Podcasts

Wir diskutieren in unseren Podcasts jene Fragen, welche die Schweiz bewegen. Und suchen nach Antworten, die uns alle weiterbringen.

«Nichts machen ist keine Lösung»

Podcast mit Jérôme Cosandey über sein Modell einer finanzierbaren Alterspflege

Jérôme Cosandey, Nicole Dreyfus
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Eine Steuererhöhung um 12 Prozent und eine Verdoppelung des Krankenkassen-Anteils: Durch die demografische Entwicklung und das Kostenwachstum drohen die finanziellen Belastungen für die Alterspflege aus dem Ruder zu laufen. Gelingt es nicht, diese Entwicklung zu stoppen, werden jüngere Generationen unverhältnismässig unter den Kosten für die Alterspflege leiden. Im Podcast skizziert Jérôme Cosandey, Forschungsleiter Sozialpolitik von Avenir Suisse, eine liberale Antwort auf die Herausforderungen der demografischen Verschiebungen.

Ziel des von Avenir Suisse vorgeschlagenen Finanzierungsmodells ist es, die Nutzniesser von Pflegeleistungen und diejenigen, die dafür aufkommen müssen, besser in Einklang zu bringen. Durch die Bildung eines Pflegekapitals mit einer obligatorischen Pflegeversicherung – beispielsweise ab 55 Jahren – sollen die Jüngeren entlastet werden. Das so angesparte, vererbbare Kapital eröffnet die Möglichkeit, das Geld im Pflegefall für seine individuellen Bedürfnisse zu verwenden – sei es stationär, ambulant oder für eine intermediäre Struktur. Der Staat kommt erst subsidiär in die Pflicht.

Weiterführende Informationen finden Sie in der Publikation «Neue Massstäbe für die Alterspflege».

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Labor für zukunftsorientierte Finanzpolitik

Fabian Schnell erläutert im Podcast die Hintergründe des liberalen Schattenbudgets von Avenir Suisse.

Fabian Schnell, Nicole Dreyfus
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Die Schuldenbremse des Bundes wird in den kommenden Jahren auf eine harte Probe gestellt. Gemäss Berechnungen von Avenir Suisse ist mit einem Bundesdefizit von 2 Mrd. Fr. pro Jahr zu rechnen. Zur Einhaltung der Schuldenbremse werden Stabilisierungsmassnahmen unausweichlich. Als eine Art Labor für eine zukunftsgerichtete Finanzpolitik hat Avenir Suisse deshalb ein liberales Schattenbudget erstellt. Fabian Schnell erläutert im Podcast, wie das Bundesbudget entlastet werden könnte und auf welche Weise die Gelder effizienter genutzt werden sollten.

Das «Liberale Schattenbudget» zeigt die Finanzpolitik aus der Froschperspektive. Dringender Handlungsbedarf etwa besteht im Bereich der sozialen Wohlfahrt, die schon heute über einen Drittel des ganzen Bundeshaushaltes verschlingt. Auch in den Tabu-Bereichen Bildung und Forschung gäbe es viel zu tun – wobei es hierbei weniger um Budgetkürzungen geht als um eine Steigerung der Effizienz und der Exzellenz. Auch im Verkehr zeigten sich noch viel zu grosse Unterschiede zwischen finanzpolitischen Sonntagsreden und der Realität. Im Podcast diskutiert werden ausserdem Bereiche wie Militär oder staatliche Pferdezucht.

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«Die Flankierenden sind ein Deckmantel für Protektionismus»

Tobias Schlegel und Marco Salvi erklären, warum die flankierenden Massnahmen reformbedürftig sind.

Tobias Schlegel, , Nicole Dreyfus
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Die flankierenden Massnahmen (FlaM) wurden 2004 eingeführt, um eine politische Mehrheit für die Personenfreizügigkeit zu ermöglichen. Seither können Gesamtarbeitsverträge (GAV) erleichtert allgemeinverbindlich erklärt werden, was zu einer schleichenden Einführung von Mindestlöhnen auf breiter Front führte.

