Bundesfinanzen: Es braucht Reformen bei der Altersvorsorge, nicht bei der Schuldenbremse
Ohne höheres Rentenalter und echtes Sparen drohen Defizite in der Staatsrechnung
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Michele Salvi
Bundesfinanzen: Es braucht Reformen bei der Altersvorsorge, nicht bei der Schuldenbremse
Ohne höheres Rentenalter und echtes Sparen drohen Defizite in der Staatsrechnung
Die Bundesfinanzen laufen aus dem Ruder. Die Ausgaben wachsen deutlich schneller als die Einnahmen – nicht zuletzt wegen der Altersvorsorge: Immer mehr Rentnerinnen und Rentner müssen von immer weniger Beitragszahlenden finanziert werden. Gleichzeitig braucht die Schweiz Milliarden für ihre Verteidigungsfähigkeit. So rutschen die Bundesfinanzen langfristig in die roten Zahlen. Das vermeintliche Sparpaket, das derzeit im Parlament beraten wird, ist derweil zu einem «Sparpäckli» geschrumpft.
Ist es nun also Zeit für neue Schulden? Im Podcast sagt Michele Salvi (Vizedirektor Avenir Suisse): Finger weg von der Schuldenbremse. Die Schweiz braucht keine zusätzliche Verschuldung, sondern zuerst eine nachhaltig finanzierte Altersvorsorge. Sein Appell: das Ausgabenwachstum des Bundes konsequent bremsen und gleichzeitig das Rentenalter im Einklang mit der steigenden Lebenserwartung erhöhen. Darüber spricht Salvi mit Gastmoderator Mark Dittli (Geschäftsführer von «The Market») im Podcast aus der Denkfabrik: Think dänk!
Nachhaltigkeitsberichterstattung – echter Nutzen oder mehr Bürokratie?
Think dänk!
Was die EU-Regeln für Unternehmen und den Standort Schweiz bedeuten
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Michele Salvi
Nachhaltigkeitsberichterstattung – echter Nutzen oder mehr Bürokratie?
Think dänk!Was die EU-Regeln für Unternehmen und den Standort Schweiz bedeuten
Die EU gilt als Vorreiterin bei den Berichtspflichten zu Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen (ESG). Transparenz bei der Nachhaltigkeit ist zwar wichtig. Doch entscheidend ist, ob sich etwas effektiv verbessert, und nicht, wer die meisten Berichtsseiten produziert. Der Aufwand hat sich nun durch die fortlaufende Verschärfung der Vorschriften enorm erhöht. Davon sind auch zahleiche Schweizer Unternehmen betroffen, die in der EU geschäften – mit Kosten von mehreren Hundert Millionen Franken im Jahr.
Nun plant der Bundesrat die umfangreiche EU-Richtlinie zu übernehmen. Welche zusätzlichen Kosten kämen damit auf die Unternehmen zu? Welche Folgen hätte das für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Schweiz? Und welches Vorgehen wäre für die Schweiz zielführender?
Das Gespräch unter der Leitung von Gastmoderator Mark Dittli (Geschäftsführer von «The Market») und Michele Salvi (Vizedirektor Avenir Suisse) im Podcast aus der Denkfabrik: Think dänk!