugenommen. Dennoch haben die Schweizer deutlich profitiert; bloss nicht so sehr materiell.
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Schlagwörter: Arbeitsmarkt, Bilaterale, BIP, Masseneinwanderungsinitiative

Im gallischen Dorf?

Die Schweiz tut sich mehr denn je schwer mit der EU. Doch vorläufig gibt es keine Alternative zu den Bilateralen. Zwar wird der Wert der Verträge oft hochstilisiert, die Kosten eines Alleingangs werden jedoch ebenfalls unterschätzt. Auch wenn der bilaterale Weg steiniger und steiler wird, sollte er beschritten werden.
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Schlagwörter: Direkte Demokratie, Freiheit, Globalisierung, Personenfreizügigkeit, Wohlstand, Zuwanderung

Bilateralismus – was sonst?

Die bilateralen Verträge mit der EU waren in wirtschaftlicher Hinsicht gut für die Schweiz. Neben den grossen Unternehmen gehören auch die KMU, die Konsumenten und der Mittelstand zu den Gewinnern. Eine Kündigung der Bilateralen wäre zu riskant, weil letztere zu einer bisher unerreichten Verflechtung der Schweiz mit der EU geführt haben und die Schweiz nicht zum Ausgangspunkt zurückkehren kann. Es fehlen auch geeignete Alternativen.
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Schlagwörter: Bilaterale, EU, Europäische Union

Gefährlicher Währungspatriotismus

In Währungsfragen ist die Schweiz für viele Anleger ein sicherer Hafen. Sie erfährt bei jeder globalen Krise einen grossen Zufluss von ausländischem Kapital, das im sicheren Hafen Schutz sucht − was die SNB jeweils in schwierige Situationen bringt. Das ist aber nur die halbe Geschichte. Richtig ist auch: Dieser Trend hat seinen Ursprung auch im Inland, und zwar bei Privatpersonen genauso wie bei hiesigen Firmen, die nur mehr zurückhaltend im Ausland investieren.
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Schlagwörter: Finanzkrise, Geldpolitik, Schweizer Franken, SNB

Mit weniger Einsatz immer reicher

Die Menschen in den westlichen Industriestaaten arbeiten heute viel weniger als noch vor wenigen Jahrzehnten. Allein seit 1950 ist in der Schweiz die Arbeitszeit um 21% zurückgegangen. Dass der Wohlstand trotz dem geringeren Arbeitseinsatz stieg, ist insgesamt eine grosse Erfolgsgeschichte. Es wäre jedoch verheerend, daraus den Schluss zu ziehen, man könne und solle nun künftige Produktivitätsfortschritte nur noch in Form von Arbeitszeitreduktionen konsumieren.
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Schlagwörter: Arbeitsmarkt, Einkommen

Freiheit und Verantwortung – keine Einbahnstrasse

In der Triade von Freiheit, Verantwortung und Toleranz liegt nicht nur mehr Menschlichkeit, sondern die Chance für eine florierende Entwicklung – besonders in einem kleinen Land mit einer begrenzten Zahl von möglichen Verantwortungsträgern.
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Schlagwörter: Freiheit, Freiheitliche Ordnung, Verantwortung

Sachfragen mässigen Emotionen

Im Ergebnis des letzten Wahlsonntags ist auch bei näherer Betrachtung nichts «Verheerendes» zu entdecken. Selbst die These vom «Rechtsruck» darf hinterfragt werden, liegt doch das Wahlergebnis 2015 nicht weit von dem des Jahres 2007 entfernt. Auch die von einigen geäusserten Zweifel an der direkten Demokratie sind wenig angebracht. Hingegen hat uns die direkte Demokratie über die Jahre viel Unappetitliches erspart. Dass aber Wahlergebnisse nicht allen gefallen, ist Teil des Systems und sollte niemanden beunruhigen.
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Schlagwörter: Direkte Demokratie, Wahlsystem

«Mich stört Ihr Unterton»

Im Interview mit dem Tages-Anzeiger hat Gerhard Schwarz sein liberales Weltbild erklärt und auch, warum er mit der mit dem Attribut «neoliberal» keine Berührungsängste kennt. Gleichzeitig begrüsste er die Möglichkeit einer bürgerlicheren Politik für die Schweiz, weil eine solche die politische Meinung der Bevölkerung besser abbilde.
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Schlagwörter: Liberalismus, Neoliberalismus

Regionale Identität als Marke

Alle schimpfen über die Globalisierung, und alle machen sie irgendwie mit. Das hat gute Gründe, denn die Globalisierung bringt gewaltige Vorteile — in Summe letztlich für alle. Man überlege sich einmal, wie viele Produkte und Dienstleistungen man konsumiert, die es ohne Globalisierung nicht gäbe: Den PC, auf dem dieser Artikel geschrieben wurde, die Zitronen und
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Schlagwörter: Globalisierung

Liberales Gesellschaftsbild

Im Interview mit dem CEPS (Centre for Philanthropy Studies) spricht Gerhard Schwarz unter anderem über zivilgesellschaftliches Engagement. Er ist überzeugt, dass die Orientierung am Individuum mehr Spielraum lässt für Experimente, Unvorhergesehenes und Abweichendes, als wenn man zu sehr auf den Staat setzt.
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Schlagwörter: Mäzenatentum, Stiftungswesen

Watch the Swiss

Was ist das Besondere an der Schweiz? Wo liegen ihre Stärken, wo ihre Schwächen? Für unser druckfrisches Buch «Watch the Swiss» haben wir Persönlichkeiten rund um den Globus um ihre Meinung zur Schweiz gebeten. Es freut uns sehr, dass wir, neben vielen anderen, so unterschiedliche Persönlichkeiten wie Udo Di Fabio, Ottmar Hitzfeld, Wolfgang Schüssel, Lim Siong Guan, Jonathan Steinberg oder Helen Zille für einen Beitrag gewinnen konnten – und für das Vorwort niemand geringeren als Aussenminister und Bundesrat Didier Burkhalter.
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Schlagwörter: Europa, Föderalismus, Kleinstaat, Unabhängigkeit

Falsche Insinuationen

Das Gerangel in der Friedrich-A.-von-Hayek-Gesellschaft muss jeden, dem die Anliegen des Vereins wichtig sind, betrüben (und einige der Autoren und Leser dieses Magazins zählen bekanntlich zu den Mitgliedern der Gesellschaft). Im Interesse des Häufchens von Liberalen wäre es gewesen, sich «zusammenzuraufen», nachdem sich Konfliktpotential abzuzeichnen begonnen hat. Das war bis zur Gremiensitzung in Berlin und
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Reden wir von der Lebenserwartung . . .

Innerhalb der OECD gehört die Schweiz zu den Ländern mit dem niedrigsten Rentenalter. Vor diesem Hintergrund ist die Erhöhung des Rentenalters der Frauen um ein Jahr nur ein Trippelschritt – wenn auch immerhin in die richtige Richtung.
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Schlagwörter: 2. Säule, 55Plus, Alternde Gesellschaft, Altersvorsorge, Berufliche Vorsorge / BVG, Renten, Rentenalter, Rentenansprüche

Gefährdete Konsumentenfreiheit

Die heutige Konsumentenpolitik ist anachronistisch und droht die Konsumentensouveränität in kleinen Schritten auszuhöhlen – eine «Regulierungs- und Bevormundungsbremse» tut not. Konsumentenschutz umfasst die Gesamtheit aller Massnahmen, mit denen die Menschen durch den Staat in ihrer Rolle als Verbraucher geschützt werden sollen. Was sich zunächst als harmlose Definition anhören mag, hat es in sich: Vom «Konsumentenschutz»
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Schlagwörter: Konsumentenpolitik

Kleinheit als Chance

«Die Schweiz ist eines der offensten Länder der Welt»: Als Grund dafür nennt Gerhard Schwarz in einem Interview anlässlich des 5. Zentralschweizer Wirtschaftsforums die Kleinheit und die Ressourcenarmut, die zum Austausch zwingen. Kleine Länder können sich nicht abschotten – das sei ein Schlüssel ihres Erfolges.
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Die gesunde Wahl

Sich entscheiden kostet Kraft. In vielen Belangen möchten die meisten nicht auf die eigenen Wahl- und Entscheidungsmöglichkeiten verzichten, etwa bei Kleidern, Autos oder dem Hauskauf. Schlecht aber steht es um die Wahlfreiheit im Gesundheitswesen, wo Markt und Wettbewerb gerne kritisiert werden.
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Schlagwörter: Gesundheitswesen, Wahlmöglichkeiten

Der Markt ist Menschenwerk

Dass Tausch und Geld bei unseren Vorfahren spontan entstanden sind und nicht von oben verordnet wurden, ist heute nicht mehr allgemein bewusst. Auch ist der Markt selbst kein Wesen, sondern nur das Ergebnis des Zusammenwirkens vieler Menschen - der gleichen, die in der Demokratie als Wähler die Regierung bestimmen.
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Schlagwörter: Marktwirtschaft, Staat

Musterknabe auf eigene Kosten

Die Schweiz darf dank hoher Energieeffizienz und geringer CO2-Belastung als ökologische Vorreiterin gelten. Umgekehrt handelt sie sich mit hohen Emissionssteuern im Vergleich zu anderen Ländern selbst einen Standortnachteil ein. Sinnvoller wäre es, die CO2-Reduktion dort vorzunehmen, wo sie am günstigsten ist.
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Schlagwörter: Steuern, Umweltschutz

Der Ökonom, der gegen den Überfluss kämpfte

Im Rahmen des Buchprojekts «Verlockungen zur Unfreiheit» hat Gerhard Schwarz den Ökonomen John Kenneth Galbraith porträtiert. Dieser war nicht nur ein leidenschaftlicher Publizist, sondern auch politisch äusserst aktiv und Berater mehrerer US-Präsidenten. Wegen seiner grossen Staatsgläubigkeit machte er sich unter seinen liberalen Kollegen eher weniger Freunde.
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Schlagwörter: Galbraith John Kenneth, Kapitalismus, Ökonomie

Reiche Städte – und reiche Schweiz

Der Reichtum der Schweiz ist enorm. Das Pro-Kopf-Einkommen kann in ländlichen Kantonen mit demjenigen in Europas Ballungszentren durchaus mithalten.
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Schlagwörter: Pro-Kopf-Einkommen, Wohlstand

«Liberalismus bedeutet nicht Beliebigkeit»

Denkanstösse eines liberalen Systemkritikers: Im Interview mit dem Magazin «Persönlich» äussert sich Gerhard Schwarz zur Rolle der SRG, aber auch zu generellen Fragen des Liberalismus und zu den Aufgaben und dem Einfluss von Avenir Suisse.
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Schlagwörter: Liberalismus, Medien, Medienförderung

Dienstleistung auf Abruf

Durch viele Unternehmen der «Sharing Economy» werden Kleinstunternehmer und Kunden zusammengeführt, können sich Angebot und Nachfrage sehr flexibel finden. Die vielen Versuche, diese neuen Unternehmen regulatorisch an die Hand zu nehmen, sind mit einer gewissen Skepsis zu betrachten. Konsumentenfreundliche Behörden müssten den Wettbewerb zulassen.
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Schlagwörter: KMU, Sharing Economy, Taxi

Mit Risiko Renten sichern

Die Idee, Pensionskassen Anlagen an einen sogenannten «Zukunftsfonds Schweiz» zur Vorschrift zu machen, wird von Gerhard Schwarz kritisch hinterfragt. Es drohen diverse Fallgruben.
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Schlagwörter: Pensionskassen, Renten, Risikoinvestitionen

Wettbewerbsfähig mit starkem Franken

Im Umgang mit dem starken Franken sind primär die Unternehmen gefordert. Der Wirtschaftspolitik kommt die Aufgabe zu, längst fällige – und nota bene bekannte – Verbesserungen der Standortqualität zügig in Angriff zu nehmen. Das neue avenir spezial «Wettbewerbsfähig mit starkem Franken» präsentiert 10 Thesen, wie die Politik und die Wirtschaft mit klugen wirtschafts- und unternehmenspolitischen Massnahmen auf die Höherbewertung des Frankens reagieren können.
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Schlagwörter: Euro-Mindestkurs, Standortqualität, Starker Franken, Wettbewerbsfähigkeit

Die Mär vom dominanten Markt

«Eine wirtschaftspolitische Agenda für die Schweiz» präsentierten vor 20 Jahren verschiedene Wirtschaftsführer und Professoren mit dem sogenannten «Weissbuch». Trotz grosser Kritik und medialem Aufschrei wurden mit den Jahren einige der vorgeschlagenen Reformen umgesetzt – und bis heute hat das Land wieder zu ansehnlichem Wachstum zurückgefunden. Ist die Schweiz nun eine funktionierende Marktwirtschaft? Leider nein, sagen die Fakten.
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Schlagwörter: Marktordnung, Marktwirtschaft

Unsoziale Grosszügigkeit

Bei der Verbilligung der Krankenkassenprämien gibt es zwischen den Kantonen grosse Unterschiede. De facto führt die Verbilligung dazu, dass die Krankenkassenprämien einkommensabhängig werden, also Personen mit geringem Risiko und hohem Einkommen unter Umständen sehr viel zahlen, solche mit hohem Risiko und niedrigem Einkommen hingegen fast gar nichts; das ist Umverteilung statt Versicherung.
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Schlagwörter: Krankenkassen, Prämienverbilligung

Wir brauchen mehr Prinzipientreue

Mit dem Ordoliberalismus – der sozialen Marktwirtschaft – sind die Schweiz und Deutschland nicht schlecht gefahren. Es ist fast grotesk, dass aus anderen Ländern gefordert wird, deren Regeln zu brechen. Nicht Pragmatismus, sondern Prinzipientreue brauchen wir.
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Schlagwörter: Deutschland, Ordoliberalismus, Pragmatismus

Die Schweiz – Europameister der Ungleichheit?

Verteilungsfragen geniessen nicht erst seit Thomas Pikettys Bestseller über den Kapitalismus im 21. Jahrhundert grosses Interesse. Erschwert wird die Debatte dadurch, dass man sich über die Definitionen nicht einig werden kann und will.
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Schlagwörter: Ungleichheit, Vermögensungleichheit, Vermögensverteilung

Zunehmend wirtschaftskritischer Souverän

Im Ausland wird immer wieder respektvoll zur Kenntnis genommen, wie wirtschaftsfreundlich die Schweizer Stimmbürger entscheiden. Doch in letzter Zeit machen sich Trends bemerkbar, die beunruhigen. Wirtschaftsfreundlichkeit und Berechenbarkeit scheinen zu bröckeln.
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Schlagwörter: Direkte Demokratie, Volksinitiative, Wirtschaftliche Freiheit

Leider wohlstandsverwöhnt

In Gesprächen mit Schweizer Unternehmern dauert es meist nicht lange, bis man auf die Frankenstärke zu sprechen kommt. Sie macht zu schaffen und wäre daher ein guter Anknüpfungspunkt für eine mutige wirtschaftspolitische Erneuerung. Doch von Politikern jeglicher Couleur hört man mehrheitlich, es bestehe kein Bedarf an grundlegenden Reformen. Die Schweiz stehe in allen Ranglisten weit
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Schlagwörter: Wachstum, Wohlstand

SNB beweist ihre Unabhängigkeit

Der Entscheid der Schweizerischen Nationalbank (SNB), die Untergrenze von 120 für den Franken-Euro-Kurs aufzugeben, wird noch lange zu Diskussionen Anlass geben. Klar ist: Jeder musste damit rechnen, dass diese irgendwann aufgegeben würde. Die Rückkehr von Interventionismus zu freiem Markt ist immer schmerzhaft. Die Bequemlichkeit, zu der Eingriffe oft verführen, ist es indessen noch mehr. Der
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Schlagwörter: Franken, Mindestkurs

«avenir sélection»

Dieses «avenir sélection» enthält eine Auswahl von Beiträgen aller Projektleiter zu Schwerpunktthemen von Avenir Suisse, die wir 2014 publiziert haben. Einige enthalten sehr konkrete Empfehlungen, andere bewegen sich auf einer grundsätzlicheren Flughöhe. Aber alle wollen Anregungen aus einem liberalen Blickwinkel geben, damit die Schweiz nicht nur eine beneidenswerte Vergangenheit hat, sondern auch zuversichtlich in die Zukunft blicken kann.
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Schlagwörter: Offenheit, Überregulierungen