Insofern beeinträchtigen die FlaM die Flexibilität des Arbeitsmarkts: Für Berufs- und Quereinsteiger sowie Niedrigqualifizierte erschweren sie es, niederschwellige Jobs zu finden. Gleichzeitig dienen die FlaM als «Deckmantel für Protektionismus», wie Tobias Schlegel erklärt. Der Preiswettbewerb werde zulasten der Konsumenten ausgeschaltet. Die protektionistische Seite der Flankierenden sei im Tessin besonders gut zu beobachten, ergänzt Marco Salvi. Mit diesem Instrument lasse sich lästige Konkurrenz bequem vom Markt fernhalten.

Das eigentliche Ziel der Flankierenden jedoch, der Schutz der inländischen Arbeitnehmer, ist mit den Flankierenden nicht zu erreichen. Denn bevorteilt werden per se nicht etwa alle Inländer, sondern die sogenannten Insider – all jene, die bereits eine Stelle haben. Weil die Integration von Berufs- und Quereinsteigern aber auch Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt an Bedeutung noch gewinnen wird, ist dies besonders stossend.

Der flexible Arbeitsmarkt, ein zentraler Standortvorteil der Schweizer Volkswirtschaft, gerät immer mehr unter Druck. Deshalb schlägt Avenir Suisse vor, die erleichterte Allgemeinverbindlichkeit von Gesamtarbeitsverträgen zu streichen und die FlaM nur noch auf gefährdete Branchen anzuwenden. Nachdem sich der Arbeitsmarkt auf die Personenfreizügigkeit eingestellt hat, ist eine schrittweise Abschaffung vorzunehmen, damit der freie Personenverkehr für den Arbeitsmarkt mittelfristig zum Normalfall wird.

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«Ambulant mit stationär»

In der Alterspflege sind dringend neue Denkmuster gefragt, betont Jérôme Cosandey im Podcast.

Jérôme Cosandey, Nicole Dreyfus
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Die Babyboomer stellen die Alterspyramide der Schweiz auf den Kopf. In den nächsten 20 Jahren wird die Zahl der über 80-Jährigen deutlich stärker wachsen als die der Erwerbstätigen. Die Organisation der Alterspflege – und die Sicherstellung ihrer Qualität – wird damit zu einer grossen Herausforderung.

Jérôme Cosandey betont in seinem Podcast, dass je nach Pflegebedarf und je nach persönlichem Umfeld ambulante Massnahmen nicht immer günstiger (und besser) seien als stationäre. Er plädiert für eine komplementäre Sichtweise in der Versorgungsplanung, die die Vielfalt der Angebote mehr als bisher berücksichtigt. Zum Beispiel können Tagesstrukturen einen sinnvollen Mittelweg zwischen ambulanter und stationärer Pflege bieten und den Bedürfnissen der Pflegebedürftigen sowie deren Angehörigen entsprechen. Ein neues Leitmotiv «ambulant mit stationär» könnte auch dem grossen Informationsbedarf auf Seite der Betroffenen entgegenkommen.

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Viel Energie für wenig Strategie

Podcast mit Patrick Dümmler und Fabian Schnell über die Energiestrategie 2050

Patrick Dümmler, , Nicole Dreyfus
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Die Schweizer Strompolitik steht vor einer Wende. Bisher galt ein Mix aus 55% Wasserkraft, 40% Kernenergie und 5% Alternativstrom aus Sonne, Wind und Biomasse als Garant einer sicheren, wirtschaftlichen und umweltverträglichen Versorgung. Doch wie soll die Zukunft der Schweizer Stromversorgung aussehen? Patrick Dümmler und Fabian Schnell nehmen im Podcast die Energiestrategie 2050 unter die Lupe.

Die Energiestrategie 2050 gilt in der Öffentlichkeit als Strom-Strategie – in Wahrheit umfasst sie jedoch noch diverse andere Bereiche. Angesprochen sind beispielsweise Fragen der Energieeffizienz oder der Forschung und Entwicklung. Viele Fragen stehen aufgrund dessen bis anhin unbeantwortet im Raum.

