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Geld und Währung »
Die Politik kann den Markt nicht steuern, aber sie muss ihm einen stabilen Rahmen schaffen
11. Oktober 2011 |
Rudolf Walser
Das kürzliche Urteil des deutschen Bundesverfassungsgerichts zu den EU-Rettungsschirmen ist u. a. auch mit der Begründung begrüsst worden, dass es das «Primat der Politik» stärke. So schrieb das renommierte Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung, «Europa sei vor allem ein politisches Projekt und deswegen müssen die Bevölkerung und das Parlament überzeugt werden». Zwar konnte man auf Grund
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Themenbereiche: Geld und Währung, Ordnungspolitik und Allgemeine Wirtschaftspolitik
Die Schweiz muss sich auf ein anhaltend unsicheres Umfeld einstellen
28. September 2011 |
Rudolf Walser
Die Schuldenkrise in der Eurozone und in den USA wirft ihre Schatten zunehmend auch auf das internationale Währungssystem. Unhaltbare Leistungsbilanzungleichgewichte, vor allem im transpazifischen Verhältnis, und die einseitige Anhäufung von Währungsreserven bei einigen wenigen Ländern werden immer kritischer hinterfragt. Ein Kanon von Reformvorschlägen Die heutige globale Währungsordnung gleicht in der Tat mehr einem Mischsystem als
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Themenbereiche: Geld und Währung
Die Aussichten für den Schweizer Franken III
21. September 2011 |
Alois Bischofberger
Analysen der Schweizer Geldpolitik der späten 1970er Jahre zeigen, dass einerseits mit der damaligen Festlegung des Wechselkursziels die beabsichtigte Schwächung des Frankens gelang und deflationäre Risiken abgewehrt wurden, anderseits aber die Grundlage für eine starke Konjunkturerholung und einen ebenso starken Inflationsauftrieb geschaffen wurde. Als Fehler der damaligen Politik gelten erstens die zu späte Eliminierung des Liquiditätsüberhangs und
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Themenbereiche: Geld und Währung
Die Aussichten für den Schweizer Franken II
20. September 2011 |
Alois Bischofberger
Der Aufwertungs- druck auf den Franken ist die Folge der Flucht vieler Anleger in die Sicherheit, und diese hat mehrere miteinander verbundene Ursachen: Es sind dies die immer wieder aufflackernde Finanzkrise, die Verschuldungskrise – nicht nur, aber vor allem in der Europäischen Währungsunion (EWU) – und die Erkenntnis, dass die Währungsunion mit schwer lösbaren und sich
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Themenbereiche: Geld und Währung
Die Aussichten für den Schweizer Franken I
19. September 2011 |
Alois Bischofberger
Man wähnt sich an einem Boxkampf. «Erste Runde an die SNB». «Wer knickt als erster ein?» «Die grosse Kraftprobe steht noch bevor.» So lauten einige Schlagzeilen in den Medien. Sie suggerieren, dass die Untergrenze der Schweizerischen Nationalbank (SNB) für den Franken/Euro-Kurs (Franken 1.20 pro Euro) früher oder später von den Märkten «getestet» wird und die Währungshüter dann
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Themenbereiche: Geld und Währung
Vertreter der deutschen und der Schweizer Elite sprechen in Zermatt über ihr Verhältnis. Und Angst schwingt mit.
8. September 2011 |
Peer Teuwsen
Die Schweiz wird von einer sehr überschaubaren Anzahl von Menschen gedacht und geführt. Und es sind dies nicht zwingend die sieben Bundesräte. Dieser Tage konnte man ein paar dieser Einflussreichen besichtigen. Am Fuße des Matterhorns. Hier, im unwirklich schönen Zermatt, hatte sich eine halbe Hundertschaft in gleißender Sonne versammelt. Gerufen von Avenir Suisse, der Denkfabrik
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Themenbereiche: Demografie und Migration, Die Schweiz in der Welt, Finanzen und Steuern, Geld und Währung, Ordnungspolitik und Allgemeine Wirtschaftspolitik
Bedenklich leichte Beeinflussbarkeit der Landesregierung
7. September 2011 |
Rudolf Walser
Im Diskussions- papier vom März 2009 zu den Möglichkeiten der Fiskalpolitik bei der Konjunkturstabilisierung stellte Avenir Suisse fest, «dass ein fiskalpolitischer Stimulus in der kurzen Frist zu einer Stabilisierung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage beitragen und so eine Reduktion der Unterauslastung der Produktionsfaktoren bewirken kann». Als Voraussetzung für den Erfolg gelten dabei die «TTT-Kriterien», d.h. der Stimulus muss zeitgerecht (timely), vorübergehend (temporary) und gezielt (targeted) erfolgen.
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Themenbereiche: Geld und Währung, Konjunktur und Wachstum, Ordnungspolitik und Allgemeine Wirtschaftspolitik
6. September 2011 |
Gerhard Schwarz
Die Schweizerische Nationalbank hat angekündigt, dass sie Euro-Kurse unter 1.20 Franken nicht mehr hinnimmt und deshalb diese Untergrenze mit unlimitierten Devisenkäufen verteidigt. Dies ist ein historischer Entscheid. Der Schweizer Franken weist zwar eine langfristige Tendenz zur Stärke auf. Dies zwingt die Schweizer Unternehmen, ihre Produktivität stets zu steigern, und macht sie damit auf den globalen
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Themenbereiche: Geld und Währung, Ordnungspolitik und Allgemeine Wirtschaftspolitik
15. Zermatter Symposium (II): Geldpolitische Perspektiven für Deutschland und die Schweiz
29. August 2011 |
Markus Schär
Sitzen Deutschland und die Schweiz in der Verschuldungskrise im selben gefährdeten Boot? Diese Frage diskutierten am Zermatter Symposium drei renommierte Ökonomen. Der sicherste Weg, das Bürgertum zu zerstören, sei es, sein Geld zu zerstören. An dieses Diktum Lenins erinnerte Professor Otmar Issing, der ehemalige Chefökonom der Europäischen Zentralbank. Bisher betrieben die deutsche Bundesbank, beziehungsweise die
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Themenbereiche: Die Schweiz in der Welt, Geld und Währung
Ergänzende Aktualisierung zur Publikation «Der harte Franken» vom Februar 2011
23. August 2011 |
Gerhard Schwarz, Alois Bischofberger, Rudolf Walser, Boris Zürcher, Martin Wermelinger, and Markus Schär
Die Schweizer Währung weist, wie der Altmeister der monetären Ökonomie in der Schweiz, der Basler Professor Peter Bernholz, an einem Abendlichen Gespräch von Avenir Suisse bemerkte, eine langfristige, fast historische Tendenz zur Stärke auf. Zwar gibt es zwischendurch immer wieder Phasen der Schwäche, wie etwa zwischen 2003 und 2008. Es sind dies jeweils Perioden, in
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Themenbereiche: Geld und Währung