Das Leiden der Schweiz am Buddenbrooks-Syndrom

Der relative wirtschaftliche Erfolg der letzten Jahre hat der Schweiz im Ausland politisch wohl mehr geschadet als genützt. Aber noch schlimmer ist, was dieser Erfolg im Innern angerichtet hat: Die Schweiz ist wohlstandsmüde und bewahrend geworden.
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Schlagwörter: Reformideen, Wachstum, Wohlstand

Die Privatsphäre und das Netz

Viele sehen in «Big Data» den Wachstumstreiber der nächsten Jahrzehnte, in Daten so etwas wie digitales Gold. Genau deshalb braucht es dringend eine breite öffentliche Debatte über den Umgang mit unseren Daten: Das neue «avenir spezial» setzt sich mit den für eine freiheitliche Ordnung höchst brisanten Fragen des Datenschutzes und der Datensicherheit im Internet auseinander.
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avenir spezial, Publikationen
Schlagwörter: Datenmeer, Datenschutz, Datensicherheit, Privatsphäre

Verdichten statt zersiedeln

Die Schweiz ist klein - und braucht deshalb einen haushälterischen Umgang mit der Ressource Land. Von einer Siedlungspolitik nach dem Motto «Verdichten statt zersiedeln» ist man in den meisten Kantonen aber noch weit entfernt.
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Schlagwörter: Raumordnung, Verkehr, Volksschule, Zersiedelung

Verführung zur sanften Lenkung

Der «libertäre Paternalismus» mag sich durch Sanftheit, Subtilität, Freundlichkeit und beste Absichten auszeichnen er bleibt ein bevormundender, alles andere als freiheitlicher Paternalismus.
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Schlagwörter: Paternalismus

Bescheidenheit ist mehr als eine Zier

Echte und gelebte Bescheidenheit hat viele Vorteile. Sie verhindert Verschwendung, sie gibt Glaubwürdigkeit, schafft Vertrauen und sie führt gelegentlich dazu, dass man unterschätzt wird; das ist selten ein Nachteil. Überdies trägt die Bescheidenheit wesentlich zum Zusammenhalt der Gesellschaft bei.
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Blog
Schlagwörter: Liberalismus

Die offene Schweiz

Offenheit gehört zu den traditionellen Werten der Schweiz. Viel emigrierte Schweizer haben es im Ausland zu grossen Erfolgen gebracht. Und gleichzeitig ist die Schweiz ein Land der Immigration, das durch die Leistungen vieler Zugewanderter reich geworden ist.
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Blog
Schlagwörter: offene Gesellschaft, Zuwanderung

Lob auf die Milizidee

Während Monarchien zwar steinerne Zeugen ihrer Macht bauten, aber dennoch untergingen, hat der «Sonderfall Schweiz» überdauert und ist noch heute modern, erfolgreich und zukunftsträchtig. Eine zentrale Rolle spielte in diesem Zusammenhang das Milizsystem, das die Bürger zu aktiven Mitgestaltern ihres Landes machte.
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Blog
Schlagwörter: Milizsystem

Die Tücken des Durchschnitts

Unsere Lebenserwartung steigt ständig. Für die private finanzielle Lebensplanung ist es deshalb ratsam, sich nicht auf Zahlen wie die durchschnittliche Lebenserwartung bei der Geburt zu verlassen. Sinnvoller ist es, von vorneherein mit einem höheren Sterbealter zu rechnen.
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Schlagwörter: Alternde Gesellschaft, Altersvorsorge, Sozialversicherungen

Der Staat sind wir alle

Was ist eigentlich ein Staat? Grundsätzlich sind der Staat wir alle. Und auf die Schweiz mit ihrem obrigkeitskritischen, republikanischen und genossenschaftlichen Staatsverständnis trifft dies ganz besonders zu.
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Blog
Schlagwörter: Masseneinwanderungsinitiative, Staat

Gelebte Unabhängigkeit der SNB

Aufgrund der Aufhebung der Wechselkursuntergrenze des Frankens zum Euro werden wir in den nächsten Wochen im Rahmen einer Blogserie einige geldpolitische Überlegungen anstellen und nach klugen wirtschafts- und unternehmenspolitischen Antworten suchen. Eröffnet wird die Serie mit Betrachtungen zur Unabhängigkeit der Nationalbank.
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Schlagwörter: Franken, SNB, Wechselkurs

Welcher Kanton schätzt die Freiheit am meisten?

Die Schweiz nimmt in wichtigen Freiheitsrankings seit Jahren Spitzenpositionen ein. Gemeinsam ist aber allen internationalen Indizes, dass sie dem in der Schweiz gelebten Föderalismus und den daraus resultierenden Unterschieden zwischen den Kantonen kaum Rechnung tragen. Der Avenir-Suisse-Freiheitsindex, der Ende 2013 erstmals publiziert und jetzt aktualisiert wurde, will dieses Manko ausgleichen: Er umfasst 21 Teil-Indikatoren, für
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Schlagwörter: Avenir-Suisse-Freiheitsindex

Sind wir wohlstandsmüde?

Das Anheizen künstlichen Wachstums über eine expansive Geldpolitik oder eine konjunkturstimulierende Fiskalpolitik ist keine Antwort auf die wirklichen Herausforderungen und deshalb auch nicht nachhaltig. Echte Strukturreformen würden auch echte Opfer abverlangen.
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Schlagwörter: Demografie, Wachstum, Wachstumskritik, Wohlstand

Windungen des schweizerischen Arbeitsmarkts

Die sogenannte Beveridge-Kurve zeigt sehr schön die ungewöhnliche Anpassungsfähigkeit des schweizerischen Arbeitsmarktes - und, dass man den flexiblen Arbeitsmarkt keinesfalls mit Kontingenten strangulieren darf.
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Schlagwörter: Arbeitsmarkt, Regulierung

Stolz auf die Schweiz?

Nationalstolz ist kein richtiger Stolz, sondern Chauvinismus. Gegenüber den politischen Institutionen des Landes braucht es statt mythischer Verklärung ein pragmatisches Verhältnis. Dem Stolz – einem festen Bestandteil in der Umfrage des Sorgenbarometers – wird oft Unrecht getan. Er ist an sich eine edle Regung, durchaus nicht blind gegen Schwächen. Der Begriff wird jedoch häufig unzulässig
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Schlagwörter: Dichtestress, Nationalstolz

Die Schweiz wird unfreier

Vom irischen Sozial- und Wirtschaftsphilosophen Charles Handy stammt die These, Frösche, die man in siedendes Wasser werfe, versuchten, sofort wieder herauszuspringen; gebe man sie aber in lauwarmes Wasser und erwärme es langsam, blieben sie ruhig und fühlten sich wohl – bis es zu spät sei. Die Geschichte ist zwar wohl nur «ben trovato», aber als
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Schlagwörter: Eigenverantwortung, Liberalismus, Marktwirtschaft

«The Great Gatsby» in der Ökonomie

«Einkommensverteilung» und «Ungleichheit» haben in letzter Zeit in der Diskussion an Bedeutung gewonnen. Gerhard Schwarz zeigt anhand der «Great Gatsby Curve», dass es ein Trugschluss ist, zu glauben, mittels Umverteilung könne die soziale Mobilität von Menschen erhöht werden.
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Schlagwörter: Einkommensverteilung, offene Gesellschaft, Ungleichheit

Gulliver in der Schweiz

Der Glaube an die Lösung gesellschaftlicher und ökonomischer Probleme mit immer neuen Regeln, Vorschriften und Geboten ist ungebrochen. Es geht uns dabei wie Gulliver bei den Liliputanern, der im Schlaf mit feinsten Fäden gebunden wurde, von denen er jeden einzelnen nicht spürte und mit Leichtigkeit hätte zerreissen können. Irgendwann einmal aber waren es zu viele, und er war gefesselt.
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Schlagwörter: Eigenverantwortung, Freiheit, Regulierungsdichte

Verkehrte Welt im Gesundheitssektor

Die Schweiz leistet sich eines der teuersten Gesundheitssysteme der Welt. Einer der grössten Kostentreiber ist die Ärztedichte. Der Ärztestopp, den der Bundesrat verhängte, hat sich zur Kostenkontrolle kaum bewährt. Deutlich bessere Resultate könnte ein Auktionsmodell liefern.
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Schlagwörter: Ärztedichte, Gesundheitskosten

Die bessere Schweiz

Der Übervater Singapurs, Lee Kuan Yew, erklärte nach seiner Teilnahme an einem Treffen der Sozialistischen Internationale in der Schweiz 1967, Singapur müsse so werden wie die Schweiz. Rund 50 Jahre später gibt es auch manches, um das die Schweiz Singapur beneiden könnte. Die Tatsache, dass die beiden Länder zwar vieles verbindet, etwa die Bevölkerungsgrösse, die
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«Die Schweiz balanciert zwischen Weltoffenheit und Abschottung»

Die Schweiz sei in der schwierigen Situation, dass es ihr unglaublich gut gehe, sie leide deshalb an Wohlstandsverwöhnung: Gerhard Schwarz geht im Interview auf verschiedene Facetten der ausgeprägten Wachstumsskepsis der Schweiz ein.
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Schlagwörter: Masseneinwanderungsinitiative, Zuwanderung

«Es ist ein Spiel mit dem Feuer»

Im Interview mit dem Blick warnt Gerhard Schwarz vor einem Ende des bilateralen Wegs. Es sei ein Spiel mit dem Feuer, weil niemand wisse, wie gross die Wachstumseinbussen wären. Er plädiert für den Avenir-Suisse-Vorschlag, die Zuwanderung mit einem Globalziel mit freiwilligen Massnahmen zu beschränken.
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Schlagwörter: Bilaterale, Direkte Demokratie, Masseneinwanderungsinitiative

Wohl dosierte Langsamkeit

Das politische System der Schweiz mit seiner Konsensorientierung hat während Jahrzehnten etwas produziert, was die meisten Menschen und vor allem die Unternehmer besonders schätzen, nämlich Stabilität und Verlässlichkeit. In Kauf zu nehmen ist damit oft eine gewisse Langsamkeit der Prozesse.
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Schlagwörter: Direkte Demokratie, Volksinitiative

Wie wir uns arm rechnen

Das BIP unterschätzt im schweizerischen Kontext den Wohlstand und dessen Wachstum deutlich, zumal für die letzten zehn Jahre. Das BIP der Schweiz wird traditionellerweise produktionsseitig errechnet. Dabei wird die Entwicklung der Kaufkraft der Bevölkerung nur unzureichend abgebildet.
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Schlagwörter: Produktivität, Wachstum, Wohlstand

Welche Probleme sollte der Bau dringend anpacken?

Eine der grössten Herausforderungen für die Bauwirtschaft liegt darin, dass man in den Schweizer Städten fast nicht mehr bauen kann, obwohl sich die Nachfrage nach Immobilien immer mehr auf die Zentren konzentriert und viele Politiker die Verdichtung der Zentren beschwören. Ein Hauptgrund liegt im erbitterten Verteilkampf, der Parzelle für Parzelle ausgetragen wird.
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Schlagwörter: Bauwirtschaft, Raumordnung

Chinas Mister Marktwirtschaft

In China gilt Wu Jinglian schlicht als «Mr. Marktwirtschaft». Entgegen den Etikettierungen seiner Gegner ist Wu aber kein fundamentalistischer Marktfanatiker. Er kritisiert den «Crony»-Kapitalismus ebenso wie den Maoismus. Manches in seiner Argumentation erinnert an die Ordoliberalen der Nachkriegszeit.
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Schlagwörter: China, Grosse Liberale, Planwirtschaft

Der Staat als Preistreiber

Beim Thema «Hochpreisinsel Schweiz» denken viele Menschen an überteuerte Importprodukte. Aber auch die staatlichen Güter und Dienstleistungen sind überteuert. Weder Konsumentenschützer noch Wirtschaftskreise nehmen den Staat ins Gebet und fordern, dass die Schweiz wenigstens im staatlichen Bereich keine Hochpreisinsel ist.
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Schlagwörter: Hochpreisinsel, Verwaltungskosten

«Unser Horizont muss weiter sein»

Ein Gespräch mit dem Avenir-Suisse-Direktor am Rande des Thurgauer Wirtschaftsforums. Herr Schwarz, hat man nach vier Jahren Think-Tank ab und zu das Bedürfnis, wieder journalistisch tätig zu werden? Zur Aufgabe eines Think-Tank-Direktors gehört es, sich regelmässig auch über Zeitungen an die Öffentlichkeit zu wenden. Die Auseinandersetzung mit einer grossen Fülle von Themen und mit deren
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«Das könnte man böswillig so interpretieren»

Gerhard Schwarz, Sie haben quasi die Seiten gewechselt: Waren Sie früher als Redaktor tätig, sind Sie heute Direktor von Avenir Suisse. Welche Tätigkeit ist befriedigender? Ich bin froh, vor vier Jahren die Herausforderung bei Avenir Suisse angenommen zu haben. Es ist eine geradezu privilegierte Aufgabe, ohne Rücksicht auf die kurzfristige Umsetzung und auf irgendwelche Sonderinteressen
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Schlagwörter: Marktwirtschaft, Ordnungspolitik

Diagnose: Wohlstandsverwöhnung

Nicht immer dachten die Menschen beim Wort «Gerechtigkeit» automatisch auch an «Umverteilung». Die jüngsten Volksabstimmungen in der Schweiz zielten immer wieder auf Gerechtigkeit durch Umverteilung – das ist ein Zeichen für Wohlstandsverwöhnung.
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Schlagwörter: Gerechtigkeit, Umverteilung

Singapur – Überleben durch Erfolg

So unterschiedlich die jeweiligen politischen Systeme auch sind – bei genauerer Betrachtung gibt es auffällige Parallelen zwischen Singapur und der Schweiz, die sich im asiatischen Stadtstaat manche Inspiration holen könnte. Genau das will das neue «avenir spezial» zu Singapur sein: Anregung für ein mutiges Nachdenken über die Schweiz.
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Schlagwörter: Singapur

Konsequent liberal

Als «konsequent liberal bis zur Schmerzgrenze» beschreibt Gerhard Schwarz den grossen Ökonomen und Monetaristen Milton Friedman in einem Porträt in der «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung». Friedman sei mit sprühendem Witz für mehr Freiheit eingetreten - auch bei gesellschaftlich umstrittenen Themen wie Drogen, Prostitution und Militärdienst.
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Schlagwörter: Bedingungsloses Grundeinkommen, Friedman Milton, Grosse Liberale

Die Wortkeule «Entsolidarisierung»

Im politisch-gesellschaftlichen Diskurs stösst man oft auf «Wortkeulen». Sie dienen dazu, eine Idee und jene, die sie lancieren, als unmoralisch anzuprangern. Eine solche Keule ist «Entsolidarisierung». Sie wird von Verteidigern des sozialpolitischen Status quo geschwungen, wenn auch nur kleinste Retuschen am System propagiert werden.
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Schlagwörter: Generationenvertrag, Gesundheitskosten, Pflegekapital

Acht Pflichten eines liberalen Staates

Der Liberalismus ist nicht grundsätzlich ein Gegner des Staates. Fast alle Strömungen dieser Lehre lehnen den Staat nicht ab, sondern erachten ihn im Gegenteil als fundamentale Institution für ein gedeihliches und friedliches Zusammenleben. Der Staat setzt den Rahmen und definiert die Spielregeln; wie in einem Fussballspiel soll er Schiedsrichter sein und die Regeln durchsetzen, aber selber dem Ball nicht nachjagen, keine Beine stellen, den Spielfluss nicht behindern und auch sonst nicht unnötig eingreifen.
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Schlagwörter: Freiheitliche Ordnung, Schlanker Staat, Smith Adam

Realität und Wahrnehmung

Spätestens vor einigen Jahrzehnten haben Ökonomen, unter ihnen der in Freiburg i. Ü. lehrende Statistiker Hans Wolfgang Brachinger (1951-2011), entdeckt, dass Menschen Inflation oft als höher empfinden, als sie anhand des Konsumentenpreisindexes gemessen wird. Der Grund dafür liegt nicht in einer unkorrekten Messung, sondern in der Psyche. Die wirtschaftspolitische Grafik zeigt, dass zwischen der gefühlten und tatsächlich gemessenen Freiheit ebenfalls Diskrepanzen auftreten.
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Schlagwörter: Freiheit, Wirtschaftliche Freiheit

