Thema » Die Schweiz in der Welt »

Judo Economics: Kleines Land ganz gross

Die Schweiz als erfolgreicher Nischenplayer im Wettbewerb um Talente

7. Februar 2012 | Daniel Müller-Jentsch

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Kleinheit geht häufig mit guter Beweglichkeit einher, und kleine Länder können sich im internationalen Wettbewerb mitunter die Grösse des Gegners zunutze machen. Ein gutes Beispiel ist die Mehrsprachigkeit der Schweiz: Im internationalen Wettbewerb um Talente öffnet sie dem Land den Zugang zu gleich drei grossen Sprachräumen mit insgesamt 200 Millionen Menschen.

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Eine Frage der Relationen

Im Aussenhandel ist die Schweiz für die EU wichtig, aber umgekehrt ist die EU für die Schweiz dominant

6. Februar 2012 | Daniel Müller-Jentsch and Boris Zürcher

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Bei Konflikten mit Deutschland (z.B. zum Flughafen Zürich) und mit der EU (z.B. in Steuerfragen) wird in der Schweizer Debatte gerne auf die wirtschaftliche Bedeutung des eigenen Landes verwiesen und die sich daraus ergebende Verhandlungsmacht. Eine Analyse der Aussenhandelsstatistik zeigt, dass zwar die Schweiz für die EU einen wichtigen Handelspartner darstellt, dass aber umgekehrt die EU für die Schweiz geradezu dominant ist.

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Von einer Wertewelt zu vielen Wertewelten

Freiheit ist mitunter unbequem

27. Januar 2012 | Verena Parzer Epp

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Vor 100 Jahren war die Welt noch «in Ordnung». Die Grenzen der europäischen Staaten waren nahezu gleichbedeutend mit Sprach- und Kulturgrenzen, und vom Atlantik bis zum Ural bekannte sich die Mehrheit der Bevölkerung zum Christentum. Landauf landab wurden jeden Sonntag die Inhalte des Alten und Neuen Testaments in meist vollen Kirchen repetiert. Die Gesellschaften verfügten

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Die Menschenrechte sind nicht verhandelbar

18. Januar 2012 | Elham Manea

Was sind die Werte der  Schweizer Gesellschaft? Das ist eine schwer zu beantwortende Frage, denn die Schweizer Gesellschaft ist – so wie jede andere moderne Gesellschaft – nicht homogen. Sie besteht aus Teilgruppen unterschiedlicher kultureller und sprachlicher Färbung, aus Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Wenn es die Gesellschaft nicht gibt, verneint das jedoch nicht die

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Preiskampf im Export

Der harte Franken beeinträchtigt die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Unternehmen

16. Dezember 2011 | Boris Zürcher

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Auch nach der Festlegung einer Wechselkurs- untergrenze des Frankens zum Euro durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) Anfang September dieses Jahres hat sich die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Unternehmen im Ausland nicht wesentlich verbessert. Nach wie vor kämpfen sie als Folge des harten Frankens mit extrem hohen Lohnstückkosten Sie liegen in Fremdwährung gegen 25% höher als im Heimmarkt.

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Steigende Binnenwanderung in Zürich und Zug

Neue Chancen für die Agglomerationsgemeinden

22. November 2011 | Martin Wermelinger

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Die Personen- freizügigkeit hat nicht nur, wie zu erwarten war, zu einem Anstieg der Zuwanderung aus dem Ausland geführt. Sie hat vielmehr auch – woran man kaum dachte – an einigen Orten eine Netto-Abwanderung einheimischer Personen bewirkt. Anekdotische Evidenz dafür bieten der Kanton Zug und die Stadt Zürich. Beide Beispiele weisen darauf hin, dass dort, wo eine hohe Standortattraktivität «mobile» Personen aus dem Ausland anzieht, der Saldo der Binnenwanderung gerne negativ ausfällt.

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Ungleiche Ellen in der Europäischen Union

16. November 2011 | Alois Bischofberger

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Die EU verschärft unter dem Druck der Schuldenkrise die Stabilitätskriterien und verspricht strenge Kontrollen. Das ist gut so. Entsprechend erhielten die fünf Mitgliedsländer Belgien, Malta, Polen, Ungarn und Zypern in der vergangenen Woche von der EU-Kommission einen Brief. Darin werden sie aufgefordert, bis Mitte Dezember «permanent wirksame Massnahmen» zu beschliessen, um ihre Budgetdefizite 2012 unter

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Unsere grössten Feinde sind wir selbst

Niall Ferguson nennt in seinem neuen Buch sechs Gründe für den Erfolg der westlichen Zivilisation

7. November 2011 | Markus Schär

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Auf die Frage, was er von der westlichen Zivilisation halte, höhnte Mahatma Gandhi: «Das wäre eine gute Idee.» Und nicht nur der indische Asket wusste die Errungenschaften des Westens kaum zu schätzen, auch immer mehr Menschen im Westen zweifeln daran. «Die westliche Zivilisation hat anscheinend das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten verloren», stellt Niall Ferguson

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«Wer in der Wüste fast verdurstet ist, darf nur die Lippen leicht benetzen»

Herbsttagung von Avenir Suisse zum «Arab Spring» (3)

25. Oktober 2011 | Markus Schär

Amine Tazi-Riffi, Christian Koch und Ribal Al-Assad

Der Umbruch, der mit dem arabischen Frühling begann, betrifft nicht nur die einzelnen Länder. Wie die Experten an der Herbsttagung zum «Arab Spring» von Avenir Suisse betonten, verschiebt sich das Kräfteverhältnis in der Region. Und vor allem drohen massive Auswirkungen auf Europa und auf die Geopolitik, wenn die Länder in Nordafrika und im Nahen Osten

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«Mit dem Blut des Volkes unterschreibt jeder Herrscher sein Todesurteil»

Herbsttagung von Avenir Suisse zum «Arab Spring» (2)

21. Oktober 2011 | Markus Schär

Naguib Sawiris

Der Dominoeffekt gehe nicht weiter, meinten die hochkarätigen Experten an der Herbsttagung von Avenir Suisse zum «Arab Spring». Die Alleinherrscher würden nicht mehr so fallen wie jene in Tunesien, Ägypten und Libyen – aber gleichwohl könne kein Staat langfristig dem Umbruch entgehen. Diesen erlebe jedes Land auf seine eigene Art, meinte Christian Koch vom Gulf

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