Südafrikas Wirtschaft: Krise am Kap – und ein Funke Hoffnung
Eco on the Rocks
Veronica Weisser (UBS), Michael Grampp (Deloitte) und Christoph Eisenring (Avenir Suisse) sprechen darüber, warum ausgerechnet der Stromsektor neuen Optimismus weckt.
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Christoph Eisenring
Südafrikas Wirtschaft: Krise am Kap – und ein Funke Hoffnung
Eco on the RocksVeronica Weisser (UBS), Michael Grampp (Deloitte) und Christoph Eisenring (Avenir Suisse) sprechen darüber, warum ausgerechnet der Stromsektor neuen Optimismus weckt.
Seit Jahren kämpft Südafrika mit grossen wirtschaftlichen Problemen: Ein Drittel der Bevölkerung ist offiziell arbeitslos. Deindustrialisierung, Korruption und eine hohe Staatsverschuldung belasten das Land.
Muss man die Hoffnung auf ein prosperierendes Südafrika aufgeben? Für Veronica Weisser (UBS), Michael Grampp (Deloitte) und Christoph Eisenring (Avenir Suisse) illustriert gerade das Beispiel der Stromversorgung das Gegenteil: Über Jahre fiel der Strom tagtäglich stundenlang aus. Doch einer neuen Koalitionsregierung gelang die Wende. Sie ging entschlossen gegen Misswirtschaft im staatlichen Stromkonzern vor, öffnete den Markt für private Unternehmen und startete eine Public-Private-Partnership, um grosse Kraftwerke zu sanieren. Heute sind Stromunterbrüche nicht mehr die Norm, sondern die Ausnahme. Das Beispiel zeigt, wie wichtig gute Rahmenbedingungen und privatwirtschaftliche Initiativen sind. Ist der ewige Patient Südafrika am Ende also doch ein Vorbild für andere Länder? Antworten gibt es bei «Eco on the Rocks».
Im Podcast diskutieren jeweils Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint immer einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!
Think dänk!
Eine Diskussion über Versorgungssicherheit, Kostenwahrheit und richtige Preissignale
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Simon Stocker,
Christoph Eisenring
War früher alles besser im Schweizer Stromsystem?
Think dänk!Eine Diskussion über Versorgungssicherheit, Kostenwahrheit und richtige Preissignale
Einst dominierten die Wasserkraft und zentrale Grosskraftwerke die Stromerzeugung, heute kommt immer mehr Solarenergie dazu. Die Nachfrage wird gleichzeitig durch E-Mobilität und Wärmepumpen geprägt.
Im neuen «Think Dänk» diskutieren Energieökonom Ingmar Schlecht (ZHAW, Neon Neue Energieökonomik) und Christoph Eisenring (Avenir Suisse) über Chancen und Risiken der Energiewende, moderiert von Simon Stocker (Avenir Suisse). Sie sprechen darüber, was reine Mengenziele für grünen Strom taugen, ob Atomkraft ein Comeback feiern könnte und ob die heutige Förderung von Solarstrom richtig ausgestaltet ist.
Eine spannende Debatte über Versorgungssicherheit, Kostenwahrheit und die Frage: Wie schaffen wir ein Stromsystem, das nicht nur CO2-frei, sondern auch robust ist? Jetzt reinhören!
Blackout-Gefahr in der Schweiz? Was wir vom Ausland lernen können
Eco on the Rocks
Ein Gespräch zwischen Peter A. Fischer (NZZ), Michael Grampp (Deloitte) und Christoph Eisenring (Avenir Suisse)
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Christoph Eisenring
Blackout-Gefahr in der Schweiz? Was wir vom Ausland lernen können
Eco on the RocksEin Gespräch zwischen Peter A. Fischer (NZZ), Michael Grampp (Deloitte) und Christoph Eisenring (Avenir Suisse)
«Der Strom kommt zuverlässig aus der Steckdose»: Jahrzehntelang war das selbstverständlich. Doch gilt das noch? Blackouts in Spanien und Portugal sowie Engpässe in den Niederlanden zeigen: Die Versorgung ist nicht mehr immer garantiert. In der Schweiz bereitet vor allem die absehbare Winterstromlücke Sorgen.