Wenn schon Zwang, dann bitte fair

Gerhard Schwarz nimmt in der NZZ Stellung zu Bedenken gegenüber dem Vorschlag von Avenir Suisse, angesichts demografischer Herausforderungen eine obligatorische Pflegeversicherung einzuführen. Er legt dar, warum die Idee gegenüber der heutigen, intransparenten Umverteilungsfinanzierung einen Zugewinn an Freiheit, an Effizienz, an Anreizen zum Kostensparen und an Fairness bedeute.
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Schlagwörter: Alterspflege, Milizsystem, Pflegekapital

Die janusköpfige Demokratie

Ist die Demokratie der Nährboden für die Freiheit schlechthin? Eine Garantin, ja eine Voraussetzung für ihr Gedeihen? Dieser Schein trügt. Freiheit und Demokratie stehen mitunter in einem Spannungsverhältnis.
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Schlagwörter: Liberalismus

Schlanke Staaten sind erfolgreicher

«Um besser zu regieren, muss man weniger regieren.» In der Wirtschaftssprache von heute könnte man den berühmten, nach wie vor gültigen Satz des Marquis d’Argenson, eines frühen französischen Liberalen, etwa folgendermassen umformulieren: Eine hohe Fiskalquote ist eine Wachstumsbremse.
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Schlagwörter: Schlanker Staat

Gewinner und Verlierer des Wachstums

In der monatlich publizierten wirtschaftspolitischen Grafik in der NZZ hinterfragt Gerhard Schwarz Thesen von Thomas Piketty. Er zeigt, dass vor allem die mittleren Einkommensklassen in den aufstrebenden Ländern des Südens an Wohlstand und an demografischem Gewicht zunehmen, während die Mittelklasse in den reicheren Ländern stagniert.
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Schlagwörter: Einkommensverteilung, Entwicklungshilfe

Wirtschaftspolitik als Kunst

Ist die Ökonomie vom Menschen abhängig oder ist der Mensch eine Funktion der Ökonomie? Mit der «Philosophie der Wirtschaft» versuchte der russische Gelehrte Sergij Bulgakov Antwort auf derlei Fragen zu geben. Einige seiner Aussagen sind so treffend und zeitlos, dass sie auch modernen Ökonomen mit auf den Weg gegeben werden können.
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Schlagwörter: Bulgakov Sergij

Geld macht doch glücklich

Der Zusammenhang zwischen dem Bruttoinlandprodukt pro Kopf und dem sozialem Fortschritt ist sehr viel enger, als oft behauptet wird. Die Kritik des ehemaligen amerikanischen Justizministers Robert Kennedy, dass das Bruttoinlandprodukt alles messe, nur nicht das, was das Leben lebenswert mache, ist zwar pointiert formuliert, erscheint aber vor dem Hintergrund der Daten weit überzogen.
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Schlagwörter: Wachstum, Wohlstand

«Vielleicht war der 9. Februar eine Art Unfall»

Im Interview mit der «Basler Zeitung» nimmt Gerhard Schwarz zur Bedeutung der Europawahlen für die Schweiz Stellung. Er stellt fest, dass ein föderalistischeres Europa nicht nur der Schweiz, sondern dem ganzen Kontinent nützen würde. Sein Vertrauen in den Schweizer Souverän ist auch nach dem 9. Februar intakt, obwohl eine buchstabengetreue Umsetzung der Zuwanderungsinitiative nicht im Interesse der Wähler wäre.
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Schlagwörter: Direkte Demokratie, Masseneinwanderungsinitiative

Ein Blick in den Giftschrank – und ein probates Gegengift

Der Vergleich der verschiedenen Instrumente der Zuwanderungskontrolle weist Auktionen als die am wenigsten schlechte Lösung aus. Noch besser ist es allerdings, die Zuwanderung in einer gemeinsamen Anstrengung von Wirtschaft und Politik durch Selbst-beschränkung zu bremsen – Versuch einer Synthese.
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Schlagwörter: Masseneinwanderungsinitiative, Zuwanderung, Zuwanderungsbeschränkung

«. . . der werfe den ersten Stein»

Seit der Abstimmung vom 9. Februar hört man es noch öfter als vorher, man hört es im Ausland und im Inland, von Schweizern und Ausländern: Die Schweiz schotte sich ab. Ein Blick in die Statistik zeigt, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Für moralische Entrüstung zumal der Nachbarländer der Schweiz gibt es kaum Anlass.
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Schlagwörter: Zuwanderung

Die Kraft der Kleinheit

Die Kleinheit ist ein Trumpf der Schweiz. Nur in einem kleinen Staat sind direkte Demokratie und Neutralität möglich. Und gerade eine nicht angepasste Schweiz kann für andere Länder eine wichtige Rolle spielen – als Inspiration und vielleicht ab und zu auch als Stachel wider den globalen Mainstream.
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Schlagwörter: Direkte Demokratie, Kleinstaat

Gelenkte Zuwanderung

Nach der Annahme der Zuwanderungsinitiative stellt sich die Frage, wie eine auf Kontingente gestützte Steuerung der Migration umgesetzt werden könnte. Das neue «avenir spezial» analysiert und bewertet administrative und preisbasierte Instrumente. Ein Vergleich zeigt, dass Auktionen die am wenigsten schlechte Lösung sind.
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avenir spezial, Publikationen
Schlagwörter: Kontingente, MEI, Zuwanderung

Ungerechte Mindestlöhne

4000 Franken sind im Kanton Glarus mehr wert als in Basel-Stadt oder Zürich: Ein einheitlicher Mindestlohn vernachlässigt die beträchtlichen regionalen Unterschiede der Lebenshaltungskosten und läuft der föderalistisch geprägten Struktur der Schweiz zuwider.
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Schlagwörter: Einkommen, Mindestlohn

Impulse für die Schweiz

Avenir Suisse setzte im 2013 zahlreiche Impulse, damit die Schweiz auch weiterhin zu den lebenswertesten Ländern zählt und nicht in Selbstzufriedenheit verfällt. Der Tätigkeitsbericht 2013 gibt einen Überblick über alle Aktivitäten.
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Schlagwörter: Impulse für die Schweiz, Wohlstand

Unehrlicher Respekt vor dem Volkswillen

Die Massen-einwanderungs-initiative soll EU-kompatibel umgesetzt werden: Ein Appell von Gerhard Schwarz und Patrik Schellenbauer an die konstruktiven Kräfte.
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Schlagwörter: Bundesrat, Direkte Demokratie, Masseneinwanderungsinitiative

Weniger Macht für die Geldmacher

«Geld regiert die Welt» lautet ein geflügeltes Wort. Dabei müsste aber auch, wenn Geld so wichtig ist, fundamental über die Geldverfassung nachgedacht werden, über die Frage, wer Geld schaffen und ausgeben kann, in welcher Form und Menge es ausgegeben werden soll und unter welchen Bedingungen und Kontrollen dies geschehen darf.
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Schlagwörter: Geldverfassung, Notenbanken

Warum der Avenir-Suisse-Vorschlag zur «Masseneinwanderung» als Kompromiss taugt

Die Reaktionen auf die von Avenir Suisse präsentierte Idee des «Globalziels», mit dem die Schweiz die Ziele der «Masseneinwanderungsinitiative» erreichen könnte, ohne dabei die Personenfreizügigkeit mit der EU aufzugeben, waren sehr zahlreich und überwiegend wohlwollend. Auch die gegen diesen Lösungsansatz vorgebrachten Einwände halten einer genaueren Prüfung nicht stand.
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Schlagwörter: Globalziel, Masseneinwanderungsinitiative

Ökonomie ist Kultur

Wie verschwenderisch war doch dieser Komponist! Müsste da der rationale Ökonom nicht kurzen Prozess machen und die Zahl der Streicher kürzen, den Chor aus der Partitur streichen, die Klarinetten weglassen – kurzum die Partitur von allem ökonomisch Unvernünftigen befreien und sie in eine effiziente Reinform überführen?
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Schlagwörter: Ökonomie

Das Globalziel: Weniger Zuwanderung trotz Freizügigkeit

Die Schweiz muss die Personen-freizügigkeit mit der EU nicht aufgeben, um die Ziele der «Masseneinwanderungsinitiative» zu erreichen. Avenir Suisse präsentiert einen Umsetzungsvorschlag, wie man die Zuwanderung mit einem 10-jährigen Globalziel (im Sinn einer oberen Schranke) auf den Migrationssaldo langfristig und verbindlich beschränken könnte.
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Schlagwörter: Fachkräftemangel, Kontingente, Migration

Kultur im Zeichen der Knappheit

Kunst und Kultur sind enorm wichtig, doch auch dafür sind die Mittel knapp. Die häufig völlig undurchsichtige Verwendung öffentlicher Mittel wirft Fragen auf zur Effizienz des Kunstbetriebs.
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Schlagwörter: Knappheit, Kulturinstitutionen, Subventionen

Einmischen ist erwünscht

Die Wirtschaft, vor allem die globalisierte Wirtschaft, und ihre Exponenten haben in den letzten 20 Jahren in der Bevölkerung und damit in der Politik einen enormen Vertrauensverlust erlebt. Diesen Vertrauensverlust gilt es zu überwinden. An einem stärkeren Engagement der Führungskräfte der Wirtschaft im Gemeinwesen und in der Politik wird kein Weg vorbeiführen.
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Schlagwörter: Milizsystem, Unternehmer

Die Schweiz hat entschieden

Im Interview mit dem Blick zieht Gerhard Schwarz erste Schlussfolgerungen aus der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative. Das Wahlresultat bedeute eine Spaltung des Landes, wie sie die Schweiz seit der EWR-Abstimmung nicht mehr gesehen habe: zwischen Stadt und Land, zwischen Romandie und Deutschschweiz, zwischen Elite und Basis. Nun gehe es vor allem darum, den innen- und aussenpolitischen Spielraum bei der Umsetzung auszuloten.
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Schlagwörter: Direkte Demokratie, Masseneinwanderungsinitiative

Schwert gegen Extremismus

Der beste Garant gegen Terrorismus ist ein funktionsfähiger Rechtsstaat, in dem sich die Menschen auf den Schutz ihrer Rechte verlassen und sich wirtschaftlich entfalten können.
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Schlagwörter: Freiheit, Terrorismus, Wirtschaftliche Freiheit

Unausgeschöpftes Schweizer Aussenhandelspotenzial

Die Schweiz könnte - letztlich zum Wohle der Allgemeinheit - noch viel mehr vom Aussenhandel profitieren, als sie das bis anhin tut.
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Schlagwörter: Aussenhandel, Freihandelsabkommen, WTO

«Man kann jetzt nicht so tun, als habe die Zuwanderung ein Paradies geschaffen»

Im Interview mit der «Schweiz am Sonntag» stellt Gerhard Schwarz die sozialen und wirtschaftlichen Kosten der Zuwanderung nicht in Abrede. Er erinnert aber auch daran, dass der Nutzen der ausländischen Arbeitskräfte oft zu wenig gewürdigt wird. Ohne die Zuwanderung wäre die Schweiz träger und ärmer.
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Schlagwörter: Dichtestress, Personenfreizügigkeit, Zuwanderung

Verlierer Deutschland

Heute ist Deutschland das bevölkerungsreichste EU-Land. Sollten aber die Geburten- und Zuwanderungsraten gleich bleiben wie bisher, würde Deutschland von Frankreich und Grossbritannien überholt werden.
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Schlagwörter: Alternde Gesellschaft, Migration, Wachstum, Zuwanderung

Vier Gründe, wieso die Akzeptanz der Freiheit sinkt

Sind Freiheit und Verantwortung überhaupt erstrebenswert? Liberale werden das fast bedingungslos mit einem Ja beantworten. Aber es ist nicht gesichert, dass die breite Bevölkerung das auch so sieht. Dafür gibt es mehrere Gründe.
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Schlagwörter: Freiheit, Verantwortung

Karten werden neu gemischt

Freie Marktwirtschaften bringen Wohlstand und Fortschritt, auch für die untersten Schichten, aber sie bedienen das Bedürfnis der Menschen nach Fairness nicht durch Gleichverteilung, sondern durch Durchlässigkeit. Die Statistik zeigt: In Zürich und in der Schweiz herrscht Einkommensmobilität.
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Schlagwörter: offene Gesellschaft, Verteilung

Vor und hinterm Arlberg

Vorarlberg ist anders als der Rest von Österreich. Man spricht hier Alemannisch, nicht Bajuwarisch, die Flüsse entwässern weitgehend zum Rhein und kaum zur Donau, aber am wichtigsten ist: Vorarlberg ist nicht Kernland, sondern ausgeprägt Grenzland – seit eh und je. Zwar liegt es nicht an einer Grenze zum lateinischen oder slawischen Sprachraum, aber dafür ist
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24 Schweizerinnen

Unser diesjähriger Online-Adventskalender porträtiert 24 Frauen unter dem Obertitel «Wegbereiterinnen der modernen Schweiz». Sie alle eint, dass sie Pionierinnen ihrer Zeit waren, mutig, unabhängig, selbstverantwortlich, unternehmerisch im Schumpeter’schen Sinne.
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Schlagwörter: Adventskalender, Wegbereiterinnen

Freiheit und Verantwortung sind Geschwister

In dem schon fast zum Gemeinplatz gewordenen Spruch «Freiheit und Verantwortung gehören zusammen» steckt viel mehr, nämlich ein tiefer wurzelnder Freiheitsbegriff.
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Schlagwörter: Corporate Governance, Eigenverantwortung, Freiheit

Einfach mal ausprobieren

In einer Welt der Unsicherheit muss man viele Dinge tun, damit einige wenige funktionieren, sagt der Ökonom Douglass North. Eine Regel, die nicht nur in der Wirtschaft gilt.
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Schlagwörter: Grosse Liberale, North Douglass, Ökonomie

Verantwortung als Grundlage der Fairness

Wer haftet, trägt Verantwortung. Und in einer freien Gesellschaft sollten die Menschen Verantwortung wahrnehmen. Sie sollten nicht vor jeglicher Unbill geschützt werden, sie sollten die Konsequenzen ihres Tuns tragen.
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Schlagwörter: Freiheit, Liberalismus, Verantwortung

«Ich finde nicht, dass Sie darüber entscheiden sollten, was mir gehört»

Gerhard Schwarz vertritt im Interview mit der linken Wochenzeitung WOZ seine Überzeugung, dass es in einer dynamischen, offenen Gesellschaft ein rechtes Mass an Ungleichheit brauche – zum Wohle aller. Wichtig sei, dass niemand unter eine gewisse Schwelle falle und dass sich Leistung lohne. Die 1:12-Initivative löse keines der beiden Anliegen.
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Schlagwörter: Direkte Demokratie, offene Gesellschaft, Ungleichheit

Sozialhilfe – ein urbanes Phänomen

Die grossen Unterschiede bei den Sozialhilfe-ausgaben zwischen Stadt und Land sind nicht allein auf höhere Kosten und grössere Bedürftigkeit zurückzuführen, sondern sie sind auch eine Frage der unterschiedlichen Mentalitäten.
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Schlagwörter: Sozialpolitik

Wo bleibt die Dialogkultur?

