Thema » Konjunktur und Wachstum »

Interventionitis mündet in Mittelmass

Der revidierte EU-Stabilitätspakt enthält fragwürdige Pläne für eine bessere Koordination der Wirtschaftspolitik

21. Februar 2012 | Alois Bischofberger

Salden der Leistungsbilanz in ausgewählten EU-Staaten und der Schweiz

Der revidierte EU-Stabilitätspakt enthält fragwürdige Pläne für eine bessere Koordination der Wirtschaftspolitik: In Zukunft sollen mit verschiedensten Kennzahlen makroökonomische Ungleichgewichte frühzeitig erkannt und den Mitgliedstaaten der Handlungsbedarf aufgezeigt werden. Unternehmen die Regierungen zu wenig, um «übermässige Ungleichgewichte» zu korrigieren, tritt ein «Durchsetzungsmechanismus» in Kraft, der auch Sanktionen beinhalten kann. Der Machbarkeitswahn treibt wieder einmal Blüten.

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Mehrwertsteuer- effizient und riskant

13. Februar 2012 | Marco Salvi

Schweizer Steuereinnahmen nach Steuerart - Land der direkten Steuern

Die OECD hat das Schweizer Steuersystem überprüft und ausgerechnet eine seiner Stärken bemängelt: den geringen Anteil der Mehrwertsteuer. Sie fordert, die Besteuerung des Einkommens zugunsten der Mehrwertsteuer zu reduzieren. Die zentralisierte Mehrwertsteuer schaltet hingegen den Steuerföderalismus und seinen Motor, den Steuerwettbewerb, aus. Ein einzigartiger Standortfaktor der Schweiz würde damit geschwächt.

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Steuerpolitische Baustellen

Steuerpolitische Baustellen – Fiskalische Irrwege und Herausforderungen

20. Januar 2012 | Gerhard Schwarz und Marco Salvi (Hrsg.)

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Avenir Suisse hat zwölf Ökonomen um ihre Einschätzung zu einigen der wichtigsten Baustellen der Schweizer Steuerpolitik gebeten. Ihr Urteil ist ernüchternd: in den meisten Bereichen der Steuerpolitik werden grundlegende Einsichten der Finanzwissenschaft von der Politik missachtet. Stattdessen wird der steuerpolitische Alltag immer öfter vom Kleinkrieg der Partikularinteressen dominiert, der die Kohärenz des Schweizerischen Steuersystems und

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Wohlstandssicherung dank der Personenfreizügigkeit

Die hohe Arbeitsintensität der Schweizer Wirtschaft

9. Januar 2012 | Boris Zürcher

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Die Kehrseite der langjährigen Produktivitäts- verlangsamung in der Schweiz ist die Zunahme der Arbeitsintensität des Wirtschaftswachstums. Formal ausgedrückt gibt die Arbeitsintensität des Wirtschaftswachstums an, um wie viele Prozente sich die Erwerbstätigkeit erhöht, wenn das Bruttoinlandprodukt um ein Prozent steigt. Je höher dieser Wert ist, umso arbeitsintensiver ist das Wirtschaftswachstum.

Aus der Grafik wird ersichtlich, dass über den Zeitraum von 2000 bis 2010 Spanien jenes Land war, das innerhalb der OECD die höchste Arbeitsintensität des Wachstums hatte.

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Die Sozialpartnerschaft funktioniert

Zum Konflikt Arbeit gegen Kapital

5. Januar 2012 | Boris Zürcher

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Wie hat sich in der Schweiz die gesamt- wirtschaftliche Kaufkraft im Vergleich zur Arbeitsproduktivität seit 1990 entwickelt? Gab es allenfalls Zeitabschnitte, während denen die Produktivität stärker zugenommen hat als die Kaufkraft der Arbeit oder umgekehrt? Bei der Beantwortung dieser Frage geht es letztlich um den alten Konflikt um die Entlohnung der Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital. Steigt nämlich die Kaufkraft stärker als die Produktivität, dehnt sich die Lohnquote (Anteil der Lohnsumme an der volkswirtschaftlichen Wertschöpfung) zulasten der Entlohnung des Kapitals

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Die Schweizer Ökonomen fordern eine weitsichtige Sicherung der Sozialwerke

1. Januar 2012 | Gerhard Schwarz

Prioriätenliste von Reformvorhaben der Schweizer Ökonomen

Nach den Wahlen des Parlaments und des Bundesrates muss die Aufmerksamkeit wieder inhaltlichen Fragen gelten. Avenir Suisse hat deshalb führende Ökonomen in der Schweiz aufgefordert, von 15 Reformvorschlägen in der Wirtschaftspolitik die fünf dringlichsten Anliegen zu bezeichnen und zu bewerten. Das Ergebnis ist deutlich: Als wichtigste Massnahmen beurteilen die Befragten Reformen bei der Finanzierung der

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An die Arbeit

Wenn rings um unser Land die Wogen hochgehen, sind auch wir gefordert. Was es für eine zukunftsträchtige Schweiz braucht, haben wir weitgehend selbst in der Hand.

24. Dezember 2011 | Gerhard Schwarz

Wenn rings um unser Land die Wogen hochgehen, sind auch wir gefordert. Was es für eine zukunftsträchtige Schweiz braucht, haben wir weitgehend selbst in der Hand. Endlich ist das «Schmierentheater» – man muss es so sagen – um die Besetzung der Regierung vorbei. Man hätte meinen können, die Zukunft der Schweiz stehe auf dem Spiel. Das ist zum Glück wegen einer Bundesratswahl nicht so schnell der Fall. Die personelle Zusammensetzung der Exekutive ist zwar nicht unwichtig, aber matchentscheidender sind Kontinuität, Stabilität und breite Abstützung der Regierung im Parlament.

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Preiskampf im Export

Der harte Franken beeinträchtigt die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Unternehmen

16. Dezember 2011 | Boris Zürcher

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Auch nach der Festlegung einer Wechselkurs- untergrenze des Frankens zum Euro durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) Anfang September dieses Jahres hat sich die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Unternehmen im Ausland nicht wesentlich verbessert. Nach wie vor kämpfen sie als Folge des harten Frankens mit extrem hohen Lohnstückkosten Sie liegen in Fremdwährung gegen 25% höher als im Heimmarkt.

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Das Jahr der Ratlosigkeit

12. Dezember 2011 | Gerhard Schwarz

2011 war ein turbulentes Jahr, reich an grossen Ereignissen. Doch das unterscheidet 2011 nicht von anderen Jahren. Hingegen scheint mir, dass einem diesmal stärker als sonst die Turbulenzen fast ratlos zurück lassen. Der hektische Aktivismus der Politik kann darüber nicht hinwegtäuschen. Die Deutung ist schwieriger geworden. Werden die Krisen sich als Chancen entpuppen oder kündigen

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Der gestiegene Gewinnanteil des Finanzsektors

5. Dezember 2011 | Boris Zürcher

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Für einiges Aufsehen sorgte in den USA vor rund zwei Jahren eine Grafik, die den Gewinnanteil des Finanzsektors an den gesamten Unternehmensgewinnen seit 1948 zeigt. Dabei wird deutlich, dass dem Finanzsektor Anfang der 1980er Jahre noch etwas mehr als 5% der gesamten Gewinne zukamen, zu Beginn der Finanzmarktkrise 2007 jedoch über 30%. Der gestiegene Gewinnanteil

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