Podcasts

Wir diskutieren in unseren Podcasts jene Fragen, welche die Schweiz bewegen. Und suchen nach Antworten, die uns alle weiterbringen.

Zur Freiheit Sorge tragen

Avenir-Suisse-Podcast: Samuel Rutz und Tobias Schlegel über den Avenir-Suisse-Freiheitsindex

Samuel Rutz, Tobias Schlegel, Nicole Dreyfus
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Den internationalen Freiheitsrankings zufolge gehört die Schweiz zu den freiheitlichsten Ländern der Welt. Doch wie unterschiedlich sind die Freiheiten innerhalb der Kantone ausgestaltet? Die neuste Ausgabe des Avenir-Suisse-Freiheitsindexes gibt Antworten auf diese Frage. Im Podcast erklären Samuel Rutz und Tobias Schlegel, wie der Index funktioniert und inwiefern Freiheit – ein grundsätzlich subjektives Konzept – objektiv gemessen und vergleichbar gemacht werden kann.

Der Freiheitsindex misst die ökonomischen und zivilen Freiheiten in den Kantonen anhand von 29 Indikatoren. Mit der Berücksichtigung von 8 neuen Freiheitskriterien – unter anderem betreffend Dezentralisierung, Besteuerung des Zweitverdieners und Rechten für Ausländer – wurde der diesjährige Freiheitsindex substanziell erweitert. Zudem wurde das interaktive Online-Tool, das eine individuelle Anpassung des Indexes entsprechend des persönlichen Freiheitsempfindens ermöglicht, neu gestaltet. Es bietet eine spielerische Auseinandersetzung mit dem Thema Freiheit.

Trotz des hohen Freiheitsgrades in der Schweiz gibt es laut Samuel Rutz keinen Grund, sich zurückzulehnen, denn Freiheit sei nicht selbstverständlich. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Freiheit ist Voraussetzung, um diesem wichtigen Erfolgsfaktor Sorge zu tragen.

Zum Avenir-Suisse-Freiheitsindex 2016

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Den Schulabschluss als Einstieg verstehen

Patrik Schellenbauer über die Zukunft des Schweizer Bildungssystems

Patrik Schellenbauer, Nicole Dreyfus
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Die Schweiz verfügt über ein erfolgreiches Bildungssystem, das allen Jugendlichen optimale Chancen in der Berufswelt bietet. Doch gerade diese hohe Qualität des Bildungswesens verleitet zu Idealisierungen: Die Arbeitswelt verändert sich rasant, entsprechend darf man sich gegenüber Reformen nicht verschliessen.

Seit 2005 liegt die Maturaquote in der Schweiz konstant bei rund 20%. Die grosse Mehrheit der Jugendlichen entscheidet sich nach wie vor für eine Berufslehre. Von den Lehrabsolventen schliessen allerdings nur rund 14% mit einer Berufsmaturität ab. Dieser Anteil sollte steigen. Der Grund dafür liegt in der wachsenden Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt. In einer Zeit von grossen Umwälzungen ist es auf lange Sicht von Vorteil, über eine breite Bildung zu verfügen. So gingen beispielsweise seit 1995 die Hälfte aller kaufmännischen Jobs verloren. Der Arbeitsmarkt polarisiert sich weiter, immer mehr Routinearbeiten werden in Zukunft wegfallen. Entsprechend muss die Berufslehre viel mehr als heute als einen Einstieg in eine Berufskarriere verstanden werden. Eine bessere Allgemeinbildung, die sowohl Mathematik und Sprachen, aber auch Mint-Fächer umfasst, erhöht die Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

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Beziehungen Schweiz – USA nach der Wahl

Roundtable mit Peter Grünenfelder, Patrik Schellenbauer und Fabian Schnell

Patrik Schellenbauer, , Peter Grünenfelder, Nicole Dreyfus
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Was bedeutet die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten aus ökonomischer und wirtschaftspolitischer Sicht? In einem Roundtable sprechen Peter Grünenfelder, Patrik Schellenbauer und Fabian Schnell über die mittel- und langfristigen Perspektiven für die Schweiz. Die EU wird für unser stark exportorientiertes Land an Bedeutung gewinnen, aber auch der Einfluss der asiatischen Länder dürfte zunehmen.