  • Trägt die Energiestrategie 2050 dazu bei, die Umweltbelastung in der Schweiz zu reduzieren? – Im Bereich Strom eher nicht. In der Schweiz ist die Stromproduktion nahezu zu 100% CO2-frei oder zumindest CO2-neutral. Allerdings muss Strom aus dem Ausland zugekauft werden. Die mehrheitlich aus Deutschland und Frankreich importierte Elektrizität stammt teilweise aus Atom-, Kohle- oder Gaskraftwerken. Damit die Umweltbilanz dadurch nicht zusätzlich belastet wird, hat sich europaweit ein Handel mit CO2-Zertifikaten etabliert.
  • Die Energiestrategie 2050 sieht ein Abschalten der Kernkraftwerke ohne Ersatz vor. Welchen Einfluss hat das auf den Forschungsstandort Schweiz? – Forschung im Wissen zu betreiben, dass die Ergebnisse zumindest im Inland nicht angewendet werden dürfen, ergibt wenig Sinn. Die Nuklearforschung wird in der Schweiz daher keine Rolle mehr spielen.
  • Wenn die Kernkraftwerke in absehbarer Zeit vom Netz gehen: Wie deckt dann die Schweiz ihren Strombedarf? – Die Energiestrategie verbietet neue Rahmenbewilligungen für Kernkraftwerke, diese Option verbaut sich die Schweiz also gegebenenfalls selbst. Falls die Schweiz nicht mehr Strom importieren will, müssen andere, wetterunabhängige Produktionsarten den Wegfall der Kernkraftwerke kompensieren. Eine Möglichkeit wären Gaskraftwerke. Diese produzieren allerdings viel CO2 und stehen damit im Widerspruch zur Klimapolitik.
  • Subventionen führen zu höheren Kosten und verzerren Investitionsentscheide. Wer wird zur Kasse gebeten? – Vorab die Konsumenten, insbesondere die privaten Haushalte, die heute ihren Stromversorger nicht frei wählen dürfen.

Für Avenir Suisse schont der bunte und wenig kohärente Mix aus Subventionen und Verboten weder die Umwelt noch das Portemonnaie der Stromkunden. Alles in allem vermissen Patrick Dümmler und Fabian Schnell bei der Energiestrategie 2050 vor allem eines: die Strategie.

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Goldenes Potenzial der Silver Economy

Podcast mit Jérôme Cosandey über die Bedeutung von Senioren an den Märkten

Jérôme Cosandey, Nicole Dreyfus
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Bis 2030 wird es bis zu 670’000 mehr Pensionäre geben. Wer die Bedürfnisse des rasant wachsenden Seniorenmarktes berücksichtigt, findet in Bereichen wie Wellness, Reisen, Kultur oder Finanzwesen lukrative Geschäftsfelder.

Doch obschon die finanzstarke Generation der Babyboomer das Konsumverhalten immer mehr bestimmt, ist der Seniorenmarkt keine homogene Entität. Unzählige Subgruppen mit verschiedenen Wünschen, Ansprüchen, Wertschätzungen und folglich auch Bedürfnissen bieten Chancen für neue Produkte und Dienstleistungen.

Allerdings will niemand als Senior angesprochen werden. Deshalb gilt es, das Design altersunabhängig zu gestalten, ohne die Bedürfnisse der Senioren zu vernachlässigen. Gerade ältere Mitarbeiter können für diese Aufgabe eine zentrale Rolle spielen: Aus ihrer Perspektive sind sie in der Lage, entscheidende Inputs für die Gestaltung der Produkte und ihre Vermarktung zu geben, betont Jérôme Cosandey im Podcast. Gerade in Bereichen, die Erfahrung voraussetzen, ist eine effektive Integration der Älteren wichtig. Für die Arbeitgeber ist es deshalb entscheidend, sich von starren Arbeitsmodellen zu lösen: Ein systematischer Dialog mit älteren Mitarbeitern im Hinblick auf Arbeitszeiten und -pensen ist ein Schlüssel zum Erfolg.

Publikation zum Thema: «Alterspyramide auf solidem Fundament: Den demografischen Wandel bewältigen».

