Think dänk!
Was leistet eine Denkfabrik? Sie denkt. Sie forscht, entwickelt, bewertet. Produziert Wissen, Strategien, Lösungsvorschläge. Gibt Denkanstösse und Impulse, zeigt den Handlungsbedarf auf. So entwickelt Avenir Suisse Ideen für unsere Gesellschaft – prospektive Gedanken jenseits des Mainstreams zu Themen, die uns alle angehen.
Lust, dem Think-Tank beim Denken zuzuhören und unsere Zukunft mitzudenken? Das Avenir-Suisse-Forschungsteam schafft Transparenz und gibt Einblicke in seine Arbeitsweise.
Neueste Folgen
Nachhaltigkeit regulieren: Mehr Wirkung oder mehr Bürokratie?
Think dänk! Eine Diskussion über ESG-Berichterstattung, Lieferketten und die Rolle der Schweiz
Der Bundesrat prüft, die Sorgfalts- und Berichtspflichten für Unternehmen zu verschärfen. Er reagiert damit auf die Neuauflage der Konzernverantwortungsinitiative. Die Europäische Union hat derweil den Rückwärtsgang eingelegt: Sie will Firmen bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung und weiteren Regulierungen wieder stärker entlasten.
Wie stark sollen Firmen vom Staat in die Pflicht genommen werden? Führt mehr Berichterstattung zu weniger Kinderarbeit und geringeren Emissionen – oder zu mehr Bürokratie? Welche Verantwortung tragen Unternehmen für globale Lieferketten?
Über diese Fragen diskutierten am «Monday for Future» Aline Trede (Nationalrätin Grüne, BE), Christian Wasserfallen (Nationalrat FDP, BE), Julian Kölbel (Assistenzprofessor, Universität St. Gallen) sowie Michele Salvi (Vizedirektor, Avenir Suisse) unter der Moderation von Philipp Burkhardt (Leiter SRF-Bundeshausredaktion).
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Sind Europas Wohlfahrtsstaaten unreformierbar? Ausgerechnet Schweden hat das Gegenteil bewiesen.
Eco on the Rocks Michael Grampp (Deloitte), Jürg Müller (Avenir Suisse) und Peter A. Fischer (NZZ) sprechen über die Wirtschaft Schwedens
Schweden galt lange als der Prototyp des sozialistischen «Volksheim». Dann geriet das Land Anfang der 1990er-Jahren in eine schwere Krise. Und prompt schafften die Schweden einen radikalen Kurswechsel: Privatisierungen, Liberalisierungen und tiefgreifende Reformen folgten. Heute steht Schweden für eine niedrige Verschuldung, eine ausgeprägte Aktienkultur und zahlreiche Börsengänge. Wettbewerbliche Lösungen finden sich selbst im Bildungs- und Rentensystem. Gleichzeitig kämpft das Land mit Integrationsproblemen, hoher Arbeitslosigkeit unter Migranten und zunehmender Kriminalität.
Was kann die Schweiz von der schwedischen Reformbereitschaft lernen? Und wie viel Druck braucht es, bis Strukturreformen wirklich angegangen werden?
Darüber sprechen Michael Grampp (Deloitte), Jürg Müller (Avenir Suisse) und Peter A. Fischer (NZZ) im Podcast «Eco on the Rocks».
Wirtschaft muss nicht trocken sein. Im Podcast «Eco on the Rocks» diskutieren Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür jeweils Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint immer einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!
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Zu Gast: Halten die «Checks and Balances» Donald Trump in Schach?
Think dänk! Professorin Claudia Brühwiler über die Resilienz der US-Institutionen – und das Verschwinden der Reagan-Republikaner
Donald Trump sei ein Präsident, der alles geringschätze, was seine Macht begrenze, sagt Claudia Brühwiler, Professorin für Amerika-Studien an der Universität St. Gallen. Und dennoch: Entscheide des Obersten Gerichts akzeptiere er – auch wenn er sich unflätig über einzelne Richter äussere. Was die amerikanische politische Resilienz anbetrifft, ist Brühwiler jedenfalls «forever optimistic», wie sie im Gespräch mit Christoph Eisenring von Avenir Suisse verrät. Wer aber darauf setze, dass nach Trump der Reagan-Republikaner mit seinen Idealen – Freihandel, schlanker Staat und geringer Verschuldung – ein Comeback feiere, werde enttäuscht werden.
