Dr. Christoph Eisenring arbeitet als Senior Fellow und Leiter Programme & Forschung bei Avenir Suisse. Davor hat er seit 2001 als Wirtschaftskorrespondent und Redaktor bei der «Neuen Zürcher Zeitung» mehrere Tausend Artikel verfasst. Zuletzt war er stellvertretender Ressortleiter. Eisenring hat Volkswirtschaftslehre in Bern und Maastricht studiert. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.
Postdoc und Lehraufträge an der Boston University; Dr. rer. pol. an der Universität Bern mit einer Dissertation im Bereich Gesundheitsökonomie (1999); einjähriges Doktorandenprogramm am Studienzentrum der Schweizerischen Nationalbank in Gerzensee; lic.rer.pol. an der Universität Bern (1995); Austauschsemester an der Universität Maastricht.
Berufliche Erfahrung:
2001 Eintritt in die Wirtschaftsredaktion der «Neuen Zürcher Zeitung». Wirtschaftskorrespondent der NZZ in Frankfurt (2004–09), Washington DC (2009–14) und Berlin (2014–19). Stellvertretender Ressortleiter Wirtschaft (2023–24). Seit 2015 Lehrbeauftragter für das Seminar «Brennpunkt Wirtschaftspolitik – Ökonomie im Kampf der Argumente» an der Universität Zürich.
Südafrikas Wirtschaft: Krise am Kap – und ein Funke Hoffnung
Eco on the Rocks
Veronica Weisser (UBS), Michael Grampp (Deloitte) und Christoph Eisenring (Avenir Suisse) sprechen darüber, warum ausgerechnet der Stromsektor neuen Optimismus weckt.
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Christoph Eisenring
Südafrikas Wirtschaft: Krise am Kap – und ein Funke Hoffnung
Eco on the RocksVeronica Weisser (UBS), Michael Grampp (Deloitte) und Christoph Eisenring (Avenir Suisse) sprechen darüber, warum ausgerechnet der Stromsektor neuen Optimismus weckt.
Seit Jahren kämpft Südafrika mit grossen wirtschaftlichen Problemen: Ein Drittel der Bevölkerung ist offiziell arbeitslos. Deindustrialisierung, Korruption und eine hohe Staatsverschuldung belasten das Land.
Muss man die Hoffnung auf ein prosperierendes Südafrika aufgeben? Für Veronica Weisser (UBS), Michael Grampp (Deloitte) und Christoph Eisenring (Avenir Suisse) illustriert gerade das Beispiel der Stromversorgung das Gegenteil: Über Jahre fiel der Strom tagtäglich stundenlang aus. Doch einer neuen Koalitionsregierung gelang die Wende. Sie ging entschlossen gegen Misswirtschaft im staatlichen Stromkonzern vor, öffnete den Markt für private Unternehmen und startete eine Public-Private-Partnership, um grosse Kraftwerke zu sanieren. Heute sind Stromunterbrüche nicht mehr die Norm, sondern die Ausnahme. Das Beispiel zeigt, wie wichtig gute Rahmenbedingungen und privatwirtschaftliche Initiativen sind. Ist der ewige Patient Südafrika am Ende also doch ein Vorbild für andere Länder? Antworten gibt es bei «Eco on the Rocks».
Im Podcast diskutieren jeweils Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint immer einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!
Zu Gast: Halten die «Checks and Balances» Donald Trump in Schach?
Think dänk!
Professorin Claudia Brühwiler über die Resilienz der US-Institutionen – und das Verschwinden der Reagan-Republikaner
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Christoph Eisenring
Zu Gast: Halten die «Checks and Balances» Donald Trump in Schach?
Think dänk!Professorin Claudia Brühwiler über die Resilienz der US-Institutionen – und das Verschwinden der Reagan-Republikaner
Donald Trump sei ein Präsident, der alles geringschätze, was seine Macht begrenze, sagt Claudia Brühwiler, Professorin für Amerika-Studien an der Universität St. Gallen. Und dennoch: Entscheide des Obersten Gerichts akzeptiere er – auch wenn er sich unflätig über einzelne Richter äussere. Was die amerikanische politische Resilienz anbetrifft, ist Brühwiler jedenfalls «forever optimistic», wie sie im Gespräch mit Christoph Eisenring von Avenir Suisse verrät. Wer aber darauf setze, dass nach Trump der Reagan-Republikaner mit seinen Idealen – Freihandel, schlanker Staat und geringer Verschuldung – ein Comeback feiere, werde enttäuscht werden.