avenir events
«Wir führen die Kämpfe nicht mehr, um Land zu erobern, sondern um die Köpfe zu verändern.»

Eine mögliche Folge der globalen Wirtschaftskrise ist die Zunahme gewaltsamer Konflikte. Als Gast von Avenir Suisse sprach deshalb der britische General Rupert Smith über den Krieg mitten in der Bevölkerung. FT-Kommentator Gideon Rachman erklärte die neue Weltordnung, Alt-Botschafter Alfred Defago beleuchtete die Schweiz von aussen.



Erstmals trat ein hochdekorierter General als Gastredner bei Avenir Suisse auf. «Wir streben keine neue Agenda an», betonte Direktor Thomas Held deshalb in seiner Einleitung. Die Herbsttagung zur Sicherheitspolitik in einer renationalisierten Welt füge sich vielmehr ein in die Reihe von Veranstaltungen, mit denen Avenir Suisse über die Folgen der Finanzkrise nachdachte. Als mögliche unheilvolle Entwicklungen zeigte Thomas Held auf: Erstens könne die Krise Unruhen oder Auseinandersetzungen zwischen Ländern auslösen; zweitens führte die öffentliche Verschuldung auf Kosten der künftigen Generationen möglicherweise zu einer «milden Version gescheiterter Staaten », und drittens drohen aufgrund des Revivals der keynesianischen Wirtschaftspolitik auch Protektionismus und Renationalisierung der Märkte. Auf jeden Fall steigt das Risiko von inner- und zwischenstaatlichen Konflikten – auch mit Waffengewalt.



 

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avenir events Oktober 2009 (PDF / 1870KB)


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