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Konstruktiver Umgang mit Schrumpfungsprozessen im Berggebiet

Graubündens Strategie für potentialarme Räume als Vorbild

14. Februar 2012 | Daniel Müller-Jentsch

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In einigen strukturschwachen Gebieten der Bergkantone sind Abwanderung und wirtschaftliche Schrumpfungsprozesse extrem ausgeprägt. Als erster Kanton hat Graubünden eine Strategie für den Umgang mit diesem politisch heiklen Problem erarbeitet. Auf dieser Basis können nun Förderstrategien gezielt entwickelt und die begrenzten Mittel für Strukturpolitik und Service public effektiv eingesetzt werden.

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Schwarzpeterpolitik am Flughafen Zürich

Nur eine Paketlösung kann im Konflikt mit Deutschland die Lösung bringen

3. Februar 2012 | Daniel Müller-Jentsch

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Im Streit um Anflugrouten für den Flughafen Zürich hat die Schweiz gegenüber Deutschland grundsätzlich starke Fakten in der Hand. Im Grossraum Zürich werden nachweislich viel mehr Menschen mit Lärm belästigt als im dünn besiedelten deutschen Grenzraum. Der Versuch, die Nachbarn kraft guter Argumente zu überzeugen, hat aber kaum Chancen auf Erfolg. Die südbadischen Nachbarn werden sich erst bewegen, wenn auch die ökonomischen Anreize stimmen.

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«Falsche Anreize für die Basler Bevölkerung»

Daniel Müller-Jentsch über Ursachen der Stadtflucht, überdimensionierte Bauzonen und die vorbildliche Strategie des Kantons Zürich

27. Januar 2012 | Daniel Müller-Jentsch im Interview mit Daniel Ballmer

Basel-Stadt und Baselland sind daran, ihre Hausaufgaben zu erledigen. Nach dem grossen Bevölkerungsrückgang der vergangenen Jahrzehnte hat Basel-Stadt die Abwanderung nun zumindest fürs Erste bremsen können. Fakt aber bleibt: In den letzten 40 Jahren haben 40000 Basler die Stadt verlassen. Daniel Müller-Jentsch (42) erkennt denn auch noch einiges Optimierungspotenzial. Das Interview mit dem Avenir-Suisse-Projektleiter wurde

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Parklandschaft Schweiz

Die neue Pärkepolitik des Bundes trägt trotz geringer Finanzmittel Früchte

25. Januar 2012 | Daniel Müller-Jentsch

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Je mehr das Mittelland zur durchgehenden Agglomeration wird, umso wichtiger wird die Aufwertung der verbleibenden Landschaft. In Europa gab es in den letzten 20 Jahren eine Gründungswelle von Grossschutzgebieten, die weitgehend an der Schweiz vorbeiging. Obwohl man 1914 den ersten Nationalpark Mitteleuropas in Graubünden errichtete, kam in den knapp 100 Jahren seither kein zweiter hinzu.

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Wie 40‘000 Basler ins Umland zogen

Zahlreiche Fehlanreize begünstigen die Zersiedelung der Schweiz

17. Januar 2012 | Daniel Müller-Jentsch

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Land ist in der dichtbesiedelten Schweiz eine knappe Ressource. Trotzdem gibt es bei der Siedlungsentwicklung zentrifugale Kräfte, die eine verstreute und flächenintensive Besiedlung fördern. Besonders ausgeprägt war dieser Trend zur «Suburbanisierung» in der Metropolregion Basel. Zwischen der Stadt und ihrem Umland fand in den vergangenen Jahren ein regelrechter Bevölkerungsaustausch statt. Während die Einwohnerzahl von Basel-Stadt

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Kleinteiliger Föderalismus als Standortvorteil

Die «Ebenenverschiebung» im Staatsaufbau – eine Schweizer Besonderheit

13. Januar 2012 | Daniel Müller-Jentsch and Lukas Rühli

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Zu den Besonderheiten des Schweizer Föderalismus zählt neben dem hohen Grad an Autonomie der Gebietskörperschaften (Kantone und Gemeinden) und dem intensiven Wettbewerb (etwa in Steuerfragen) vor allem die extreme Kleinteiligkeit der räumlichen Gliederung. Die Hälfte der Schweizer Gemeinden zählt weniger als 1200 Personen und fünf Kantone haben weniger als 40‘000 Einwohner. Seit Gründung des Bundesstaats

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Wohneigentum im Strudel von Sonderinteressen

Der Eigenmietwert bleibt wohl erhalten – tragisch ist das nicht

22. Dezember 2011 | Patrik Schellenbauer and Marco Salvi

Hausbau

Erneut scheint die Abschaffung der Eigenmietwert- besteuerung zu scheitern. Nach dem Nationalrat hat auch der Ständerat dem indirekten Gegenvorschlag des Bundesrates zur HEV-Initiative «Sicheres Wohnen im Alter» die Zustimmung versagt. Der HEV-Vorstoss will den Eigentümern im Rentenalter ein Wahlrecht zwischen dem geltenden System und dem Verzicht auf Eigenmiete und Schuldzinsabzug einräumen. Der Gegenvorschlag möchte – von Vergünstigungen für Neueigentümer abgesehen – auf die Besteuerung des Naturaleinkommens aus dem eigenen Haus ganz verzichten.

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Vitamin B statt freier Markt

Gemeinnützige Wohnungen in der Kritik

4. Dezember 2011 | Sebastian Ramspeck

Gibt es im Immobiliensektor zu viel Markt oder zu wenig? Lindern gemeinnützige Wohnungsanbieter wie etwa Genossenschaften die derzeitigen Branchenexzesse? Oder sind sie, im Gegenteil, mitverantwortlich dafür? Vor einer Woche fällten die Stadtzürcher einen Entscheid mit Signalwirkung: 76 Prozent der Stimmenden hiessen einen wohnpolitischen Grundsatzartikel gut, der verlangt, dass der Anteil der gemeinnützigen Wohnungen am gesamten

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Der Raum wird knapp

Kommunalforum der Thurgauer Kantonalbank und der OBT AG im Zeichen der Raumplanung

25. November 2011 | Externe Autoren

Das diesjährige Kommunalforum der Thurgauer Kantonalbank (TKB) und der OBT AG stand ganz im Zeichen der Raumplanung. Rund 150 Behördenvertreter und Kantonsparlamentarier sowie Regierungsrat Dr. Jakob Stark nahmen an der Veranstaltung im Casino Frauenfeld teil. Bereits zum vierzehnten Mal führte die Thurgauer Kantonalbank gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen OBT AG einen Informationsanlass für Exponenten der Öffentlichen

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Das Schweizer Mittelland ist in Gefahr

Durch die voranschreitende Zersiedelung drohen wichtige Standortqualitäten verloren zu gehen

18. November 2011 | Daniel Müller-Jentsch

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Dank kompakter Geographie und guter Infrastruktur bildet die Schweiz eine zusammenhängende «Stadtlandschaft». Auf engstem Raum findet sich ein kleinteiliges Mosaik aus urbanen Zentren, traditioneller Kulturlandschaft und unberührten Naturräumen. Diese «Vielfalt in der Nähe» trägt massgeblich zur hohen Lebensqualität und Standortattraktivität der Schweiz bei. Zürich und Genf bieten grossstädtisches Flair und zugleich hochwertige Landschaftsräume in unmittelbarer

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