Alle Blogbeiträge

Ein Leben als Roboter

Brown Bag Lunch mit Robin Hanson bei Avenir Suisse

Der amerikanische Ökonom und Physiker Robin Hanson beschäftigt sich in seiner Forschung und seinen Büchern mit der Zukunft. Laut Hansons Voraussagen steckt die Digitalisierung noch in den Kinderschuhen: Er rechnet damit, dass menschliche Gehirne bald auf Computern emuliert werden können. Die Implikationen, die dies mit sich bringt, erläuterte er dem Team von Avenir Suisse an einem Brown Bag Lunch in Zürich.
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Innovativer Service Public

Die öffentliche Grundversorgung neu denken

Für periphere Regionen bedeutet die Schliessung der Schule oder der Postfiliale oft einen dramatischen Einschnitt. Der Abbau des Service Public ist einerseits Folge von Schrumpfungsprozessen, kann diese anderseits auch beschleunigen. Daher versuchen die betroffenen Regionen den Rückzug meist um jeden Preis zu verhindern. Das ist problematisch, denn die Aufrechterhaltung von staatlichen Dienstleistungen und Infrastruktur in dünn besiedelten Gebieten ist teuer, und das dafür eingesetzte Geld liesse sich im Sinne der betroffenen Regionen oft sinnvoller einsetzen.
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Gleichstellung erfordert Individualbesteuerung

Mit dem Ehegattensplitting werden Frauen ermuntert, sich aus dem Arbeitsmarkt zurückzuziehen.

Wer die Heiratsstrafe mit einem Splittingmodell abschaffen will, schadet der Gleichstellung. In einem Gastbeitrag in der «NZZ am Sonntag» erklärt Senior Fellow Marco Salvi, dass die Individualbesteuerung den Anliegen der Frauen besser als jede Quote helfen würde.
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Politikum Gymnasium

Zankapfel Maturitätsquote – Teil 1

Zu Beginn der Aufnahmeverfahren ins Gymnasium entbrennt regelmässig eine Diskussion um die richtige Höhe der Maturitätsquote. Die Debatte ist vielfach emotional, da Schüler, Eltern, Lehrer und deren Befindlichkeiten in den Mittelpunkt der Auseinandersetzung gerückt werden. Dabei wird oft vergessen, dass ein starres Quotendenken und ein Ausblenden der Möglichkeiten einer Berufsmaturität zu falschen Zuteilungen führen können.
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Ist das Schweizer Wirtschaftswachstum von einheimischem Rapsöl abhängig?

Die USA stellen nach Europa den zweitgrössten Absatzmarkt der Schweiz dar. Kommt es dort zur Abschottung, ist das immense Potenzial der schnell wachsenden Märkte im asiatischen Raum durch Freihandelsabkommen rasch zu erschliessen. Doch die Schweizer Bauernlobby wehrt sich dezidiert gegen ein Freihandelsabkommen mit Indonesien.
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Medizin zwischen Machbarkeit, Finanzierbarkeit und Wünschbarkeit

Interview mit Patrick Dümmler über die Digitalisierung des Schweizer Gesundheitswesens.

2017 soll das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) in Kraft treten. Es stellt grundlegende Weichen für die Digitalisierung des Schweizer Gesundheitswesens. Zwar verschlanken und verbessern digital basierte Lösungen die Prozesse im Gesundheitswesen. Kurzfristig sind aber oft beträchtliche Investitionen zu tätigen, die kostentreibend sind.
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Graubünden im Zeitalter nach Olympia und Zweitwohnungsbau

Breite Diskussion um die Avenir-Suisse-Studie zur wirtschaftlichen Zukunft des Berggebietes

Nur einen Monat nach Veröffentlichung der Avenir-Suisse-Studie «Strukturwandel im Schweizer Berggebiet» hat das «Bündner Tagblatt» den Autor der Publikation zu einem Roundtable in Chur geladen, auf dem die wirtschaftliche Zukunft Graubündens mit namhaften Vertretern aus Politik und Wirtschaft diskutiert wurde. Über den Inhalt des Gesprächs berichtete die Zeitung in einer fünfteiligen Serie mit jeweils ganzseitigen Beiträgen. Die hochkarätige Runde sowie das aussergewöhnliche publizistische Format zeigt die Bedeutung, die man dem Thema im Kanton Graubünden zumisst.
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«Auch die SVP will keine Trumponomics»

Peter Grünenfelder sagt im Interview mit David Vonplon, wie die Schweiz auf Protektionismus reagieren soll.

Unter dem Titel «Helvetischer Narzissmus» hat die «Handelszeitung» diese Woche eine grassierende «Schweiztümelei» diagnostiziert. Vor dem Hintergrund der aufkeimenden populistischen Strömungen im Ausland gewinne der eidgenössische Abschottungsnationalismus an Brisanz. Im Interview mit dem Journalisten David Vonplon hat Avenir-Suisse-Direktor Peter Grünenfelder zu den Einschätzungen Stellung genommen.
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Die Krise des Schweizer Bergtourismus

Strukturbereinigungen im Bergtourismus sind ebenso überfällig wie Reformen.

Der Tourismus ist eine standortgebundene Dienstleistung. Hotels, Restaurants und Bergbahnen können ihren lokalen Kostennachteil nicht durch den Einkauf von Vorleistungen aus dem günstigeren Ausland wettmachen. Viele Gäste stammen aus dem Euroraum, aber auch Einheimischen zieht es wegen der Frankenstärke zunehmend ins Ausland. Darunter leidet der Bergtourismus viel mehr als der Städtetourismus. Umso mehr ist der Strukturwandel so zu gestalten, dass die Branche wettbewerbsfähig wird.
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Trotz froher Lohnbotschaft weiterhin liberaler Handlungsbedarf

Eine Standortbestimmung zum Tag der Frau

Die gute Nachricht zuerst: Der Trend geht in die richtige Richtung. Verschiedene Datenquellen zeigen, dass die Reallöhne der Arbeitnehmerinnen seit über zwanzig Jahren deutlich schneller steigen (+50%) als jene der Männer (+30%). Da die jungen Frauen heute besser gebildet sind als die Männer, wird diese Entwicklung noch lange Zeit anhalten. Allerdings gibt es noch etliche Hürden und Hindernisse auf dem Weg zur Gleichberechtigung zu beseitigen.
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«Die Flügel ausspannen»

Podcast mit Salomè Vogt über ihr Projekt «Avenir Jeunesse», das junge Menschen mit der Forschung von Avenir Suisse bekanntmacht.

Die Jugend sei gesellschaftspolitischen Fragen gegenüber besonders empfänglich, sagt Salomè Vogt, die Leiterin von Avenir Jeunesse. Fragen zur Demografie, zur Digitalisierung, zu Bildung oder ganz Allgemein zu liberalen Werten müssen die jüngere Generation naturgemäss vermehrt interessieren. Im aktuellen Podcast stellt Salomè Vogt ihr soeben flügge gewordenes Projekt vor und spricht über das Verhältnis der Jungen zur Politik.
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