Infrastrukturen

Innovativer Service Public

Für periphere Regionen bedeutet die Schliessung der Schule oder der Postfiliale oft einen dramatischen Einschnitt. Der Abbau des Service Public ist einerseits Folge von Schrumpfungsprozessen, kann diese anderseits auch beschleunigen. Daher versuchen die betroffenen Regionen den Rückzug meist um jeden Preis zu verhindern. Das ist problematisch, denn die Aufrechterhaltung von staatlichen Dienstleistungen und Infrastruktur in dünn besiedelten Gebieten ist teuer, und das dafür eingesetzte Geld liesse sich im Sinne der betroffenen Regionen oft sinnvoller einsetzen.
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Schlagwörter: Infrastrukturen

Graubünden im Zeitalter nach Olympia und Zweitwohnungsbau

Nur einen Monat nach Veröffentlichung der Avenir-Suisse-Studie «Strukturwandel im Schweizer Berggebiet» hat das «Bündner Tagblatt» den Autor der Publikation zu einem Roundtable in Chur geladen, auf dem die wirtschaftliche Zukunft Graubündens mit namhaften Vertretern aus Politik und Wirtschaft diskutiert wurde. Über den Inhalt des Gesprächs berichtete die Zeitung in einer fünfteiligen Serie mit jeweils ganzseitigen Beiträgen. Die hochkarätige Runde sowie das aussergewöhnliche publizistische Format zeigt die Bedeutung, die man dem Thema im Kanton Graubünden zumisst.
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Schlagwörter: Infrastrukturen

«Mit differenzierten Tarifen die Verkehrsspitzen brechen»

Das Verkehrswachstum in der Schweiz hat sich von den zugrunde liegenden wirtschaftlichen und demografischen Grundgrössen entkoppelt. Dadurch kommt es in Spitzenzeiten immer häufiger zu Engpässen. Als Lösung steht Mobility Pricing zur Diskussion. Daniel Müller-­Jentsch, Senior Fellow und Verkehrsexperte von Avenir Suisse, erklärt im Interview mit der Zeitschrift «Strasse und Verkehr» des Schweizerischen Verbands der Strassen- und Verkehrsfachleute VSS, wieso es mehr Benutzerfinanzierung und differenziertere Tarife braucht.
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Schlagwörter: Infrastrukturen, Kostenwahrheit, Mobilität, Mobility Pricing

Folklore oder Fortschritt?

Das Postgesetz bezweckt, dass der Bevölkerung und der Wirtschaft vielfältige, preiswerte und qualitativ hochstehende Postdienste sowie die Grundversorgung mit Dienstleistungen des Zahlungsverkehrs angeboten werden. Dazu legt es einerseits fest, welche Dienstleistungen die Schweizerische Post in welcher Form im Rahmen der Grundversorgung anzubieten hat. Ist die aktuell vorgeschriebene Grundversorgung heute und für die kommenden Jahre überhaupt noch zeitgemäss?
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Schlagwörter: Infrastrukturen, Kostenwahrheit

Energiepolitik: Monopole schaden den Konsumenten

Die Doppelrolle des Staates als Regulator und Eigentümer im Energiemarkt treibt seltsame Blüten – meist auf Kosten der kleinen, «gefangenen» Stromkonsumenten. Durch eine Privatisierung von Stromunternehmen würden die Interessenskonflikte entschärft, die einer verantwortungsvollen «Governance» im Weg stehen. Im heutigen Umfeld auf eine Wertsteigerung der staatlichen Stromunternehmen zu hoffen, bedeutet nichts anderes, als sich gegen die Erwartungen des Marktes zu stellen.
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Schlagwörter: Infrastrukturen, Kostenwahrheit, Strommarkt

Swisscom: Die Folgen einer halbherzigen Privatisierung

Das gesamtschweizerische Monopol von Post, Telegrafie und Telefonie stammt aus dem 19. Jahrhundert. Nach dem Ersten Weltkrieg erfolgte die schrittweise Integration der drei Bereiche in eine gemeinsame staatliche Behörde, die PTT. Zu Beginn der 1990er-Jahre setzte sich die Einsicht durch, dass Telekommunikationsdienstleistungen in einem freien Markt effizienter erbracht werden können. Die Liberalisierung des Sprachtelefondienstes durch die EU 1998 war die Geburtsstunde der heutigen Swisscom.
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Schlagwörter: Globalisierung, Infrastrukturen, Ordnungspolitik

Wettbewerb statt freihändige IT-Beschaffung

Die IT-Beschaffung ist komplexer als jene von Bleistiften, Schreibblöcken oder Büromöbeln. Entsprechend erstaunt der hohe Anteil von fast 40% freihändig vergebener staatlicher Aufträge im Technologiebereich wenig. Die Vorteile von Ausschreibungsverfahren werden dadurch jedoch ausgehebelt. Wie können IT-Beschaffungen der öffentlichen Hand optimiert werden?
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Schlagwörter: Infrastrukturen, Wettbewerb

Durchwachsene Bilanz der Verlagerungspolitik

Der Anteil der Bahn am alpenquerenden Transitverkehr ist in der Schweiz höher als in den Nachbarländern, aber deutlich tiefer als noch vor dreissig Jahren. Dank massiven Bemühungen seitens der Politik konnte der Marktanteil der Schiene zwar stabilisiert werden, aber eine unmittelbare Wirkung verlagerungspolitischer Massnahmen auf die Verkehrsströme ist schwer zu erkennen. Die Eröffnung des Gotthard-Basistunnels bietet Anlass für eine Zwischenbilanz der Verlagerungspolitik.
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Schlagwörter: Infrastrukturen

Die Hardware am Gotthard ist gebaut, jetzt braucht es kluge Software

Nach Eröffnung des Gotthardbasistunnels gilt es die Weichen in der Schweizer Verlagerungspolitik neu zu stellen. Die Priorität lag viel zu lange auf nationalen Infrastrukturprojekten. Künftig geht es darum, die Transportketten auf dem europäischen Nord-Süd-Korridor zu optimieren.
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Schlagwörter: Infrastrukturen

Mobility Pricing am Gotthard

So wie der Neat-Bau durch wichtige verkehrspolitische Reformen ergänzt wurde, so sollte auch beim Bau der zweiten Röhre des Gotthard-Strassentunnels das Infrastrukturprojekt durch eine Policy-Komponente angereichert werden. Eine Tunnelnutzungsgebühr wäre in der Lage, den Verkehr zu drosseln, durch zeitlich differenzierte Tarife Staus zu vermeiden, die volle Kapazität beider Röhren zu nutzen und ganz nebenbei das Milliardenprojekt durch Benutzergebühren zu finanzieren. Ein solches Gesamtpaket würde die infrastrukturelle Hardware durch verkehrspolitische Software ergänzen – analog zum Vorbild der Neat.
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Schlagwörter: Infrastrukturen, Kostenwahrheit, Mobility Pricing