Avenir Suisse erhielt in der letzten Zeit direkt oder indirekt eine erschreckend grosse Zahl an gehässigen Mails. Dabei ist nicht die Kritik als solche erschreckend, sondern wie viele Leute, auch solche mit Einfluss und Bildung, ihren Emotionen freien Lauf lassen und jeglichen Anstand vergessen, wenn ihnen ein Vorschlag nicht passt.
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Schlagwörter: Mobility Pricing, Multis

Lassen Sie uns über Avenir Suisse reden…

Swiss Magazine: Herr Schwarz, der Think-Tank Avenir Suisse hat sich zu einem vielbeachteten Brand entwickelt. Leisten Sie so gute Arbeit oder gehen den anderen die Ideen aus? Gerhard Schwarz: Der Erfolg von Avenir Suisse hat zu einem grossen Teil schlicht damit zu tun, dass wir nun doch schon seit 13 Jahren aktiv sind. Zudem agiert
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In der Presse

Wichtige Multis

Multinationale Unternehmen haben viel zum Wohlstand der Schweiz beigetragen. Sie sind die Hauptträger der Globalisierung, aus der die Schweiz grossen Nutzen gezogen hat. Das mag eine Banalität sein, aber es ist eine Banalität, die angesichts der heftigen Diskussionen über die Entschädigungsgepflogenheiten auf den Chefetagen der Multis leicht vergessen geht. Die Schweiz würde ihre Spitzenstellung in
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Der Preis ist der Weg

Die Sonderbeilage des Schweizer Monats (Oktoberausgabe) ist eine gekürzte Version des Diskussionspapiers «Mobility Pricing: Wege zur Kostenwahrheit im Verkehr», das in den Medien breit aufgenommen wurde. Das Dossier präsentieren die Avenir-Suisse-Reformideen für die Verkehrspolitik in «leicht verdaulicher» Form und neuem Gewand - die Kernbotschaft aber bleibt gleich.
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Beilagen, Publikationen
Schlagwörter: Infrastruktur, Kostenwahrheit, Mobility Pricing

Mobility Pricing ist machbar und fair

Fünf Kernbotschaften zum Thema Mobility Pricing
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In der Presse

Reich und hochverschuldet

Die Schweiz wird bei der Hypothekar-verschuldung nur gerade von den Niederlanden übertroffen. Der Grund für den hohen Verschuldungsgrad der privaten Haushalte liegt in zwei institutionellen Besonderheiten: Die steuerliche Abzugsfähigkeit der Schuldzinsen und die fehlende Amortisationspflicht bieten beide einen Anreiz, Hypothekarschulden nicht zurückzubezahlen.
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Schlagwörter: Hypothekarmarkt

Warum wollen Sie uns das GA vermiesen, Herr Schwarz?

Kein GA für Senioren, Gebühren für Gotthardröhre und Innenstädte, höhere Benzin- und Billettpreise. Dies fordert die wirtschaftsfinanzierte Denkfabrik Avenir Suisse. Leserbriefe zeigen: Das birgt Zündstoff. Avenir-Suisse-Direktor Gerhard Schwarz verteidigt sich.
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Der Fluch von Ausgabenbindungen

Die Schweiz hat mit ihrer Schuldenbremse in der Finanzpolitik Pionierarbeit geleistet. Doch in der konkreten Umsetzung gibt es naturgemäss da und dort Tücken, um nicht zu sagen: Konstruktionsfehler...
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Schlagwörter: Alternde Gesellschaft, Sozialversicherungen, Staatsschulden

Wahlfreiheit nur für Unwichtiges?

Käsesorten, Autos und Biermarken kann man sich aussuchen, die Pensionskasse nicht. Es ist erstaunlich, in wie vielen Bereichen wir es zulassen, dass die Menschen keine oder nur eine sehr beschränkte Wahlmöglichkeit haben.
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Schlagwörter: Berufliche Vorsorge / BVG, Pensionskassen, Wettbewerb

Die demografische Herausforderung als Chance nutzen

Wir müssen auf die demografische Herausforderung mit klugen Reformen reagieren und dafür sorgen, dass sie uns mehr Chancen bietet als Probleme schafft.
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Schlagwörter: Alternde Gesellschaft, Demografie, Gesundheitskosten, Sozialversicherungen

«Bei der Intoleranz hat die Toleranz ihre Grenzen»

Karl Popper (1902-1994) war mit seiner Theorie der offenen Gesellschaft ein vehementer Verfechter der Demokratie. Seine Gedanken zur demokratischen Staatsform oder zur Bedeutung einer toleranten Grundhaltung sind zeitlos, und sie stimmen nachdenklich, besonders vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse in Ägypten...
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Blog
Schlagwörter: Arabischer Frühling, Grosse Liberale, Popper Karl

Wirksame Entwicklungshilfe

Die NZZ-Kolumne von Avenir-Suisse-Direktor Gerhard Schwarz zur Entwicklungshilfe hat den Deza-Chef Martin Dahinden zu einer Replik provoziert, die Gerhard Schwarz nun erwidert. Er betont in der Duplik die zentrale Bedeutung der Rahmenbedingungen für die nachhaltige Armutsbekämpfung und dass es wichtig sei, Entwicklungshilfe dorthin zu lenken, wo sie auch etwas bewirken könne.
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Schlagwörter: Entwicklungshilfe

Ein «Tolggen im Reinheft»

Die Schweiz zeichnet sich im internationalen Vergleich durch viel wirtschaftliche Freiheit aus – mit einer grossen Ausnahme: der Offenheit der Grenzen. Schuld daran sind das Wirrwarr und die Vielfalt der Zolltarife für Agrarprodukte.
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Schlagwörter: Agrarpolitik, Wettbewerbsfähigkeit, Wirtschaftliche Freiheit

Wachstum – ein natürliches Phänomen

Wirtschaftswachstum ist gewissermassen ein natürliches Phänomen, eine anthropologische Konstante, die dem Streben der Menschen nach mehr vom Gleichen und nach immer Neuem entspringt. Eine Null-Wachstums-Gesellschaft ist realitätsfremd, weil sich technischer Fortschritt nicht unterbinden lässt.
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Schlagwörter: Wachstum, Wachstumskritik

Verteilung

Das avenir spezial «Verteilung» trägt einige zentrale Fakten und Zusammenhänge zur Einkommens- und Vermögensverteilung der Schweiz zusammen. Es zeigt, dass zunehmende Umverteilung und Regulierung den heute breit verteilten Wohlstand der Schweiz aufs Spiel setzen.
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avenir spezial, Publikationen
Schlagwörter: Einkommensverteilung, Inzidenz, Vermögensverteilung

Entwicklung ohne Hilfe

Viele Jahrzehnte herrschte die Vorstellung, der Teufelskreis aus Armut und schwachem Wachstum könne mit Entwicklungshilfe durchbrochen werden. Viel wichtiger - und effizienter - sind gute staatliche Rahmenbedingungen.
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Schlagwörter: Armut, Entwicklungshilfe, Umverteilung

Jeder Entscheid hat seinen Preis

Christian Mundt: Herr Schwarz, am Montag stellte Avenir Suisse die neueste Studie mit dem Titel «Multis – Zerrbild und Wirklichkeit» vor (siehe BaZ von gestern). Was ist die Wirklichkeit der Multis? Gerhard Schwarz: Die Wirklichkeit ist, dass diese Unternehmen für unser Land, unseren Wohlstand, aber auch für unseren Platz in der Welt eine ganz wichtige
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In der Presse
Schlagwörter: Multis

Arbeiten bis zum Umfallen?

Im «Notenstein Gespräch» mit Michael Zurkinden plädierte Gerhard Schwarz für eine deutliche Ausdehnung der Arbeitszeit, einen sanfteren Übergang ins Rentnerdasein und die Flexibilisierung und Individualisierung der Vorsorgewerke.
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Blog
Schlagwörter: Alternde Gesellschaft, Altersvorsorge, Berufliche Vorsorge / BVG, Sozialversicherungen

Zukunftswille statt Zukunftsangst

Die Schweiz befindet sich verglichen mit ihren Nachbarn in einer komfortablen Situation. Dadurch steigt die Gefahr der Selbstzufriedenheit. Diese aber ist Gift für Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft - und hindert sie daran, die Chancen der Zukunft zu erkennen.
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Schlagwörter: Alternde Gesellschaft, Wachstum, Wohlstand

Eine kleine Lektion zum Steuerwettbewerb

Ohne den kantonalen Steuerwettbewerb hätten die Unternehmen nur wenige Gründe, Arbeitsplätze im «Hinterland» zu schaffen oder zu erhalten.
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Schlagwörter: Steuerwettbewerb, Unternehmenssteuern

Geringer Umverteilungs-«Bedarf» in der Schweiz

In der Schweiz ist die Umverteilung eine der niedrigsten weltweit. Aber auch die Einkommen sind gleichmässiger verteilt als etwa in den USA, in Grossbritannien, in Deutschland oder Österreich.
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Schlagwörter: Arbeitsmarkt, Einkommensverteilung

Die Schweiz muss sich bewegen

Im internationalen Vergleich steht die Schweiz glänzend da. Sie verdankt dies einer etwas klügeren Politik und einer starken Wirtschaft: Die Schuldenbremse fordert einen über den Konjunkturzyklus ausgeglichenen Haushalt, der Steuerwettbewerb zwingt die Gemeinwesen zum Masshalten, die Rollenverteilung zwischen Staat und Unternehmen fördert die Innovationsfähigkeit, dank dem flexiblen Arbeitsmarkt und der dualen Berufsbildung verharrt die Arbeitslosigkeit,
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Eine (statistisch) versteckte Quelle des Wohlstands

Seit der Veröffentlichung des Berichts zur Rohstoffbranche des Bundesrates ist einer der verschwiegensten Wirtschaftszweige des Landes in aller Munde. In den Statistiken taucht die Rohstoffbranche vordergründig allerdings nicht auf, obwohl sie für den Wohlstand der Schweiz wichtig ist.
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Schlagwörter: Rohstoffbranche, Wachstum

Reich ist die Schweiz nicht wegen des Geldes

Die Schweiz wäre nicht wirklich reich zu nennen, wenn es ihr nur gelänge, viel Geld anzuziehen. Sie wäre aber auch kaum reich geworden ohne ihre institutionellen, kulturellen und sozialen Besonderheiten. Sie machen aus der Schweiz im doppelten Sinne ein reiches Land.
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Schlagwörter: Direkte Demokratie, Föderalismus, Reichtum

Ehrgeiz ist und bleibt unser Erfolgsmodell

Aufruhr im Paradies – der Titel eines unlängst erschienenen Buches beschreibt die Befindlichkeit der Schweizerinnen und Schweizer präzis. Sie geniessen den höchsten Lebensstandard, den es für die breite Bevölkerung in der Geschichte je gab. Und sie erregen sich, weil nicht alle Wohnungssuchenden in den wieder begehrten Kernstädten ein bezahlbares Angebot finden, weil unter den Pendlern
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Impulse für die Schweiz

Der Tätigkeitsbericht von Avenir Suisse blickt auf ein besonders aktives 2012 zurück, und er illustriert die wachsende Wertschätzung für unseren Think-Tank, dessen Förderer mittlerweile aus allen Regionen und Branchen der Schweiz kommen.
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Schlagwörter: Mittelstand, Verteilungsfrage

«Leidensdruck führt zu Reformen»

Der Österreicher Gerhard Schwarz, Direktor von Avenir Suisse, meint, dass Schutzbestimmungen den Schützenden schaden. KURIER: Spielte die «Avenir Suisse» bei der Geburt der wirtschaftsliberalen Agenda Austria eine Rolle? Gerhard Schwarz: Die Idee hatte Christoph Kraus (Ex-Chef der Kathrein Bank), den ich schon seit Jahren kenne, ebenso wie Franz Schellhorn (Ex-Wirtschafts-Chef der «Presse»). Als geborenem Österreicher
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«Wer keine Wahl hat, hat die Qual»

«Wer die Wahl hat, hat die Qual» lautet eine alte Volksweisheit. Die «Qual der Wahl» drückt aus, dass die Befriedigung unserer Bedürfnisse in einer knappen Welt nie ohne Verzicht abgeht. Hingegen führt eingeschränkte Wahlfreiheit immer zu ungenügender Bedarfsgerechtigkeit und schwacher Innovation.
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Schlagwörter: Wahlmöglichkeiten, Wettbewerb

Wie man bessere Verwaltungsräte gewinnt

Der öffentliche Aufschrei rund um die Abfindung von Daniel Vasella zeigt, dass starke moralische Qualitäten zur Grundausstattung jedes Verwaltungsratspräsidenten und CEO gehören sollten. Damit ist aber die Debatte nicht abgeschlossen. Gefragt sind auch institutionelle Massnahmen, die helfen, für unsere liberale Ordnung so verheerende Auswüchse wie die Abfindung Vasellas zu vermeiden. Wie aber lassen sich stärkere und unabhängigere Verwaltungsräte schaffen?
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Schlagwörter: offene Gesellschaft, Verwaltungsräte

Die USA investieren mehr in der Schweiz als die EU

Das Bild, das die offizielle Statistik über den Kapitalbestand ausländischer Direktinves-titionen in der Schweiz zeichnet, ist seit Jahr und Tag das Gleiche: die bei weitem meisten Investoren stammen aus der EU. Das passt ins Bild einer Schweiz, die im Herzen Europas liegt und ihren Austausch an Waren und Dienstleistungen hauptsächlich mit den Nachbarländern und einigen weiteren europäischen Staaten pflegt. Allerdings ist dieses Bild weit von der Wirklichkeit entfernt, wie eine zweite, von der Öffentlichkeit fast ignorierte Statistik zeigt.
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Schlagwörter: Direktinvestitionen, EU, USA

«Wir brauchen Manager mit Anstand»

Im Interview mit der Basler Zeitung plädiert Gerhard Schwarz für Manager mit mehr Eigenverantwortung und dafür, dass Führungskräfte auf das soziale Gefüge, in dem sie sich bewegen, Rücksicht nehmen. Die Ursache für gewisse Spitzengehälter liege auch darin, dass auf der Ebene des Top-Managements der Wettbewerb häufig nicht funktioniert, weil die Märkte sehr eng sind.
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Schlagwörter: Unternehmer, Werte

Ideen für die Schweiz

In der neuen Publikation «Ideen für die Schweiz – 44 Chancen, die Zukunft zu gewinnen» präsentiert Avenir Suisse zum Teil weitreichende Denkanstösse. Diese sollen konstruktive Debatten über die Bewältigung der Herausforderungen der Schweiz in Gang bringen.
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Buch, Publikationen
Schlagwörter: Reformideen

Reformideen – Rohstoff für die Schweiz

Im Sommer 2012 hat Avenir Suisse einen Ideenwettbewerb unter Schweizer Studentinnen und Studenten durchgeführt und sie gefragt: «Was ist Deine Idee für die Schweiz von morgen?». Aus den zahlreichen eingegangenen Zusendungen wurden nun die sechs besten in der Sonderbeilage des Schweizer Monats (Februarausgabe) veröffentlicht.
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Beilagen, Publikationen
Schlagwörter: Ideen für die Schweiz, Ideenwettbewerb

Ideen braucht das Land

Die bemerkenswerteste Leistung der Schweiz, die sie, auch wenn das nicht alle gerne hören, mehr als alles andere zum Sonderfall macht, ist das nun schon Jahrhunderte gelingende, ungewöhnlich friedliche Zusammenleben von mehreren Kulturen, Sprachen und Religionen, von – sehr vielen – Ausländern und Inländern, von unterschiedlichsten sozialen Schichten. Diese Leistung basiert auf drei Säulen. Erstens
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Schlagwörter: Innovation, Marktwirtschaft, Offenheit

Der Staatsschulden-Eisberg

Schuldenberge sind wie Eisberge. Man sieht nur die Spitze. Bei den Staatsschulden der Gründungsstaaten der Euro-Zone ist nur ein Viertel des Schuldenberges in Form expliziter, in der Vergangenheit gemachter Schulden sichtbar. Die unsichtbare Staatsschuld besteht in gewaltigen Verpflichtungen für die Zukunft, die die Staaten eingehen, ohne Rückstellungen zu machen.
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Schlagwörter: Nachhaltigkeit, Schuldenkrise, Staatsschulden

Bildungspolitik ist Mittelstandspolitik

Ohne Übertreibung könnte man die Schweiz als die «Mittelstandsnation» schlechthin bezeichnen. Sie definiert sich mehr aus dem Durchschnitt heraus als von den Rändern her. Sie versteht den Mittelstand als eine tragende Säule, deren wirtschaftliche Kraft und Robustheit auch politisch stabilisierend wirkt. Die Schweiz hat es bisher wie kaum ein zweites Land geschafft, ihren hohen Wohlstand
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Schlagwörter: Bildungssystem

Verstärkt Regulierung Bankenkrisen?

