Mehr Eigenverantwortung in der beruflichen Vorsorge In der immer stärker durch individuelle Lebensläufe geprägten Schweizer Gesellschaft könnte man mehr Eigenverantwortung in der 2. Säule erwarten. Doch in der Realität passiert genau das Gegenteil: bestehende Wahlmöglichkeiten werden in Frage gestellt und die Umverteilung institutionalisiert. 12.04.2013, Jérôme Cosandey
Die Teilkapitalisierung kantonaler Pensionskassen hat ihren Preis Die Ausfinanzierung öffentlich-rechtlicher Pensionskassen wird in vielen Kantonen heftig debattiert. Genf und Zürich haben am letzten Wochenende darüber abgestimmt, in anderen Kantonen stehen zum Teil die parlamentarischen Debatten noch an. Dabei wird eine Teilkapitalisierung häufig als günstigere Variante präsentiert. Was aus Sicht eines Finanzdirektors stimmen kann, wird für den Steuerzahler jedoch teuer. 07.03.2013, Jérôme Cosandey
Ideen für die Schweiz 44 Chancen, die Zukunft zu gewinnen 15.02.2013, Patrik Schellenbauer, Gerhard Schwarz, Rudolf Walser, Alois Bischofberger, Daniel Müller-Jentsch, Urs Meister, Lukas Rühli, Jérôme Cosandey, Marco Salvi, Markus Schär
Die Zukunftsdebatte beginnt Vergangene Woche hat die SP Schweiz zu unserem kürzlich publizierten Buch «Ideen für die Schweiz» eine Medienkonferenz einberufen und ihre Kommentare und Alternativ-Vorschläge präsentiert. Wir spielen den Ball gerne zurück - und nehmen zu einzelnen Positionen Stellung. 07.02.2013, Andreas Müller
Den «richtigen» Umwandlungssatz gibt es nicht Weil wir immer älter werden und weil die Kapitalmärkte weniger Rendite abwerfen, ist der heute geltende Umwandlungssatz zu hoch. Diese Tatsache ist kaum bestritten, die richtige Höhe dieser Zielgrösse hingegen schon. Dazu dürfte eine neue, politisch festgelegte Zielgrösse überholt sein, bevor sie überhaupt im Gesetz verankert ist. Es braucht deshalb neue, flexiblere Ansätze. 06.02.2013, Jérôme Cosandey
Der Staatsschulden-Eisberg Die wirtschaftspolitische Grafik Gravierende Nachhaltigkeitslücken 28.01.2013, Gerhard Schwarz
Eine zeitliche Staffelung der Reform «Altersvorsorge 2020» ist nötig Die gleichzeitige Reform der AHV und der beruflichen Vorsorge ermöglicht neue politische Kompromisse. Allerdings lässt die finanzielle Situation der Vorsorgewerke nicht zu, mindestens acht Jahre auf die Umsetzung der Reform zu warten. Eine Aufspaltung des Vorhabens in zwei Reformpakete drängt sich auf. 11.12.2012, Jérôme Cosandey
Fünf Erfolgsfaktoren für Sozialreformen Die Politik tut sich mit Reformen in den Sozialversicherungen schwer. Es ist deshalb wichtig, die Erfolgsfaktoren zu kennen, die diesen Stau auflösen können. Mehrheitsfähig gewordene Sozialreformen in Ländern wie Deutschland, Schweden und den Niederlanden liefern Hinweise. 23.11.2012, Alois Bischofberger
Alain Berset wählt die «Alles-oder-nichts-Strategie» Das Altersvorsorge-Reformpaket des Sozialministers ist mutig und eher schwer durchsetzbar 22.11.2012, Jérôme Cosandey
Weniger Vorschriften in der beruflichen Vorsorge Die wachsenden gesetzlichen Anforderungen an die berufliche Vorsorge erhöhen die Kosten und die Komplexität des ganzen Systems unnötig. Statt detaillierte Leistungen vorzugeben, sollte der Staat viel eher minimale Beitragspflichten bestimmen – wie das bereits in Liechtenstein praktiziert wird. Der Kapitalbezug sollte nur in Verbindung mit einer Teilrente zugelassen werden. 14.11.2012, Jérôme Cosandey
