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Avenir Suisse bekam bei seiner Gründung vor über zehn Jahren den Auftrag, als unabhängiger, der Marktwirtschaft und dem Liberalismus verpflichteter Think-Tank über die Tagespolitik hinaus Perspektiven für die Schweiz von Morgen aufzuzeigen. Neben dem Nachdenken, dem Analysieren, dem Diagnostizieren und dem Entwickeln von Lösungen war es von Anfang an ebenso wichtig, die Erkenntnisse und Vorschläge möglichst wirksam zu kommunizieren. Sie sollten nicht nur in Expertenkreisen diskutiert, sondern auch in Politik und Öffentlichkeit wahr- und aufgenommen werden. Nicht zuletzt darin unterscheidet sich ein Think-Tank von einem allein auf Erkenntnisgewinn ausgerichteten universitären Forschungsinstitut.

Dementsprechend gehören die Mitglieder des Avenir-Suisse-Teams zu den von den Medien, aber auch von verschiedenen Gremien immer wieder gefragten Experten, etwa zu Problemen der Altersvorsorge, der Raumplanung oder der Zuwanderung. Auch in den Debatten, wie wir die Banken regulieren, die Energieversorgung sichern oder die Planwirtschaft im Wohnungsbau verhindern wollen, redet Avenir Suisse prominent mit. Die Experten des Think-Tanks beschränken sich also nicht darauf, Studien zu erarbeiten und herauszugeben, sondern sie bringen sie auch – in den Medien, in Referaten und auf Podien – unter die Leute. Es gilt, die Botschaft auf allen möglichen Kanälen zu verbreiten und sich nicht zu scheuen, sie öfter zu wiederholen. So kann aus dem eingesetzten «Spiritus» mehr «Mileage» herausgeholt werden.

Im Jahrzehnt, in dem Avenir Suisse heranwuchs, entwickelte sich das Internet zu einem wichtigen Kanal, zumal seit dem Aufkommen der Social Media wie Facebook und Twitter. Viele Institutionen, die etwas zu sagen haben, die Inhalte erarbeiten und dann verbreiten, setzen daher längst nicht mehr allein auf traditionelle Medien. Das Web 2.0 ist für viele führende Köpfe heute das Medium der ersten Wahl. So manche Debatten, gerade zu wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragen, laufen im Internet. Deshalb hat in den letzten Wochen auch Avenir Suisse an einem neuen Webauftritt gearbeitet. Dahinter steht die Idee, die mittelfristig ausgerichtete Grundlagenarbeit von Avenir Suisse in Zukunft stärker mit dem Tagesgeschehen zu verknüpfen.

Wir wollen Sie regelmässig auf unsere Arbeiten aufmerksam machen, wir wollen deutlich machen, was aktuelle Geschehnisse mit unserer langfristigen Perspektive zu tun haben, wir wollen Sie leichter und schneller erreichen und wir wollen Sie mit der Zeit auch als Gesprächspartner einbinden. Um die Redaktion von «Avenir Suisse Online» wird sich hauptverantwortlich Frau Verena Parzer Epp kümmern, die mehrjährige Erfahrung sowohl aus einer Zeitungsredaktion als auch aus einer Webagentur mitbringt. Wir sind gespannt auf Ihre Reaktionen.