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Zu Gast: Der KI-Standort Schweiz hat noch viel Luft nach oben
Think dänk! Für Marcel Salathé ist die Schweiz noch zu wenig gut vorbereitet auf die nächste Etappe der KI-Revolution.
Künstliche Intelligenz entwickelt sich schneller, als selbst Fachleute erwartet haben. Für Marcel Salathé beginnt die eigentliche Revolution jetzt: mit «agentischer KI», die nicht nur antwortet, sondern Aufträge erledigt. Massenarbeitslosigkeit erwartet er nicht, wohl aber tiefgreifende Verschiebungen in Arbeitswelt und Wertschöpfung.
Die Schweiz bringe vieles mit, so der Professor der EPFL: starke Forschung, gute Bildung, stabile Strukturen. Doch eine politische Vision, mutige Investitionen und klare technologische Verantwortung auf Bundesebene fehlen. Das Gespräch führt Lukas Schmid, Senior Fellow bei Avenir Suisse.
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Italien: Was kann die Schweiz vom «Bel Paese» lernen?
Eco on the Rocks Michael Grampp (Deloitte), Veronica Weisser (UBS) und Peter A. Fischer (NZZ) sprechen über die Wirtschaft Italiens.
Italien ist bekannt für seine erfolgreichen Exportnischen mit starken Marken «Made in Italy» und für seinen blühenden Tourismus. Doch das Land leidet auch unter niedrigem Wachstum, Überalterung, einem starken Nord-Süd-Gefälle und viel Bürokratie.
Taugt Italien als Vorbild für andere Länder – oder als abschreckendes Beispiel einer fehlgeleiteten Wirtschaftspolitik? Darüber sprechen Michael Grampp (Deloitte), Veronica Weisser (UBS) und Peter A. Fischer (NZZ) in der neuen Folge von «Eco on the Rocks». Es zeigt sich: Trotz allen Problemen und Krisen hält Italien auch Lehren bereit – etwa in Lebenshaltung, Design und Kreativität. Und auch die erfolgreiche Schweiz tut gut daran, eigene strukturelle Herausforderungen nicht zu unterschätzen.
Wirtschaft muss nicht trocken sein. Im Podcast «Eco on the Rocks» diskutieren Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür jeweils Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint immer einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!
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Zu Gast: Was es für eine mehrheitsfähige Klimapolitik braucht
Think dänk! Prof. Isabelle Stadelmann-Steffen spricht über die politische Ökonomie der Energiewende.
In Umfragen fordert eine grosse Mehrheit der Schweizer Bevölkerung mehr Klimaschutz. Sobald aber konkrete Massnahmen zur Abstimmung kommen, sinkt die Zustimmung. Aus ökonomischer Sicht wäre eine umfassende CO₂-Abgabe die beste Variante. Doch wie kann man die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von dieser Lösung überzeugen? Oder sollten wir über andere Massnahmen nachdenken? Und ist die direkte Demokratie eine zu hohe Hürde für wirksame Klimapolitik?
Darüber spricht Isabelle Stadelmann-Steffen in der Podcast-Folge. Die Professorin für Vergleichende Politik lehrt und forscht an der Universität Bern. Das Gespräch führt Patricia Schafer, Fellow bei Avenir Suisse. Jetzt reinhören!
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Bildung: Machen KI, YouTube & Co. die Volksschule obsolet?
Eco on the Rocks Michael Grampp (Deloitte), Veronica Weisser (UBS) und Peter A. Fischer (NZZ) sprechen über die Zukunft der Schulbildung.
Wissen ist heute jederzeit online verfügbar. Doch welche Rolle spielt die Volksschule in dieser digitalen Welt noch? Statt reiner Wissensvermittlung sollte sie vor allem die Fähigkeit vermitteln, die richtigen Fragen zu stellen und Informationen kritisch zu bewerten.
Wie sich die Volksschule verändern muss, darüber sprechen Michael Grampp (Deloitte), Veronica Weisser (UBS) und Peter A. Fischer (NZZ) in dieser Folge von «Eco on the Rocks». Es zeigt sich: Es braucht mehr Frühförderung, individualisiertes Lernen und bessere finanzielle und ökonomische Grundbildung. Technologie und Innovation bieten grosse Chancen, werden im heutigen Bildungssystem jedoch nur zögerlich genutzt.
