Lukas Rühli arbeitet als Senior Fellow und Forschungsleiter Smart Government bei Avenir Suisse und befasst sich vorwiegend mit den politischen Institutionen der Schweiz (Föderalismus, Gemeindestrukturen, Finanzausgleich, direkte Demokratie), den Sozialwerken und mit Fragen der Datenvisualisierung. Sein Studium der Volkswirtschaft mit Schwerpunkt Wirtschaft und Politik absolvierte er an der Universität Zürich. Von Februar bis Mai 2017 war er beim Cato Institute als Visiting Fellow tätig.
Zu Gast: Was sollte die Schweiz tun, damit wir nicht im Stau steckenbleiben?
Think dänk!
Es braucht auch punktuelle Infrastrukturausbauten, sagt Astra-Direktor Jürg Röthlisberger.
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Lukas Rühli
Zu Gast: Was sollte die Schweiz tun, damit wir nicht im Stau steckenbleiben?
Think dänk!Es braucht auch punktuelle Infrastrukturausbauten, sagt Astra-Direktor Jürg Röthlisberger.
Das Schweizer Stimmvolk lehnte Ende 2024 den Autobahn-Ausbau ab. Jürg Röthlisberger, Direktor des Bundesamts für Strassen (Astra), sieht darin einen Weckruf für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Doch welche Massnahmen eignen sich neben einem Infrastrukturausbau, um das Verkehrsnetz zu entlasten? Welche Rolle spielen Elektrifizierung und Automatisierung? Und wie steht es um die Kostenwahrheit bei der Mobilität? Darüber spricht Jürg Röthlisberger mit Lukas Rühli (Avenir Suisse) in der neuen Podcast-Folge. Jetzt reinhören!
«Think dänk!»-Podium: Warme Progression – eine steuerliche Unbekannte
Think dänk!
Politische Debatte zu einem wenig beachteten Phänomen
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Marc Lehmann,
Lukas Rühli
«Think dänk!»-Podium: Warme Progression – eine steuerliche Unbekannte
Think dänk!Politische Debatte zu einem wenig beachteten Phänomen
Wenn der Wohlstand zunimmt, wächst die Steuerlast überproportional, weil die Gesellschaft als Ganzes in höhere Tarifstufen rutscht. Dies nennt man «warme Progression». Diese kontinuierliche Steuererhöhung für alle erfolgt in so kleinen Schritten, dass sie kaum jemandem auffällt. Weil sich Bund, Kantone und Gemeinden für diese Mehreinnahmen nicht rechtfertigen müssen, haben Politik und Verwaltung kaum ein Interesse daran, diesen Automatismus zu eliminieren. Die warme Progression ist bequem, aber sie ist demokratisch schlecht legitimiert.
Welche Auswirkungen hat dies auf die Steuerzahlenden? Welche Gründe sprechen für und welche gegen einen Ausgleich der warmen Progression. Zu diesen Fragen diskutierten unter der Leitung von SRF-Bundeshausredaktor Philipp Burkhardt am «Monday for Future» im Berner Raiffeisenforum: Céline Widmer (SP-Nationalrätin ZH), Thomas Burgherr (SVP-Nationalrat AG), David Staubli (Ökonom bei der eidg. Steuerverwaltung) sowie Lukas Rühli (Steuerexperte von Avenir Suisse).