Thema
»
Infrastruktur und Service public »
20. Februar 2012 |
Urs Meister
Niemand hat etwas gegen Service public. Warum auch? Schliesslich handelt es sich um Leistungen zugunsten der Bevölkerung, vor allem jener, die aufgrund ihrer geographischen Lage irgendwie benachteiligt ist. Dennoch ist es an der Zeit, den bisher unantastbaren Begriff des Service public zu entmystifizieren. Die stetig wachsenden Infrastrukturkosten und die Übernachfrage verlangen eine höhere Effizienz und mehr Benutzerfinanzierung.
[weiterlesen ...]
Themenbereiche: Infrastruktur und Service public
Warum die Schweizer Infrastrukturversorgung weniger Staat und mehr Wettbewerb braucht
14. Februar 2012 |
Office
Der Service public braucht mehr Wettbewerb und privatwirtschaftliches Engagement – dies ist die zentrale Schlussfolgerung des neuen Buchs von Avenir Suisse, das am 23. Februar in Bern vorgestellt wird. Die Publikation mit dem Titel «Mehr Markt für den Service public» analysiert die Schweizerischen Infrastrukturmärkte und die Zusammenhänge zwischen politisch bestimmter Grundversorgung und der Marktöffnung vor allem in den Bereichen Post, Telekom, Rundfunk, Energie, öffentlicher Verkehr und Spitäler.
[weiterlesen ...]
Themenbereiche: Infrastruktur und Service public
Ein Plakat zeigt die Debatte um den Service public der Medien
31. Januar 2012 |
Markus Schär
Darf die SRG im Internet auch Werbung verkaufen? Um diese Frage streiten die Schweizer Verleger mit der SRG. Den «Kampf ums Netz» stellt ein Plakat dar, das der neuen Ausgabe der Informationsbroschüre «avenir aktuell» beiliegt. Denn die Streitfrage ist viel bedeutender, als sie erscheinen mag: Die Debatte dreht sich um das grundsätzliche Problem, was bei
[weiterlesen ...]
Themenbereiche: Infrastruktur und Service public
17. November 2011 |
Urs Meister
Trotz finanzieller Förderung und Bevorteilung des Schienengüterverkehrs wächst der Transport auf den Schweizer Strassen dynamischer. Das hängt vor allem mit der gestiegenen Produktivität der LKW sowie veränderten logistischen Bedürfnissen der Industrie zusammen. Die Bevorzugung des Transports auf der Schiene wird in der Politik vor allem mit den hohen externen Kosten des Strassenverkehrs begründet. Dazu gehören
[weiterlesen ...]
Themenbereiche: Infrastruktur und Service public
Lässt sich ein gebührenfinanziertes Radio und Fernsehen noch vertreten? Technischer Fortschritt und Veränderungen beim Medienkonsum machen grundlegende Anpassungen nötig. Der Service public sollte sich auf Inhalte beziehen, nicht auf ganze Medienunternehmen.
3. November 2011 |
Gerhard Schwarz
Seit einiger Zeit tobt eine Debatte darüber, ob und in welchem Umfang unser mit Gebühren finanzierter Medienkonzern SRG im Internet aktiv sein soll, wo sich gleichzeitig naturgemäss auch die privaten Anbieter tummeln. Unter dem Titel «Service public» lässt sich das Internet-Angebot der SRG jedenfalls kaum rechtfertigen. Und es wirft zugleich die grundsätzliche Frage auf, ob
[weiterlesen ...]
Themenbereiche: Infrastruktur und Service public
Die städtischen EW subventionieren den Kooperationspartner Swisscom
17. Oktober 2011 |
Urs Meister
Die WEKO hat es im September abgelehnt, die Glasfaser-Kooperationen zwischen der Swisscom und den städtischen Elektrizitätswerken im Voraus von Sanktionen zu befreien. Aus wettbewerblicher Sicht sind jedoch weniger die kritisierten Vertragsklauseln problematisch. Zu kritisieren ist vor allem das finanzielle Engagement des Staates. Weil leistungsfähige Telekomnetze als wichtiger Standortfaktor gelten, interessiert sich auch die Politik für
[weiterlesen ...]
Themenbereiche: Infrastruktur und Service public
14. Oktober 2011 |
Gerhard Schwarz
Das Medienunternehmen SRG weitet seine Aktivitäten aus. Vor allem bei den Informationen konkurrenziert es die Medienhäuser zunehmend. Gerade im Nachrichtengeschäft braucht es aber starke private Anbieter. Dje Staatsgläubigen bedienen sich in der Debatte um mehr oder weniger Staat gerne des Schlagworts vom Service public. Es entfaltet, weil es so wunderbar nach Dienst an der Allgemeinheit
[weiterlesen ...]
Themenbereiche: Infrastruktur und Service public
2. Oktober 2011 |
Gerhard Schwarz
Weshalb gilt das Angebot des Schweizer Fernsehens, ob «Musikantenstadl», Quizshow oder Match der Champions League, als Service Public, den künftig sogar zwangsweise bezahlen muss, wer nie Fernsehen schaut? Die SRG und ihre Verteidiger operieren mit einem absoluten Killerargument, weil es sich auf alles und jedes anwenden lässt: Sie sprechen im Zusammenhang mit dem Angebot der
[weiterlesen ...]
Themenbereiche: Infrastruktur und Service public, Ordnungspolitik und Allgemeine Wirtschaftspolitik
29. Juni 2011 |
Boris Zürcher
Der Verkehrsclub der Schweiz (VCS) verlangt mit seiner «Initiative für den öffentlichen Verkehr», dass von den zweckgebundenen Mineralölsteuern nur noch die Hälfte für die Strassen verwendet werden soll. Die andere Hälfte soll für die Förderung des schienen- und strassengebundenen öffentlichen Personenverkehrs und für die Verlagerung des Güterverkehrs von der Strasse auf die Schiene eingesetzt werden.
[weiterlesen ...]
Themenbereiche: Infrastruktur und Service public
26. Mai 2011 |
Urs Meister
Die Trockenperiode in diesem Frühling hat uns vor Augen geführt, dass Wasser auch hierzulande ein knappes und wertvolles Gut ist. Dennoch widerstrebt es vielen Menschen, Trinkwasser als ein kommerzielles Produkt anzuerkennen. Viel eher wird der Zugang zu sauberem Wasser als eine Art «Recht» definiert. Sogar die Europäische Union stellte in ihrer Richtlinie zur Wasserpolitik im
[weiterlesen ...]
Themenbereiche: Infrastruktur und Service public