Thema » Staatsaufbau und Staatliche Institutionen »

Kleinteiliger Föderalismus als Standortvorteil

Die «Ebenenverschiebung» im Staatsaufbau – eine Schweizer Besonderheit

13. Januar 2012 | Daniel Müller-Jentsch and Lukas Rühli

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Zu den Besonderheiten des Schweizer Föderalismus zählt neben dem hohen Grad an Autonomie der Gebietskörperschaften (Kantone und Gemeinden) und dem intensiven Wettbewerb (etwa in Steuerfragen) vor allem die extreme Kleinteiligkeit der räumlichen Gliederung. Die Hälfte der Schweizer Gemeinden zählt weniger als 1200 Personen und fünf Kantone haben weniger als 40‘000 Einwohner. Seit Gründung des Bundesstaats

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Gott ist tot, lang lebe der Staat

Nobelpreisträger James M. Buchanan zweifelt an der Freiheitsliebe der Menschen

8. Dezember 2011 | Markus Schär

«Menschen fürchten die Freiheit», meint James M. Buchanan. «Es scheint offensichtlich, dass viele Menschen nicht die letzte Verantwortung für ihr eigenes Tun übernehmen möchten. » Der amerikanische Ökonom, der als einer der Pioniere der Neuen Politischen Ökonomie 1986 den Nobelpreis erhielt, machte seine pessimistischen Feststellungen im Aufsatz «Afraid to be free», den er 2005 veröffentlichte.

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Stabiler Bundesrat bringt der Schweiz Erfolg

Ein Plakat zeigt die Geschichte des Schweizer Regierungssystems

14. Oktober 2011 | Markus Schär and Gerhard Schwarz

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Nur neunmal in der 163-jährigen Geschichte des Schweizer Bundesstaates änderte sich die parteipolitische Zusammensetzung des Bundesrates. Und dank der Konkordanz konnte sich die Landesregierung meist auf mehr als 80 Prozent der Bundesversammlung stützen. Das sind zwei der Eigenheiten des schweizerischen Regierungssystems, die ein Plakat darstellt, das der eben erschienenen Ausgabe des neu gestalteten «avenir aktuell»

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Vom Zauber der Zauberformel

Stabilität als Quelle des Wohlstands

25. September 2011 | Gerhard Schwarz

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Vier Wochen vor den eidgenössischen Wahlen zum National- und zum Ständerat ist es durchaus opportun, sich Gedanken zu machen über den Zusammenhang von politischem System und wirtschaftlichem Wohlergehen. Wir konzentrieren uns dabei auf die Zusammensetzung des Bundesrates, die in ihrer Stabilität weltweit einzigartig ist und schon für sich allein, also jenseits von Neutralität, direkter Demokratie,

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Das Volk als Schiedsrichter

Mit der direkten Demokratie Blockaden zwischen National- und Ständerat aufheben

4. August 2011 | Michael Hermann

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Das Zweikammer- parlament ist ein bewährtes Element des politischen Systems dieses Landes. Es bremst den gesetzgeberischen Eifer und erhöht in der Regel die Qualität der Beschlussfassung.

Systeme mit zwei gleichgestellten, voneinander unabhängigen Parlamentskammern haben jedoch eine Achillesferse: sie sind anfällig auf Blockaden. Akzentuiert zeigt sich dies gegenwärtig in den USA, in abgeschwächter Form auch bei uns.

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Konkordanz und Regierungsreform: Die zentrale Rolle der Stabsorgane

28. Juli 2011 | Michael Hermann

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Seit einigen Jahren ist der Mangel an Kollegialität ein fortwährender Kritikpunkt an der Landesregierung. Meist werden dafür die Konkordanz und das damit verbundene breite Parteienspektrum in der Regierung verantwortlich gemacht. Tatsächlich dürften die Stabsorgane der Exekutive eine wesentlich zentralere Rolle dafür spielen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts umfasste der Verwaltungsapparat der Eidgenossenschaft rund 3000 Personen

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«Es braucht Kraft, Konkordanz zu leben»

Podiumsdiskussion mit Annemarie Huber-Hotz, Toni Brunner und Wolf Linder

8. Juli 2011 | Markus Schär

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Uneinige Eidgenossen streiten miteinander in einem gesitteten Rahmen: Was echte Konkordanz bedeutet, zeigte sich an der Buchvernissage für die Studie «Konkordanz in der Krise» von Michael Hermann, zu der Avenir Suisse ein Podiumsgespräch mit Alt-Bundeskanzlerin Annemarie Huber-Hotz, SVP-Präsident Toni Brunner und Politologie-Professor Wolf Linder veranstaltete. Was bringt Alt-Bundesrätin Elisabeth Kopp, SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli und Geschichtsprofessor

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Warum es einen achten Bundesrat braucht

6. Juli 2011 | Gerhard Schwarz

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«Revitalisieren statt abschaffen» lautet das Motto des von Michael Hermann für Avenir Suisse verfassten Buchs über die Konkordanz. Trotz Krisensymptomen ist das Schweizer Regierungsmodell bis heute eine Erfolgsgeschichte. Es hat mitgeholfen, ein schlankes, robustes und zugleich bürgernahes Staatswesen zu schaffen. Der Autor liefert einen vertieften Einblick in die Entstehung und Entwicklung des eigentümlichen Regierungsmodells dieses

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Konkordanz in der Krise

Ideen für eine Revitalisierung

6. Juli 2011 | Michael Hermann

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Das auf Stabilität ausgelegte Regierungssystem der Schweiz ist mit der Polarisierung und dem Niedergang der traditionellen Regierungsparteien unter Druck geraten. Die Kritik an der Konkordanz wird immer lauter und es stellt sich die Frage, ob ein Bundesrat ohne Regierungschef und Regierungsprogramm noch zukunftstauglich ist. «Revitalisieren statt abschaffen» lautet das Motto des von Michael Hermann für Avenir

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Wie lässt sich die sicherheitspolitische Stagnation der Schweiz überwinden?

10. Juni 2011 | Bruno Lezzi

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Die Schweizer Sicherheits-politik befindet sich in einer Phase der Stagnation. Die Debatten drehen sich um die Bestandesgrösse der Armee, nicht aber um die Frage, wie sich die Schweiz im gegenwärtigen weltpolitischen Umfeld sicherheits- und verteidigungspolitisch positionieren sollte. Die seit dem strategischen Wandel zu Beginn der 1990er Jahre von kurzfristigem Denken geprägte Debatte über die Sicherheitspolitik

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