Die Volkswirtschaftslehre liefert kontraintuitive Ergebnisse zuhauf. Darin liegt ihr Wert, aber auch ihr Provokationspotenzial. Ein Beispiel ist eine Grafik des kanadische Fraser Institute: Sie zeigt, dass Deregulierung und wirtschaftliche Freiheit Bankenkrisen nicht, wie allgemein geglaubt, wahrscheinlicher machen, sondern im Gegenteil die Wahrscheinlichkeit von Bankenkrisen reduzieren.
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Schlagwörter: Bankenregulierung, Bankensystem, Finanzkrise, Politik

Ernüchterung im Mittelstand hat Gründe

Debatten über den Mittelstand gibt es fast überall in der westlichen Welt. Besonders virulent waren sie in letzter Zeit in den USA, wo zwei Präsidentschaftskandidaten um das bessere Rezept zur Rettung der Mittelklasse buhlten. Auch in Ländern wie Deutschland, Frankreich, Italien oder Österreich wird über die vermeintliche oder tatsächliche Erosion der Mitte leidenschaftlich gestritten. In
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Religionsfreiheit lohnt sich (vermutlich)

Gibt es eine Beziehung zwischen Religionsfreiheit und Wohlstand? Religiös unfreiere Länder kommen auf ein Pro-Kopf-Einkommen, das deutlich weniger als einen Drittel des Pro-Kopf-Einkommens der freieren Länder ausmacht. Eindeutige Schlüsse sind aber kaum möglich, denn Korrelationen sagen nichts über Ursache und Wirkung aus.
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Schlagwörter: Grosse Liberale, offene Gesellschaft, Religionsfreiheit

«Ohne Rückgang bei Einkommen geht es nicht»

Das Krisenmanagement der Eurozone ist heftig in Kritik geraten. Der Spardruck verschärfe die Rezession, zudem würden wichtige Entscheidungen laufend verschleppt. Wie beurteilen Sie das? Ich glaube, die Krise wird uns noch lange begleiten. Die wahrscheinlichste, aber nicht die beste Strategie lautet Durchwursteln. Dass eine Sanierung verschuldeter Unternehmen und Staaten nicht schmerzfrei vonstattengehen kann, ist klar.
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«Weg mit Zuschüssen für Krankenkassen und Krippen»

Herr Schwarz, in der technischen Betrachtung geht es dem Schweizer Mittelstand gar nicht so schlecht. Wo liegt also das Problem? Das ist so. Dem Schweizer Mittelstand geht es besser als noch vor 10 oder 20 Jahren. Und dem Schweizer Mittelstand geht es besser als dem deutschen, französischen und italienischen Mittelstand. Aber wen überrascht das schon?
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Im freien Staat gibt es keine gläsernen Bürger

Wer sich ohne ordnungspolitischen Kompass allein an der Machbarkeit orientiert oder nach fast totaler Transparenz ruft, gefährdet die Freiheit: Auch Pragmatismus und Transparentismus gehören zu den neuen Ismen, die die offene Gesellschaft bedrohen.
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Schlagwörter: Freiheit, Pragmatismus, Transparenz

Wer die Freiheit einschränken will

Die Bedrohung der offenen Gesellschaft kommt heute nicht mehr von Sozialismus oder Nationalsozialismus, sondern von neuen Ismen. Dies stellte Gerhard Schwarz in einem Referat fest, das er zum Abschluss des Jahrestreffens der Mont Pelerin Society in der Prager Burg im September hielt. Zu diesen neuen Ismen gehören Autoritarismus, Demokratismus und Zentralismus.
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Schlagwörter: Freiheit, Ismen

Die Zentralschweiz pulsiert

Die Frage, wie es um das Wohlergehen der Zentralschweizer Wirtschaft steht, lockte gestern Abend zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft und Politik an die Perspektivenveranstaltung 2013 ins KKL. Und obwohl an der 20. Ausgabe des Anlasses eine ordentliche Hustenwelle durchs KKL hallte, hat sich die hiesige Wirtschaftsregion von der Krankheit, die ennet der Grenze in Europa grassiert,
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«Schwierigkeiten bleiben»

Gerhard Schwarz, welches sind die gewichtigsten wirtschaftlichen Probleme, welche die Schweiz bewältigen muss? Ich sehe drei Herausforderungen: die Sozialversicherungen, die den demografischen und wirtschaftlichen Realitäten nicht gerecht werden, die aussenwirtschaftliche Front – dazu gehören die Währungssituation ebenso wie die Frage, wie die Schweiz künftig ihre Beziehungen zur EU gestalten will – und schliesslich die Zuwanderung.
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Schlagwörter: Marktwirtschaft, Ordnungspolitik, Wachstum

«Wir Schweizer arbeiten ja nicht ungern»

Die Schweizer sind keine besonders guten Reformer, stellte Gerhard Schwarz im Interview mit der Neuen Luzerner Zeitung fest, sie neigen zu (faulen) Kompromissen. Um die Reformen in der Altersvorsorge voranzubringen, braucht es deshalb einerseits Regeln, die ohne politische Debatte greifen, wie eine Schuldenbremse bei den Sozialversicherungen, und anderseits ein Umdenken: Wir müssen nicht, sondern wir können länger arbeiten.
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Schlagwörter: Rentenalter, Sozialversicherungen

Wenig Innovation in den Krisenländern

Woher kommt das Wachstum der Zukunft? Ein wichtiger Indikator künftiger Wettbewerbskraft sind Patente. In dieser Disziplin schneidet die Schweiz traditionell sehr gut ab. Bei den besonders stark von der Finanzkrise getroffenen Ländern ist das leider nicht der Fall.
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Schlagwörter: Forschung und Entwicklung, Innovation, Patente

Prinzip Haftung

Es ist nicht der Markt, der die grosse Krise verursacht hat. Wir leben auch nicht wirklich in einer Marktwirtschaft. Schön wär's! Die modische Kapitalismuskritik zielt am eigentlichen Problem vorbei. Es ist gerade umgekehrt: Wem am Gemeinwohl gelegen ist, braucht die offene Gesellschaft. Eine Richtigstellung von Gerhard Schwarz.
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Schlagwörter: Direkte Demokratie, Eigenverantwortung

Der starke Franken bringt Stärke

Die Schweiz sei nicht nur ein Finanzplatz, stellte der Präsident der Nationalbank (SNB) fest, sondern auch ein Platz für Industrie, Gewerbe, Handel und Fremdenverkehr. Er lasse deshalb nicht zu, dass die Frankenstärke zur brutalen Ausschaltung von Unternehmen oder gar ganzen Branchen führe. Als die Ankündigung nichts nützte, band er den Franken an die Währung des
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Unbezahlt heisst unsichtbar

Am Bruttoinlandprodukt (BIP) wird der Wohlstand eines Landes gemessen. Dabei bildet das BIP nur jenen Teil der Wirtschaft ab, bei dem Geld fliesst. Das waren in der Schweiz 2010 nur gut 60% der Gesamtproduktion, fast 40% entfielen auf unbezahlte Arbeit.
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Schlagwörter: BIP, Milizsystem

Die Schattenseiten des Erfolgs

Am 12. September 2012 hielt Gerhard Schwarz an der Andrássy Universität in Budapest den Carl-Lutz-Vortrag zum Thema «Der Fluch des Erfolgs - Die Schattenseiten der soliden und liberalen Schweizer Wirtschaftspolitik». Diese Vortragsreihe erinnert an den schweizerischen Vizekonsul, der während des Zweiten Weltkrieges Zehntausenden von ungarischen Juden das Leben gerettet hat.
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Schlagwörter: Finanzkrise, Wachstum

Steuert die Welt auf eine Katastrophe zu?

Fünf Jahre Finanz- und Wirtschaftsturbulenzen haben die Welt krisenanfälliger gemacht. Ist die Demokratie nun in Gefahr? Was passiert mit dem Welthandel? Die Aargauer Zeitung hat zusammen mit Avenir Suisse eine Auslegeordnung der international diskutierten Krisenszenarien gemacht und auch beurteilt, wie ernst diese wirklich zu nehmen sind.
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Schlagwörter: Finanzkrise, Zukunft

Schleichende Gefährdungen der Freiheit

Nicht mehr national-sozialistische oder international-sozialistische Ideologien bedrohen heute die Freiheit, sondern neue «Ismen». Sie verbreiten ihre Weltsicht massvoller und unauffälliger als die alten «Ismen», gerade das macht sie aber gefährlich.
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Schlagwörter: Ideologien, Ismen

Schweiz: Das am stärksten industrialisierte Land der Welt

Der Schweiz drohe wegen des starken Frankens die Deindustrialisierung, fürchten Politiker und auch Unternehmer. Tatsächlich kämpft der Werkplatz mit Problemen, weil sich wegen der raschen und starken Aufwertung der Währung die Lohnkosten in der Schweiz massiv verteuert haben. Doch in einer längerfristigen Perspektive zeigt sich, dass kaum Grund zu Panik besteht im Gegenteil: Die Schweizer
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In der Presse
Schlagwörter: Automatisierung, De-Industrialisierung, Industriestandort

«Wo ist die gute alte Sozialpartnerschaft?»

Die Unia will wissen, wie andere über sie denken, und hat für ihre Zeitung «Work» die Stimmen einiger Meinungsmacher eingeholt. Gerhard Schwarz weist in seinem Statement darauf hin, dass die zunehmend konfrontative Linie der grössten Schweizer Gewerkschaft zwar ein Erfolgsrezept für die Unia selbst sei, weniger aber für die Menschen, die in diesem Land leben.
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Schlagwörter: Gewerkschaft, Unia

Ziel der IG: Stadt am See 2017 realisiert

Die Interessengemeinschaft Stadt am See hat die Fusion der Gemeinden Goldach, Rorschach und Rorschacherberg in der nächsten Amtsperiode zum Ziel. Der Direktor von Avenir Suisse, Gerhard Schwarz, hinterfragt ihre Thesen aufgrund einer Studie zur Gemeindeautonomie in der Schweiz. «Grösse gibt uns Gewicht» – «Gleiche Leistung für weniger Geld»: Das sind Kernaussagen der IG für eine Fusion
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In der Presse
Schlagwörter: Raumordnung

Energie

Ein Schlagwort prägt seit gut einem Jahr die Schweizer Politik: die «Energiewende». Zwei Monate nach der Katastrophe im japanischen Fukushima im März 2011 beschloss der Bundesrat den «Atomausstieg» der Schweiz – als einziges Land nach Deutschland, das jahrelang vor allem seine Solarindustrie mit Milliarden förderte und jetzt darunter leidet, dass die Chinesen, die selbst kaum
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avenir spezial, Publikationen
Schlagwörter: Atomausstieg, Energie, Energiepolitik, Energiewende

Jugendlichkeit als Wachstumstreiber

In der Schweiz wächst dank Zuwanderung nicht nur die Bevölkerungszahl. Das Land hält sich mittels Migration auch relativ jung. Das ist gut für die wirtschaftliche Zukunft Helvetiens, denn Jugendlichkeit ist ein Wachstumstreiber.
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Schlagwörter: Alternde Gesellschaft, Demografie

«Trittbrettfahrer wittern ihre Chance»

Er verstehe die Menschen, die sich über Auswüchse der Marktwirtschaft empören – aber nicht jene Trittbrettfahrer, die diese Gefühle bewirtschaften: Dies sagt Gerhard Schwarz in einem Gespräch im Lehrbuch «Aktuelle Volkswirtschaftslehre» von Peter Eisenhut, dessen Ausgabe 2012/2013 eben im Rüegger Verlag herausgekommen ist.
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Schlagwörter: Finanzkrise, Marktwirtschaft

«Das ist so wertvoll, dass man es gar nicht genug betonen kann»

An seiner Festrede zum 1. August in Oberrieden besann sich Gerhard Schwarz vor rund 300 Zuhörern auf drei für die Schweiz zentrale Werte: Die Freiheit, den Zusammenhalt und die Identität, die er allesamt gefährdet oder zumindest strapaziert sieht. Er machte aber auch Vorschläge, wie man sie durch Reformen wieder stärken könnte.
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Anlässe
Schlagwörter: Freiheit, Identität

Wohin steuert die Schweiz?

Offen bleiben für Innovationen Wohin steuert die Schweiz? Man könnte die Frage einfach beantworten: Dorthin, wo ihre Bürger hinwollen. Diese Antwort ist weniger banal, als es den Anschein haben mag. Die Tatsache nämlich, dass in der Schweiz das Volk in einem Ausmass mitreden und entscheiden kann wie in keinem anderen Land der Welt, ist so
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In der Presse

Industriemacht Schweiz

Die Aussage, dass sich die Schweiz immer mehr deindustrialisiere, stimmt nicht. Die Schweiz steht hinsichtlich ihrer Industrieproduktion pro Kopf einsam an der Spitze, mit 12 400 $ meilenweit vor dem zweitplacierten Japan (8600 $). Das hochindustrialisierte Deutschland (7700 $) schafft es nur auf knapp zwei Drittel des schweizerischen Wertes, Italien und Frankreich kommen auf weniger als die Hälfte.
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Schlagwörter: De-Industrialisierung, Industriestandort

Mobility Pricing ist die Lösung für unsere Verkehrsprobleme

Das Schweizer Verkehrssystem stösst an seine Grenzen. Mit «Mobility Pricing» könnte man die Nachteile der heutigen Verkehrspolitik beheben. Im öffentlichen Verkehr liesse sich eine Differenzierung der Preise nach Strecken und Zeiten leicht umsetzen. Im Strassenverkehr wären dagegen technische Installationen nötig.
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Schlagwörter: Mobility Pricing

«Er wird sicher weniger oft in der Arena auftreten als Gerold Bührer»

Angela Barandun: Wenn ich Sie vor Ihrem Wechsel zu Avenir Suisse gefragt hätte, wer Rudolf Wehrli ist – hätten Sie es gewusst? Gerhard Schwarz: Ja, sicher. Ich kenne ihn noch aus der Zeit, als er Chef der Findungskommission bei Economiesuisse war, die damals Gerold Bührer aus dem Hut gezaubert hat. Aber ich weiss, worauf Sie
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In der Presse

Staatsquote ist nicht gleich Staatsquote

Viele Länder rechnen bei der Ermittlung ihres Bruttoinlandprodukts (BIP) Teile der Schattenwirtschaft mit ein. Bei einigen weiss man, wie viel sie einkalkulieren, bei anderen kann man nur Schätzungen vornehmen. Die BIP-Zahlen der Staaten enthalten somit sehr unterschiedliche Informationen und können nur schwer untereinander verglichen werden.
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Schlagwörter: Schattenwirtschaft, Steuern

Unternehmerische Verantwortung jenseits von Angebot und Nachfrage

Unternehmer tragen nicht nur wirtschaftliche, sondern auch gesellschaftliche und politische Verantwortung. Sie werden wegen ihrer Exponiertheit auch besonders aufmerksam beobachtet – nicht zuletzt unter moralischen Gesichtspunkten. Deswegen sind sie gut beraten, sich dessen bei allem, was sie tun, bewusst zu sein und ein besonderes Fingerspitzengefühl an den Tag zu legen.
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Schlagwörter: Duttweiler Gottlieb, Unternehmer, Verantwortung

In der Raumplanung wird mit dem Feuer gespielt

National- und Ständerat haben am 15. Juni eine Teilrevision des eidgenössischen Raumplanungsgesetzes beschlossen. Die Vorlage wirkt konsistent und will hauptsächlich das bestehende Bundesrecht in elementaren Punkten verbindlicher fassen. Es ist unverständlich, wenn nun da und dort über ein Referendum nachgedacht wird.
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Schlagwörter: Raumordnung, Volksschule

Unternehmer müssen Gewinne machen

Milton Friedman formulierte einst provokativ, aber durchaus treffend, die soziale Verantwortung der Unternehmer liege in der Gewinnerzielung. Natürlich leisten Unternehmer noch viel mehr für die Gesellschaft - nicht zuletzt die Schaffung von Arbeitsplätzen. Aber nur der Gewinn zeigt ihnen, ob sie etwas produzieren, das auch tatsächlich nachgefragt wird.
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Schlagwörter: Gewinne, Unternehmer

Im Dschungel der Deutungen

Drei Tage nach den Abstimmungen zu Staatsverträgen, Ärztenetzwerken und Bausparen sowie diversen kantonalen Urnengängen reibt man sich noch immer die Augen. Was ist bloss in die Stimmbürger gefahren? Sie verzichten auf mehr direktdemokratische Mitsprache. Sie schmettern (in Zürich und Luzern) liberalere Ladenöffnungszeiten ab. Sie demonstrieren (im Kanton Zürich) mit ihrem Ja zum Erhalt von Kulturland
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In der Presse

Der Liberalismus braucht Werte

Dank Freiheit und Marktwirtschaft geniessen heute weltweit Milliarden von Menschen einen Wohlstand, wie es ihn noch nie in der Geschichte gab. Aber ausgerechnet in den Ländern des Westens, die sich schon mehr als ein halbes Jahrhundert ihres Reichtums erfreuen, zweifeln immer mehr Menschen an der freiheitlich-marktwirtschaftlichen Ordnung. Denn sie hat ein problematisches Defizit: Sie kann
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In der Presse