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Im Namen des Heimatschutzes

Podcast mit Patrick Dümmler über den schädlichen Protektionismus in der Landwirtschaft

Patrick Dümmler, Nicole Dreyfus
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Protektionistische Ideen sind weltweit im Kommen. Nicht anders verhält es sich im Schweizer Agrarsektor. Doch wie viel Abschottung im Namen des Heimatschutzes verträgt es? Die Schweiz war nie autark hinsichtlich Lebensmittelversorgung. Sie sei auf Freihandel angewiesen, betont Patrick Dümmler. Im Podcast nimmt der Avenir-Suisse-Experte einige protektionistische Massnahmen unter die Lupe und identifiziert eine Wahrnehmungsverzerrung in Bezug auf die ökologische Produktion von Lebensmitteln.

Seit 2009 hat die Schweiz 19 Massnahmen in Kraft gesetzt, die den wirtschaftlichen Austausch einschränken. Das neue Swissness-Gesetz von 2017 ist ein Beispiel dafür. Statt «Swiss Made» steht seit 2017 bei Lebensmitteln das «Swiss-Grown-Prinzip» im Vordergrund, was die inländische Landwirtschaft begünstigt.

Befürworter einer solchen Politik zugunsten der Landwirtschaft und zulasten der Konsumenten fokussieren auf zwei Themen: Versorgungssicherheit und ökologische Produktion. Doch die Vorstellung einer möglichst autarken Versorgung der Schweiz ist unrealistisch, selbst in den Kriegsjahren fand ein limitierter Austausch von Lebensmitteln mit dem Ausland statt.

Auch das Argument, mit mehr inländischer Produktion werde die Ökologie gefördert, hält einer kritischen Untersuchung nicht stand. Regionale Produkte weisen nicht per se eine bessere Ökobilanz auf als solche, die aus aus dem Ausland importiert sind. Die massive Werbung von landwirtschaftlichen Vermarktungsorganisationen und Detailhändlern zugunsten von regionalen Produkten erschweren einen breiten, kritischen und faktenbasierten Dialog. Das Marketing führt zu einer Verklärung der inländischen Lebensmittelproduktion und weckt indirekt Abschottungssehnsüchte bei der Bevölkerung. Dabei wären mit «Swiss Made» und Qualität auch bei Lebensmitteln im Ausland Absatzerfolge möglich. Dies bedingt jedoch eine Öffnung des Agrarmarktes für Importe und Exporte.

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«Die Flügel ausspannen»

Podcast mit Salomè Vogt über ihr Projekt «Avenir Jeunesse», das junge Menschen mit der Forschung von Avenir Suisse bekanntmacht.

Salomè Vogt, Nicole Dreyfus
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Die Jugend sei gesellschaftspolitischen Fragen gegenüber besonders empfänglich, sagt Salomè Vogt, die Leiterin von Avenir Jeunesse. Fragen zur Demografie, zur Digitalisierung, zu Bildung oder ganz Allgemein zu liberalen Werten müssen die jüngere Generation naturgemäss vermehrt interessieren. Im aktuellen Podcast stellt Salomè Vogt ihr soeben flügge gewordenes Projekt vor und spricht über das Verhältnis der Jungen zur Politik.

Eine auf liberalen Werten basierende Demokratie braucht mündige, informierte Menschen, die mitgestalten wollen. Das neue Projekt von Avenir Suisse setzt genau hier an: Avenir Jeunesse fungiert nicht nur als kommunikative Brücke zwischen der jungen Generation und der Politik, sondern ist vor allem ein Ort der Begegnung und des Austauschs – in unterschiedlichsten Formaten und Formationen. Als Diskussionsplattform bildet Avenir Jeunesse eine Grundlage für Meinungsbildung und Mitgestaltung. Man könne sich der Politik nicht entziehen, denn sie sei überall und betreffe alle, sagt Salomè Vogt. Die Entscheidungen von heute werden Konsequenzen haben, mit denen die Jugend länger wird leben müssen als die Entscheidungsträger von heute.

