Thema » Sozialpolitik und Wohlfahrtsstaat »

Die Löhne legen den Grundstein der Einkommensverteilung

Flexibler Arbeitsmarkt als Basis für gleichmässig verteilten Wohlstand

21. Mai 2013 | Patrik Schellenbauer

Der Arbeitsmarkt bestimmt die Einkommensverteilung (Gini-Index der verfügbaren Einkommen und der Löhne von Vollzeitangestellten)

Eine hohe Erwerbspartizipation, tiefe Arbeitslosigkeit und relativ gleichmässig verteilte Löhne sind die Schlüsselgrössen für die Einkommensverteilung in einem Land. Diese Zusammenhänge werden von Politik und Öffentlichkeit aber leider oft ignoriert.

[weiterlesen ...]



Die Schweizer Löhne sind sehr gleichmässig verteilt

14. Mai 2013 | Patrik Schellenbauer

Schweizer Löhne sind sehr gleichmässig verteilt, Gini-Index OECD Quelle: Avenir Suisse

In keinem OECD-Land (und wahrscheinlich in keinem anderen Land der Welt) sind die Vollzeitlöhne so gleichmässig verteilt wie in der Schweiz. Der Hauptgrund dafür dürfte in der gut etablierten Berufsbildung liegen.

[weiterlesen ...]



Werden die Reichen immer reicher?

5. Mai 2013 | Patrik Schellenbauer und Daniel Lampart im Interview

1:12-Initiative, Mindestlohn-Initiative und kämpferische Parolen am 1. Mai: Die Lohn-Frage wird zum zentralen politischen Thema. Besteht wirklich Handlungsbedarf? Wir stellen einem liberalen und einem linken Ökonomen fünf identische Fragen 1. Werden die Grossverdiener in der Schweiz immer reicher? Patrik Schellenbauer (Avenir Suisse): Im langen Zeitraum gesehen stimme ich der Aussage nicht zu. So lag der

[weiterlesen ...]



Eine neue soziale Erzählung

Die Chancengesellschaft als Ausweg aus dem sozialpolitischen Status quo

2. Mai 2013 | Andreas Müller

Liberale brauchen dringend eine eigene soziale Vision, einer klare Vorstellung von Sozialpolitik. (Wohnbauten in Bern, Gäbelbach-Quartier, Quelle Wikipedia)

Wie stellen sich liberal denkende Bürger den idealen Sozialstaat vor? Eine Mehrheit der Schweizer könnte diese Frage wohl nicht beantworten. Die Liberalen brauchen dringend eine eigene soziale Vision.

[weiterlesen ...]



«Gute Bedingungen für den Mittelstand erhalten»

23. April 2013 | Simon Hurst

Podiumsdiskussion in Luzern zur Lage des Mittelstandes in der Schweiz.

Eine massgeschneiderte Mittelstandspolitik sei kaum möglich, sagte Patrik Schellenbauer zum Schluss einer Podiumsdiskussion in Luzern zur Lage des Mittelstandes. Da der Mittelstand die Mehrheit der Gesellschaft umfasse, müssten Zuschüsse für einen Teil des Mittelstandes somit immer vom übrigen Mittelstand bezahlt werden.

[weiterlesen ...]



Die Schweiz muss sich bewegen

22. April 2013 | Gerhard Schwarz

Im internationalen Vergleich steht die Schweiz glänzend da. Sie verdankt dies einer etwas klügeren Politik und einer starken Wirtschaft: Die Schuldenbremse fordert einen über den Konjunkturzyklus ausgeglichenen Haushalt, der Steuerwettbewerb zwingt die Gemeinwesen zum Masshalten, die Rollenverteilung zwischen Staat und Unternehmen fördert die Innovationsfähigkeit, dank dem flexiblen Arbeitsmarkt und der dualen Berufsbildung verharrt die Arbeitslosigkeit,

[weiterlesen ...]



Länger Leben, Länger Arbeiten

19. April 2013 | Jérôme Cosandey

Die Lebenserwartung im Alter 65 ist seit Einführung der AHV 1948 um 50 Prozent (sieben Jahre) gestiegen. Zudem geniessen Rentner zwei Jahre mehr bei guter Gesundheit als vor zwanzig Jahren. Dennoch wurde das Rentenalter nie angehoben. Die Finanzierung unserer Vorsorge ist dadurch gefährdet. Beispiele aus dem Ausland zeigen auf, wie die Schweiz das Rentenalter erhöhen

[weiterlesen ...]



Mehr Eigenverantwortung in der beruflichen Vorsorge

12. April 2013 | Jérôme Cosandey

Die berufliche Vorsorge sollte vermehrt nach den eigenen Bedürfnissen gestaltet werden können

In der immer stärker durch individuelle Lebensläufe geprägten Schweizer Gesellschaft könnte man mehr Eigenverantwortung in der 2. Säule erwarten. Doch in der Realität passiert genau das Gegenteil: bestehende Wahlmöglichkeiten werden in Frage gestellt und die Umverteilung institutionalisiert.

[weiterlesen ...]



Zu ambitiöse Reform?

Die gleichzeitige Reform der AHV und der beruflichen Vorsorge ermöglicht neue politische Kompromisse. Allerdings birgt eine solche Mammut-Reform Risiken. Eine Etappierung drängt sich auf.

2. April 2013 | Jérôme Cosandey

Die Idee der «Altersvorsorge 2020» von Bundesrat Alain Berset hat beim ersten Anblick durchaus Charme. Die Reform zweier Sozialversicherungen – der AHV und der beruflichen Vorsorge – in einer Vorlage ist innovativ. Die parallele Behandlung zweier brisanter Dossiers eröffnet neue Verhandlungsoptionen für eine verfahrene Diskussion. Man spielt somit gleichzeitig auf zwei Schachbrettern, wo Bauernopfer in

[weiterlesen ...]



Ehrgeiz ist und bleibt unser Erfolgsmodell

27. März 2013 | Gerhard Schwarz

Aufruhr im Paradies – der Titel eines unlängst erschienenen Buches beschreibt die Befindlichkeit der Schweizerinnen und Schweizer präzis. Sie geniessen den höchsten Lebensstandard, den es für die breite Bevölkerung in der Geschichte je gab. Und sie erregen sich, weil nicht alle Wohnungssuchenden in den wieder begehrten Kernstädten ein bezahlbares Angebot finden, weil unter den Pendlern

[weiterlesen ...]