Tiefer Erdölpreis als Kompensation für den starken Franken

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Der starke Schweizerfranken trübt die Schweizer Konjunkturaussichten. Umgekehrt sind positive Effekte vom tiefen Ölpreis zu erwarten – gemäss einer vereinfachten Schätzung könnte dieser das Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts um etwa 0,4 bis 0,8 Prozentpunkte erhöhen.


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Eine ideale Arbeitsteilung zwischen Nationalbank und Finma

Die makroprudenzielle Aufsicht sollte klar der SNB zugeordnet werden, da makroprudenzielle Massnahmen zu einem wichtigen Standbein der Finanzstabilitätspolitik geworden sind. (Bild: Fotolia)

Nicht zuletzt aufgrund der niedrigen Zinsen sind die makroprudenziellen Massnahmen zu einem wichtigen Standbein der Finanzstabilitätspolitik geworden. Eine eindeutige Zuordnung der makroprudenziellen Aufsicht zur SNB wäre deshalb sehr sinnvoll.


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Der Staat sind wir alle

Der Staat sind wir alle - Avenir Suisse

Was ist eigentlich ein Staat? Grundsätzlich sind der Staat wir alle. Und auf die Schweiz mit ihrem obrigkeitskritischen, republikanischen und genossenschaftlichen Staatsverständnis trifft dies ganz besonders zu.


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Gelebte Unabhängigkeit der SNB

Blogserie Avenir Suisse: Wettbewerbsfähig mit starkem Franken

Aufgrund der Aufhebung der Wechselkursuntergrenze des Frankens zum Euro werden wir in den nächsten Wochen im Rahmen einer Blogserie einige geldpolitische Überlegungen anstellen und nach klugen wirtschafts- und unternehmenspolitischen Antworten suchen. Eröffnet wird die Serie mit Betrachtungen zur Unabhängigkeit der Nationalbank.


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Medienförderung im internationalen Vergleich

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Die internationale Medienförderung stammt zu grossen Teilen aus einer Zeit vor der zunehmenden Konvergenz zwischen den Mediengattungen. Diese Förderinstrumente variieren deutlich in ihrer nationalen Ausgestaltung. Ein Überblick.


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Mehrwertsteuer sozial gerechter als angenommen

Bei den Schweizer Haushalten macht die Steuerbelastung durch die Mehrwertsteuer heute in etwa 4,8 Prozent der Konsumausgaben aus. (Bild: Fotolia)

Alle Steuern sind unbeliebt, die Mehrwertsteuer wohl mehr als andere. So sehr, dass eine Initiative der Grünliberalen Partei (GLP) ihren Ersatz durch eine Energiesteuer verlangt. Auch wenn diese radikale Lösung vor dem Volk wenig Chancen haben dürfte, bedient sie Vorurteile, die seit eh und je gegen die Konsumsteuer kursieren, allen voran ihre angebliche soziale Ungerechtigkeit.


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Die KTI auf Profilsuche

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Die Förderagentur des Bundes für wissensbasierte Innovation, die Kommission für Technologie und Innovation (KTI), ist in Turbulenzen geraten. Der Grund dafür sind abrupte personelle Wechsel und gravierende Interessenkonflikte bei der Mandatsvergabe in einem Förderbereich, wie ein Bericht der Eidgenössischen Finanzkontrolle festhält.


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Umbau statt Abbau

Rentner gehen im Park spazieren

Die Pensionierungswelle der Babyboomer stellt den Generationenvertrag auf den Kopf. In einer Gerontokratie sind Leistungskürzungen so gut wie chancenlos. Deshalb bedarf es ernstzunehmender Visionen, wie Generationenbeziehungen qualitativ neu gestaltet werden können, um quantitative Anpassungen zu ermöglichen.


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Die Geldpolitik im Fokus von Avenir Suisse

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Eine unabhängige Notenbank und eine stabile Währung zählen zu den zentralen Erfolgsfaktoren für jede Marktwirtschaft. Deshalb stand die Schweizer Geldpolitik bei Avenir Suisse seit jeher «hoch im Kurs». Aus aktuellem Anlass bieten wir unseren Lesern eine Zusammenschau der wichtigsten Publikationen und Blogbeiträge zu diesem Thema seit 2011.