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Konkurrenzkampf unter Finanzdienstleistern

Podcast zur Bedeutung ausländischer Finanzmärkte für Schweizer Banken

Jakob Schaad, Nicole Dreyfus
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Der Zugang zu ausländischen Märkten ist für die Schweizer Banken essenziell. Doch Protektionismus und die Re-Regulierung nach der Finanzkrise erschweren den Marktzugang enorm. Jakob Schaad, Vizedirektor, Leiter Strategische Politikanalyse und Forschungsleiter Leistungsfähige Infrastrukturen und Märkte von Avenir Suisse, spricht über Lösungsansätze.

Um Finanzdienstleistungen jenseits der Grenzen anbieten zu können, sind Abkommen zwischen der EU oder auch einzelnen EU-Staaten dringend notwendig. Doch wie kann ein diskriminierungsfreier Marktzugang vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Renationalisierungstendenzen und historischen Zäsur des Brexit-Entscheids gewahrt werden? Eine Voraussetzung dafür, Dienstleistungen über Grenzen hinweg zu bringen, ist eine Regulierung, die den Investor im gleichen Masse schützt, wie das in der EU der Fall wäre.

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Handel und Migration unter neuen Vorzeichen

Statements von Referenten

Verena Parzer-Epp, Mariusz Lukasiewicz, Avenir Suisse
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Handel und Migration sind zwei wirtschaftspolitische Herausforderungen, die gerade in Zeiten erstarkender nationaler Abschottungstendenzen nur mithilfe internationaler Lösungsansätze gemeistert werden können. Ein Dialog zu diesen Themen fand am 26. und 27. Januar im Rahmen des ersten internationalen «Avenir Suisse Think Tank Summit» am Flughafen Zürich statt.

Elf Referenten von neun verschiedenen Institutionen aus sieben Ländern sowie Kollegen von führenden Think-Tanks aus Genf, Zürich und Bern tauschten sich über die gegenwärtigen Entwicklungen aus. Verena Parzer-Epp und Mariusz Lukasiewicz befragten die Referenten des Roundtables zu den Kernaussagen ihrer Vorträge. Sie hören in englischer Sprache Statements folgender Gäste:

  • Richard Baldwin, Professor of International Economics, Graduate Institute, Geneva.
  • Frances G. Burwell, Distinguished Fellow at the Atlantic Council, Washington D.C.
  • Galina Kolev, Head of Research Group Macroeconomic Analysis and Forecast, Cologne Institute for Economic Research.
  • Hans-Peter Klös, Managing Director, Head of Research, Cologne Institute vor Economic Research.
  • Douglas Besharov, Nonresident Senior Fellow, Global Business & Economics, Washington D.C.

Weitere Informationen zum «Avenir Suisse Think Tank Summit»:

Eröffnungsrede von Avenir-Suisse-Direktor Peter Grünenfelder

Welthandel unter neuen Rahmenbedingungen

Programm Avenir Suisse Think Tank Summit 2017

Patrik Schellenbauer: Migration or the Challenge of Explaining Counterfactual Evidence

 

Wie digital souverän kann die Schweiz sein?

Eine Diskussion über digitale Abhängigkeiten und staatliche Handlungsfähigkeit

Jürg Müller
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Cloud-Dienste, KI-Modelle und Messenger-Apps bilden das Rückgrat der digitalen Wirtschaft. Doch viele dieser Technologien stammen von einigen wenigen grossen Anbietern aus den USA und China. Das führt zu Abhängigkeiten. Für die Schweiz stellt sich die Frage, wie viel digitale Souveränität ein kleines, stark vernetztes Land erreichen kann. Aber auch, wieviel Souveränität technisch machbar und betriebswirtschaftlich sinnvoll ist. Michael Grampp (Deloitte Schweiz), Veronica Weisser (UBS) und Jürg Müller (Avenir Suisse) diskutieren darüber, wann Abhängigkeit zum Risiko wird. Braucht die Schweiz zusätzliche Rechenzentren und eigene KI-Modelle? Oder wäre das schlicht viel zu teuer? Antworten gibt es bei «Eco on the Rocks». Im Podcast diskutieren jeweils Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint immer einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!

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Nimmt uns die KI die Jobs weg?