Falls die USA als zweitwichtigster Schweizer Exportmarkt neben der EU eine isolationistische Politik betreiben sollten, wird das für die Aussenwirtschaft der Schweiz zu einer neuen Herausforderung. Und die erwartete Zinserhöhung der US-Zentralbank Fed dürfte nach Trumps Wahl auf unbestimmte Zeit verschoben werden, was für die Schweizerische Nationalbank nicht von Vorteil ist. Im Avenir-Suisse-Roundtable erklärt Fabian Schnell, die Unsicherheit auf den Finanzmärkten sei zurzeit gross – und Unsicherheit wirke sich stets aufwertend auf den Schweizer Franken aus. Für Patrik Schellenbauer wäre Alarmismus allerdings fehl am Platz, auch wenn die Periode mit Negativzinsen voraussichtlich länger dauern wird als bisher erwartet.

Positive Seiten könnte man allenfalls Trumps Ankündigung abgewinnen, in den USA die Unternehmenssteuern zu senken, was wachstumsfördernd wirkt. Allerdings sei das für den europäischen Wirtschaftsraum nicht unbedingt eine gute Nachricht, denn Europa würde dadurch als Unternehmensstandort für US-Firmen weniger attraktiv. Ob es Trump hingegen gelingt, die Infrastruktur seines Landes innert kurzer Zeit zu erneuern, wird angesichts des Schuldenstandes der USA bezweifelt.

Sorgen bereitet auch die Erosion der politischen Kultur. Peter Grünenfelder geht davon aus, dass die westlichen Demokratien vor besonderen Herausforderungen stehen – insbesondere in Frankreich. In der Schweiz gebe es zwar auch Populismus, aber die Ausgangslage unterscheide sich aufgrund unserer halbdirekten Demokratie erheblich von anderen westlichen Ländern: Initiativen und Referenden würden den Puls der Bevölkerung regelmässig messen, zudem habe der allgemeine Wohlstand in den letzten Jahren zugenommen, betont der Direktor von Avenir Suisse.

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Schuldenbremse anziehen statt lösen

Fabian Schnell über Bundesfinanzen, Sparpotenzial und die Schuldenbremse

Fabian Schnell, Nicole Dreyfus
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Während zahlreiche europäische Länder nach der Finanzkrise drastische Sparübungen durchführen mussten, war in der Schweiz trotz Schuldenbremse noch lange eine relativ expansive Ausgabenpolitik möglich. Doch der Druck auf das Staatsbudget steigt. Im Avenir-Suisse-Podcast erklärt Fabian Schnell, wie es um den Schweizer Bundeshaushalt steht. Der  Senior Fellow skizziert Möglichkeiten, wie schmerzhafte Defizite auch in Zukunft verhindert werden können.

Zwei Faktoren sind laut dem Forschungsleiter Smart Government entscheidend: Einerseits steigen die Ausgaben, anderseits stagnieren die Einnahmen. Das führe dazu, dass der Bund in den nächsten Jahren bis zu zwei Milliarden Franken pro Jahr werde einsparen müssen. Wie die Schweizerinnen und Schweizer mit den finanzpolitischen Herausforderungen umgehen möchten, erforschte Avenir Suisse zusammen mit dem Forschungsstelle Sotomo in einer repräsentativen Umfrage, deren Resultate in der Studie «Finanzpolitik im Härtetest» zusammengefasst und analysiert wurden. Dabei hat sich gezeigt, dass die Bevölkerung mehrheitlich eine zurückhaltende Finanzpolitik favorisiert und in im Fall von Überschüssen einen Abbau der Staatsschulden wünscht. Sparpotenzial sehen die Befragten vor allem im Bereich der öffentlichen Verwaltung (-24 %) und der Landwirtschaft (-13 %). Einen besonders effizienten Einsatz der Steuergelder und einen Schwerpunkt der Ausgaben wünschen sie sich hingegen bei der Sicherheit (+5 %), der Gesundheit (+7 %) und im Bildungsbereich (+5 %).

