Thema » Bildung und Innovation »

Müssen Hochschulen wachsen?

22. Februar 2012 | Rudolf Walser

Universität Luzern (© Bruno Rubatscher)

Die Luzerner sorgen sich um ihre Universität, die mit 2700 Studierenden die kleinste der Schweiz ist. Der Universitätsrat hat in seinem Strategiebericht die Befürchtung geäussert, dass ohne weiteres Wachstum die Wettbewerbsfähigkeit der Luzerner Universität gefährdet sein könnte. Aber die Studentenzahl ist letztlich nicht entscheidend für den Erfolg einer Alma Mater. Spitzenuniversitäten im Ausland setzen eher auf die Qualität der Ausbildung.

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Der Schweiz fehlt Humankapital

Wettbewerb statt Quoten in der Bildungspolitik

19. Januar 2012 | Patrik Schellenbauer

gear

Seit einigen Jahren importiert die Schweiz in grossem Stil Spezialisten und Wissensträger, die im Inland fehlen. Besser wäre, das eigene Potenzial zu nutzen. Der Mangel an Fachkräften und Akademikern hat einen Grund: die «Wertschöpfungsnation Schweiz» ist viel grösser und global bedeutender als die demografische Basis des Landes. Die «neue Zuwanderung» wird durch zwei Merkmale geprägt:

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Apérokultur als Wettbewerbsvorteil

Netzwerkbildung und Apérokultur in der Schweiz

23. Dezember 2011 | verena and Daniel Müller-Jentsch

Käse und Wein

Wer jetzt kurz vor Weihnachten von Apéro zu Apéro eilt, braucht kein schlechtes Gewissen haben – man tut damit nämlich auch der Schweiz Gutes.  Eine Besonderheit der Schweiz und insbesondere ihrer Eliten ist die ausgeprägte Netzwerkbildung. In den meisten Fachgebieten gibt es eine überschaubare Zahl von Experten, die sich persönlich gut kennen. Für viele Themen

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Die Zukunft der dualen Bildung in Winterthur

4. Podiumsdiskussion zur Avenir-Suisse-Publikation «Die Zukunft der Lehre»

5. Dezember 2011 | Daniela Lepori

Patrik Schellenbauer Winterthur 28 Nov

Das Forum Bildung und Avenir Suisse haben am 23. November 2011 ihre Kräfte im Namen der Zukunft der dualen Bildung in Winterthur gebündelt. Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch Rainer Huber, den Direktor von Forum Bildung, folgte eine ausführliche Präsentation von Patrik Schellenbauer, Projektleiter bei Avenir Suisse und Autor der Studie «Die Zukunft der Lehre».

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Gerhard Schwarz: Ein Gespräch über Bildung, Qualitätsstandards, Reformbedarf und das Bild des Menschen.

25. November 2011 | Gerhard Schwarz (Interview)

Herr Schwarz, Praxis- oder Theorieausbildung ist oft die Frage für einen jungen Menschen, der den Schritt zum Beruf machen will, und das heisst oft auch Lehre oder Hochschule. Bei Avenir Suisse haben wir dazu eine Studie gemacht. Ergebnis: Die klassische Berufslehre im Betrieb kennen wir in der Schweiz, Deutschland, Österreich, in Dänemark und in Tschechien.

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Nicht die Gymnasien schwächen die Berufsbildung

24. November 2011 | Patrik Schellenbauer

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Topthema an Lehrmeister- tagen und gewerblichen Bildungsanlässen ist derzeit die zunehmende Schwierigkeit, geeignete Lehreinsteiger zu rekrutieren. Der Rückgang der Jugendjahrgänge hat eingesetzt, der «Kampf um die Talente» ist vom Schreckgespenst zur Realität geworden. Obwohl diese Entwicklung lange absehbar war, trifft sie viele Betriebe mehr oder weniger unvorbereitet. Zwischen den Lehrberufen gibt es allerdings sehr grosse Unterschiede.

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Fragwürdige Rituale in der schweizerischen Bildungs-und Forschungspolitik

Fokus auf Budgets statt auf Resultaten

9. November 2011 | Rudolf Walser

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In der Bildungs- und Forschungs- politik kommt es alle vier Jahre zum gleichen Ritual, wenn jeweils die Zahlungsrahmen für die verschiedenen Träger des «Bildungs-, Forschungs- und Innovationssystems (BFI)» erneuert werden.

Im nächsten Jahr soll die BFI-Botschaft für die Planungsperiode 2013-16 verabschiedet werden. Im Vorfeld deren Entstehung ist es üblich geworden, dass alle wichtigen BFI -Träger ihre Vorstellungen, Wünsche und Forderungen bekannt geben.

Am 11. Oktober 2011 hat der Schweizerische Wissenschafts-und Technologierat (SWTR) seine Empfehlungen veröffentlicht. Die anderen Institutionen wie der Nationalfonds, die ETH, die Schweizerische Rektorenkonferenz (CRUS), die Schweizerische Universitätskonferenz (SUK), die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) usw. werden folgen, sofern sie sich nicht schon geäussert haben. Wenn man diesen Prozess in einem grösseren zeitlichen Kontext betrachtet, so zeigen sich einige bemerkenswerte Konstanten.

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«Die Schweiz wurde vom Erfolg überrumpelt»

Patrik Schellenbauer über Akademiker-Import sowie die Vor- und Nachteile von Berufslehre und Gymnasium

26. Oktober 2011 | Philippe Zweifel

Mathematikunterricht

Der wirtschaftliche Erfolg der Schweiz hat auch Schattenseiten – etwa die schwer zu stillende Nachfrage nach Hochqualifizierten. Patrik Schellenbauer ist einer der Ko-Autoren des Buchs «Das Gymnasium im Land der Berufslehre». Philippe Zweifel hat ihn über Akademiker-Import, die Vor- und Nachteile von Berufslehre und Gymnasium und die Herausforderungen für das Schweizer Bildungssystem interviewt.

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Die Weichen richtig stellen

13. Oktober 2011 | Patrik Schellenbauer

Die Nachfrage nach vertiefter Allgemeinbildung steigt. Doch darüber will sich kaum jemand richtig freuen, selbst gymnasiale Kreise nicht. Die öffentliche Diskussion wird von der Problematisierung dieser Entwicklung dominiert. In der Bildungsbeilage einer grossen Tageszeitung war von einer «bedenklichen Entwicklung» die Rede. Warum eigentlich? An sich ist es eine erfreuliche Nachricht, wenn mehr motivierte Jugendliche Interesse

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Integration durch Lehre

In Ländern mit einer dualen Berufsbildung ist die Jugendarbeitslosigkeit niedriger

6. September 2011 | Patrik Schellenbauer

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Der Einstieg in die Berufswelt ist für junge Erwachsene immer anspruchsvoll.  Wie der internationale Vergleich zeigt, sind ihre Aussichten auf eine Arbeitsstelle in Ländern mit einem dualen Bildungssystem aber erheblich höher. Das Ausmass der Arbeitslosenquote eines Landes hat jeweils mehrere Ursachen; neben den gesetzlichen und institutionellen Faktoren spielen auch makroökonomische Einflüsse eine Rolle, insbesondere die Geld- und

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