Grundnahrung für Unternehmer: Freiheit, Stabilität und Ruhm

Unternehmer brauchen Freiheit und Stabilität, damit sie ihre Ideen umsetzen können. Der Staat muss daher für eine stabile Ordnung sorgen. Die Gesellschaft kann ihrerseits viel zum Gedeihen der Unternehmen beitragen, indem sie die Leistung der Unternehmer gebührend estimiert.
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Schlagwörter: Unternehmer

Das am stärksten industrialisierte Land der Welt

Wegen des starken Frankens befürchten viele die Deindustrialisierung der Schweiz. Wie es tatsächlich um die Industrie steht, zeigt ein Plakat, das der neuen Ausgabe der Informationsbroschüre «avenir aktuell» beiliegt: Nach vierzig Jahren Debatte um den Niedergang des Werkplatzes steht die Schweiz bei der Industrieproduktion pro Kopf immer noch an der Spitze.
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avenir aktuell, Publikationen
Schlagwörter: Industriestandort

Die «Freiheit» braucht keine Verjüngungskur

Was heisst heute liberal? Die Prinzipien und Werte des Liberalismus haben es in Zeiten der Krise nicht leicht.
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Was ein richtiger Unternehmer ist

Gegenwärtig geniessen die wirtschaftlichen Eliten einen so schlechten Ruf wie selten zuvor. Die Kritik gilt vor allem der Gier und den Exzessen der Manager im Finanzsektor. Dagegen bleiben die «richtigen» Unternehmer der Realwirtschaft meist von der Kritik verschont. Aber was ist ein «richtiger» Unternehmer? Und welche Eigenschaften zeichnen ihn aus?
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Schlagwörter: Eigenverantwortung, Unternehmer

«Weshalb die unbequeme Idee der Freiheit gut ist»

Gastreferent Gerhard Schwarz Direktor des Think Tank Avenir Suisse, erläuterte, weshalb die Idee der Freiheit eine gute ist und weshalb es sich lohnt, für diese zu kämpfen. An den letzten zwei Generalversammlungen referierten auf Schloss Lenzburg Karl Lüönd und Kurt Imhof. Beide versuchten der Medienbranche in den nicht ganz einfachen Zeiten Selbstbewusstsein einzuflössen. Dieses Jahr
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In der Presse

«Gnadenloses Sparen»

«Sparwut, Spardiktat, gnadenloses Sparen» – das sind einige Schlagworte, die derzeit die Medien bevölkern. Sie zeichnen das Bild eines Europa, das vor lauter Sparen nicht mehr zum Atmen kommt. Doch was meinen wir, wenn wir vom Sparen reden? Schon der weise Konfuzius wusste: «Wenn die Begriffe sich verwirren, ist die Welt in Unordnung.»
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Schlagwörter: Sparen, Staatsschulden

Der Wert der Werte

Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise hat nicht nur eine Systemdebatte in Gang gesetzt, sondern auch eine Diskussion über den moralischen Grundkonsens angestossen, den eine gedeihlich und harmonisch funktionierende Gesellschaft voraussetzt. Kann es einen solchen Grundkonsens überhaupt geben? Was ist die Voraussetzung dafür? Wie müsste er aussehen, welche Werte sollten uns lieb und teuer sein? Ein Buch über die moralischen Grundlagen der westlichen Zivilisation.
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Buch, Publikationen
Schlagwörter: Freiheit, Werte

Die Mehrheit muss mittragen, was sie bestimmt

Der Ausgang der Abstimmung über die Zweitwohnungsinitiative wirft Grundsatzfragen zur Demokratie auf. Die Betroffenen in den Gemeinden mit einem Zweitwohnungsanteil über 20 Prozent stimmten zum grössten Teil gegen das Bauverbot mit seinen einschneidenden Folgen. Die nicht betroffene Mehrheit im Unterland bürdete ihnen Lasten auf, die sie selber nicht mitträgt.
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Schlagwörter: Direkte Demokratie, Zweitwohnungsinitiative

Klug, schlau, listig

In Debatten um die Stellung der Schweiz in der Welt ist gerne davon die Rede, dass nun endlich mit der schweizerischen «Schlaumeierei» Schluss sein müsse. Aber gerade die Tradition, sich nicht in einen grossen Trend einzuordnen, hat dieses Land in der Vergangenheit oft ausgezeichnet, schreibt Gerhard Schwarz im «Schweizer Monat». Kleine Länder sollten sogar schlau und klug sein, denn sie können ihre Interessen weder mit militärischer noch mit wirtschaftlicher Macht durchsetzen. Tatsächlich ist die Schweiz in der Aussenpolitik zu wenig «Schlaumeier», nicht zuletzt auch, weil sie dazu neigt, die eigene Bedeutung zu überschätzen.
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Schlagwörter: Direkte Demokratie, Kleinstaat

«Nur 15 Prozent sind wirklich liberal»

Der Landbote: Die Rezession wird laut den neusten Prognosen 2012 nicht stattfinden. Mit anderen Worten, das Erfolgsmodell Schweiz funktioniert nach wie vor. Es braucht also gar keinen Thinktank, der neue Ideen entwickelt. Gerhard Schwarz: Ich bin nicht so überzeugt von diesen Prognosen. Und auch ein bescheidenes Wachstum im laufenden Jahr wäre ein schwacher Trost. Denn
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Schuldenkrise ohne Ende

Die Schuldenkrise Europas ist Ausdruck einer tiefgreifenden Strukturkrise. Viele Staaten haben seit Jahrzehnten über ihre Verhältnisse gelebt und in grossem Stil auf Kosten künftiger Generationen konsumiert. Der nun dringend notwendige Prozess der Konsolidierung wird schmerzhaft und langwierig sein.
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Schlagwörter: Schuldenkrise, Staatsschulden

«Die Freiheit hat es auf dem Markt der Ideen schwer»

Noch mehr als mit dem Marketing hat der ungenügende Verkaufserfolg des Liberalismus mit seinen eigenen Schwächen zu tun: Eine freiheitliche Gesellschaftsordnung ist strukturell kaum mehrheitsfähig. Im Alltag werden Freiheit und Selbstverantwortung oft als unbequem empfunden und die freiheitliche Ordnung propagiert nicht Ergebnisse, sondern Regeln - gerade deshalb wirkt sie abstrakt und theoretisch.
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Schlagwörter: Freiheit, Freiheitliche Ordnung, Selbstverantwortung

«Der Liberalismus wird schlecht verkauft»

Dass der Boden für den Liberalismus so steinig ist, liegt auch an den Schwächen des politischen Personals - wozu ebenso die Führungskräfte der Wirtschaft zählen. Die freiheitliche Botschaft wird oft zu wenig konkret und zu wenig populär vermittelt. Wären die Vertreter der Freiheit nur halb so geschickt wie ihre staatsgläubigen politischen Gegenspieler, könnten sie einiges an Terrain gutmachen.
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Schlagwörter: Liberalismus, Politik

«Wir vergessen, was wir der Freiheit verdanken»

Es gibt vier gute Gründe für eine freiheitliche Ordnung: In Freiheit kann der Einzelne nach seiner Façon glücklich werden. Freiheit ermöglicht Fortschritt. Freiheit ist sozial. Und Freiheit hat die Welt wohlhabender gemacht. Das sollte man auch in Zeiten der nicht enden wollenden Finanz- und Wirtschaftskrise nicht vergessen.
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Schlagwörter: Freiheit

«Eine freiheitliche Ordnung ist kein Schlaraffenland»

Aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise wachsen bei vielen Menschen die Zweifel an der freiheitlichen und marktwirtschaftlichen Ordnung. Sie rufen immer lauter nach einem Staat, der die Härten der freien Marktwirtschaft abfedern, Krisen verhindern und für ökonomischen und sozialen Ausgleich sorgen soll. Was bedeutet Freiheit eigentlich?
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Schlagwörter: Eigenverantwortung, Freiheit, Haftung

Freiheit – eine unbequeme Idee

Obwohl angesichts der Herausforderungen der Wirtschaftskrise die politischen Eliten weder professionell noch moralisch überzeugender wirken als die wirtschaftlichen, werden die Rufe nach einem interventionistischen Staat, der die Härten der Marktwirtschaft abfedern, Krisen verhindern und für sozialen Ausgleich sorgen soll, lauter. Selbst nach eigenem Verständnis Liberale, die sich lange für eine freiheitliche Ordnung starkgemacht haben, stimmen
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Schlagwörter: Freiheit, Marktwirtschaft, Ordnungspolitik

Viel zu günstige SBB

Im öffentlichen Verkehr wird massiv gegen das Verursacherprinzip verstossen. Selbst bei wohlwollender Betrachtung bezahlen die Bahn- und Buspassagiere kaum die Hälfte dessen, was sie bei einer kostengerechten Nutzerfinanzierung zahlen müssten. Dadurch kommt den Menschen das Bewusstsein für die effektiven Kosten vieler Leistungen abhanden. Entspricht die Bevorzugung des ÖV wirklich den Prioritäten der Schweizer Bevölkerung?
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Schlagwörter: Gesundheitskosten, Mobility Pricing, Verkehr

Der Liberale

Bilanz: Ihr Motto? Gerhard Schwarz: Man sollte über alles anständig reden – auch wenn einen Interessen, Emotionen und Weltanschauungen trennen. Ihre grösste Stärke? Die Verbindung von  sehr rationaler, nüchterner Problemanalyse mit grossem Einfühlungsvermögen. Ihr grösster Fehler? Der Glaube, dass man mit nüchterner Analyse Gegensätze bezüglich Interessen, Emotionen und Weltanschauungen überwinden oder zumindest überbrücken könne. Welches Talent würden Sie gerne besitzen? Ein
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In der Presse

Ist der Energiesektor zu risikoreich für die Kantone?

Gerhard Schwarz, Direktor von Avenir Suisse, hält das unternehmerische Engagement der öffentlichen Hand im Energiesektor für wenig sinnvoll. In der «Carte blanche» des Energiedialog-Newsletter vom Februar 2012 führt er aus, dass der Besitz von Energieunternehmen für die Kantone ein Klumpenrisiko darstelle. Ein direktes unternehmerisches Engagement der öffentlichen Hand im Energiesektor ist ordnungspolitisch wie ökonomisch wenig
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In der Presse
Schlagwörter: Energiehandel

Egalitärer als die Schweden?

Wenn Verteilungsfragen das Thema Wachstum von der politischen Agenda zu verdrängen drohen, kann dies mehrere Gründe haben. Erstens kann wirtschaftliche Stagnation die lange Zeit durch Wachstum zugedeckten Verteilungskonflikte an die Oberfläche treten lassen. Zweitens kann hoher Wohlstand bei einem Teil der Bevölkerung, nicht zuletzt bei einer gut bestallten Intelligenzia, zum Eindruck führen, es sei nun
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Schlagwörter: Einkommensverteilung, Steuerprogression

«Eine Steuer ohne Rechtfertigung»

Aktuell werden Unterschriften für die Volksinitiative «Millionen-Erbschaften besteuern für unsere AHV» gesammelt. Der liberale Thinktank Avenir Suisse hat gestern ein Buch zur Steuerpolitik vorgestellt, in dem dieser Vorstoss kritisiert wird. Gerhard Schwarz, Avenir-Suisse- Direktor und früher stellvertretender NZZ-Chefredaktor, sowie Rudolf Walser, ehemaliger Chefökonom beim Wirtschaftsdachverband Economiesuisse und heute ebenfalls bei Avenir Suisse, befürchten Nachteile für
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In der Presse

Steuerpolitische Baustellen

Avenir Suisse hat zwölf Ökonomen um ihre Einschätzung zu einigen der wichtigsten Baustellen der Schweizer Steuerpolitik gebeten. Ihr Urteil ist ernüchternd: in den meisten Bereichen der Steuerpolitik werden grundlegende Einsichten der Finanzwissenschaft von der Politik missachtet. Stattdessen dominiert der Kleinkrieg der Partikularinteressen.
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Buch, Publikationen
Schlagwörter: Bundeserbschaftssteuer, Hauseigentümerverband, Initiative, Lenkungssteuer, Ökosteuern, Steuerföderalismus, Steuern

Weltkulturerbe Steuerföderalismus

Beinahe 40 Prozent des gesamten Steueraufkommens der Schweiz fliessen an die Gemeinden und die Kantone. Einen kleineren Anteil für den Nationalstaat weist nur Kanada auf (s. Abb.), das sich kaum mit der Schweiz vergleichen lässt. Ein ausgeprägter Steuerwettbewerb auf einem derart engen Terrain wie in unserem Land ist weltweit einmalig. Der Steuerföderalismus ist wohl der
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In der Presse

Die Journalisten sind Teil der Herde

In Diskussionen über Politik und Wirtschaft muss man in der Regel nie lange warten, bis die Medien als eine der Ursachen so vieler Übel dieser Welt herhalten müssen. Sie bauschen auf und verzerren, bieten intellektuellen Schrott und Belangloses, tragen zu Verrohung und ethischer Verwahrlosung bei, schreiben Falsches oder gar Unwahres, sind entweder zu unkritisch oder
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In der Presse

Das nicht so sichere Geschäft der Stromproduzenten

Das hätte aufs Erste wohl kaum jemand gedacht: Der Kurs der Aktien der grossen Schweizer Verbundunternehmen Alpiq (Aktionäre sind hier vor allem die Westschweizer Kantone, Städte und Gemeinden) und BKW (zu 52,54% vom Kanton Bern kontrolliert) hat sich seit Anfang 2008 ähnlich schlecht entwickelt wie jener der krisengeschüttelten Grossbank UBS. Dementsprechend lag die Kursentwicklung auch
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Schlagwörter: Strommarkt

Die Schweizer Ökonomen fordern eine weitsichtige Sicherung der Sozialwerke

Nach den Wahlen des Parlaments und des Bundesrates muss die Aufmerksamkeit wieder inhaltlichen Fragen gelten. Avenir Suisse hat deshalb führende Ökonomen in der Schweiz aufgefordert, von 15 Reformvorschlägen in der Wirtschaftspolitik die fünf dringlichsten Anliegen zu bezeichnen und zu bewerten. Das Ergebnis ist deutlich: Als wichtigste Massnahmen beurteilen die Befragten Reformen bei der Finanzierung der
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Schlagwörter: Mehrwertsteuer, Schuldenbremse, Sozialversicherungen

An die Arbeit

Wenn rings um unser Land die Wogen hochgehen, sind auch wir gefordert. Was es für eine zukunftsträchtige Schweiz braucht, haben wir weitgehend selbst in der Hand. Endlich ist das «Schmierentheater» - man muss es so sagen - um die Besetzung der Regierung vorbei. Man hätte meinen können, die Zukunft der Schweiz stehe auf dem Spiel. Das ist zum Glück wegen einer Bundesratswahl nicht so schnell der Fall. Die personelle Zusammensetzung der Exekutive ist zwar nicht unwichtig, aber matchentscheidender sind Kontinuität, Stabilität und breite Abstützung der Regierung im Parlament.
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Schlagwörter: Reformideen

Das Jahr der Ratlosigkeit

2011 war ein turbulentes Jahr, reich an grossen Ereignissen. Doch das unterscheidet 2011 nicht von anderen Jahren. Hingegen scheint mir, dass einem diesmal stärker als sonst die Turbulenzen fast ratlos zurück lassen. Der hektische Aktivismus der Politik kann darüber nicht hinwegtäuschen. Die Deutung ist schwieriger geworden. Werden die Krisen sich als Chancen entpuppen oder kündigen
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In der Presse

Griechische Verhältnisse wegen des harten Frankens

In dieser Kolumne sollen möglichst eindrückliche und leicht verständliche Grafiken als Ausgangspunkt wirtschaftspolitischer Überlegungen dienen. In der diesmal beigefügten Darstellung steckt eine ganze Fülle von Informationen über die an den Lohnstückkosten gemessene preisliche Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz und die Wechselkursproblematik. Schwache Mittelmeerländer Das Schaubild zeigt zum einen, in welchen Ländern sich die Lohnstückkosten seit 2000 in
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Schlagwörter: De-Industrialisierung, Harter Franken, Wachstum

Startschuss für die Online-Diskussion

Geschätzte Leserin, geschätzter Leser Es ist nun ziemlich genau ein halbes Jahr her, dass wir unsere Avenir-Suisse-Website neu gestaltet haben. Wie die Besucherstatistik zeigt, stösst unsere Website auf ein breites und zunehmendes Interesse. Von heute an schalten wir die Kommentarfunktion zu unseren Beiträgen frei. Das heisst, Sie können ab sofort unsere Themen mit uns und
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Gerhard Schwarz: Ein Gespräch über Bildung, Qualitätsstandards, Reformbedarf und das Bild des Menschen.