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Aussenhandel: Mehr als Nice-to-have

Avenir-Suisse-Podcast #3: Patrick Dümmler über Bilaterale, TTIP und Brexit

Patrick Dümmler, Nicole Dreyfus
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Der Aussenhandel steht politisch unter Druck – und dies, obwohl die Schweiz 70% ihres Einkommens im Ausland verdient. Um die Prosperität langfristig zu sichern, schlägt Avenir Suisse eine 3-Säulen-Strategie vor: Weiterführung und Vertiefung des bilateralen Wegs mit der EU, die Förderung des Freihandels mit Ländern ausserhalb der EU sowie die Öffnung der Binnenwirtschaft, vor allem im Dienstleistungs- und Agrarbereich. Ein Gespräch von Patrick Dümmler und Nicole Dreyfus im Avenir-Suisse-Podcast.

Exporte sichern Arbeitsplätze und Einkommen im Inland, Importe bieten den Konsumenten eine grössere Produktevielfalt zu tieferen Preisen. Insofern sei Aussenhandel ein zentrales Element für den Wohlstand der Schweiz, erklärt Patrick Dümmler im Gespräch mit Nicole Dreyfus. Da erscheint es beinahe als ein Paradox, dass bestehende, aber auch potenzielle neue Aussenhandelsbeziehungen politisch von verschiedenen Seiten kritisiert werden.

Vor diesem Hintergrund ist die neue Avenir-Suisse-Studie «Handel statt Heimatschutz» zu verstehen. Aufgrund von harten Fakten und Daten erklärt die Publikation ökonomische Zusammenhänge und versucht so, die emotionale Debatte zu versachlichen. Bestehende Abkommen mit Ländern ausserhalb Europas seien zu vertiefen, die Bilateralen Abkommen mit der EU auszubauen und die Binnenwirtschaft zu öffnen.

Schliesslich äussert sich Dümmler im Podcast auch zu Schweizer Hoffnungen im Zusammenhang mit dem Brexit: Tatsächlich sei es denkbar, dass langfristig neue Formen der Zusammenarbeit mit Staaten entstehen, die sich nicht so eng an die EU binden möchten. Die Schweiz müsse ihre Zukunft aber heute gestalten. Deshalb seien die gegebenen Rahmenbedingungen zu akzeptieren.

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Keine Angst vor einem höheren Rentenalter

Jérôme Cosandey über die Schweizer Debatte zum AHV-Alter

Jérôme Cosandey, Nicole Dreyfus
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Die Lebenserwartung steigt und steigt – auch in der Schweiz. Um das finanzielle Gleichgewicht der Sozialversicherungen zu sichern, wird nun auch hierzulande über ein höheres Rentenalter diskutiert. International gehören wird damit eher zu den Nachzüglern, denn 18 OECD-Länder haben diesen Schritt bereits vor uns gemacht. Hören Sie den Podcast mit Jérôme Cosandey, der von Nicole Dreyfus über die aktuelle Rentenalter-Debatte in der Schweiz interviewt wird.

Lange Zeit ging es der Schweiz einfach sehr gut. Für Jérôme Cosandey ist das der Hauptgrund, dass eine seriöse Diskussion über ein höheres Rentenalter erst jetzt einsetzt. Die Problematik der AHV werde aber mittlerweile breit wahrgenommen.

Viele Ängste, die in Zusammenhang mit einer Erhöhung des Rentenalters kursieren, sind unbegründet. Die Erfahrung in der Schweiz (bei der Anpassung des Rentenalters der Frauen) habe bisher gezeigt, dass eine Erhöhung des Rentenalters auch wirklich zu einer Verschiebung des effektiven Rentenalters führe. Auch für Arbeitsplatzsorgen in Bezug auf die junge Generation gibt es wenig Anlass – im Gegenteil. Eine Mehr an Beschäftigung von älteren Arbeitnehmern geht in vielen Ländern einher mit einer hohen Erwerbsbeteiligung der Jungen. Hinzu kommt, dass der Schweizer Arbeitsmarkt immer noch durch Vollbeschäftigung und Fachkräftemangel geprägt ist.

