Der gemeinnützige Stiftungssektor ist zu fragmentiert

Wandel im Schweizer Stiftungssektor (2010-13) - Grafik: Avenir Suisse

Heute ist der «Europäische Tag der Stiftungen». Europaweit sind an diesem Tag alle gemeinnützigen Stiftungen aufgerufen, sich zu präsentieren und das Engagement von Stiftungen sichtbar zu machen. Vielen Schweizer Stiftungen mangelt es aber an der kritischen Grösse. Die Ursachen hierfür sind zahlreich: Rigide institutionelle Rahmenbedingungen, falscher Ehrgeiz und niedrige Kapitalrenditen.


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Wie wir uns arm rechnen

Reicher als wir denken - Avenir Suisse, Gerhard Schwarz

Das BIP unterschätzt im schweizerischen Kontext den Wohlstand und dessen Wachstum deutlich, zumal für die letzten zehn Jahre. Das BIP der Schweiz wird traditionellerweise produktionsseitig errechnet. Dabei wird die Entwicklung der Kaufkraft der Bevölkerung nur unzureichend abgebildet.


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Die anderen regulieren weniger

Belastung durch staatliche Regulierungen Grafik: Avenir Suisse

Die Schweiz ist dafür berühmt, dass sie in internationalen Standortrankings oft obenauf liegt. Bei genauerem Hinsehen wird klar: Das Hochglanz-Image bekommt Kratzer. Bei den Indikatoren, die die Belastung der Wirtschaft durch Regulierungen ins Auge fassen, musste die Schweiz in den letzten Jahren einen rapiden Abstieg hinnehmen.


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Sollen (und wollen) sie überhaupt?

Sleepy father trying to work

Der Dachverband der Schweizer Männer- und Väterorganisationen verfolgt mit der Kampagne «Der Teilzeitmann» das Ziel, den Teilzeitanteil unter Männern bis 2020 auf 20% zu steigern. Es bestehen berechtigte Zweifel, ob dieses Ziel realistisch ist – und ob die Männer überhaupt wollen.


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Mehr Teilzeit für Männer?

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Die Zeiten, als man Teilzeitarbeit bei Männern mit Arbeitsscheu oder Desinteresse verband, gehören zum Glück der Vergangenheit an. Dennoch wirft das Ziel der Kampagne «Der Teilzeitmann», den Anteil teilzeit-arbeitender Männer bis 2020 auf 20% zu erhöhen, auch kritische Fragen auf.


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Röstigraben im interkommunalen Finanzausgleich

Anteil der faktisch dem Steuerwettbewerb entzogenen Gmeinden

Während der Ressourcenausgleich in der Deutschschweiz und im Tessin beinahe 60% aller Gemeinden dem Standortwettbewerb komplett oder fast komplett entzieht, beträgt dieser Anteil in den mehrheitlich französisch sprechenden Kantonen nur 5%. Das ist ein riesiger Paradigmenunterschied.


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Das verkannte Theorem

A fragment of the engine

Die Besteuerung von Kapitaleinkommen vermindert den Anreiz, Kapital zu bilden, das heisst, zu sparen und in Maschinen oder Innovationen zu investieren. Dagegen sollten auch die Lohnempfänger etwas haben, denn Innovationen erhöhen die Produktivität – und letztlich auch die Löhne.


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Tocqueville würde seinen Augen nicht trauen

Selon François Garçon, les Suisses ont agi afin de rester des citoyens là où, autour d’eux, les peuples sont devenus des administrés, enchaînant inertie et violences. (image: fotolia)

François Garçon, Professor der Geschichte an der Pariser Sorbonne und Autor der Bücher «Le modèle suisse » (2008) et «Formation, l’autre miracle suisse» (2014) formuliert in unserer Reihe «Why Switzerland ?» seine Sicht auf die Schweiz. Er führt die Dynamik der Schweiz einzig auf die direkte Demokratie und ihre Verbundenheit zu den Bürgern zurück, die ein System quasi nach den Traumvorstellungen des Freiheitsphilosophen Alexis de Toqueville gebaut haben.


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Welche Probleme sollte der Bau dringend anpacken?