Herr Schwarz, Praxis- oder Theorieausbildung ist oft die Frage für einen jungen Menschen, der den Schritt zum Beruf machen will, und das heisst oft auch Lehre oder Hochschule. Bei Avenir Suisse haben wir dazu eine Studie gemacht. Ergebnis: Die klassische Berufslehre im Betrieb kennen wir in der Schweiz, Deutschland, Österreich, in Dänemark und in Tschechien.
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Liberale Zeitungen (über)leben leichter

Der Titel mag in vielen Ohren wie ein Missverständnis – oder eine Provokation – tönen. Sieht man von den totalitären Phasen des Nationalsozialismus und des (International-)Sozialismus ab, sind die Liberalen noch selten einmal so im Gegenwind gestanden wie heute. Und ausgerechnet in einem solchen Umfeld soll Liberalismus eine Überlebensstrategie für Zeitungen sein! Was also ist
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Schlagwörter: Liberalismus

Den Service public neu definieren

Seit einiger Zeit tobt eine Debatte darüber, ob und in welchem Umfang unser mit Gebühren finanzierter Medienkonzern SRG im Internet aktiv sein soll, wo sich gleichzeitig naturgemäss auch die privaten Anbieter tummeln. Unter dem Titel «Service public» lässt sich das Internet-Angebot der SRG jedenfalls kaum rechtfertigen. Und es wirft zugleich die grundsätzliche Frage auf, ob
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Schlagwörter: Service public, SRG

Schweizer Stetigkeit siegt über Hüst und Hott

Seit 2006 veröffentlichen das Institut der Deutschen Wirtschaft Köln, die Wirtschaftskammer Österreich und der Schweizer Think-Thank Avenir Suisse jährlich das DACH-Reformbarometer. Dieses Jahr werden die neuesten Ergebnisse zusammen mit einem Spezialkapitel über die Reregulierung des Finanzsektors am 9. Dezember in Berlin vorgestellt. Der Gesamtwert setzt sich aus drei Teilindizes für die Arbeitsmarktpolitik, die Sozialpolitik und
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Schlagwörter: Sozialpolitik, Wachstum

«Die Idee des Service public muss hinterfragt werden»

Das Medienunternehmen SRG weitet seine Aktivitäten aus. Vor allem bei den Informationen konkurrenziert es die Medienhäuser zunehmend. Gerade im Nachrichtengeschäft braucht es aber starke private Anbieter. Dje Staatsgläubigen bedienen sich in der Debatte um mehr oder weniger Staat gerne des Schlagworts vom Service public. Es entfaltet, weil es so wunderbar nach Dienst an der Allgemeinheit
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Stabiler Bundesrat bringt der Schweiz Erfolg

Nur neunmal in der 163-jährigen Geschichte des Schweizer Bundesstaates änderte sich die parteipolitische Zusammensetzung des Bundesrates. Und dank der Konkordanz konnte sich die Landesregierung meist auf mehr als 80 Prozent der Bundesversammlung stützen. Das sind zwei der Eigenheiten des schweizerischen Regierungssystems, die ein Plakat darstellt, das der eben erschienenen Ausgabe des neu gestalteten «avenir aktuell»
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Schlagwörter: Bundesrat

Weshalb die Patrioten streiten

Warum wetteifern derzeit die Parteien im Wahlkampf, wer sich am patriotischsten gibt? Und weshalb erlebte die Schweiz ab 2001 das politisch bewegteste Jahrzehnt seit dem Zweiten Weltkrieg, obwohl es ökonomisch das erfolgreichste seit den 1960er Jahren war? Diese Fragen beantworten Gerhard Schwarz und Markus Schär auf Einladung der österreichischen Zeitschrift «Europäische Rundschau» im Essay «Schweiz: Patriotenstreit
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Schlagwörter: Direkte Demokratie, Schweiz

Wir dürfen die Information nicht dem Staat überlassen

Weshalb gilt das Angebot des Schweizer Fernsehens, ob «Musikantenstadl», Quizshow oder Match der Champions League, als Service Public, den künftig sogar zwangsweise bezahlen muss, wer nie Fernsehen schaut? Die SRG und ihre Verteidiger operieren mit einem absoluten Killerargument, weil es sich auf alles und jedes anwenden lässt: Sie sprechen im Zusammenhang mit dem Angebot der
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Schlagwörter: SRG

Vom Zauber der Zauberformel

Vier Wochen vor den eidgenössischen Wahlen zum National- und zum Ständerat ist es durchaus opportun, sich Gedanken zu machen über den Zusammenhang von politischem System und wirtschaftlichem Wohlergehen. Wir konzentrieren uns dabei auf die Zusammensetzung des Bundesrates, die in ihrer Stabilität weltweit einzigartig ist und schon für sich allein, also jenseits von Neutralität, direkter Demokratie,
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Schlagwörter: Parlament

Von der Ethik des Wettbewerbs im Gesundheitssektor

Die Gesundheit gilt vielen Menschen als höchstes Gut überhaupt. Die grosse Wertschätzung alleine scheint oft Grund genug zu sein, den freien Markt im Gesundheitswesen strikte abzulehnen. Dabei wäre es gerade aus ethischer Sicht vernünftig, mehr Wettbewerb zu fordern. Das Schweizer Gesundheitssystem gilt als gut ausgebaut und qualitativ hochstehend. Kaum ein anderes Land verfügt über eine
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Schlagwörter: Gesundheit

Weshalb die Nationalbank eingreifen musste

Die Schweizerische Nationalbank hat angekündigt, dass sie Euro-Kurse unter 1.20 Franken nicht mehr hinnimmt und deshalb diese Untergrenze mit unlimitierten Devisenkäufen verteidigt. Dies ist ein historischer Entscheid. Der Schweizer Franken weist zwar eine langfristige Tendenz zur Stärke auf. Dies zwingt die Schweizer Unternehmen, ihre Produktivität stets zu steigern, und macht sie damit auf den globalen
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Schlagwörter: Schweizer Franken, SNB, Wechselkurs

Eine nicht ganz ungetrübte Verwandtschaft: Eröffnung des 15. Zermatter Symposiums

Lange Jahre bekam derjenige, der sich in der Schweiz umhörte, den Eindruck, dass «die Schweizer» «die Deutschen» nicht wirklich mochten. Vieles spielte da mit, besonders die Zeitgeschichte, also der Zweite Weltkrieg. Dazu kommt die Grösse des Landes, die in der kleinräumigen Schweiz schnell einmal suspekt ist, dann die schiere Zahl von Deutschen, denen man in
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Anlässe, In der Presse
Schlagwörter: Deutschland

Der (zu) harte Franken

Sobald es auf internationaler Ebene zu krisenhaften Entwicklungen kommt und «sichere Häfen» gesucht werden, kommt der Franken traditionell unter «Aufwertungsdruck». Wie aber kann die Schweiz reagieren, wenn durch den harten Franken schwere strukturelle Verwerfungen drohen?
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avenir debatte, Publikationen
Schlagwörter: Franken, Geldpolitik, Kursuntergrenze, Wechselkurs

Von der positiven Kehrseite steigender Gesundheitskosten

Die Diskussion um die Zukunft des Gesundheits- wesens wird allenthalben von steigenden Kosten bestimmt. Doch das ist nur die Rückseite der Medaille. Die Vorderseite zeigt den medizinischen Fortschritt und seinen volkswirtschaftlichen Nutzen, den Zugewinn an Lebensqualität und das Wachstumspotential des Gesundheitssektors.Politik und Wissenschaft bezeichnen den Gesundheitssektor gerne als «kranken Patienten». Für dieses Urteil gibt es drei wesentliche Gründe. Erstens sind die Kosten des Gesundheitswesens überall sehr stark gestiegen, in
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Blog, In der Presse
Schlagwörter: Gesundheitskosten, Gesundheitswesen

«Euro leidet an einem Geburtsfehler»

«Die Schweizer Wirtschaft ist heute eine der globalisiertesten der ganzen Welt und die Lage inmitten der EU hat auch viele Vorteile », so der gebürtige Harder Dr. Gerhard Schwarz als Gast in der VN- Redaktion. Schwarz, der viele Jahre als Ressortleiter Wirtschaft und Stellvertretender Chefredakteur der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) tätig war, ist seit 1.
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In der Presse

Fragwürdige Drittelung des Lebens

Es ist ein Gemeinplatz und wird doch hartnäckig verdrängt: Als Otto von Bismarck, der erste Reichskanzler des neu gegründeten Deutschen Reiches, auf Anfang 1891 die Invaliditäts- und Altersversicherung einführte, hatte auf diesen Sicherheitszuschuss zum Lebensunterhalt nur Anspruch, wer das 70. Lebensjahr erreichte. Das waren etwa 2% der deutschen Bevölkerung. Die durchschnittliche Lebenserwartung bei der Geburt
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Schlagwörter: Erwerbstätigkeit, Renten

Offenheit wahren, Anpassung fordern

Die Schweiz muss für Ausländer offen bleiben. Sie braucht sie für ihre wirtschaftliche Entwicklung. Sie darf aber von den Ausländern sehr wohl eine Integrationsleistung verlangen. Die Emotionen um die Zuwanderung gehen hoch, deshalb sollten wir uns daran erinnern, woher der Schweizer Wohlstand kommt. Wir verdanken ihn nicht nur der Tüchtigkeit der Bevölkerung, Tugenden wie Fleiss,
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Schlagwörter: Migration, Zuwanderung

Die Schweiz verändern, um sie zu bewahren

Was sollte die Schweiz unbedingt besser machen? Sie muss sich nicht neu erfinden. Aber sich weiterentwickeln. Dafür braucht das Land mehr Selbstbewusstsein und klare Ziele. Alles Nachdenken über die Zukunft eines Landes, einer Region, eines Unternehmens steht letztlich unter der Fuchtel der Nachhaltigkeit. Was nicht nachhaltig ist, hat keine Zukunft. Die Forderung nach Nachhaltigkeit darf
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In der Presse

Zusammenleben und Zugehörigkeitsgefühl sind wichtig

Wie beurteilen Sie den sozialen Zusammenhalt in der Schweiz? Schwarz: Der soziale Zusammenhalt ist eine der grossen Stärken der Schweiz. Grosse Gesellschaften fallen leichter auseinander als eine kleine Gesellschaft wie die Schweiz, die in sich nochmals sehr kleinkammerig mit Kantonen und Gemeinden organisiert ist. Aufgrund der Urbanisierung ist der soziale Zusammenhalt nicht mehr so stark
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In der Presse

«Die liberalen Ideen sind kaum mehrheitsfähig»

Zürich. Seit Ende 2010 steht Gerhard Schwarz dem liberalen Think-Tank Avenir Suisse vor, wo er als Direktor Thomas Held ablöste. Dort gibt der langjährige NZZ-Wirtschaftsjournalist seither die kreativen Impulse. So wird die Denkfabrik noch vor Ende Jahr Studien zu steuerpolitischen Fragen, zum Themenbericht Service public und zur Schuldenproblematik bei Sozialversicherungen veröffentlichen. Im BaZ-Interview unterstreicht Gerhard
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In der Presse

Warum es einen achten Bundesrat braucht

«Revitalisieren statt abschaffen» lautet das Motto des von Michael Hermann für Avenir Suisse verfassten Buchs über die Konkordanz. Trotz Krisensymptomen ist das Schweizer Regierungsmodell bis heute eine Erfolgsgeschichte. Es hat mitgeholfen, ein schlankes, robustes und zugleich bürgernahes Staatswesen zu schaffen. Der Autor liefert einen vertieften Einblick in die Entstehung und Entwicklung des eigentümlichen Regierungsmodells dieses
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Schlagwörter: Konkordanz

Wenn die Gleichheit mehr zählt als die Freiheit

Was hält eine Gesellschaft zusammen? Es sind gemeinsame Interessen, gemeinsame Wurzeln, aber auch gemeinsame Wertvorstellungen. Zahlreiche Untersuchungen aus Deutschland – für die Schweiz liegen leider kaum Langzeitergebnisse vor – zeigen, dass sich diese Wertvorstellungen gewandelt und über die Jahrzehnte im gängigen Schema nach links verschoben haben. Ein Beispiel ist die in der Grafik präsentierte Analyse
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Das Ringen um die Freiheit

Friedrich August von Hayek gilt als einer der bedeutendsten liberalen Denker des 20. Jahrhunderts. Sein Hauptwerk «Die Verfassung der Freiheit» publizierte er 1960. Sechzehn Autoren setzen sich in diesem Buch mit dem Klassiker des Freiheitsdenkens auseinander. Aus verschiedenen Perspektiven werden grundlegende moral- und rechtsphilosophische Themen Hayeks diskutiert, aber auch aktuelle Bezüge etwa zur Europa-, Geld-
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Attraktivität der Schweiz bewahren

Wie ein Magnet zieht die Schweiz aus aller Welt Firmenhauptsitze, Privatvermögen und Arbeitskräfte an. Diese Attraktivität beschert unserem Land sein Wachstum und seinen Wohlstand, aber auch Probleme. Ein Leporello von Avenir Suisse wägt Chancen und Risiken im Standortwettbewerb ab. Ist unser Land zu attraktiv für Menschen und Unternehmer aus aller Welt? Die Schweiz feiert im
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«Immigranten zum Wohl der Schweiz»

Es gibt kaum ein grosses Schweizer Unternehmen, das nicht entscheidend von Immigranten profitiert hat. Die Schweiz hat es immer wieder geschafft, Leute aufzunehmen, die das Land vorangebracht haben. Es ist in diesen Zeiten der Emotionen um die Zuwanderung nicht schlecht, sich der Quellen des Schweizer Wohlstands bewusst zu werden. Natürlich denkt man an die Tüchtigkeit
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In der Presse

Es könnte uns noch besser gehen

Steht die Schweiz derzeit vergleichsweise gut da, weil sie liberale Reformen umsetzte oder weil sie sich ihnen verweigerte? Andreas Rieger behauptete unlängst an dieser Stelle (TA vom 6. Juni 2011), unser Land sei «zum Glück widerborstig geblieben». Der Co-Präsident der Gewerkschaft Unia bot eine einfache Erklärung für die günstige Entwicklung der Schweiz nach der Stagnation
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In der Presse

Religionen als wichtiges Wertefundament der Marktwirtschaft

Avenir-Suisse-Direktor Gerhard Schwarz hat in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft am Donnerstagabend in Freiburg i. Br. die Hayek-Medaille 2011 an Prof. Razeen Sally, London, und Prof. Alfred Schüller, Marburg, verliehen. In seiner Laudatio betonte er vor allem die Universalität der Idee der Freiheit und die Bedeutung der Religionen für das Wertefundament
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Schlagwörter: Religion, Werte

Falscher und richtiger Moralismus

Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat nicht nur die Systemkritiker auf den Plan gerufen, die diese Krise als strukturelle Folge eines unstabilen Systems, nämlich der Marktwirtschaft, ansehen, sondern ebenso die Moralisten. Sie sehen in der Gier und Masslosigkeit der Verantwortlichen, etwa der Spitzenmanager in der Finanzbranche, die Wurzel allen Übels. Das ist insofern weit übers Ziel
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Schlagwörter: Werte, Wirtschaftskrise

Mehr ökonomische Bescheidenheit!