Die Volkswirtschaft würde doppelt von einem höheren Rentenalter profitieren: Erstens bliebe die Kompetenz der älteren Fachkräfte dem Arbeitsmarkt erhalten, und zweitens wäre es für die Sozialversicherungen eine Sanierungsmassnahme ohne Mehrausgaben. Eine Win-Win-Situation also.

Damit diese Reform auch an der Urne Erfolg haben kann, braucht es aber gute Übergangsregelungen, damit auch älteren Arbeitnehmern Zeit bleibt zur Anpassung an das neue System.

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Zu hohe Regulierungsdichte im Finanzmarkt

Peter Buomberger im Interview mit Nicole Dreyfus

Peter Buomberger, Nicole Dreyfus
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Ohne Finanzmarktregulierung geht es auch nicht. Das hat nicht zuletzt die Finanzkrise gezeigt. In den letzten Jahren hat sich aber das Tempo, mit dem neue Vorschriften für die Finanzbranche erlassen werden, massiv erhöht. Und es sind noch mehr in der Pipeline. Diese grosse Dynamik ist zum Teil auch eine Reaktion der Schweizer Regulatoren auf ähnliche Prozesse im Ausland.

Im Gespräch mit Nicole Dreyfus kritisiert Peter Buomberger die grosse Zahl an Regulierungen. Ist es wirklich sinnvoll, jedes Kundengespräch detailliert erfassen zu müssen? Und wird durch solche Massnahmen das Vertrauen ins System tatsächlich gestärkt? Hätten Banken nicht ein ureigenes Interesse, ihre Kunden gut zu beraten, damit sie ihnen auch auf Dauer treu bleiben?

Buomberger plädiert dafür, dass man sich beim Design von Finanzmarktregulierung wieder auf deren Hauptzweck zurückbesinnt: die Systemstabilität. Gute Regulierung verhindert, dass sich die Banken im Krisenfall nicht gegenseitig anstecken. Ausserdem fordert Buomberger eine bessere Abstimmung unter den Stakeholdern. Während mittlerweile höhere Eigenkapitalquoten konsensfähig scheinen, sollten andere Regulierungen auf ihre Sinnhaftigkeit geprüft werden.

Überregulierung ist nicht kostenlos: Sie bindet Ressourcen in den betroffenen Unternehmen und kann damit die internationale Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Branche gefährden.

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Wie digital souverän kann die Schweiz sein?

Eine Diskussion über digitale Abhängigkeiten und staatliche Handlungsfähigkeit

Jürg Müller
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Cloud-Dienste, KI-Modelle und Messenger-Apps bilden das Rückgrat der digitalen Wirtschaft. Doch viele dieser Technologien stammen von einigen wenigen grossen Anbietern aus den USA und China. Das führt zu Abhängigkeiten. Für die Schweiz stellt sich die Frage, wie viel digitale Souveränität ein kleines, stark vernetztes Land erreichen kann. Aber auch, wieviel Souveränität technisch machbar und betriebswirtschaftlich sinnvoll ist. Michael Grampp (Deloitte Schweiz), Veronica Weisser (UBS) und Jürg Müller (Avenir Suisse) diskutieren darüber, wann Abhängigkeit zum Risiko wird. Braucht die Schweiz zusätzliche Rechenzentren und eigene KI-Modelle? Oder wäre das schlicht viel zu teuer? Antworten gibt es bei «Eco on the Rocks». Im Podcast diskutieren jeweils Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint immer einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!

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Nimmt uns die KI die Jobs weg?

Ein Gespräch zwischen Veronica Weisser (UBS), Peter A. Fischer (NZZ) und Michael Grampp (Deloitte)

Avenir Suisse
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«Es wird einen Punkt geben, an dem keine Arbeit mehr nötig ist», sagt Elon Musk. Microsoft-Gründer Bill Gates warnte in einem Essay sogar vor der «KI-Apokalypse». Besonders Wissensarbeit, Büro- und Einstiegsjobs seien durch künstliche Intelligenz gefährdet.