Wirtschaft muss nicht trocken sein. Im Podcast «Eco on the Rocks» diskutieren Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür jeweils Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint immer einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!
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Antifragilität: Wie wächst die Schweiz an Krisen, statt sie nur zu überstehen?
Think dänk! Ein Gespräch über die Stärken und Schwächen der Schweizer Institutionen
Die Schweiz scheint Krisen erstaunlich gut wegzustecken; mitunter profitiert sie sogar davon. Doch ist das ein Zeichen echter Antifragilität – oder bloss ein glücklicher Sonderfall? Welche Mechanismen im Föderalismus und in der direkten Demokratie fördern Anpassungs- und Lernfähigkeit? Wo zeigen sich hingegen Trägheit oder Überlastung? Und welche Rolle kommt den Bürgerinnen und Bürgern zu?
Über diese Fragen diskutierten am «Monday for Future» Gerhard Pfister (Nationalrat Die Mitte, ZG), Tiana Angelina Moser (Ständerätin GLP, ZH), Silja Häusermann (Professorin für Schweizer Politik, Universität Zürich) sowie Patrick Leisibach (Avenir Suisse) unter der Moderation von Philipp Burkhardt, Leiter der SRF-Bundeshausredaktion.
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Migration: Warum suchen Menschen ihr Glück in der Ferne?
Eco on the Rocks Veronica Weisser (UBS), Peter A. Fischer (NZZ) und Patrick Leisibach (Avenir Suisse) sprechen über die Gründe für Migration und ihre Folgen.
Weltweit leben rund 300 Millionen Menschen nicht mehr in ihrem Geburtsland. Mobilität findet aber nicht nur über Landesgrenzen hinweg statt, sondern auch innerhalb der Länder. In der Schweiz etwa zieht jede Person im Laufe ihres Lebens durchschnittlich sieben bis achtmal um.
Was bewegt Menschen dazu, ihren Wohnort zu wechseln – und was hält sie davon ab? Sind die Schweizer zu sesshaft und gefährden sie so ihren Wohlstand? Endet der «American Dream», weil die US-Amerikaner nicht mehr quer durchs Land ziehen? Darüber sprechen Veronica Weisser (UBS), Peter A. Fischer (NZZ) und Patrick Leisibach (Avenir Suisse) in der neuen Folge von «Eco on the Rocks». Es zeigt sich: Menschen bleiben an einem Ort, wo sie ortsspezifische Insider-Vorteile nutzen können, etwa ein lokales berufliches Netzwerk. Wenn sie hingegen an einen neuen Ort umziehen, schafft diese Mobilität oft Innovation, ermöglicht bessere Job-Matches und macht ganze Regionen produktiver.
Wirtschaft muss nicht trocken sein. Im Podcast «Eco on the Rocks» diskutieren Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür jeweils Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint immer einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!
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Bundesfinanzen: Es braucht Reformen bei der Altersvorsorge, nicht bei der Schuldenbremse
Ohne höheres Rentenalter und echtes Sparen drohen Defizite in der Staatsrechnung
Die Bundesfinanzen laufen aus dem Ruder. Die Ausgaben wachsen deutlich schneller als die Einnahmen – nicht zuletzt wegen der Altersvorsorge: Immer mehr Rentnerinnen und Rentner müssen von immer weniger Beitragszahlenden finanziert werden. Gleichzeitig braucht die Schweiz Milliarden für ihre Verteidigungsfähigkeit. So rutschen die Bundesfinanzen langfristig in die roten Zahlen. Das vermeintliche Sparpaket, das derzeit im Parlament beraten wird, ist derweil zu einem «Sparpäckli» geschrumpft.
Ist es nun also Zeit für neue Schulden? Im Podcast sagt Michele Salvi (Vizedirektor Avenir Suisse): Finger weg von der Schuldenbremse. Die Schweiz braucht keine zusätzliche Verschuldung, sondern zuerst eine nachhaltig finanzierte Altersvorsorge. Sein Appell: das Ausgabenwachstum des Bundes konsequent bremsen und gleichzeitig das Rentenalter im Einklang mit der steigenden Lebenserwartung erhöhen. Darüber spricht Salvi mit Gastmoderator Mark Dittli (Geschäftsführer von «The Market») im Podcast aus der Denkfabrik: Think dänk!
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