Thema » Finanzen und Steuern »

Genug geschwiegen in der Vorsorge

17. Februar 2011 | Gerhard Schwarz

In keinem vergleichbaren Land hat die individuelle Altersvorsorge eine so grosse Bedeutung wie in der Schweiz. Das soll so bleiben – aber unser Land braucht dringend wieder eine Debatte, wie sich das angeschlagene Pensionskassensystem für die künftigen Generationen sichern lässt. Am 7. März 2010 kam es in der schweizerischen Sozialpolitik zu einem jähen Erwachen: Mit

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Die Defekte der beruflichen Vorsorge

Stopp dem kollektiven Verdrängen – Ein Fünfpunkteprogramm für eine längerfristig solide zweite Säule.

16. Februar 2011 | Alois Bischofberger and Rudolf Walser

Der Schweiz wird oft attestiert, dass sie mit dem Dreisäulensystem über eine intelligente und ausgewogene Altersvorsorge verfügt. Nachdem der Souverän aber am 7. März 2010 die Senkung des Umwandlungssatzes in der zweiten Säule abgelehnt hat, droht die Gefahr, dass dieses System schleichend aus den Angeln gehoben wird. Zwei entscheidende Hebel der Finanzierung stehen nicht mehr

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Warum Obligationäre nicht Banken steuern sollten

Kritik an Jean-Charles Rochets Vorschlag zur «Mitsprache» des Fremdkapitals

9. Februar 2011 | Urs Meister and Boris Zürcher

Die Suche nach der «richtigen» Regulierung der Banken ist ein Dauerthema. Im Folgenden wird der Vorschlag, das Fremdkapital in die Corporate Governance einzubeziehen, kritisiert. In der Debatte um das Thema «too big to fail» werden verschiedene Ansätze diskutiert, die einen exzessiven Risikoappetit von Banken reduzieren sollen. Die Möglichkeit einer Beteiligung der Fremdkapitalgeber an Unternehmensentscheiden, wie

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Risiken begrenzen und Risikofähigkeit erhöhen

21. Dezember 2010 | Boris Zürcher

Die Expertenkommission zur Limitierung von volkswirtschaftlichen Risiken durch Grossunternehmen will das Regulierungskorsett für die beiden als systemisch relevant erkannten Schweizer Grossbanken fester schnüren. Wenn es nach ihren Vorschlägen geht, müssen diese künftig deutlich mehr und qualitativ besseres Eigenkapital halten. Zudem haben sie zum Voraus organisatorische Vorkehrungen zu treffen, die im Notfall die Herauslösung und den

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Exportschlager Schuldenbremse

1. November 2010 | Daniel Müller-Jentsch

Angesichts der explodierenden Staatsverschuldung in Europa und den USA entwickelt sich die deutsche Schuldenbremse nur ein Jahr nach ihrer Verankerung im Grundgesetz 2009 bereits zum Exportartikel. Der Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Junker, der EU-Kommissar Olli Rehn und der österreichische Finanzminister Josef Pröll haben sie bereits für ganz Europa gefordert. Ben Bernanke sieht sie als Vorbild für die

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Bailout und die grosse Staatsschuldenkrise

International besetzte Podiumsdiskussion

13. Oktober 2010 | Boris Zürcher

2010 Okt. Bailout Tagung Foto

Nachdem die Staaten zum Teil mit grossem finanziellem Aufwand ihr Finanzsystem stützen mussten, sind sie nun selbst in die Schuldenfalle geraten. Dies nicht zuletzt auch, weil sie bereits vor der Finanzmarktkrise deutlich über ihren Möglichkeiten gelebt haben. Die grosse Frage ist nun, wie sie sich aus der Schuldenfalle befreien können. An dem eintägigen Anlass im

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Too big to fail und die Wiederherstellung der Marktordnung

31. März 2010 | Boris Zürcher

Cover Avenir Suisse Publikation Too Big to Fail 2010

Mit der jüngsten Finanzmarktkrise ist man sich auch in der Schweiz gewahr geworden, dass es Finanzinstitute gibt, die nicht untergehen dürfen. Aufgrund ihrer schieren Grösse geniessen diese eine faktische Staatsgarantie. Unternehmen, die «too big to fail» sind, entziehen sich weitgehend der Disziplinierung durch die Marktkräfte. Beinahe drei Jahre nach dem Ausbruch der Finanzmarktkrise hat die

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Tagungsbericht des 14. Zermatter Symposiums

Finanzmarktkrise: zwei Jahre danach

25. September 2009 | Avenir Suisse (Hrsg.)

Cover Avenir Suisse Publikation Tagungsbericht Zermatt 2009

Am 14. Zermatter Symposium vom 23. bis 26. August 2009, gemeinsam durchgeführt von Avenir Suisse und der Leipziger Wirtschaftspolitischen Gesellschaft sowie in Verbindung mit der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft (ASM) und der Hanns Martin Schleyer-Stiftung, dachten die Teilnehmenden in Referaten, Kaminfeuergesprächen und Diskussionen über Hintergründe, Ursachen und Folgen der Finanzmarktkrise nach, die sich zwischenzeitlich zu einer

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Das Inflationsgespenst rechtzeitig bannen

Für eine Koalition der Inflationsgeschädigten

24. Juni 2009 | Alois Bischofberger, Rudolf Walser und Boris Zürcher

Cover Avenir Suisse Publikation Das Inflationsgespenst rechtzeitig bannen 2009

Während sehr kurzfristig Deflationssorgen in der Schweiz dominieren, wird übersehen, dass die expansive Geld- und Fiskalpolitik sowohl in der Schweiz wie auch in den wichtigsten ausländischen Märkten der Schweiz ein hohes Inflationspotenzial birgt. Da die Geldpolitik mit einer längeren Verzögerung wirkt, ist bereits jetzt darüber nachzudenken, wie dieses Inflationspotenzial eingedämmt werden kann. Inflation führt zu

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Aus der Finanzmarktkrise lernen

Die Zähmung des Kreditzyklus mit Transparenz, Regulierung und Geldpolitik

23. Juni 2009 | Tobias Rötheli

Cover Avenir Suisse Publikation Aus der Finanzmarktkrise lernen 2009

Die gegenwärtige Finanzmarktkrise hat ihren Ursprung im Immobilien- und Hypothekarmarkt der USA. Die expansive amerikanische Geldpolitik begünstigte das Entstehen der spekulativen Preisblase auf dem Immobilienmarkt. Neuerungen im Bereich der Kreditverbriefung und der Derivate haben dazu geführt, dass die Ausfallrisiken international weit gestreut und lange unterschätzt wurden. Die Banken, dem Herdentrieb folgend, begünstigten mit ihrem Verhalten

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