Die Schweizer Exportwirtschaft konnte sich in der Vergangenheit noch selten auf ihren Lorbeeren ausruhen. Der – nicht erst seit Beginn der Eurokrise – kontinuierlich erstarkende Franken zwang die exportierenden Unternehmen dazu, der internationalen Konkurrenz punkto Effizienz und Innovationskraft stets einen Schritt voraus zu sein, laufend neue Absatzmärkte zu erschliessen und sich immer wieder von Geschäftsfeldern zu trennen, auf denen man nicht mehr konkurrenzfähig war.

Zeugen des Strukturwandels gibt es viele: Wo früher die Textilindustrie blühte, werden heute Hightech-Instrumente und Maschinen produziert, und dem erfolgreichen Pharmacluster der Region Basel stehen leere Fabrikhallen, etwa im Kanton Glarus, gegenüber. Die folgenden Grafiken sind ein Auszug aus der Plakatbeilage zum avenir spezial «Wettbewerbsfähig mit starkem Franken».

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Die Schweiz exportiert im Vergleich zu vor der Eurokrise anteilsmässig weniger in die Eurozone und mehr in den asiatischen Raum. Dennoch bleibt die Eurozone mit einem Exportanteil von 48% (2010-2014) der wichtigste Handelspartner.

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Ihren Anteil an den Gesamtexporten steigern konnten wenig preissensitive Branchen (Uhren) oder solche, die dank einem hohen Anteil an Vorleistungen aus dem Ausland (Chemie/Pharma) ihren Kostennachteil zumindest teilweise kompensierten.

Weitere interessante Grafiken zu diesem Thema finden Sie in der Plakatbeilage «Der starke Franken – Bürde und Chance» des «avenir spezial» 02/2015  «Wettbewerbsfähig mit starkem Franken».  Beide können kostenlos bestellt werden