Kommt der Ausbau der erneuerbaren Energien genug schnell voran? Welche Rolle kann die Windkraft spielen? Und was bedeutet das alles für die Netze? Steht die Kernkraft vor einer Renaissance? Und wie wichtig ist ein Stromabkommen mit der EU? Diese Fragen diskutieren Peter A. Fischer (NZZ), Michael Grampp (Deloitte) und Christoph Eisenring (Avenir Suisse) in dieser Folge von «Eco on the Rocks».
Wirtschaft muss nicht trocken sein. Im Podcast «Eco on the Rocks» diskutieren Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür jeweils Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint immer einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!
Think dänk!
Nachgefragt: Steht die Schweiz vor einer Kernkraft-Renaissance, Christoph Eisenring?
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Christoph Eisenring,
Marc Lehmann
Was bedeutet die Atom-Kehrtwende des Bundesrats?
Think dänk!Nachgefragt: Steht die Schweiz vor einer Kernkraft-Renaissance, Christoph Eisenring?
Der Bundesrat will das Verbot für den Neubau von Kernkraftwerken kippen. Dass man keine Technologie verbiete, passe zu einer offenen Schweiz, sagt Christoph Eisenring, Senior Fellow bei Avenir Suisse. Das heisse aber noch lange nicht, dass die Schweiz nun neue AKW in Angriff nimmt.
Kernkraftwerke hätten zwar zwei grosse Vorteile, erklärt Eisenring. Erstens liefern sie im Winter zuverlässig CO2-freien Strom und tragen somit zur Versorgungssicherheit bei. Zweitens führt die enorme Energiedichte dazu, dass der Landverschleiss im Gegensatz zu Solar- oder Windstrom sehr gering ist.
Die jüngsten Projekte in Europa und den USA waren aber durch enorme Kosten- und Zeitüberschreitungen geprägt. Werden unter solchen Umständen private Investoren ins Risiko gehen oder geht es nicht ohne Subventionen? Das Gespräch unter der Leitung von Marc Lehmann im Podcast aus der Denkfabrik: Think dänk!
Think dänk!
Samuel Leupold und Simon Stocker zu den Handlungsoptionen gegen eine Energiemangellage
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Simon Stocker,
Marc Lehmann
Keine Stromlücke dank dem Mantelerlass?
Think dänk!Samuel Leupold und Simon Stocker zu den Handlungsoptionen gegen eine Energiemangellage
Die Schweiz will grün werden, gleichzeitig wird sie mehr Strom brauchen, die Bevölkerung nimmt zu, und die Kernkraftwerke werden abgestellt: Geht das alles zusammen?
Vergangenen Winter sind wir glimpflich davongekommen: Dank günstigen Umständen ist die befürchtete Energiemangellage ausgeblieben. Doch in den kommenden Wintern drohe wieder Stromknappheit, sagt der renommierte Energieexperte, -berater und -verwaltungsrat Samuel Leupold. Auch der Avenir-Suisse-Energiespezialist Simon Stocker ist der Ansicht, dass wir nach dem Volks-Ja zum Stromgesetz nicht einfach alle Sorgen los sind.
Was also ist zu tun, damit die Versorgungssicherheit gewährleistet und die Energiewende in die richtigen Bahnen gelenkt werden kann? Die Diskussion unter der Leitung von Marc Lehmann im Podcast aus der Denkfabrik Avenir Suisse: Think dänk!
Think dänk!
Nachgefragt: Warum ist Elektrizität plötzlich im Überfluss vorhanden, Patrick Dümmler?
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Patrick Dümmler,
Marc Lehmann
Die Strommangellage ist abgesagt
Think dänk!Nachgefragt: Warum ist Elektrizität plötzlich im Überfluss vorhanden, Patrick Dümmler?
Vor einem Jahr haben Bundesrat und Energiebranche vor einem Strommangel gewarnt. Der Präsident der Elektrizitätskommission empfahl die Anschaffung von Kerzen und Brennholz. Doch von Winterlücke ist keine Rede mehr: Die Schweiz hat mehr als genug Strom, sie verkauft ihn sogar ins Ausland. War also alles nur Angstmache? Nein, sagt Avenir-Suisse-Energieexperte Patrick Dümmler, die Situation am Strommarkt könne sich auch wieder verschärfen. Doch warum steht die Schweiz ein Jahr nach der drohenden Mangellage trotzdem so gut da – Marc Lehmann hat nachgefragt.