Thema » Infrastruktur und Service public »

Avenir Suisse sagt staatlichen Unternehmen den Kampf an

24. Februar 2012 | Jan Flückiger

«Wir wollen den Service public nicht abschaffen, sondern besser machen», stellte der liberale Vordenker und Avenir-Suisse-Direktor Gerhard Schwarz gleich zu Beginn der gestrigen Veranstaltung fest. Der Begriff sei heute sehr unscharf definiert und mache «immun» gegen politische Debatten. Dies gelte es zu ändern. Das Buch (siehe Hinweis), das der liberale Think-Tank gestern vorstellte, soll einen

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Die guten Spitäler werden bestraft

Die Avenir Suisse wünscht sich einen wettbewerbsfähigeren Service public. Auch im Gesundheitswesen gibt es Aufholbedarf, bestätigt ein Experte.

24. Februar 2012 | Jan Flückiger

Jan Flückiger: Robert Leu, anhand der neuen Spitalfinanzierung kann man sehr schön sehen, dass es nicht ganz einfach ist, in der Schweiz mehr Wettbewerb in einen Bereich zu bringen, der zum Service Public gezählt wird. Robert Leu: Das ist richtig. Mit der Einführung der Fallpauschalen wollte man mehr Wahlfreiheit für die Patienten und mehr Wettbewerb

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«In der Schweiz dominieren halbe Marktöffnungen»

Der wirtschaftsnahe Thinktank Avenir Suisse publiziert ein Buch zum Service public. Das wenig überraschende Fazit: Es braucht mehr Markt.

24. Februar 2012 | Nicole Tesar

Die von der Wirtschaft finanzierte Stiftung Avenir Suisse räumte eine grundsätzliche Kritik gleich von vorne weg aus dem Weg. «Wir wollen den Service public nicht abschaffen, sondern nur verbessern», sagte Avenir-Suisse-Chef Gerhard Schwarz gestern in Bern. Anlässlich der Buchvernissage «Mehr Markt für den Service pubic» betonte Schwarz die Bedeutung des Service public für die Schweizer

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Wie der Staat den Wettbewerb verzerrt

Kritik: Service public werde für Umverteilung und Standortpolitik missbraucht, sagt Avenir Suisse

24. Februar 2012 | Sven Millischer

Auf über 300 Seiten unterzieht die liberale Denkfabrik «Avenir Suisse» die staatliche Grundversorgung einer Fundamentalkritik. Nachzulesen im neuen Buch «Mehr Markt für den Service public», welches die Schwächen der Liberalisierungsbemühungen schonungslos aufzeigt. Der Begriff Grundversorgung werde heute überstrapaziert, sagt Co-Autor Urs Meister: «Unter dem Deckmantel des Service public betreibt der Staat immer mehr Umverteilung und

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Mehr Markt für den Service public

Warum die Schweizer Infrastrukturversorgung weniger Staat und mehr Wettbewerb braucht

23. Februar 2012 | Urs Meister

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Trotz eingeleiteter Liberalisierung gibt es bei der Infrastrukturversorgung in der Schweiz wenig Markt und Konkurrenz. Die vom Staat unter dem Titel «Service public» erbrachten und geförderten Leistungen sind häufig zu breit gefasst. Das Buch skizziert eine Roadmap für die Neudefinition des Service public, dessen Finanzierung, die Intensivierung des Wettbewerbs sowie die Förderung privaten Engagements.

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Wettbewerb als Chance für die Schweizer Infrastrukturversorgung

23. Februar 2012 | Urs Meister

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Häufig wird angenommen, die Liberalisierung bedrohe die Grundversorgung. Tatsächlich gilt eher das Umgekehrte: Der Service public wird oft zum Spielball von Interessengruppen, und seine intransparente Förderung und Finanzierung behindert die Funktionsfähigkeit der Infrastrukturmärkte.

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Mehr Wettbewerb für den Service public

20. Februar 2012 | Urs Meister

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Niemand hat etwas gegen Service public. Warum auch? Schliesslich handelt es sich um Leistungen zugunsten der Bevölkerung, vor allem jener, die aufgrund ihrer geographischen Lage irgendwie benachteiligt ist. Dennoch ist es an der Zeit, den bisher unantastbaren Begriff des Service public zu entmystifizieren. Die stetig wachsenden Infrastrukturkosten und die Übernachfrage verlangen eine höhere Effizienz und mehr Benutzerfinanzierung.

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SRG und Verleger kämpfen um das Netz

Ein Plakat zeigt die Debatte um den Service public der Medien

31. Januar 2012 | Markus Schär

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Darf die SRG im Internet auch Werbung verkaufen? Um diese Frage streiten die Schweizer Verleger mit der SRG. Den «Kampf ums Netz» stellt ein Plakat dar, das der neuen Ausgabe der Informationsbroschüre «avenir aktuell» beiliegt. Denn die Streitfrage ist viel bedeutender, als sie erscheinen mag: Die Debatte dreht sich um das grundsätzliche Problem, was bei

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Die Strasse gewinnt gegen die Schiene

17. November 2011 | Urs Meister

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Trotz finanzieller Förderung und Bevorteilung des Schienengüterverkehrs wächst der Transport auf den Schweizer Strassen dynamischer. Das hängt vor allem mit der gestiegenen Produktivität der LKW sowie veränderten logistischen Bedürfnissen der Industrie zusammen. Die Bevorzugung des Transports auf der Schiene wird in der Politik vor allem mit den hohen externen Kosten des Strassenverkehrs begründet. Dazu gehören

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Den Service public neu definieren

Lässt sich ein gebührenfinanziertes Radio und Fernsehen noch vertreten? Technischer Fortschritt und Veränderungen beim Medienkonsum machen grundlegende Anpassungen nötig. Der Service public sollte sich auf Inhalte beziehen, nicht auf ganze Medienunternehmen.

3. November 2011 | Gerhard Schwarz

SRF-Hochhaus und Studio 1 am Leutschenbach _Copyright SRF / Alessio Bohner

Seit einiger Zeit tobt eine Debatte darüber, ob und in welchem Umfang unser mit Gebühren finanzierter Medienkonzern SRG im Internet aktiv sein soll, wo sich gleichzeitig naturgemäss auch die privaten Anbieter tummeln. Unter dem Titel «Service public» lässt sich das Internet-Angebot der SRG jedenfalls kaum rechtfertigen. Und es wirft zugleich die grundsätzliche Frage auf, ob

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