Von Untergangsstimmung wollen Veronica Weisser (UBS), Peter A. Fischer (NZZ) und Michael Grampp (Deloitte) jedoch nichts wissen, wie bei «Eco on the Rocks» deutlich wurde. Die Tätigkeiten würden sich zwar verändern, die Arbeit als solche falle aber nicht weg. Darin sehen sie auch eine Chance für das duale Bildungssystem: Teamfähigkeit, praktische Erfahrung und die frühe Integration in den Arbeitsmarkt würden an Bedeutung gewinnen.

Welche Gefahren sehen die Experten bei der Transformation? Welche Rolle schreiben sie der Bildung zu? Und wie stark wird die KI die Produktivität steigern? Antworten erfahren Sie in unserer neuen Folge.

Im Podcast diskutieren jeweils Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint immer einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!

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Vom Frei- zum Kuhhandel: Sind Zölle die neue Normalität?

Veronica Weisser (UBS), Peter A. Fischer (NZZ) und Michele Salvi (Avenir Suisse) diskutieren über die Rückkehr des Protektionismus.

Michele Salvi
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Freihandel macht wohlhabend. Darin sind sich Ökonomen seit langem weitgehend einig. Trotzdem erlebt der Protektionismus weltweit ein Comeback. Von den USA über China bis zur EU gewinnen Zölle, Subventionen und Industriepolitik an Popularität.

Steht hinter der Kritik am Freihandel tatsächlich die Sorge um Versorgungssicherheit und geopolitische Risiken? Oder versuchen Staaten schlicht, mangelnde Wettbewerbsfähigkeit hinter Handelsbarrieren zu verstecken? Macht mehr Abschottung stärker oder am Ende nur ärmer? Darüber diskutieren bei «Eco on the Rocks» Veronica Weisser (UBS), Peter A. Fischer (NZZ) und Michele Salvi (Avenir Suisse).

Und die Schweiz? Sie gilt als offene Volkswirtschaft – und schottet ihren Agrarsektor zugleich rigoros ab. Hohe Agrarzölle, neue Hürden für Weinimporte und der Widerstand gegen das Mercosur-Abkommen werfen die Frage auf: Wie ernst meint es die Schweiz mit dem Freihandel? Antworten auf diese Fragen gibt es bei «Eco on the Rocks».

Im Podcast «Eco on the Rocks» diskutieren jeweils Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!

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Polens Wirtschaft: Vom Krisenfall zum Vorbild Europas

Was hinter Polens Wirtschaftswunder steckt – und welche Lehren die Schweiz daraus ziehen sollte

Christoph Eisenring
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Hyperinflation, Massenarbeitslosigkeit und der Zusammenbruch der Planwirtschaft: Nach dem Ende des Kommunismus stand Polen wirtschaftlich am Abgrund. Heute zählt das Land zu den dynamischsten Volkswirtschaften Europas. Das Bruttoinlandprodukt pro Kopf hat sich seit 1989 verdreifacht, und über viele Jahre wuchs die Wirtschaft zwei- bis dreimal schneller als der EU-Durchschnitt. Wie gelang dieser beeindruckende Aufstieg? Veronica Weisser (UBS), Michael Grampp (Deloitte) und Christoph Eisenring (Avenir Suisse) diskutieren, wie radikale Reformen, der Kampf gegen Korruption sowie der Zugang zum EU-Binnenmarkt diesen Erfolg ermöglichten. Gleichzeitig steht das Land vor neuen Herausforderungen – von der äusserst tiefen Geburtenrate über die exponierte geografische Lage bis zur stark kohlelastigen Stromproduktion. Was können andere Länder von Polen lernen? Antworten gibt es bei «Eco on the Rocks». Im Podcast diskutieren jeweils Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint immer einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!

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Macht Zuwanderung die Schweiz reicher – oder nur voller?