Défis pour le secteur de la construction: De quels problèmes cette industrie devrait-elle s'occuper de toute urgence? (image: Fotolia)

Eine der grössten Herausforderungen für die Bauwirtschaft liegt darin, dass man in den Schweizer Städten fast nicht mehr bauen kann, obwohl sich die Nachfrage nach Immobilien immer mehr auf die Zentren konzentriert und viele Politiker die Verdichtung der Zentren beschwören. Ein Hauptgrund liegt im erbitterten Verteilkampf, der Parzelle für Parzelle ausgetragen wird.


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«Jung» versus «Alt» greift zu kurz

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Heute stehen sich nicht einfach nur «Jung» und «Alt», sondern vier Generationen in wechselnden Abhängigkeiten gegenüber. An der Vernissage der neuen Avenir-Suisse-Publikation «Generationenungerechtigkeit überwinden» zeigten die Autoren die Vielfalt der Generationenbeziehungen und die Herausforderungen einer alternden Gesellschaft auf.


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Schweizer Stiftungswesen im Aufbruch

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Die 12‘900 gemeinnützigen Stiftungen der Schweiz spielen eine wichtige Rolle in Kultur, Forschung, Bildung und Gesundheitswesen. Seit dem Jahr 2000 stieg die Zahl der Stiftungen um 60%, die Branche ist professioneller und transparenter geworden. Die neue Publikation von Avenir Suisse analysiert aber auch Defizite und macht Vorschläge für Reformen – wie Massnahmen zur Konsolidierung des Sektors, die Bereinigung kantonaler Aufsichtsstrukturen, eine Ergänzung des Stiftungsrechts zur Vermeidung von Missbräuchen oder die Einrichtung eines Stiftungsregisters.


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Auswege aus dem Regulierungsdickicht

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Die Regulierungsdichte der Schweiz hat deutlich zugenommen, absolut und im Vergleich mit dem Ausland. Und umfangreiche Regulierungsvorhaben sind in der Pipeline: die Energiestrategie 2050, die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative oder das Finanzdienstleistungsgesetz (Fidleg). Avenir Suisse präsentiert in der neuen Publikation eine Analyse der «Regulierungslandschaft Schweiz» auf der Basis aktueller Daten sowie Fallstudien. Ein Massnahmenkatalog zeigt, wie das Regulierungsdickicht ausgeholzt werden könnte.


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Singapur – Überleben durch Erfolg

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So unterschiedlich die jeweiligen politischen Systeme auch sind – bei genauerer Betrachtung gibt es auffällige Parallelen zwischen Singapur und der Schweiz, die sich im asiatischen Stadtstaat manche Inspiration holen könnte. Genau das will das neue «avenir spezial» zu Singapur sein: Anregung für ein mutiges Nachdenken über die Schweiz.


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Generationenungerechtigkeit überwinden

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Die Alterung der Gesellschaft wird die Gewichte zwischen den Generationen massiv verschieben. Was sind die richtigen Antworten darauf? Im vorliegenden Buch finden Sie einen Strauss von Vorschlägen, die der Sicherung der Generationen­solidarität in der Zukunft dienen.


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Reformimpulse aus Schweden

Reform impulses from Sweden | Avenir Suisse

Das schweizerische System der Altersvorsorge braucht dringend Reformen, damit der demografische Wandel bewältigt werden kann. Von Schweden kann die Schweiz viel lernen: Bereits in den 1990er-Jahren wurden die dortigen Vorsorgeeinrichtungen einem radikalen Umbau unterzogen. Der Erfolg lässt sich sehen…


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Wegbereiterinnen der modernen Schweiz

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In dieser neuen Publikation werden 31 Pionierinnen einer modernen Rolle der Frau in der Gesellschaft porträtiert. Wenn Frauen in der heutigen Schweiz ein selbstbewusstes, gleichberechtigtes Leben führen können, haben sie das nicht zuletzt all jenen Wegbereiterinnen zu verdanken, die das, was heute (fast) selbstver­ständlich ist, erstmals vorgelebt haben.


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«avenir aktuell» 02 / 2014

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Die Ausgabe 02/2014 setzt sich mit den wichtigsten Einwänden auseinander zum Vorschlag von Avenir Suisse, die Zuwanderung mit einem Globalziel statt mit Kontingenten zu reduzieren. Das beiliegende Plakat «Geber und Nehmer» führt den Leser Schritt für Schritt durch die Funktionsweise des 2008 eingeführten neuen Finanzausgleichs (NFA) und zeigt ihm die Entwicklungen der Kantone während der vergangenen 7 Jahre.


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