Thema » Ordnungspolitik und Allgemeine Wirtschaftspolitik »

Schizophrenien der Wettbewerbspolitik

Nicht vereinbare Positionen bei der grenzüberschreitenden Kooperation in Wettbewerbsfragen

22. Mai 2013 | Samuel Rutz

In der Schweizer Wettbewerbspolitik gibt es nicht vereinbare Positionen bei Fragen der grenzüberschreitenden Kooperation, Bild Lastwagen vor Grenze, Quelle: 123rf

Ein relativ harmloses, mit der EU ausgehandeltes Kooperationsabkommen im Wettbewerbsrecht stösst teilweise auf Kritik. Gleichzeitig aber diskutiert das Schweizerische Parlament einen neuen Artikel im Kartellgesetz, der noch viel weitreichendere Formen der grenzüberschreitenden Amtshilfe bedingen würde.

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Schweizer Top-Einkommen auf dem Stand der 1960er Jahre

Anmerkungen zur Analyse des SGB über die Entwicklung der hohen Einkommen

1. Mai 2013 | Patrik Schellenbauer

DEntwicklung der Top-Einkommen seit 1933: (Quelle: World Top-Income Database)

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund prangert die Einkommensverteilung in der Schweiz an. Seine Aussage, dass der Anteil der Top-Einkommen seit 1979 massiv gestiegen sei, muss bei genauer Betrachtung der Daten stark relativiert werden.

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Den ordnungspolitischen Kompass verloren

Öffentliche Unternehmen in der Privatwirtschaft: 7. Wettbewerbspolitischer Workshop von Avenir Suisse

30. April 2013 | Simone Hofer

Avenir Suisse’s 7th Annual Workshop on Competition Policy; Samuel Rutz, Johannes Reich und Oliver Stehmann (from left to right)

Am siebten Wettbewerbs- politischen Workshop von Avenir Suisse standen zwei Fragen zur Diskussion: Darf der Staat auch Unternehmer sein? Welche Grenzen braucht es für staatliche Beihilfen?

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Unsinniges Verbot von Preisdifferenzierungen

22. April 2013 | Samuel Rutz

Die Schweiz ist eine Hochpreisinsel. Diese Tatsache ist bekannt. Letztmals flammte die Diskussion darüber im Sommer 2011 auf, als infolge der starken Aufwertung des Schweizer Frankens die Preisdifferenzen zum umliegenden Ausland sprunghaft zunahmen. Die Schuldigen waren schnell gefunden: Ausländische Grossunternehmen heimsen Währungsgewinne ein, und zwar zusätzlich zum sowieso bestehenden «Sonderzuschlag Schweiz». Die reflexartigen Forderungen nach

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Wenn Aktionärstreue belohnt werden soll

Allzu kurze Entscheidungshorizonte von Managern stehen in der Kritik. Sollen Aktionäre, die ihren Unternehmen auch über Durststrecken die Stange halten, um diesem Trend entgegen zu wirken, belohnt werden? Der Beitrag zeigt, wie dies geschehen könnte.

22. April 2013 | Marco Salvi

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Allzu kurze Entscheidungshorizonte von Managern stehen in der Kritik. Sollen Aktionäre, die ihren Unternehmen – auch über Durststrecken – die Stange halten, um diesem Trend entgegen zu wirken, belohnt werden? Der Beitrag zeigt, wie dies geschehen könnte.

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Die Schweiz muss sich bewegen

22. April 2013 | Gerhard Schwarz

Im internationalen Vergleich steht die Schweiz glänzend da. Sie verdankt dies einer etwas klügeren Politik und einer starken Wirtschaft: Die Schuldenbremse fordert einen über den Konjunkturzyklus ausgeglichenen Haushalt, der Steuerwettbewerb zwingt die Gemeinwesen zum Masshalten, die Rollenverteilung zwischen Staat und Unternehmen fördert die Innovationsfähigkeit, dank dem flexiblen Arbeitsmarkt und der dualen Berufsbildung verharrt die Arbeitslosigkeit,

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Das Schweigen der Politik

3. April 2013 | Andreas Müller

Fernrohr

Die Minder-Initiative wirft gewichtige Fragen auf. Mit der Analyse, das Volk habe der «wirtschaftlichen Elite» einen Denkzettel verpasst, ist es nicht getan. Eine zukunftsgerichtete Politik müsste vielmehr die Schweiz auf die anstehende – auch kulturelle – Herausforderung vorbereiten.

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Eine (statistisch) versteckte Quelle des Wohlstands

Die wirtschaftspolitische Graphik: Anmerkungen zur Rohstoffbranche

2. April 2013 | Gerhard Schwarz

Wertschöpfung und Beschäftigung nach Branchen in der Schweiz

Seit der Veröffentlichung des Berichts zur Rohstoffbranche des Bundesrates ist einer der verschwiegensten Wirtschaftszweige des Landes in aller Munde. In den Statistiken taucht die Rohstoffbranche vordergründig allerdings nicht auf, obwohl sie für den Wohlstand der Schweiz wichtig ist.

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Fusionskontrolle: Ausser Spesen nichts gewesen

26. März 2013 | Samuel Rutz

Leadership

Bis dato ist die schweizerische Fusionskontrolle zahnlos. Mit der anstehenden Revision des Kartellgesetzes sollten gezieltere und ausgewogenere Eingriffe möglich werden. Der Reformvorschlag des Bundesrats geht in die richtige Richtung.

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Für einfachere Bankenregulierung

25. März 2013 | Rudolf Walser

Die Finma ist wegen ihrer Aufsichtspraxis in die Kritik geraten (NZZ 14. 3. 13). Gegen den Willen des Bundesrates hat der Ständerat ein umfassendes Prüfmandat zur Durchleuchtung der Finanzmarktaufsicht (Finma) verabschiedet. Auffallend dabei ist, dass ein zentraler Baustein der mikroprudenziellen Aufsicht fehlt: der risikobasierte Regulierungsansatz des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht. Nach den ernüchternden Erfahrungen mit

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