Thema » Geld und Währung »

Wenn Aktionärstreue belohnt werden soll

Allzu kurze Entscheidungshorizonte von Managern stehen in der Kritik. Sollen Aktionäre, die ihren Unternehmen auch über Durststrecken die Stange halten, um diesem Trend entgegen zu wirken, belohnt werden? Der Beitrag zeigt, wie dies geschehen könnte.

22. April 2013 | Marco Salvi

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Allzu kurze Entscheidungshorizonte von Managern stehen in der Kritik. Sollen Aktionäre, die ihren Unternehmen – auch über Durststrecken – die Stange halten, um diesem Trend entgegen zu wirken, belohnt werden? Der Beitrag zeigt, wie dies geschehen könnte.

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Insel der eingebildeten Verlustangst

5. Januar 2013 | Jürg Steiner

Europa wankt, der Schweiz geht es blendend. Scheinbar unangetastet navigiert dieWohlstandsinsel durchWirtschafts- und Finanzkrisen. Wie stark befeuert das Gefühl der ewigen Verschontheit die Angst vor Abstieg und Verlust? In der Schweiz haben selbst die Armen viel Geld. Kurz vor Weihnachtenerschienen zwei Berichte, die in unserem Land die Armutsgefahr heraufbeschworen. Der vonSP-RegierungsratPhilippe Perrenoud verantwortete Berner Sozialbericht

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Die Schweiz ist keine Trittbrettfahrerin im Weltwährungssystem

13. Dezember 2012 | Rudolf Walser

Eine IMF-Briefmarke aus dem Jahr 1961

Die Vorlage des Bundesrates zur Verlängerung der Schweizer AKV-Verpflichtung gegenüber dem IMF wird auch mit dem Argument begründet, dass der Schweiz ansonsten Trittbrettfahrer-Verhalten vorgeworfen werden könnte. Diese Befürchtung ist übertrieben.

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Dänisches Vorbild für den Hypothekarmarkt Schweiz

30. November 2012 | Marco Salvi

Hypothekarmarktmodelle

Viele Schweizer Hypothekarkunden würden gerne vom Niedrigzinsniveau profitieren und Festhypotheken mit sehr langer Laufzeit abschliessen. Hierzulande sind das im besten Fall 15 Jahre, in Dänemark jedoch sind auch 30 Jahre üblich. Auch sonst zeigt das dänische Hypothekarmodell, dass Finanzmarktstabilität ohne komplexe Vorschriften möglich ist.

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«Europa steht vor einer schwierigen Dekade»

UBS-Verwaltungsratspräsident Axel Weber sprach über Eurokrise und Finanzplatz

28. November 2012 | Markus Schär

Axel Weber und Gerhard Schwarz

Axel Weber zeigte sich beim Abendlichen Gespräch überzeugt, dass der Euro auch in Zukunft Bestand haben wird. Langfristig allerdings führe in der Eurozone kein Weg an konsequenten strukturellen, mitunter schmerzhaften Anpassungen vorbei. Optimistischer sieht der UBS-Verwaltungsratspräsident dagegen die Zukunft des Finanzplatzes Schweiz.

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«Ohne Rückgang bei Einkommen geht es nicht»

Arbeitslosigkeit in den Krisenländern ist auch Folge zu hoher Löhne, meint Experte Gerhard Schwarz. Ein Konkurs Athens wäre hilfreich gewesen. Andreas Schnauder fragte.

26. November 2012 | Gerhard Schwarz im Interview mit Andreas Schnauder

Das Krisenmanagement der Eurozone ist heftig in Kritik geraten. Der Spardruck verschärfe die Rezession, zudem würden wichtige Entscheidungen laufend verschleppt. Wie beurteilen Sie das? Ich glaube, die Krise wird uns noch lange begleiten. Die wahrscheinlichste, aber nicht die beste Strategie lautet Durchwursteln. Dass eine Sanierung verschuldeter Unternehmen und Staaten nicht schmerzfrei vonstattengehen kann, ist klar.

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Gibt es die optimale Geldordnung?

20. November 2012 | Alois Bischofberger

Münze Erzherzog Sigismund (Quelle: Michail Jungierek/Wikimedia Commons)

In den Industriestaaten steigt nach zwei Jahrzehnten relativ stabilen Geldes wieder die Angst vor Inflation, denn der in der Finanzkrise aufgebaute Liquiditätsüberhang ist in der Tat bedenklich. Wäre es möglich, eine neue, optimale Geldverfassung zu entwerfen, die Geldwertstabilität auf Dauer bietet?

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Die Zwangsehe von Geld- und Finanzpolitik

12. November 2012 | Rudolf Walser

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Geld- und Finanzpolitik sollten, so schreiben es die Gesetze der meisten Länder vor, streng getrennt werden. Aber mit dem Fortschreiten der Banken-und Staatsschuldenkrise in den Industrieländern nähern sie sich einander immer mehr an. Auf dem Spiel steht nicht weniger als die über Jahrzehnte mühsam aufgebaute Glaubwürdigkeit der Notenbanken.

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Mehr Mut beim Verteidigen des Frankens!

8. Oktober 2012 | Rudolf Walser und Alois Bischofberger

Die Kritik der Ratingagentur Standard & Poor’s und von Brüsseler Think-Tanks an der Nationalbank, sie zettle einen Währungskrieg an, ist unfundiert und tendentiös. Sie SNB hat viele gute Gründe, an der Untergrenze für den Eurokurs festzuhalten. Sie sollte deshalb beim Verteidigen ihrer Interessen etwas mutiger sein.

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Der starke Franken bringt Stärke

30. September 2012 | Gerhard Schwarz

Die Schweiz sei nicht nur ein Finanzplatz, stellte der Präsident der Nationalbank (SNB) fest, sondern auch ein Platz für Industrie, Gewerbe, Handel und Fremdenverkehr. Er lasse deshalb nicht zu, dass die Frankenstärke zur brutalen Ausschaltung von Unternehmen oder gar ganzen Branchen führe. Als die Ankündigung nichts nützte, band er den Franken an die Währung des

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