Urs Trinkner (Swiss Economics), Peter A. Fischer (NZZ) und Patrick Leisibach (Avenir Suisse) diskutieren über das Bevölkerungswachstum und die 10-Millionen-Initiative.

Patrick Leisibach
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Kaum ein Thema polarisiert die Schweiz derzeit so stark wie die Migration. Für die einen ist sie eine zentrale Grundlage unseres Wohlstands. Für die anderen verschärft sie Wohnungsnot, Verkehrsprobleme und den Druck auf die Lebensqualität. Mit der 10-Millionen-Initiative der SVP erreicht diese Debatte einen neuen Höhepunkt. Bei «Eco on the Rocks» sprechen Urs Trinkner (Swiss Economics), Peter A. Fischer (NZZ) und Patrick Leisibach (Avenir Suisse) über die wirtschaftlichen Folgen der Zuwanderung. Was würde eine Annahme der Initiative für die Schweiz bedeuten? Wer profitiert von der Migration – und wer spürt vor allem ihre Kosten? Kann eine alternde Gesellschaft ihren Wohlstand langfristig ohne Zuwanderung sichern? Die im Podcast vertretenen Einschätzungen sind persönliche Meinungen der jeweiligen Teilnehmenden und entsprechen nicht zwingend den Positionen ihrer Arbeitgeber. Im Podcast «Eco on the Rocks» diskutieren jeweils Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!

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Portugal: Wie ein Land mit Reformen aus einer tiefen Krise fand

Wie dem früheren Sorgenkind Europas die Kehrtwende gelang

Jürg Müller
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Die Euro-Krise traf Portugal hart: Ein grosser Schuldenberg, schwaches Wachstum und hohe Arbeitslosigkeit zwangen das Land 2011 unter den Rettungsschirm von EU und IWF. Danach startete das Land einen tiefgreifenden Reformkurs. Staatsausgaben wurden gesenkt, der Arbeitsmarkt flexibilisiert und das Rentensystem angepasst.

Heute steht Portugal wirtschaftlich deutlich besser da. Gleichzeitig bleiben strukturelle Probleme: eine alternde Bevölkerung und der Verlust junger Arbeitskräfte. Welche Lehren lassen sich aus Portugals Weg ziehen, auch für die Schweiz? Darüber sprechen Veronica Weisser (UBS), Peter Fischer (NZZ) und Jürg Müller (Avenir Suisse) bei «Eco on the Rocks».

Im Podcast diskutieren jeweils Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!

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Südafrikas Wirtschaft: Krise am Kap – und ein Funke Hoffnung

Veronica Weisser (UBS), Michael Grampp (Deloitte) und Christoph Eisenring (Avenir Suisse) sprechen darüber, warum ausgerechnet der Stromsektor neuen Optimismus weckt.

Christoph Eisenring
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Seit Jahren kämpft Südafrika mit grossen wirtschaftlichen Problemen: Ein Drittel der Bevölkerung ist offiziell arbeitslos. Deindustrialisierung, Korruption und eine hohe Staatsverschuldung belasten das Land.  Muss man die Hoffnung auf ein prosperierendes Südafrika aufgeben? Für Veronica Weisser (UBS), Michael Grampp (Deloitte) und Christoph Eisenring (Avenir Suisse) illustriert gerade das Beispiel der Stromversorgung das Gegenteil: Über Jahre fiel der Strom tagtäglich stundenlang aus. Doch einer neuen Koalitionsregierung gelang die Wende. Sie ging entschlossen gegen Misswirtschaft im staatlichen Stromkonzern vor, öffnete den Markt für private Unternehmen und startete eine Public-Private-Partnership, um grosse Kraftwerke zu sanieren. Heute sind Stromunterbrüche nicht mehr die Norm, sondern die Ausnahme. Das Beispiel zeigt, wie wichtig gute Rahmenbedingungen und privatwirtschaftliche Initiativen sind. Ist der ewige Patient Südafrika am Ende also doch ein Vorbild für andere Länder? Antworten gibt es bei «Eco on the Rocks».  Im Podcast diskutieren jeweils Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint immer einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!

