Migration: Warum suchen Menschen ihr Glück in der Ferne?
Eco on the Rocks
Veronica Weisser (UBS), Peter A. Fischer (NZZ) und Patrick Leisibach (Avenir Suisse) sprechen über die Gründe für Migration und ihre Folgen.
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Patrick Leisibach
Migration: Warum suchen Menschen ihr Glück in der Ferne?
Eco on the RocksVeronica Weisser (UBS), Peter A. Fischer (NZZ) und Patrick Leisibach (Avenir Suisse) sprechen über die Gründe für Migration und ihre Folgen.
Weltweit leben rund 300 Millionen Menschen nicht mehr in ihrem Geburtsland. Mobilität findet aber nicht nur über Landesgrenzen hinweg statt, sondern auch innerhalb der Länder. In der Schweiz etwa zieht jede Person im Laufe ihres Lebens durchschnittlich sieben bis achtmal um.
Was bewegt Menschen dazu, ihren Wohnort zu wechseln – und was hält sie davon ab? Sind die Schweizer zu sesshaft und gefährden sie so ihren Wohlstand? Endet der «American Dream», weil die US-Amerikaner nicht mehr quer durchs Land ziehen? Darüber sprechen Veronica Weisser (UBS), Peter A. Fischer (NZZ) und Patrick Leisibach (Avenir Suisse) in der neuen Folge von «Eco on the Rocks». Es zeigt sich: Menschen bleiben an einem Ort, wo sie ortsspezifische Insider-Vorteile nutzen können, etwa ein lokales berufliches Netzwerk. Wenn sie hingegen an einen neuen Ort umziehen, schafft diese Mobilität oft Innovation, ermöglicht bessere Job-Matches und macht ganze Regionen produktiver.
Wirtschaft muss nicht trocken sein. Im Podcast «Eco on the Rocks» diskutieren Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür jeweils Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint immer einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!
Migration: Die Schweiz wächst – und ringt um Kontrolle der Zuwanderung
Think dänk!
Wie die Nachfrage nach Arbeitskräften, das Bevölkerungswachstum und Überfremdungsängste die Zuwanderungsdebatte prägen.
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Patrick Leisibach
Migration: Die Schweiz wächst – und ringt um Kontrolle der Zuwanderung
Think dänk!Wie die Nachfrage nach Arbeitskräften, das Bevölkerungswachstum und Überfremdungsängste die Zuwanderungsdebatte prägen.
Seit der Jahrhundertwende wanderten jährlich rund 70’000 Menschen netto in die Schweiz ein – mit steigender Tendenz. Die meisten folgen dem Ruf hiesiger Firmen nach Arbeitskräften. Die Migration bringt Wohlstandsgewinne, verursacht aber auch Belastungen wie steigende Wohnkosten und volle Züge. Die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» will nun das Bevölkerungswachstum begrenzen.
Welche Möglichkeiten sind sinnvoll, um die Zuwanderung zu steuern? Und was lässt sich aus der vergangenen Migrationspolitik der Schweiz für die Zukunft lernen? Darüber sprechen Gastmoderator Mark Dittli (Geschäftsführer von «The Market») und Patrick Leisibach (Senior Fellow und Co-Leiter Forschung Avenir Suisse) im Podcast aus der Denkfabrik: Think-dänk!
Think dänk!
Über Wachstum, Zuwanderung und die Frage nach der optimalen Steuerung. Teil 2 des Gesprächs mit Boris Zürcher (ehemaliger Leiter der Direktion für Arbeit beim Seco)
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Patrick Leisibach
Zu Gast: Der Preis der Schweizer Attraktivität
Think dänk!Über Wachstum, Zuwanderung und die Frage nach der optimalen Steuerung. Teil 2 des Gesprächs mit Boris Zürcher (ehemaliger Leiter der Direktion für Arbeit beim Seco)
5,5 Millionen Jobs zählt die Schweiz – und jedes Jahr kommen Zehntausende dazu. Die gut laufende Wirtschaft ist der entscheidende Grund, warum die Schweiz seit Jahren eine starke Zuwanderung in den Arbeitsmarkt verzeichnet. Allein 2024 sind netto über 80’000 Menschen ins Land gezogen. Doch wie nachhaltig ist diese Entwicklung? Sollte die Schweiz die Migration stärker steuern und wie? Und gibt es einen Zusammenhang zwischen der Zuwanderung und der Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank?
Diese Fragen diskutiert Patrick Leisibach, Senior Fellow bei Avenir Suisse, mit Boris Zürcher, Verantwortlicher für die Entwicklung des künftigen ETH-Standorts in Heilbronn und ehemaliger Leiter der Direktion für Arbeit beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco). Jetzt im Podcast aus der Denkfabrik: Think-dänk!