Ein Gespräch zwischen Veronica Weisser (UBS), Peter A. Fischer (NZZ) und Michael Grampp (Deloitte)

Avenir Suisse
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«Es wird einen Punkt geben, an dem keine Arbeit mehr nötig ist», sagt Elon Musk. Microsoft-Gründer Bill Gates warnte in einem Essay sogar vor der «KI-Apokalypse». Besonders Wissensarbeit, Büro- und Einstiegsjobs seien durch künstliche Intelligenz gefährdet.

Von Untergangsstimmung wollen Veronica Weisser (UBS), Peter A. Fischer (NZZ) und Michael Grampp (Deloitte) jedoch nichts wissen, wie bei «Eco on the Rocks» deutlich wurde. Die Tätigkeiten würden sich zwar verändern, die Arbeit als solche falle aber nicht weg. Darin sehen sie auch eine Chance für das duale Bildungssystem: Teamfähigkeit, praktische Erfahrung und die frühe Integration in den Arbeitsmarkt würden an Bedeutung gewinnen.

Welche Gefahren sehen die Experten bei der Transformation? Welche Rolle schreiben sie der Bildung zu? Und wie stark wird die KI die Produktivität steigern? Antworten erfahren Sie in unserer neuen Folge.

Im Podcast diskutieren jeweils Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint immer einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!

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Vom Frei- zum Kuhhandel: Sind Zölle die neue Normalität?

Veronica Weisser (UBS), Peter A. Fischer (NZZ) und Michele Salvi (Avenir Suisse) diskutieren über die Rückkehr des Protektionismus.

Michele Salvi
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Freihandel macht wohlhabend. Darin sind sich Ökonomen seit langem weitgehend einig. Trotzdem erlebt der Protektionismus weltweit ein Comeback. Von den USA über China bis zur EU gewinnen Zölle, Subventionen und Industriepolitik an Popularität.

Steht hinter der Kritik am Freihandel tatsächlich die Sorge um Versorgungssicherheit und geopolitische Risiken? Oder versuchen Staaten schlicht, mangelnde Wettbewerbsfähigkeit hinter Handelsbarrieren zu verstecken? Macht mehr Abschottung stärker oder am Ende nur ärmer? Darüber diskutieren bei «Eco on the Rocks» Veronica Weisser (UBS), Peter A. Fischer (NZZ) und Michele Salvi (Avenir Suisse).

Und die Schweiz? Sie gilt als offene Volkswirtschaft – und schottet ihren Agrarsektor zugleich rigoros ab. Hohe Agrarzölle, neue Hürden für Weinimporte und der Widerstand gegen das Mercosur-Abkommen werfen die Frage auf: Wie ernst meint es die Schweiz mit dem Freihandel? Antworten auf diese Fragen gibt es bei «Eco on the Rocks».

Im Podcast «Eco on the Rocks» diskutieren jeweils Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!

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Polens Wirtschaft: Vom Krisenfall zum Vorbild Europas

Was hinter Polens Wirtschaftswunder steckt – und welche Lehren die Schweiz daraus ziehen sollte

Christoph Eisenring
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Hyperinflation, Massenarbeitslosigkeit und der Zusammenbruch der Planwirtschaft: Nach dem Ende des Kommunismus stand Polen wirtschaftlich am Abgrund. Heute zählt das Land zu den dynamischsten Volkswirtschaften Europas. Das Bruttoinlandprodukt pro Kopf hat sich seit 1989 verdreifacht, und über viele Jahre wuchs die Wirtschaft zwei- bis dreimal schneller als der EU-Durchschnitt. Wie gelang dieser beeindruckende Aufstieg? Veronica Weisser (UBS), Michael Grampp (Deloitte) und Christoph Eisenring (Avenir Suisse) diskutieren, wie radikale Reformen, der Kampf gegen Korruption sowie der Zugang zum EU-Binnenmarkt diesen Erfolg ermöglichten. Gleichzeitig steht das Land vor neuen Herausforderungen – von der äusserst tiefen Geburtenrate über die exponierte geografische Lage bis zur stark kohlelastigen Stromproduktion. Was können andere Länder von Polen lernen? Antworten gibt es bei «Eco on the Rocks». Im Podcast diskutieren jeweils Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint immer einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!