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Sind Europas Wohlfahrtsstaaten unreformierbar? Ausgerechnet Schweden hat das Gegenteil bewiesen.

Michael Grampp (Deloitte), Jürg Müller (Avenir Suisse) und Peter A. Fischer (NZZ) sprechen über die Wirtschaft Schwedens.

Jürg Müller
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Schweden galt lange als der Prototyp des sozialistischen «Volksheim». Dann geriet das Land Anfang der 1990er-Jahren in eine schwere Krise. Und prompt schafften die Schweden einen radikalen Kurswechsel: Privatisierungen, Liberalisierungen und tiefgreifende Reformen folgten. Heute steht Schweden für eine niedrige Verschuldung, eine ausgeprägte Aktienkultur und zahlreiche Börsengänge. Wettbewerbliche Lösungen finden sich selbst im Bildungs- und Rentensystem. Gleichzeitig kämpft das Land mit Integrationsproblemen, hoher Arbeitslosigkeit unter Migranten und zunehmender Kriminalität.

Was kann die Schweiz von der schwedischen Reformbereitschaft lernen? Und wie viel Druck braucht es, bis Strukturreformen wirklich angegangen werden?

Darüber sprechen Michael Grampp (Deloitte), Jürg Müller (Avenir Suisse) und Peter A. Fischer (NZZ) im Podcast «Eco on the Rocks».

Wirtschaft muss nicht trocken sein. Im Podcast «Eco on the Rocks» diskutieren Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür jeweils Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint immer einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!

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Italien: Was kann die Schweiz vom «Bel Paese» lernen?

Michael Grampp (Deloitte), Veronica Weisser (UBS) und Peter A. Fischer (NZZ) sprechen über die Wirtschaft Italiens.

Avenir Suisse
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Italien ist bekannt für seine erfolgreichen Exportnischen mit starken Marken «Made in Italy» und für seinen blühenden Tourismus. Doch das Land leidet auch unter niedrigem Wachstum, Überalterung, einem starken Nord-Süd-Gefälle und viel Bürokratie.

Taugt Italien als Vorbild für andere Länder – oder als abschreckendes Beispiel einer fehlgeleiteten Wirtschaftspolitik? Darüber sprechen Michael Grampp (Deloitte), Veronica Weisser (UBS) und Peter A. Fischer (NZZ) in der neuen Folge von «Eco on the Rocks». Es zeigt sich: Trotz allen Problemen und Krisen hält Italien auch Lehren bereit – etwa in Lebenshaltung, Design und Kreativität. Und auch die erfolgreiche Schweiz tut gut daran, eigene strukturelle Herausforderungen nicht zu unterschätzen.

Wirtschaft muss nicht trocken sein. Im Podcast «Eco on the Rocks» diskutieren Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür jeweils Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint immer einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!

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Bildung: Machen KI, YouTube & Co. die Volksschule obsolet?

Michael Grampp (Deloitte), Veronica Weisser (UBS) und Peter A. Fischer (NZZ) sprechen über die Zukunft der Schulbildung.

Avenir Suisse
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Wissen ist heute jederzeit online verfügbar. Doch welche Rolle spielt die Volksschule in dieser digitalen Welt noch? Statt reiner Wissensvermittlung sollte sie vor allem die Fähigkeit vermitteln, die richtigen Fragen zu stellen und Informationen kritisch zu bewerten. Wie sich die Volksschule verändern muss, darüber sprechen Michael Grampp (Deloitte), Veronica Weisser (UBS) und Peter A. Fischer (NZZ) in dieser Folge von «Eco on the Rocks». Es zeigt sich: Es braucht mehr Frühförderung, individualisiertes Lernen und bessere finanzielle und ökonomische Grundbildung. Technologie und Innovation bieten grosse Chancen, werden im heutigen Bildungssystem jedoch nur zögerlich genutzt. Wirtschaft muss nicht trocken sein. Im Podcast «Eco on the Rocks» diskutieren Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür jeweils Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint immer einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!

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