Kann es in der globalisierten Welt einen Grundkonsens über die Werte geben? Was ist die Voraussetzung dafür? Wie müsste er aussehen, welche Werte sollten uns lieb und teuer sein? Wie entstehen Werte überhaupt? Und wie ist es aktuell um sie bestellt? Was können wir tun, um die Werte der westlichen Zivilisation zu verteidigen?

In diesem Buch nähern sich zwanzig Autoren aus wirtschaftlicher, philosophischer, soziologischer und politischer Perspektive den grossen Fragen nach Moral, Werten, Normen, Institutionen und Regeln. Berichte aus demoskopischen Studien geben Einblick in die Befindlichkeit der Menschen und das mitunter schwierige Verhältnis zwischen den Werten der Freiheit, der Gerechtigkeit und der Sicherheit.

In einem erstmals in deutscher Sprache vorliegenden Essay «Furcht vor der Freiheit» mahnt Nobelpreisträger James M. Buchanan abschliessend vor den Folgen einer Überfrachtung des Staates mit Aufgaben. Der Staat spiele gerne «Gott», wenn kleinmütig zagende Bürger es scheuten, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Doch der staatliche Paternalismus stosse schon aus finanziellen Gründen an Grenzen.

Mit Beiträgen von: Tissy Bruns, James M. Buchanan, Dominik H. Enste, Joachim Fetzer, Christoph Frei, Nils Goldschmidt, Karen Horn, Michael Hüther, Harold James, Necla Kelek, Guy Kirsch, Inna Knelsen, Elham Manea, Thomas Petersen, Peter Ruch, Ulrich Schmid, Gerhard Schwarz, Michael Frhr. Truchsess, Thomas Volkmann, Ursula Weidenfeld und Michael Zöller.

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Kurzbiografie:
Dr. Gerhard Schwarz ist ehemaliger Direktor von Avenir Suisse. Zuvor arbeitete er fast dreissig Jahre für die Neue Zürcher Zeitung, u.a. als Leiter der Wirtschaftsredaktion und als stellvertretender Chefredaktor. Seine Studien der Volks- und Betriebswirtschaftslehre absolvierte er an der Hochschule St. Gallen, in Kolumbien und an der Harvard Business School. Seit 2014 ist er Präsident der Progress Foundation.
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