Schweiz und EU: Ein Balanceakt mit ungewissem Ausgang
Eco on the Rocks
Gespräch zwischen Peter A. Fischer (NZZ), Veronika Weisser (UBS) und Michele Salvi (Avenir Suisse)
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Michele Salvi
Schweiz und EU: Ein Balanceakt mit ungewissem Ausgang
Eco on the RocksGespräch zwischen Peter A. Fischer (NZZ), Veronika Weisser (UBS) und Michele Salvi (Avenir Suisse)
Die globalen Machtverschiebungen setzen Europa unter Handlungsdruck – und auch die Schweiz steht vor der entscheidenden Frage: Wie positionieren wir uns zwischen EU, China und den USA? Dabei haben die Beziehungen zu der EU einen kritischen Wendepunkt erreicht. Das geplante Abkommen könnte die Weichen für die Zukunft stellen, doch die innenpolitische Debatte ist kontrovers, aber auch schleppend, und das Unbehagen in der Bevölkerung gross.
Was passiert, wenn die Verträge scheitern? Droht der Schweiz ein schleichender Wohlstandsverlust oder eine zunehmende Isolation? Veronika Weisser, Peter A. Fischer und Michele Salvi diskutieren, wie die Schweiz sich politisch und wirtschaftlich neu orientieren kann. Ist «muddling through» – das taktische Durchwursteln – noch eine Option? Gibt es Alternativen wie den EWR-Beitritt? Wie kann die Schweiz ihren Platz in Europa behaupten, ohne ihre Eigenständigkeit zu verlieren? Und welche politischen Kräfte hierzulande können die entscheidenden Impulse für eine zukunftsfähige Europapolitik setzen?
Wirtschaft muss nicht trocken sein. Im Podcast «Eco on the Rocks» diskutieren Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür jeweils Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint immer einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!
Zu Gast: Weltweite Personenfreizügigkeit – mehr als eine libertäre Utopie?
Think dänk!
Zwei Wissenschafter debattieren über eine radikale Vision für die Migration
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Christoph Eisenring
Zu Gast: Weltweite Personenfreizügigkeit – mehr als eine libertäre Utopie?
Think dänk!Zwei Wissenschafter debattieren über eine radikale Vision für die Migration
Sollten die Schweiz und die Welt ihre Grenzen für uneingeschränkte Migration öffnen? In unserem Podcast diskutieren Ilya Somin, Professor für Recht an der George Mason University in Fairfax, USA, und Oliver Zimmer, Historiker und Forschungsleiter am Center for Research in Economics, Management, and the Arts, dieses kontroverse Thema. Unter der Moderation von Christoph Eisenring von Avenir Suisse beleuchtet die Debatte die Auswirkungen offener Grenzen.
Ilya Somin argumentiert, dass offene Grenzen die menschliche Freiheit erheblich erweitern. Er ist der Ansicht, dass Menschen in Gesellschaften mit begrenzten Möglichkeiten durch einen Umzug in freiere und wohlhabendere Länder höhere Produktivität und Wohlstand erreichen könnten. Für Somin ist es ein offensichtlicher Widerspruch, die Bewegungsfreiheit innerhalb eines Landes zu unterstützen, sie jedoch zwischen Ländern abzulehnen. Oliver Zimmer kritisiert Somins Vision als «libertäre Utopie», die die entscheidende Rolle von Kultur und Institutionen ausser Acht lässt. Er betont, dass demokratische Gesellschaften die Kontrolle über die Migration behalten müssen, um Stabilität und Zusammenhalt zu gewährleisten. (Die Diskussion wird in englischer Sprache geführt.)
Think dänk!
Christoph Eisenring und Patrick Leisibach, Migrationsexperten und Senior Fellows von Avenir Suisse, über die aufgeregte Diskussion um eine 10-Millionen-Schweiz
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Marc Lehmann,
Patrick Leisibach,
Christoph Eisenring
Was taugen Schutzklausel und Zuwanderungsabgabe?
Think dänk!Christoph Eisenring und Patrick Leisibach, Migrationsexperten und Senior Fellows von Avenir Suisse, über die aufgeregte Diskussion um eine 10-Millionen-Schweiz
Volle Züge, Wohnungs-Knappheit und gesellschaftlicher Unmut: Die Zuwanderung in die Schweiz hat spürbare Alltags-Auswirkungen, was bei einer jährlichen Netto-Zuwanderung im Umfang der Einwohnerzahl der Stadt St. Gallen nicht erstaunt.
Migration ist ein politisch heisses Eisen und eines der grossen Themen in den Verhandlungen mit der EU. Welche Steuerungsinstrumente sind denkbar, damit unser Arbeitsmarkt weiter von dringend benötigten Köpfen und Händen profitieren kann, die Gesellschaft aber von der schieren Menge der Zugewanderten nicht überfordert wird? Unter der Leitung von Marc Lehmann diskutieren Patrick Leisibach und Christoph Eisenring über Schutzklauseln und Zuwanderungssteuern.