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Macht Zuwanderung die Schweiz reicher – oder nur voller?

Urs Trinkner (Swiss Economics), Peter A. Fischer (NZZ) und Patrick Leisibach (Avenir Suisse) diskutieren über das Bevölkerungswachstum und die 10-Millionen-Initiative.

Patrick Leisibach
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Kaum ein Thema polarisiert die Schweiz derzeit so stark wie die Migration. Für die einen ist sie eine zentrale Grundlage unseres Wohlstands. Für die anderen verschärft sie Wohnungsnot, Verkehrsprobleme und den Druck auf die Lebensqualität. Mit der 10-Millionen-Initiative der SVP erreicht diese Debatte einen neuen Höhepunkt. Bei «Eco on the Rocks» sprechen Urs Trinkner (Swiss Economics), Peter A. Fischer (NZZ) und Patrick Leisibach (Avenir Suisse) über die wirtschaftlichen Folgen der Zuwanderung. Was würde eine Annahme der Initiative für die Schweiz bedeuten? Wer profitiert von der Migration – und wer spürt vor allem ihre Kosten? Kann eine alternde Gesellschaft ihren Wohlstand langfristig ohne Zuwanderung sichern? Die im Podcast vertretenen Einschätzungen sind persönliche Meinungen der jeweiligen Teilnehmenden und entsprechen nicht zwingend den Positionen ihrer Arbeitgeber. Im Podcast «Eco on the Rocks» diskutieren jeweils Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!

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Portugal: Wie ein Land mit Reformen aus einer tiefen Krise fand

Wie dem früheren Sorgenkind Europas die Kehrtwende gelang

Jürg Müller
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Die Euro-Krise traf Portugal hart: Ein grosser Schuldenberg, schwaches Wachstum und hohe Arbeitslosigkeit zwangen das Land 2011 unter den Rettungsschirm von EU und IWF. Danach startete das Land einen tiefgreifenden Reformkurs. Staatsausgaben wurden gesenkt, der Arbeitsmarkt flexibilisiert und das Rentensystem angepasst.

Heute steht Portugal wirtschaftlich deutlich besser da. Gleichzeitig bleiben strukturelle Probleme: eine alternde Bevölkerung und der Verlust junger Arbeitskräfte. Welche Lehren lassen sich aus Portugals Weg ziehen, auch für die Schweiz? Darüber sprechen Veronica Weisser (UBS), Peter Fischer (NZZ) und Jürg Müller (Avenir Suisse) bei «Eco on the Rocks».

Im Podcast diskutieren jeweils Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!

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Südafrikas Wirtschaft: Krise am Kap – und ein Funke Hoffnung

Veronica Weisser (UBS), Michael Grampp (Deloitte) und Christoph Eisenring (Avenir Suisse) sprechen darüber, warum ausgerechnet der Stromsektor neuen Optimismus weckt.

Christoph Eisenring
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Seit Jahren kämpft Südafrika mit grossen wirtschaftlichen Problemen: Ein Drittel der Bevölkerung ist offiziell arbeitslos. Deindustrialisierung, Korruption und eine hohe Staatsverschuldung belasten das Land.  Muss man die Hoffnung auf ein prosperierendes Südafrika aufgeben? Für Veronica Weisser (UBS), Michael Grampp (Deloitte) und Christoph Eisenring (Avenir Suisse) illustriert gerade das Beispiel der Stromversorgung das Gegenteil: Über Jahre fiel der Strom tagtäglich stundenlang aus. Doch einer neuen Koalitionsregierung gelang die Wende. Sie ging entschlossen gegen Misswirtschaft im staatlichen Stromkonzern vor, öffnete den Markt für private Unternehmen und startete eine Public-Private-Partnership, um grosse Kraftwerke zu sanieren. Heute sind Stromunterbrüche nicht mehr die Norm, sondern die Ausnahme. Das Beispiel zeigt, wie wichtig gute Rahmenbedingungen und privatwirtschaftliche Initiativen sind. Ist der ewige Patient Südafrika am Ende also doch ein Vorbild für andere Länder? Antworten gibt es bei «Eco on the Rocks».  Im Podcast diskutieren jeweils Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint immer einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!

