Zu Gast: Der KI-Standort Schweiz hat noch viel Luft nach oben
Think dänk! Für Marcel Salathé ist die Schweiz noch zu wenig gut vorbereitet auf die nächste Etappe der KI-Revolution
Künstliche Intelligenz entwickelt sich schneller, als selbst Fachleute erwartet haben. Für Marcel Salathé beginnt die eigentliche Revolution jetzt: mit «agentischer KI», die nicht nur antwortet, sondern Aufträge erledigt. Massenarbeitslosigkeit erwartet er nicht, wohl aber tiefgreifende Verschiebungen in Arbeitswelt und Wertschöpfung.
Die Schweiz bringe vieles mit, so der Professor der EPFL: starke Forschung, gute Bildung, stabile Strukturen. Doch eine politische Vision, mutige Investitionen und klare technologische Verantwortung auf Bundesebene fehlen. Das Gespräch führt Lukas Schmid, Senior Fellow bei Avenir Suisse.