Was gemäss dem Sprichwort  «in vino veritas» für den Weintrinker stimmen mag, gilt bislang nicht für die Schweizer Verkehrspolitik. Auf Strasse und Schiene wird auf eklatante Weise gegen das Prinzip der Kostenwahrheit verstossen. Die Folge davon sind: Staus, überfüllte Züge und ein Verkehrsnetz, das trotz immer neuen Milliardenpaketen zum Kapazitätsausbau an seine Grenzen stösst. Um den Verkehrskollaps abzuwenden fordert Avenir-Suisse daher die Einführung eines Mobility Pricing.

Im «Talk im Weinkeller» erläutert Daniel Müller-Jentsch, dass hinter diesem Fachbegriff nichts anderes steckt als die Forderung nach mehr «veritas» bei den Verkehrskosten – und dass dieses einfache Prinzip vielerorts bereits angewendet wird und funktioniert. Bei einem Glass Rotwein führt er aus, warum er die Kritik der Pendler an höheren Preisen für ungerechtfertigt hält, wie sich über Preisanreize Verkehrsströme intelligent lenken liessen und dass Mobility Pricing unterm Strich keine Mehrbelastung für die Bürger brächte, zumal die Reformen schrittweise und behutsam umgesetzt werden könnten. Vor allem aber zeigt der «Talk im Weinkeller», dass das Thema Mobility Pricing deutlich weniger trocken ist, als gemeinhin angenommen.

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