Zu Gast: Volle Bundeskasse – und trotzdem höhere Steuern?
Think dänk!
Serge Gaillard, langjähriger Direktor der Eidgenössischen Finanzverwaltung, über die wahren Kostentreiber im Staatshaushalt
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Michele Salvi
Zu Gast: Volle Bundeskasse – und trotzdem höhere Steuern?
Think dänk!Serge Gaillard, langjähriger Direktor der Eidgenössischen Finanzverwaltung, über die wahren Kostentreiber im Staatshaushalt
Der Bund nimmt so viel Geld ein wie nie zuvor. Trotzdem sollen die Steuern steigen, um AHV und Armee zu finanzieren. Fehlt der Schweiz tatsächlich das Geld – oder mangelt es der Politik an Prioritäten?
Im Gespräch mit Michele Salvi erklärt Serge Gaillard, warum die Schuldenbremse weiterhin unverzichtbar ist und wo die eigentlichen Risiken für die öffentlichen Finanzen liegen. Neue politische Wünsche müssten konsequent finanziert werden, statt sie über Schulden zu kaschieren. Und er warnt vor einem Problem, das in der öffentlichen Debatte oft unterschätzt wird: Nicht die AHV, sondern die stetig steigenden Gesundheitskosten könnten zur grössten finanzpolitischen Herausforderung werden.
Vom Frei- zum Kuhhandel: Sind Zölle die neue Normalität?
Eco on the Rocks
Veronica Weisser (UBS), Peter A. Fischer (NZZ) und Michele Salvi (Avenir Suisse) diskutieren über die Rückkehr des Protektionismus.
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Michele Salvi
Vom Frei- zum Kuhhandel: Sind Zölle die neue Normalität?
Eco on the RocksVeronica Weisser (UBS), Peter A. Fischer (NZZ) und Michele Salvi (Avenir Suisse) diskutieren über die Rückkehr des Protektionismus.
Freihandel macht wohlhabend. Darin sind sich Ökonomen seit langem weitgehend einig. Trotzdem erlebt der Protektionismus weltweit ein Comeback. Von den USA über China bis zur EU gewinnen Zölle, Subventionen und Industriepolitik an Popularität.
Steht hinter der Kritik am Freihandel tatsächlich die Sorge um Versorgungssicherheit und geopolitische Risiken? Oder versuchen Staaten schlicht, mangelnde Wettbewerbsfähigkeit hinter Handelsbarrieren zu verstecken? Macht mehr Abschottung stärker oder am Ende nur ärmer? Darüber diskutieren bei «Eco on the Rocks» Veronica Weisser (UBS), Peter A. Fischer (NZZ) und Michele Salvi (Avenir Suisse).
Und die Schweiz? Sie gilt als offene Volkswirtschaft – und schottet ihren Agrarsektor zugleich rigoros ab. Hohe Agrarzölle, neue Hürden für Weinimporte und der Widerstand gegen das Mercosur-Abkommen werfen die Frage auf: Wie ernst meint es die Schweiz mit dem Freihandel? Antworten auf diese Fragen gibt es bei «Eco on the Rocks».
Im Podcast «Eco on the Rocks» diskutieren jeweils Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!
Zu Gast: Viel Geld, wenig Wirkung – was in der Agrarpolitik schiefläuft
Think dänk!
ETH-Professor Robert Finger über die Zielkonflikte und Fehlanreize der Schweizer Landwirtschaftspolitik
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Michele Salvi
Zu Gast: Viel Geld, wenig Wirkung – was in der Agrarpolitik schiefläuft
Think dänk!ETH-Professor Robert Finger über die Zielkonflikte und Fehlanreize der Schweizer Landwirtschaftspolitik
Subventionen, Zölle und Kontingente kosten die Schweiz jedes Jahr Milliarden. Trotzdem werden Ziele oft nicht erreicht: Die Bauern klagen über tiefe Einkommen, das Hofsterben geht weiter, Umweltziele werden verfehlt und der Selbstversorgungsgrad sinkt.
Robert Finger, Professor für Agrarökonomie und -politik an der ETH Zürich, sieht die Ursache im System: Es setze zu stark auf komplexe Vorschriften und zu wenig auf Wirkung. Im Gespräch mit Michele Salvi plädiert Finger für einen grundlegenden Perspektivenwechsel: Weg vom Vorschriftendschungel, hin zu mehr Freiräumen für die Bauern und klaren Anreizen für sie, messbare Ergebnisse zu erzielen. Jetzt reinhören in die Podcast-Folge!
Nachhaltigkeit regulieren: Mehr Wirkung oder mehr Bürokratie?
Think dänk!
Eine Diskussion über ESG-Berichterstattung, Lieferketten und die Rolle der Schweiz
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Michele Salvi
Nachhaltigkeit regulieren: Mehr Wirkung oder mehr Bürokratie?
Think dänk!Eine Diskussion über ESG-Berichterstattung, Lieferketten und die Rolle der Schweiz
Der Bundesrat prüft, die Sorgfalts- und Berichtspflichten für Unternehmen zu verschärfen. Er reagiert damit auf die Neuauflage der Konzernverantwortungsinitiative.Die Europäische Union hat derweil den Rückwärtsgang eingelegt: Sie will Firmen bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung und weiteren Regulierungenwieder stärker entlasten.
Wie stark sollen Firmen vom Staat in die Pflicht genommen werden?Führt mehr Berichterstattung zu weniger Kinderarbeit und geringeren Emissionen – oder zu mehr Bürokratie?Welche Verantwortung tragen Unternehmen für globale Lieferketten?
Über diese Fragen diskutierten am «Monday for Future» Aline Trede (Nationalrätin Grüne, BE), Christian Wasserfallen (Nationalrat FDP, BE), Julian Kölbel (Assistenzprofessor, Universität St. Gallen) sowie Michele Salvi (Vizedirektor, Avenir Suisse) unter der Moderation von Philipp Burkhardt (Leiter SRF-Bundeshausredaktion).
Bundesfinanzen: Es braucht Reformen bei der Altersvorsorge, nicht bei der Schuldenbremse
Ohne höheres Rentenalter und echtes Sparen drohen Defizite in der Staatsrechnung
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Michele Salvi
Bundesfinanzen: Es braucht Reformen bei der Altersvorsorge, nicht bei der Schuldenbremse
Ohne höheres Rentenalter und echtes Sparen drohen Defizite in der Staatsrechnung
Die Bundesfinanzen laufen aus dem Ruder. Die Ausgaben wachsen deutlich schneller als die Einnahmen – nicht zuletzt wegen der Altersvorsorge: Immer mehr Rentnerinnen und Rentner müssen von immer weniger Beitragszahlenden finanziert werden. Gleichzeitig braucht die Schweiz Milliarden für ihre Verteidigungsfähigkeit. So rutschen die Bundesfinanzen langfristig in die roten Zahlen. Das vermeintliche Sparpaket, das derzeit im Parlament beraten wird, ist derweil zu einem «Sparpäckli» geschrumpft.
Ist es nun also Zeit für neue Schulden? Im Podcast sagt Michele Salvi (Vizedirektor Avenir Suisse): Finger weg von der Schuldenbremse. Die Schweiz braucht keine zusätzliche Verschuldung, sondern zuerst eine nachhaltig finanzierte Altersvorsorge. Sein Appell: das Ausgabenwachstum des Bundes konsequent bremsen und gleichzeitig das Rentenalter im Einklang mit der steigenden Lebenserwartung erhöhen. Darüber spricht Salvi mit Gastmoderator Mark Dittli (Geschäftsführer von «The Market») im Podcast aus der Denkfabrik: Think dänk!