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Sind Europas Wohlfahrtsstaaten unreformierbar? Ausgerechnet Schweden hat das Gegenteil bewiesen.

Michael Grampp (Deloitte), Jürg Müller (Avenir Suisse) und Peter A. Fischer (NZZ) sprechen über die Wirtschaft Schwedens.

Jürg Müller
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Schweden galt lange als der Prototyp des sozialistischen «Volksheim». Dann geriet das Land Anfang der 1990er-Jahren in eine schwere Krise. Und prompt schafften die Schweden einen radikalen Kurswechsel: Privatisierungen, Liberalisierungen und tiefgreifende Reformen folgten. Heute steht Schweden für eine niedrige Verschuldung, eine ausgeprägte Aktienkultur und zahlreiche Börsengänge. Wettbewerbliche Lösungen finden sich selbst im Bildungs- und Rentensystem. Gleichzeitig kämpft das Land mit Integrationsproblemen, hoher Arbeitslosigkeit unter Migranten und zunehmender Kriminalität.

Was kann die Schweiz von der schwedischen Reformbereitschaft lernen? Und wie viel Druck braucht es, bis Strukturreformen wirklich angegangen werden?

Darüber sprechen Michael Grampp (Deloitte), Jürg Müller (Avenir Suisse) und Peter A. Fischer (NZZ) im Podcast «Eco on the Rocks».

Wirtschaft muss nicht trocken sein. Im Podcast «Eco on the Rocks» diskutieren Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür jeweils Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint immer einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!

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Italien: Was kann die Schweiz vom «Bel Paese» lernen?

Michael Grampp (Deloitte), Veronica Weisser (UBS) und Peter A. Fischer (NZZ) sprechen über die Wirtschaft Italiens.

Avenir Suisse
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Italien ist bekannt für seine erfolgreichen Exportnischen mit starken Marken «Made in Italy» und für seinen blühenden Tourismus. Doch das Land leidet auch unter niedrigem Wachstum, Überalterung, einem starken Nord-Süd-Gefälle und viel Bürokratie.

Taugt Italien als Vorbild für andere Länder – oder als abschreckendes Beispiel einer fehlgeleiteten Wirtschaftspolitik? Darüber sprechen Michael Grampp (Deloitte), Veronica Weisser (UBS) und Peter A. Fischer (NZZ) in der neuen Folge von «Eco on the Rocks». Es zeigt sich: Trotz allen Problemen und Krisen hält Italien auch Lehren bereit – etwa in Lebenshaltung, Design und Kreativität. Und auch die erfolgreiche Schweiz tut gut daran, eigene strukturelle Herausforderungen nicht zu unterschätzen.

Wirtschaft muss nicht trocken sein. Im Podcast «Eco on the Rocks» diskutieren Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür jeweils Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint immer einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!

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Bildung: Machen KI, YouTube & Co. die Volksschule obsolet?

Michael Grampp (Deloitte), Veronica Weisser (UBS) und Peter A. Fischer (NZZ) sprechen über die Zukunft der Schulbildung.

Avenir Suisse
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Wissen ist heute jederzeit online verfügbar. Doch welche Rolle spielt die Volksschule in dieser digitalen Welt noch? Statt reiner Wissensvermittlung sollte sie vor allem die Fähigkeit vermitteln, die richtigen Fragen zu stellen und Informationen kritisch zu bewerten. Wie sich die Volksschule verändern muss, darüber sprechen Michael Grampp (Deloitte), Veronica Weisser (UBS) und Peter A. Fischer (NZZ) in dieser Folge von «Eco on the Rocks». Es zeigt sich: Es braucht mehr Frühförderung, individualisiertes Lernen und bessere finanzielle und ökonomische Grundbildung. Technologie und Innovation bieten grosse Chancen, werden im heutigen Bildungssystem jedoch nur zögerlich genutzt. Wirtschaft muss nicht trocken sein. Im Podcast «Eco on the Rocks» diskutieren Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür jeweils Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint immer einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!

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