Energie und Umwelt

Energiepolitik: Monopole schaden den Konsumenten

Die Doppelrolle des Staates als Regulator und Eigentümer im Energiemarkt treibt seltsame Blüten – meist auf Kosten der kleinen, «gefangenen» Stromkonsumenten. Durch eine Privatisierung von Stromunternehmen würden die Interessenskonflikte entschärft, die einer verantwortungsvollen «Governance» im Weg stehen. Im heutigen Umfeld auf eine Wertsteigerung der staatlichen Stromunternehmen zu hoffen, bedeutet nichts anderes, als sich gegen die Erwartungen des Marktes zu stellen.
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Schlagwörter: Energie, Infrastruktur, Kostenwahrheit, Service public, Strompreis

Laufzeit der Kernkraftwerke – eine differenzierte Betrachtung tut not

Die Diskussion um den richtigen Zeitpunkt für die Stilllegung der Schweizer Kernkraftwerke wird oft als weitgehend faktenfreie Glaubensfrage diskutiert. Dabei ist gerade bei einem so komplexen Thema eine differenzierte Analyse notwendig. Erst eine technische, ökologische, ökonomische und die Risiken beurteilende Betrachtung ergeben eine umfassende Sicht auf die oft verkürzt dargestellte Diskussion.
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Schlagwörter: Atomkraft, Energie, Energiewende, Erneuerbare Energien, Kernkraft, Strompreis

Keine Angst vor der Dunkelflaute

Die Schweiz ist über ihr Stromnetz so eng mit ihren Nachbarn verknüpft wie kein anderes Land in Europa. Elektrizität fliesse über 41 grenzüberschreitende Leitungen durch die Schweiz, sagte Jörg Spicker vom Netzbetreiber Swissgrid anlässlich einer Diskussionsveranstaltung an der ETH Zürich. Barbie Kornelia Haller von der Bundesnetzagentur beleuchtete das Thema Versorgungssicherheit aus deutscher, bzw. europäischer Sicht.
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Schlagwörter: Atomkraft, Energie, Energiewende, Erneuerbare Energien, Umwelt, Versorgungssicherheit

Hände weg von Fussabdrücken in der Wirtschaftspolitik

Vereinfachungen und Komplexitätsreduktionen sind in der Politik hoch im Kurs. Aktuell besonders beachtetes Beispiel: der ökologische Fussabdruck. Der Begriff ist attraktiv, da er komplexe Zusammenhänge auf eine plakative Botschaft reduziert. Als Basis für wirtschaftspolitische Entscheidungen ist er allerdings ungeeignet.
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Schlagwörter: Footprint, Umweltschutz

Milliarden an Volksvermögen vernichtet

Die Entwicklungen auf dem internationalen Strommarkt haben den Schweizer Energieunternehmen in den letzten Jahren finanziell zugesetzt. In Anbetracht des stark verflochtenen Engagements der öffentlichen Haushalte ist das auch für Kantone und Gemeinden relevant, ihre Beteiligungen haben an Wert eingebüsst. Avenir Suisse berechnet erstmals, wie hoch die Verluste für die verschiedenen öffentlichen Eigner waren.
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Schlagwörter: Energiepolitik, Kantonsfinanzen, Strommarkt

Weshalb das Klima keinen Benzinpreis von 5 Franken braucht

Im Rahmen der internationalen Klimaabkommen will die Schweiz einen bedeutenden Anteil ihres CO2-Ausstosses im Inland kompensieren. Dies trotz der Tatsache, dass der grösste Teil des schweizerischen CO2-Fussabdrucks im Ausland liegt und inländische Kompensationsmassnahmen teurer sind. Dauernde politische Kampfzone ist dabei der Verkehr. Im Namen des Klimas werden Preisaufschläge in der Höhe von mehreren Franken gefordert. Dabei würde sogar eine vollständige CO2-Kompensation mit Massnahmen im Ausland nur wenige Rappen pro Liter ausmachen.
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Schlagwörter: CO2-Zertifikat, Energie, Kostenwahrheit

Die Strombranche bläst zum Rückzug

Mehrere Schweizer Energiekonzerne sind finanziell am Kämpfen, einige haben zu einem geordneten Rückzug geblasen und verkaufen Teile ihrer Assets. Der Strommarkt ist aufgrund einer Vielzahl von Eingriffen schon längst kein «idealer Markt» im ökonomischen Sinne mehr. Die Kosten respektive das Risiko des heutigen Marktdesign, tragen neben einigen Stromkonzernen indirekt auch zwei oft deckungsgleiche Gruppen: Die Stromkonsumenten und die Steuerzahler.
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Schlagwörter: Energie, Energiepolitik, KEV, Strommarkt

Von Expansionsträumen und harter Realität

Die aktuell und mittelfristig tiefen Grosshandelspreise für Strom zwingen die Schweizer Energiebranche zu Bewertungskorrekturen ihrer Assets im In- und Ausland. Staatlich gehaltene Anteile an Stromunternehmen sind zu risikobehafteten Anlagen geworden. Das ruft nach einem geordneten Rückzug der öffentlichen Hand aus der Branche.
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Schlagwörter: Energie, Kantonsfinanzen, Service public, Strommarkt

Von «guten» und «schlechten» Stromunternehmen

Die Strombranche der Schweiz ist zweigeteilt: Auf der einen Seite stehen Erzeuger, die oft hartem Wettbewerb ausgesetzt sind. Auf der anderen Seite gibt es viele Versorger mit einem hohen Anteil an «gefangenen» Konsumenten, die beinahe unbeeinflusst vom Grosshandelspreis wirtschaften können. Eine Liberalisierung des Strommarktes würde zwar einen Teil der heute erfolgreichen, meist staatlich dominierten Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten bringen. Die Konsequenzen für die öffentliche Hand würden jedoch mehr als ausgeglichen durch die Vorteile für Kleinbezüger.
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Schlagwörter: Energie, Strommarkt

Technologiewende per Dekret

Die «Energiestrategie 2050» geht davon aus, dass 2035 alle Schweizer Kernkraftwerke abgeschaltet sind. Für diese Technologiewende wäre etwa eine Fläche von 50 km2 mit Photovoltaik-Anlagen bedeckt, zusätzlich gäbe es über 500 Windkraftanlagen mit einer Höhe von 150 Metern. Die wegfallende Kernenergie könnte damit aber nur zu einem Drittel ersetzt werden.
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Schlagwörter: Energie, Energiewende, Erneuerbare Energien