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Demografie und Migration »
21. Dezember 2011 |
Jérôme Cosandey
Wer heute die Zeitung aufschlägt, erlebt ein Paradox. Der Auslandteil ist voll von Artikeln über die dramatische Schuldensituation in Griechenland, Italien, Spanien oder den USA. Gegenüber diesen Ländern gilt die Schweiz mit einer Staatsverschuldung von weniger als 40% des BIP als Vorbild. Wer aber in der Zeitung zum Inlandteil weiterblättert, stellt mit Schrecken fest, wie
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Themenbereiche: Demografie und Migration, Sozialpolitik und Wohlfahrtsstaat
Neue Chancen für die Agglomerationsgemeinden
22. November 2011 |
Martin Wermelinger
Die Personen- freizügigkeit hat nicht nur, wie zu erwarten war, zu einem Anstieg der Zuwanderung aus dem Ausland geführt. Sie hat vielmehr auch – woran man kaum dachte – an einigen Orten eine Netto-Abwanderung einheimischer Personen bewirkt. Anekdotische Evidenz dafür bieten der Kanton Zug und die Stadt Zürich. Beide Beispiele weisen darauf hin, dass dort, wo eine hohe Standortattraktivität «mobile» Personen aus dem Ausland anzieht, der Saldo der Binnenwanderung gerne negativ ausfällt.
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Themenbereiche: Demografie und Migration, Die Schweiz in der Welt
Der wachsende Bevölkerungsanteil erklärt die intensive Debatte
18. Oktober 2011 |
Daniel Müller-Jentsch
Mitte 2011 lebten 280‘000 Deutsche in der Schweiz, mehr als doppelt so viele wie vor zehn Jahren. Die Zuwanderung aus dem «grossen Kanton» sorgt immer wieder für Gesprächsstoff, aber die Debatte wird in Zürich intensiver geführt als in anderen Landesteilen. Eine Erklärung hierfür könnte die Tatsache sein, dass die deutsche Zuwanderung nicht gleichmässig über das
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Themenbereiche: Demografie und Migration, Siedlungspolitik und Raumplanung
13. September 2011 |
verena and Daniel Müller-Jentsch
Die Zahl der Deutschen in der Schweiz hat sich in den letzten zehn Jahren auf mehr als eine Viertelmillion verdoppelt. Mit gut 3% der Gesamtbevölkerung bilden die Deutschen jedoch nur die drittgrösste Ausländergruppe nach Personen aus Ex-Jugoslawien und Italien. Auch der historische Vergleich relativiert diese Zahlen. Ende 2010 lebten 279 000 deutsche Staatsbürger in der Schweiz.
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Themenbereiche: Demografie und Migration, Die Schweiz in der Welt
Vertreter der deutschen und der Schweizer Elite sprechen in Zermatt über ihr Verhältnis. Und Angst schwingt mit.
8. September 2011 |
Peer Teuwsen
Die Schweiz wird von einer sehr überschaubaren Anzahl von Menschen gedacht und geführt. Und es sind dies nicht zwingend die sieben Bundesräte. Dieser Tage konnte man ein paar dieser Einflussreichen besichtigen. Am Fuße des Matterhorns. Hier, im unwirklich schönen Zermatt, hatte sich eine halbe Hundertschaft in gleißender Sonne versammelt. Gerufen von Avenir Suisse, der Denkfabrik
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Themenbereiche: Demografie und Migration, Die Schweiz in der Welt, Finanzen und Steuern, Geld und Währung, Ordnungspolitik und Allgemeine Wirtschaftspolitik
30. August 2011 |
Boris Zürcher
Benno Büeler («Die schrankenlose Personenfreizügigkeit schadet der Wohlfahrt », NZZ 23. 8. 11) zieht irreführende Schlüsse aus der Veränderung des realen Bruttoinlandproduktes pro Kopf der Bevölkerung. So suggeriert er insbesondere, dass die hohe Zuwanderung im Gefolge der Personenfreizügigkeit kausal für den Rückgang des Bruttoinlandproduktes pro Kopf der Bevölkerung zwischen 2007 und 2010 um 0,28 Prozent
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Themenbereiche: Demografie und Migration
In der Schweiz leben laut neuesten Zahlen bald acht Millionen Menschen. Wird der Zuwachs weitergehen? Das hängt auch vom Kurs des Frankens ab, meint Daniel Müller-Jentsch von Avenir Suisse.
26. August 2011 |
Daniel Müller-Jentsch (Interview von Norbert Raabe)
Herr Müller-Jentsch, die Wohnbevölkerung der Schweiz ist 2010 um 84’300 Menschen gestiegen. Wie schätzen Sie diese Zunahme ein? Die Schweiz lebt seit Jahrzehnten mit einer konstant hohen Zuwanderung. In den vergangenen 30 Jahren hat die Bevölkerung um rund 1,5 Millionen Menschen zugenommen, also ein Trend von 50’000 Menschen pro Jahr. Mit diesem Zuwachs konnte die
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Themenbereiche: Demografie und Migration
5. August 2011 |
Daniel Müller-Jentsch
Zahlreiche Rankings belegen die starke Positionierung der Schweiz im globalen Standortwettbewerb. Die hohe Wettbewerbsfähigkeit ist Folge einer soliden Wirtschaftspolitik mit niedrigen Steuern, flexiblen Arbeitsmärkten und freiem Handel. Zur Standortgunst tragen aber auch die Mehrsprachigkeit, die zentrale Lage in Europa sowie die landschaftliche Schönheit bei. Dadurch gelingt es der Schweiz, mobile Wirtschaftsaktivitäten und Produktionsfaktoren an den
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Themenbereiche: Demografie und Migration
Für eine Neuinterpretation der Work-Life-Balance
3. August 2011 |
Gerhard Schwarz
Es ist ein Gemeinplatz und wird doch hartnäckig verdrängt: Als Otto von Bismarck, der erste Reichskanzler des neu gegründeten Deutschen Reiches, auf Anfang 1891 die Invaliditäts- und Altersversicherung einführte, hatte auf diesen Sicherheitszuschuss zum Lebensunterhalt nur Anspruch, wer das 70. Lebensjahr erreichte. Das waren etwa 2% der deutschen Bevölkerung. Die durchschnittliche Lebenserwartung bei der Geburt
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Themenbereiche: Demografie und Migration, Sozialpolitik und Wohlfahrtsstaat
31. Juli 2011 |
Gerhard Schwarz
Die Schweiz muss für Ausländer offen bleiben. Sie braucht sie für ihre wirtschaftliche Entwicklung. Sie darf aber von den Ausländern sehr wohl eine Integrationsleistung verlangen. Die Emotionen um die Zuwanderung gehen hoch, deshalb sollten wir uns daran erinnern, woher der Schweizer Wohlstand kommt. Wir verdanken ihn nicht nur der Tüchtigkeit der Bevölkerung, Tugenden wie Fleiss,
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Themenbereiche: Demografie und Migration, Die Schweiz in der Welt, Konjunktur und Wachstum