Raumordnung-Boden-Verkehr

Strukturwandel im Schweizer Berggebiet

Das Schweizer Berggebiet steht wirtschaftlich unter Druck. Mit dem Bergtourismus und der Bauwirtschaft sind zwei tragende Säulen der alpinen Ökonomie in der Krise. Die neue Studie von Avenir Suisse zeigt auf, wie bestehende Wertschöpfungsquellen gestärkt und neue aktiviert werden können. Hierzu zählt die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, aber auch die Mobilisierung «externer Ressourcen» wie die vermehrte Einbindung der Zweitwohnungsbesitzer oder die Überwindung kleinteiliger Strukturen durch Talschaftsfusionen. Dabei muss jede Region ihre spezifische Strategie und ihr eigenes Standortprofil entwickeln.
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avenir debatte, Publikationen
Schlagwörter: Raumordnung, Service public, Wohnungsmarkt, Zersiedelung

Die 10-Millionen-Schweiz

Die Einwohnerzahl der Schweiz wird laut Bundesamt für Statistik bis 2023 auf 9 Millionen ansteigen. Aber wie schafft man es, dass sich die zusätzlichen Einwohner nicht über das ganze Mittelland verstreuen, sondern in leistungsfähigen, attraktiven Städten konzentrieren? Um das Bevölkerungswachstum zu bewältigen, braucht es zum Beispiel Instrumente, die den interkantonalen Abtausch von Bauzonen oder wenigstens eine Optimierung der Besiedlung innerhalb der Kantone ermöglichen.
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Schlagwörter: Bevölkerungswachsum, Raumordnung, Urbanismus

10 gute Gründe für Mobility-Pricing

Während Mobility-Pricing in Fachkreisen auf breite Zustimmung stösst, ruft die Forderung nach mehr Kostenwahrheit im Verkehr in der öffentlichen Debatte teils hysterische Reaktionen hervor. Daniel Müller-Jentsch plädiert für eine Versachlichung der Diskussion.
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Schlagwörter: Kostenwahrheit, Mobility Pricing, Verkehrspolitik

«Fehler lassen sich kaum mehr korrigieren»

Immer mehr Städte und Gemeinden klagen über die Verödung der Ortszentren. Die Suche nach einer Lösung gestaltet sich als äusserst schwierig und kommt oft zu spät. Im Interview mit Cornelia Krause von der SonntagsZeitung spricht Daniel Müller-Jentsch über die vielschichtigen Ursachen dieser fortschreitenden Entwicklung. Frühzeitiges Reagieren und umfassende Strategiemassnahmen seien dabei unabdingbar. Eine Chance, dem Strukturwandel zu begegnen, sieht er im US-amerikanischen Konzept «Business Improvement Districts».
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Schlagwörter: Raumordnung, Schrumpfung, Stadtentwicklung, Strukturwandel

Durchwachsene Bilanz der Verlagerungspolitik

Der Anteil der Bahn am alpenquerenden Transitverkehr ist in der Schweiz höher als in den Nachbarländern, aber deutlich tiefer als noch vor dreissig Jahren. Dank massiven Bemühungen seitens der Politik konnte der Marktanteil der Schiene zwar stabilisiert werden, aber eine unmittelbare Wirkung verlagerungspolitischer Massnahmen auf die Verkehrsströme ist schwer zu erkennen. Die Eröffnung des Gotthard-Basistunnels bietet Anlass für eine Zwischenbilanz der Verlagerungspolitik.
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Schlagwörter: Infrastruktur, Neat, Verkehrspolitik, Verlagerungspolitik

«Pendler müssen spüren, was Mobilität kostet»

Wer zu Spitzenzeiten auf Strasse oder Schiene unterwegs ist, könnte künftig mehr bezahlen müssen. Der Bundesrat will das Mobility Pricing testen. Diese Idee stösst bei Kritikern auf Unverständnis: Das Mobility Pricing diene einzig dazu, die Bundeskasse zu füllen, wird behauptet. Daniel Müller-Jentsch hält im Interview mit «20Minuten» dagegen: Wenn dank Mobility Pricing Stau reduziert, Zeit eingespart und die Umweltbelastung reduziert werden können, wird sich eine Mehrheit finden. Andernfalls werden die Belastungen des Verkehrssystems weiter steigen.
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Schlagwörter: Mobility Pricing

Die Hardware am Gotthard ist gebaut, jetzt braucht es kluge Software

Nach Eröffnung des Gotthardbasistunnels gilt es die Weichen in der Schweizer Verlagerungspolitik neu zu stellen. Die Priorität lag viel zu lange auf nationalen Infrastrukturprojekten. Künftig geht es darum, die Transportketten auf dem europäischen Nord-Süd-Korridor zu optimieren.
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Schlagwörter: Infrastruktur, Neat, Verlagerungspolitik

Ungenutzte Kapazitäten im öffentlichen Verkehr

Der öffentliche Verkehr (ÖV) ist während der kurzen Stosszeiten überlastet, dafür liegen den Rest des Tages enorme Kapazitäten brach. Dies verursacht hohe Kosten für die Nutzer, die ÖV-Unternehmen und am Ende den Steuerzahler. Durch zeitlich differenzierte Tarife liessen sich Engpässe reduzieren, Kapazitäten besser nutzen und Kosten einsparen. Dies zeigt ein Vergleich mit anderen Verkehrsträgern.
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Schlagwörter: Mobility Pricing, Öffentliche Unternehmen, Service public

Mobility Pricing am Gotthard

So wie der Neat-Bau durch wichtige verkehrspolitische Reformen ergänzt wurde, so sollte auch beim Bau der zweiten Röhre des Gotthard-Strassentunnels das Infrastrukturprojekt durch eine Policy-Komponente angereichert werden. Eine Tunnelnutzungsgebühr wäre in der Lage, den Verkehr zu drosseln, durch zeitlich differenzierte Tarife Staus zu vermeiden, die volle Kapazität beider Röhren zu nutzen und ganz nebenbei das Milliardenprojekt durch Benutzergebühren zu finanzieren. Ein solches Gesamtpaket würde die infrastrukturelle Hardware durch verkehrspolitische Software ergänzen – analog zum Vorbild der Neat.
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Schlagwörter: Infrastruktur, Kostenwahrheit, Mobility Pricing

Für eine Tunnelmaut am Gotthard

Es gibt gute Argumente für die Einführung einer Tunnelmaut am Gotthard. Die zweite Röhre des Strassentunnels sollte von den Nutzern finanziert werden, nicht von den Steuerzahlern. Andere wichtige Nord-Süd-Achsen durch die Alpen sind schon seit langem mautpflichtig (Brennerpass, Grosser-St.-Bernhard-Tunnel, Montblanc-Tunnel). Durch den Bau einer zweiten Röhre mit verbessertem Verkehrsfluss würde man ohne Maut Ausweichverkehr von diesen Alternativrouten anziehen.
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Schlagwörter: Gotthard, Infrastruktur, Mobility Pricing