Kurzbiografie
Dr. Jürg Müller ist Direktor von Avenir Suisse und trägt die Gesamtverantwortung für die Arbeiten des Think-Tanks. Er studierte Internationale Beziehungen und Volkswirtschaftslehre an den Universitäten St. Gallen und Cambridge und promovierte an der ETH Zürich. Im Anschluss war er als Wirtschaftsredaktor bei der «Neuen Zürcher Zeitung» und ab 2019 als Senior Fellow bei Avenir Suisse tätig. Unter dem kollektiven Pseudonym Jonathan McMillan hat Jürg Müller die beiden Bücher «Capitalism and the Market Economy» und «The End of Banking» publiziert, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Er hat diverse ökonomische Fachbeiträge verfasst, ist Kolumnist für die «NZZ am Sonntag» sowie Lehrbeauftragter an der Universität Zürich.
Ausbildung
B.A. in Internationale Beziehungen an der Universität St. Gallen (2007); B.A. in Volkswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen (2008); M.Phil. in Economics an der University of Cambridge (2009); Dr. sc. an der ETH Zürich mit einer Arbeit zum Thema «Banking Stability and the Macroeconomy» (2014).
Berufliche Erfahrung
Wirtschaftsredaktor bei der Neuen Zürcher Zeitung (2014–19); Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Chair of Macroeconomics: Innovation and Policy an der ETH Zürich, Lehrstuhl Prof. Dr. Hans Gersbach (2010–14); Vorstandsmitglied und Präsident bei Telejob (2010–13); Visiting Associate bei The Boston Consulting Group (2009); Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (2008).
Externe Publikationen (Auswahl)
- «Capitalism and the Market Economy: Bringing Back Together What Banking Pulls Apart», Zero/One Economics, 2024 (mit Co-Autor unter dem Pseudonym Jonathan McMillan).
- «Der mediale Service public muss neu abgesteckt werden», Tagesanzeiger, 07.12.2022 (mit Basil Amann und Laurenz Grabher)
- «Medienförderung durch die Hintertür», Neue Zürcher Zeitung, 17.10.2022 (mit Basil Ammann und Laurenz Grabher)
- «Auf zur Sisyphusarbeit!», Schweizer Monat, März 2022 (mit Basil Ammann)
- «Richtig Digitalisieren heisst neu Denken», Neue Zürcher Zeitung, 03.11.2021 (mit Basil Ammann)
- «Gekommen um zu bleiben», Schaffhauser Nachrichten, 09.09.2021
- «Das Bankwesen im digitalen Zeitalter – oder die Lebenslüge der Liberalen», in: Bessard P. & Kessler O. (Hrsg.), Explosive Geldpolitik: Wie Zentralbanken wiederkehrende Krisen verursachen, Edition Liberales Institut, 2019, S. 255–273 (mit Co-Autor unter dem Pseudonym Jonathan McMillan).
- «ZKB: Die zu nahe Bank», Neue Zürcher Zeitung, 22.03.2019.
- «Der neue kalte Krieg fordert die Schweiz heraus», Neue Zürcher Zeitung, 13.12.2018.
- «Reformiert das Finanzsystem!», Trend, 2018, Nr. 8, S. 18–19 (mit Co-Autor unter dem Pseudonym Jonathan McMillan).
- «Für einen Finanzmarkt ohne Banken», Schweizer Monat, Juli/August 2018, S. 8–15 (mit Co-Autor unter dem Pseudonym Jonathan McMillan).
- «Wie die Netzneutralität reguliert werden sollte», Neue Zürcher Zeitung, 09.01.2018.
- «Ein Wettbewerb von Swisscoms Gnaden muss verhindert werden», Neue Zürcher Zeitung, 03.11.2017.
- «Texte, welche die nächste Finanzkrise verhindern sollen», Neue Zürcher Zeitung, 10.08.2017 (mit Marie-José Kolly und Simon Wimmer).
- «Die physische Welt hat ihre analogen Tücken», Neue Zürcher Zeitung, 16.12.2016.
- «The Macroeconomics of Modigliani–Miller», Journal of Economic Theory, 2015, Vol. 157, S. 1081–1113 (mit H. Gersbach und H. Haller).
- «Staatsunternehmen als Risiko: Die Tugend des Loslassens», Neue Zürcher Zeitung, 05.12.2015.
- «Ursachen der Eurokrise: Der blinde Fleck der Ökonomen», Ökonomenstimme, 11.02.2015.
- «Silicon Valley might kill banks but not banking», Financial Times Alphaville, 05.12.2014. (mit Co-Autor unter dem Pseudonym Jonathan McMillan).
- «The End of Banking: Money, Credit, and the Digital Revolution», Zero/One Economics, 2014 (mit Co-Autor unter dem Pseudonym Jonathan McMillan).
- «Banking Stability and the Macroeconomy», ETH Zürich, 2014, No. 21720.
- «Der Finanzmarkt in der Regulierungsspirale», Die Volkswirtschaft, 2012, Oktober, S. 4–7.