Einladung zum Ökonomen-Hearing (mit Live-Streaming):

Die wirtschaftliche Bedeutung des bilateralen Weges 2002 – 2018

Sehr geehrte Medienschaffende

 

Am 21. Juni 1999 unterzeichneten die Schweiz und die EU-Mitgliedstaaten ein Paket von sieben bilateralen Abkommen, die am 1. Juni 2002 als Bilaterale I in Kraft traten. Sie ermöglichen der Schweiz seither den Marktzugang und die sektorielle Teilnahme am EU-Binnenmarkt. Mit den Bilateralen II, die weitere neun Dossiers umfassen, wurden die bilateralen Beziehungen zur Europäischen Union in zahlreichen weiteren Bereichen sukzessive vertieft. Für die zukünftige Ausgestaltung der Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU hat der Bundesrat ein Institutionelles Abkommen mit der EU ausgehandelt. Mit einem solchen Abkommen soll der bilaterale Weg und namentlich der Zugang zum Binnenmarkt konsolidiert werden, um ihn langfristig zu sichern. Das Verhandlungsergebnis befindet sich derzeit im innerschweizerischen Konsultationsprozess.

 

Wie verlief die wirtschaftliche Entwicklung in der Schweiz seit Inkrafttreten der Bilateralen? Welche ökonomische Bedeutung hat der bilaterale Weg für den Werkplatz, den Unternehmensstandort und die Arbeitsplätze in der Schweiz? Welche ökonomischen Auswirkungen hätte ein Verzicht auf den bilateralen Weg? Welche Bedeutung haben aus ökonomischer Sicht die einzelnen Abkommen? Welches Gewicht hat der Zugang zum europäischen Binnenmarkt für einzelne Branchen und Unternehmen?