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Absage an einen Bürokratenstaat

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Der Bürgerstaat sollte nicht zum Bürokratenstaat werden und der Staatsbürger nicht zum Staatskonsumenten: Die Autoren des neuen Avenir-Suisse-Buches «Bürgerstaat und Staatsbürger» regten an der Buchvernissage zu einer Grundsatzdebatte über die Zukunft des Milizsystems an.


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Altersarbeit in den Kinderschuhen

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Im neuesten «avenir standpunkte» richtet Projektleiter Jérôme Cosandey den Fokus auf das Potenzial älterer Mitarbeiter. Senioren kurz vor oder nach dem gesetzlichen Rentenalter könnten das Arbeits­angebot «kontingentfrei» im Umfang von zehntausenden Arbeitskräften erweitern. 57% der Mitarbeiter über 60 Jahre wären laut Umfragen auch bereit, über das Rentenalter hinaus zu arbeiten, solange die Bedingungen stimmen.


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Bürgerstaat und Staatsbürger

Bürgerstaat und Staatsbürger

Das Milizsystem, Pfeiler des schweizerischen Staatsaufbaus, bröckelt. Während im nationalen Parlament immer mehr Vollzeitpolitiker sitzen, haben die Gemeinden Mühe, Kandidaten für lokale Ämter zu finden. Das neue Buch von Avenir Suisse beleuchtet das politische Milizsystem in seiner gesamten Breite, von den Gemeinden über die Kantone bis zum Bund, und es lanciert die Idee, das Milizsystem mit einem «Bürgerdienst für alle» neu zu beleben.


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Von alten und neuen Pfründen

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In der föderalen Schweiz gibt es viele Bereiche, die kantonal geregelt werden, z.B. die Fischerei, die Notariate, die Gebäudeversicherungen oder die Geothermie. Das sechste Avenir-Suisse-Kantonsmonitoring «Von alten und neuen Pfründen» legt ein grosses Verbesserungspotenzial bei diesen Staatseingriffen offen – in Bezug auf deren Zahl genauso wie de-ren Ausgestaltung.


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Gelebter Föderalismus

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Eigenständig, aber trotzdem Teil einer grösseren Einheit: in der Theorie ist Föderalismus eine vergleichsweise einfache Spielart des Staatsaufbaus. In der Praxis erweist sie sich aber nicht selten als etwas kompliziert, chaotisch und anstrengend. Den täglich praktizierten Föderalismus erleben und wahrnehmen – darum geht es in dieser Sonderpublikation, die der Schweizer Monat in Zusammenarbeit mit Avenir Suisse veröffentlicht hat.


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Der Avenir-Suisse-Freiheitsindex: Aargau bleibt an der Spitze

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Auch in der diesjährigen Ausgabe des interaktiven Avenir-Suisse-Freiheitsindexes liegt der Kanton Aargau an der Spitze. Besonders im Mittelfeld ist es jedoch zu Verschiebungen gekommen, was hauptsächlich mit sich verschlechternden Kantonsfinanzen zusammenhängt.


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Mehr Subsidiarität statt falscher Solidarität

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Auch wenn es um die Krise der EU in letzter Zeit ruhiger geworden ist, ist sie keineswegs gelöst. Ohne die Wiederherstellung konsolidierter Haushalte und der Wettbewerbsfähigkeit zahlreicher Mitgliedländer ist eine dauerhafte Rückkehr auf den Wachstumspfad wenig wahrscheinlich. Auf Einladung von Businesseurope hat Avenir Suisse – neben anderen Think-Tanks aus Deutschland, Polen und der Türkei – nach gangbaren Reformwegen gesucht.


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Medienförderung im digitalen Zeitalter

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Die derzeit in der Schweiz praktizierte Medienförderung ist ein Anachronismus. Mit ihrer technologiespezifischen Ausrichtung auf Print, Radio und TV behindert sie den Strukturwandel und verzerrt den Wettbewerb. Das neue Diskussionspapier «Medienförderung im digitalen Zeitalter» skizziert eine Reformagenda mit kurzfristigen Massnahmen gegen eine übermässige Expansion der SRG sowie längerfristigen Massnahmen zur Förderung von Inhalten statt Technologien.


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