Thema » Energie und Umwelt »

Ist der Energiesektor zu risikoreich für die Kantone?

Die ordnungspolitische Versuchung

16. Februar 2012 | Gerhard Schwarz

Gerhard Schwarz, Direktor von Avenir Suisse, hält das unternehmerische Engagement der öffentlichen Hand im Energiesektor für wenig sinnvoll. In der «Carte blanche» des Energiedialog-Newsletter vom Februar 2012 führt er aus, dass der Besitz von Energieunternehmen für die Kantone ein Klumpenrisiko darstelle. Ein direktes unternehmerisches Engagement der öffentlichen Hand im Energiesektor ist ordnungspolitisch wie ökonomisch wenig

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Wie die Kältewelle den Strommarkt auf den Kopf stellt

8. Februar 2012 | Urs Meister

Die Kältewelle stellt den Stromhandel in Europa auf den Kopf

Bei der klirrenden Kälte laufen die Stromnetze heiss, und der internationale Stromhandel floriert. Besonders interessant ist, dass aufgrund der explodierenden Preise plötzlich Länder wie Italien und Deutschland Abnehmer für ihren eher teuer produzierten Strom finden und zu Nettoexporteuren werden. Diese Situation zeigt aber auch, dass die Schweiz genauso wie ihre Nachbarn in solchen Extremsituationen auf einen effizienten Stromaustausch angewiesen ist.

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Der Staat sollte keine Raffinerien betreiben

Versorgungssicherheit kann auch durch gut durch diversifizierte Importrouten und strategische Lager gewährleistet werden

23. Januar 2012 | Urs Meister

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Die Schliessung von Erdölraffinerien in der Schweiz stellt keine grundsätzliche Gefahr für die Versorgungssicherheit mit Treib- und Brennstoffen dar. Kurzfristige Lieferengpässe können durch strategische Lager überbrückt werden. Eine staatliche Beteiligung an den Raffinerien wäre verfehlt. Mit den Überkapazitäten im europäischen Markt sind die Margen der Erdölraffinerien zusammengebrochen. Die Branche steht vor Strukturveränderungen, die zur Stilllegung

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Ohne Markt kein Smart Grid

6. Januar 2012 | Urs Meister

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Zur Umsetzung des geplanten Atomausstiegs und der Energiewende hat der Bundesrat eine ganze Palette möglicher Massnahmen skizziert. Dazu gehört der Ausbau intelligenter Stromnetze und Stromzähler. Doch ohne eine weitere Marktöffnung sind «Smart Grids» und «Smart Meters» nutzlos. Intelligente Netze und Stromzähler gelten nicht nur als Mittel zur Steigerung der Energieeffizienz, sondern auch als Schlüsseltechnologie beim

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Das nicht so sichere Geschäft der Stromproduzenten

Problematisches Energie-Engagement der Kantone

4. Januar 2012 | Gerhard Schwarz

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Das hätte aufs Erste wohl kaum jemand gedacht: Der Kurs der Aktien der grossen Schweizer Verbundunternehmen Alpiq (Aktionäre sind hier vor allem die Westschweizer Kantone, Städte und Gemeinden) und BKW (zu 52,54% vom Kanton Bern kontrolliert) hat sich seit Anfang 2008 ähnlich schlecht entwickelt wie jener der krisengeschüttelten Grossbank UBS. Dementsprechend lag die Kursentwicklung auch

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Pumpspeicherwerke – Investitionen mit hohen Risiken

23. November 2011 | Urs Meister

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Fast unbemerkt ist im Schweizer Kraftwerkspark ein eigentlicher Bauboom ausgebrochen. Neue Pumpspeicherwerke sollen die Schweiz zu einer Art Batterie für die europäische Stromversorgung machen. Doch die Investitionen, an denen die öffentliche Hand massgeblich beteiligt ist, sind mit bedeutenden Risiken verbunden. Die Projekte für den Ausbau der Pumpspeicherkraft in der Schweiz sind eindrücklich. In Bau oder

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Das Schweizer Mittelland ist in Gefahr

Durch die voranschreitende Zersiedelung drohen wichtige Standortqualitäten verloren zu gehen

18. November 2011 | Daniel Müller-Jentsch

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Dank kompakter Geographie und guter Infrastruktur bildet die Schweiz eine zusammenhängende «Stadtlandschaft». Auf engstem Raum findet sich ein kleinteiliges Mosaik aus urbanen Zentren, traditioneller Kulturlandschaft und unberührten Naturräumen. Diese «Vielfalt in der Nähe» trägt massgeblich zur hohen Lebensqualität und Standortattraktivität der Schweiz bei. Zürich und Genf bieten grossstädtisches Flair und zugleich hochwertige Landschaftsräume in unmittelbarer

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Freiwilliges Stromsparen ist eine Utopie

8. November 2011 | Urs Meister

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Eine Energiestrategie ohne Kernkraftwerke ist für die Schweiz machbar. Die Umsetzung des Atomausstiegs wird aber für das neue Parlament eine grosse Herausforderung darstellen. Die Politik sollte bemüht sein, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sich die effizientesten Technologien am Markt durchsetzen. Dazu gehören nicht nur Anlagen zur Stromproduktion sondern auch zur effizienten Stromnutzung, beispielsweise Smart-Grid-Technologien.

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«Der blosse Appell funktioniert nicht»

Die Katastrophe von Fukushima hatte vielerorts Auswirkungen auf die Energiepolitik. Dr. Urs Meister von Avenir Suisse gibt Denkanstösse für die Energiezukunft der Schweiz.

1. November 2011 | Jens Brüggemann

Wie bewerten Sie die Reaktion der Schweiz auf die Kraftwerksunglücke in Japan? Ich denke, es war ein übereilter Entscheid, sofort im Rahmen dieser Ereignisse eine Energiewende anzukündigen. Umgekehrt ging der Bundesrat wohl davon aus, dass es kurz- und mittelfristig sehr schwierig sein würde, neue Kernkraftwerke vom Stimmvolk ab- segnen zu lassen. Die Wahrscheinlichkeit einer Ablehnung

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Indizien einer erwarteten Konjunkturabkühlung

28. Oktober 2011 | Boris Zürcher and Urs Meister

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Aktuelle Daten zur Konjunktur vermitteln ein relativ optimistisches Bild der wirtschaftlichen Entwicklung. Auf den Energie- und Bondmärkten hingegen gibt es deutliche Anzeichen einer kommenden Konjunkturabkühlung. Weil zwischen Konjunktur und Energieverbrauch ein relativ enger Zusammenhang besteht, kann der Preis für künftig gelieferte Energie als alternativer Konjunkturindikator angesehen werden.

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