Die Wirtschaftswissenschaften pflegen ein mechanisches Denken. Dabei wissen wir  nicht erst seit der letzten Krise: jede Intervention hat unbeabsichtigte Nebenwirkungen.  Der ökonomische Mainstream kommt uns teuer zu stehen. Das Nachdenken über die Gestaltung und Lenkung von Wirtschaft und Gesellschaft findet nicht im luftleeren Raum statt. Erfahrungen aus anderen Lebensbereichen formen unsere Vorstellungen auch in der
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In der Presse

Keine Politik auf Kosten der Jüngeren

Was macht eine liberale Sozialpolitik aus? Erstens beruht sie auf dem Grundsatz der Subsidiarität, hilft also nur dort aus, wo untere Ebenen über­fordert sind. Zweitens bedeutet sie nicht, Unter­schiede einzuebnen: Es gibt zwar Argumente für Umverteilung, weil zu grosse Unterschiede eine Gesellschaft tatsächlich auseinanderbrechen lassen können; aber diese Art von Umverteilung sollte man nicht Sozialpolitik
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In der Presse
Schlagwörter: Demografie, Generationenvertrag

«Da müssen Ausländer übernehmen»

  Zuwanderung ist positiv für die Schweiz, aber Tempo und Ausmass können problematisch werden, sagt Gerhard Schwarz. Der Direktor der Denkfabrik Avenir Suisse erklärt ausserdem, wieso die Migration ein Schweizer Dauerthema ist. Mit Gerhard Schwarz sprach Urs Zurlinden. Herr Schwarz, wie viele Ausländer beschäftigt Avenir Suisse? Gerhard Schwarz: Die Nationalität interessierte mich nie. Es sind drei Deutsche, eine
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In der Presse

Wie die Schweiz «eine ganze DDR» integrierte

Eine beliebte These in der laufenden Debatte über Zuwanderung lautet, das Wachstum der Schweizer Volkswirtschaft in den letzten Jahren beruhe hauptsächlich auf dem Bevölkerungswachstum und habe die ursprüngliche Bevölkerung kaum reicher gemacht und einzig die Umwelt belastet. Sieht man sich die Fakten an, entdecktman, dass einiges von dieser These weit übertrieben oder falsch ist, anderes
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In der Presse

Grundsätze einer marktwirtschaftlichen Energiepolitik

In der durch den Unfall im japanischen Kernkraftwerk Fukushima ausgelösten Debatte über die Energiepolitik, vor allem die Rolle der Kernenergie, scheinen Emotionen, Kurzfristdenken und Populismus die Oberhand zu gewinnen. Der Think-Tank Avenir Suisse beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Energiepolitik, zuletzt in dem Werk von Urs Meister «Energiesicherheit ohne Autarkie» (Zürich, Dezember 2010). Er
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Schlagwörter: Energiepolitik

Per Saldo nützt uns die Zuwanderung

«Müssen wir uns wegen der Stimmung im Volk Sorgen machen, dass künftige Abstimmungen zur Personenfreizügigkeit negativ ausgehen?» Dies fragte das «Migros-Magazin» im Interview mit Gerhard Schwarz, nachdem sich die Zürcher und Basler am 15. Mai für die Mundart im Kindergarten ausgesprochen hatten. Gerhard Schwarz betonte in seiner Antwort sein Vertrauen in die Weitsicht des Schweizer
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Blog, In der Presse
Schlagwörter: Zuwanderung

«Wir müssen das Unbehagen ernst nehmen»

Zuerst das eidgenössische Ja zur Minarettinitiative, jetzt das Zürcher Ja zu Mundart im Kindergarten. Will sich die Schweiz einigeln? Nein, darum gehe es nicht, sagt Avenir-Suisse-Direktor Gerhard Schwarz (60), sondern um Identität und Integration. Gerhard Schwarz, muss man sich angesichts der Stimmung im Volk Sorgen machen, dass künftige Abstimmungen zur Personenfreizügigkeit negativ ausgehen? Mit allen
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In der Presse

Im Kampf gegen die modernen Tyranneien

Raymond Aron war einer der bedeutendsten politischen Philosophen des 20. Jahrhunderts. Der Aufstieg des Nationalsozialismus und die unmittelbare Erfahrung des Niedergangs einer liberalen Demokratie liessen den im Jahr 1905 in Paris geborenen Aron erkennen, dass jede liberale Ordnung fragil ist und beständig Gefahr läuft, zugrunde zu gehen. Er verteidigte die liberale Demokratie als das für
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Wie sich das Wirtschaftswunder Schweiz in die Zukunft retten lässt

Der Aufstieg der Schweiz in den letzten beiden Jahrhunderten ist beeindruckend. Das einstige Armenhaus Europas schien durch nichts prädestiniert, dereinst zu den reichsten Ländern der Welt zu zählen. Aber zumal im Rückblick wird auch klar, dass es für diesen aussergewöhnlichen Weg zahlreiche Erklärungen gibt: Glückliche Zufälle gewiss, aber eben auch tüchtige, unternehmerische Menschen sowie politische
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In der Presse

Botschaften unter die Leute bringen

Avenir Suisse bekam bei seiner Gründung vor über zehn Jahren den Auftrag, als unabhängiger, der Marktwirtschaft und dem Liberalismus verpflichteter Think-Tank über die Tagespolitik hinaus Perspektiven für die Schweiz von Morgen aufzuzeigen. Neben dem Nachdenken, dem Analysieren, dem Diagnostizieren und dem Entwickeln von Lösungen war es von Anfang an ebenso wichtig, die Erkenntnisse und Vorschläge
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Aus der Vielfalt geboren

Das konsensuale System der Schweiz mit seinen beiden Polen der Solidarität und der Eigenverantwortung war und bleibt ein Erfolgsmodell. «Vereint sind auch die Schwachen mächtig»: Die Erkenntnis aus dem schweizerischen Nationalepos «Wilhelm Tell» nimmt man in der Schweiz fast mit der Muttermilch auf. Aber im gleichen Werk heisst es auch: «Der Starke ist am mächtigsten
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In der Presse

«In der Familie darf durchaus Kommunismus herrschen»

Gerhard Schwarz, Chef der Denkfabrik Avenir Suisse, über seine Erfahrungen als Demonstrant, seine Erziehungsgrundsätze, die Zuwanderung und die moralischen Pflichten der Superreichen Giessereistrasse 5 beim Escher-Wyss-Platz in Zürich. Einst ein klassisches Industriegebiet, das sich in eine Kulturmeile und ein IT-Mekka verwandelt hat. Neben dem Theater Schiffbau befinden sich auch die Büros von Avenir Suisse, der
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In der Presse

Beschäftigungswunder oder Blase?

Viel ist dieser Tage von einem schweizerischen Beschäftigungswunder die Rede. Nun weist die Schweiz bereits seit Jahrzehnten die niedrigsten Arbeitslosenquoten Europas aus, nahe der Vollbeschäftigung. Mit «Jobwunder» ist daher eher das im internationalen Vergleich wie vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise erstaunlich starke Beschäftigungswachstum der Schweiz in der letzten Zeit gemeint. In den fünf Jahren zwischen
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In der Presse

Ein Buch fürs Leben

Arthur Koestler schrieb über diese Erzählung: «Hunderte dicker Bände sind über die Jahre geschrieben worden, in denen die Herrenrasse ihre Reinheit wahren wollte, indem sie aus Leichen Seifen machte. Ich bin jedoch überzeugt, dass gerade dieses kleine Buch sich auf die Dauer behaupten wird.» Ich empfand ähnlich, als ich die Geschichte einer Freundschaft zwischen dem
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In der Presse

Drehen an vielen Stellschrauben

Die Alterssicherung in der Schweiz ist nicht nachhaltig finanziert. Sie muss in Zukunft stärker auf dem Grundsatz der Selbstverantwortung aufbauen. Man könnte es kognitive Dissonanz nennen: Alle wissen, dass der Sozialstaat, selbst der schweizerische, nicht nachhaltig finanziert ist und dass er nicht weiter ausgebaut werden darf. Im Jahr 2025 werden (inklusive Sozialversicherungen) rund zwei Drittel
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In der Presse

Und die Grösse ist gefährlich

Nach der Katastrophe von Fukushima konzentrieren sich weltweit alle auf die Frage «Kernenergie ja oder nein?». Dabei zeigt Fukushima doch vor allem eines: Dass Grösse gefährlich ist, dass die Risiken mit der Grösse wachsen, und zwar überproportional, und dass dezentrale Lösungen zwar weniger effizient sein mögen, aber unter anderem wegen der Risikostreuung doch  menschengerechter sind.
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Blog, In der Presse
Schlagwörter: Atomausstieg

Reiche Arme

Die ärmsten Schweizer haben ebenso viel Einkommen wie die reichsten Chinesen und deutlich mehr als die reichsten Inder. Dies stellt ein renommierter Experte für die weltweite Ungleichheit fest. Mit einer Grafik, die vier Linien zeigt, erregte Branko Milanovic grosses Aufsehen. Der Ökonom der Weltbank zählt zu den Spezialisten für globale Ungleichheit. Seine umfangreichen Studien zur
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Schlagwörter: Einkommensverteilung, Reichtum

Wirtschaftswunder Schweiz

Warum wurde die Schweiz reich? Und kann sie es bleiben? Diese Fragen sind für das Selbstverständnis des Landes zentral. «Wirtschaftswunder Schweiz» beantwortet sie in kompetenter und allgemein verständlicher Weise. Das Buch beschreibt Ursprung, Struktur und Besonderheiten von wichtigen, international ausstrahlenden Branchen der Schweizer Wirtschaft. Im Zentrum steht die Frage, warum Unternehmen aus einem an Ressourcen
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«Die Geldpolitik verträgt kein Hickhack»

Politik und Öffentlichkeit machen Druck auf die Nationalbank. Diese sollte sich nicht davon beeindrucken lassen, sondern sich ganz auf ihren Auftrag die Geldwertstabilität zu sichern konzentrieren. Es gehört zu den relativ unumstrittenen Erkenntnissen der Wirtschaftswissenschaften, dass unabhängige Notenbanken die Geldwertstabilität am besten sichern. Unabhängig meint nicht, dass die Währungshüter tun können, was sie wollen. Gemeint
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Schlagwörter: Geldpolitik, Nationalbank, SNB

Wie das Schweizer Wunder weitergeht

Die Nachricht: Morgen veröffentlichen Gerhard Schwarz und R. James Breiding ihr Buch «Wirtschaftswunder Schweiz» (NZZ Libro, 432 Seiten, 58 Franken). Mit ihrem Rückblick auf die Schweizer Wirtschaftsgeschichte seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert denken sie über «Ursprung und Zukunft eines Erfolgsmodells» nach. Der Kommentar: Kein anderes Land zählt so viele bedeutende Unternehmen pro Kopf wie die Schweiz.
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Das Mitentscheiden in Brüssel wird überbewertet

Die Schweiz sollte der EU nicht beitreten, aber alle anderen Alternativen prüfen – Bilaterale III, EWR oder eine eigene Lösung. Einerseits wird in Politik und Öffentlichkeit laut über eine neue Qualität der Beziehungen der Schweiz zur EU nachgedacht, anderseits hat das Konstrukt EU bei der Schweizer Bevölkerung durch die Wirtschafts- und Schuldenkrise weiter an Glaubwürdigkeit
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Schlagwörter: Direkte Demokratie, EU

„Ungleichheit ja, Armut nein“

Anders als China schafft Indien seinen Aufschwung weniger mit als trotz der Regierung. Dafür hat das Land eine stark föderalistische und demokratische Tradition. Ein zentrales Thema auch für die liberale Mont Pèlerin Society bleibt zudem die Armut. Gerhard Schwarz, Delhi Bei der Mont Pèlerin Society (MPS), der vor über 60 Jahren in der Schweiz gegründeten
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Schlagwörter: Einkommensverteilung, Ungleichheit, Verteilung

Vision und Grundsätze einer liberalen Sozialpolitik

Visionen sind anregend, aber auch gefährlich. Sie helfen, Dinge vorwärts zu bringen, also die Realität zu gestalten, aber sie bergen auch die Gefahr, die Realität und ihre Zwänge aus den Augen zu verlieren. Besser ist es, sich an Prinzipien zu orientieren, die als Kompass dienen können in einer manchmal beängstigend schnell sich bewegenden Zeit. Welches
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Genug geschwiegen in der Vorsorge

In keinem vergleichbaren Land hat die individuelle Altersvorsorge eine so grosse Bedeutung wie in der Schweiz. Das soll so bleiben – aber unser Land braucht dringend wieder eine Debatte, wie sich das angeschlagene Pensionskassensystem für die künftigen Generationen sichern lässt. Am 7. März 2010 kam es in der schweizerischen Sozialpolitik zu einem jähen Erwachen: Mit
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Fallstricke der Freiheit

Es ist nachgerade ein Gemeinplatz, dass im Gefolge der Finanz- und Wirtschaftskrise die Zweifel an der freiheitlichen und marktwirtschaftlichen Ordnung, in der wir leben, überall aus dem Boden spriessen. Es ist ja wahrlich nicht alles gut auf dieser Welt. Ein Teil lebt in grossem Wohlstand, ja Überfluss, was einem gerade im Konsumrausch des Weihnachtsgeschäfts wieder
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Das Geschäft ist wenig gefährdet

Die Schweiz hat die Wirtschaftskrise besser bewältigt als die anderen Staaten. Gleichwohl sind die Schweiz und ihr Finanzsektor stärker als alle anderen Länder in den Strudel der Krise gezogen worden. Unverantwortliches Verhalten der Grossbanken sowie die Turbulenzen, die Staaten wie die USA, Grossbritannien, Deutschland, Frankreich oder Italien zu meistern hatten (und immer noch haben), waren
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Die Vorteile der Berufslehre auch an den Hochschulen nutzen

In einer jüngst veröffentlichten Studie zur Zukunft der Berufslehre hat Avenir Suisse vorgeschlagen, das Schweizer Bildungssystem mit einem «dualen Studium» für gymnasiale Maturanden zu ergänzen. Wie in der klassischen Lehre suchen die Bewerber einen Lehrbetrieb, die Fachhochschulen übernehmen den theoretischen Teil der Ausbildung. Der Vorschlag wurde überwiegend mit Interesse aufgenommen. Es wurde aber auch eingewendet,
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In der Presse

Chaos und Machbarkeitswahn

Der neue Chef der Denkfabrik Avenir Suisse, Gerhard Schwarz, findet im folgenden Beitrag, dass die Marktwirtschaft ein permanenter Suchprozess mit vielen Widersprüchen ist. Von den Gefahren, denen die liberale Ordnung ausgesetzt ist, ist das Streben nach ökonomischer Gleichheit wohl die älteste. Der sozialistische Tram führt unweigerlich in den Totalitarismus. Das haben Denker wie Karl Popper
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„Nicht mehr auf Kosten der künftigen Generation leben“

Eine ausufernde Geld- und Fiskalpolitik sowie wacklige Altersvorsorgesysteme: Das sind die langfristigen Folgen der Krise. Politiker verdrängen die Probleme. So zerstören sie das Vertrauen der Menschen ins Wirtschaftssystem. Es gehört zu den lebenssichernden Eigenschaften der Menschen, dass sie auch nach schweren Schlägen nach vorne blicken und schnell wieder Hoffnung schöpfen können. Das ist gut so,
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In der Presse

Dem Mittelstand Sorge tragen

Zuerst die «Abzocker-Debatte» und dann die Wirtschaftskrise der letzten Jahre haben die liberale Ordnung bei so vielen Menschen diskreditiert, wie man es sich bei der Gründung von Avenir Suisse vor zehn Jahren kaum vorstellen konnte. Auch unglaublich viele Anhänger der Marktwirtschaft und einer offenen Ordnung werden schwach, zweifeln am System, wanken in ihrer Überzeugung, lassen
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Die Idee der Freiheit

Welche Bücher sollte man lesen, wenn man sich für die Idee der Freiheit interessiert? Welchen Beitrag haben etwa Aristoteles, Konfuzius, Mises, Ortega y Gasset, Röpke oder Schumpeter geleistet? 111 Beiträge sollen helfen, Antworten auf diese Fragen zu geben. Am Anfang stand die Absicht, die 100 wichtigsten Bücher des Liberalismus zusammenzustellen. Herausgekommen ist schliesslich eine Liste
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Lust und Last des Liberalismus

Die «Neue Zürcher Zeitung» weiss sich seit ihrer Gründung vor 226 Jahren der aufklärerischen Sache und der Suche nach dem besseren, freiheitlich inspirierten Argument verpflichtet. Das kommt unter anderem in Leitartikeln und programmatischen Diskussionsbeiträgen immer wieder zum Ausdruck. Dieses Buch legt einer interessierten Leserschaft 21 Texte aus der NZZ vor, in denen freiheitlich denkende Köpfe
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