Alter verdrängt Jugend nicht Die weitverbreitete Meinung, dass eine hohe Beschäftigungsquote älterer Arbeitnehmer die Jungen am Eintritt in den Arbeitsmarkt hindert und zu steigender Arbeitslosigkeit bei den mittleren Erwerbsgenerationen führt, ist falsch. Das Gegenteil ist wahr. 08.11.2012, Alois Bischofberger
Keine Sonderbehandlung öffentlich-rechtlicher Pensionskassen Im Unterschied zu privaten Pensionskassen sind öffentlich-rechtliche Vorsorgeeinrichtungen nicht gezwungen, den Deckungsgrad über 100% zu halten. Diese «Teilkapitalisierung» ist stossend und bringt mitunter grosse finanzielle Risiken für die Finanzen von Bund, Kantonen und Gemeinden. Sie sollte deshalb abgeschafft werden. 31.10.2012, Jérôme Cosandey
«Wir Schweizer arbeiten ja nicht ungern» Damit der Rententopf länger gefüllt bleibe, brauche es ein flexibles Rentenalter, fordert Avenir-Suisse-Direktor Gerhard Schwarz. Ältere Leute sollen länger arbeiten. 30.10.2012, Gerhard Schwarz im Interview mit Roman Schenkel
Grösserer finanzieller Spielraum dank flexiblerem Vorsorgesparen Die individuellen finanziellen Bedürfnisse und die Sparmöglichkeiten schwanken während des Erwerbslebens stark. Zumindest im Überobligatorium der zweiten Säule sollten die Versicherten deshalb die Möglichkeit haben, ihr Sparverhalten der jeweiligen Lebenslage anzupassen. 24.10.2012, Alois Bischofberger
Verjüngungskur für die Altersvorsorge Die berufliche Vorsorge ist seit der Einführung des Obligatoriums 1985 in die Jahre gekommen. Seither hat sich die Gesellschaft stark gewandelt. Die Schweizer Altersvorsorge kann nur sicher bleiben, wenn sie den Wandel mitmacht. Die Gesellschaft steht nicht still. Die letzten Jahrzehnte brachten in allen Bereichen des menschlichen Lebens tiefgreifende… 18.10.2012, Jérôme Cosandey und Alois Bischofberger
Den Umwandlungssatz entpolitisieren Umwandlungssatz und Mindestzins sind wichtige versicherungsmathematische Parameter der beruflichen Vorsorge. Von ihnen hängen die Verzinsung der Altersguthaben und die Bestimmung der Rentenhöhe beim Pensionierungszeitpunkt ab. Sie werden jedoch politisch bestimmt und weichen seit 10 Jahren von der demografischen Entwicklung und den realen Kapitalmarktverhältnissen ab (siehe Abbildung). Am bedeutendsten wirkt sich… 17.10.2012, Jérôme Cosandey
Vorsorge an die Mitarbeiter statt an den Arbeitsplatz koppeln Die Arbeitnehmenden sollen ihre Pensionskasse frei wählen können: Für diese Reform gibt es viele gute Gründe. Die Versicherten könnten dann vor allem mit den Füssen abstimmen. Das würde dazu führen, dass viele der 2000 kleinen Pensionskassen mit insgesamt nur 15 Prozent der Bilanzsumme aller 2300 Pensionskassen verschwinden würden - eine Chance für hohe Kosteneinsparungen. 11.10.2012, Jérôme Cosandey
Mehr Spielraum bei der Wahl der Anlagestrategie in der Berufsvorsorge Die Versicherten in der beruflichen Vorsorge sollte die Möglichkeit bekommen, ihre Anlagestrategie im gesamten Überobligatorium selbst zu bestimmen - entsprechend ihrer persönliche Risikofähigkeit, ihrer Risikoneigung und dem für sie relevanten Anlagehorizont. 04.10.2012, Alois Bischofberger
Verjüngungskur für die Altersvorsorge Vor dreissig Jahren wurde das Gesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen-und Invalidenvorsorge (BVG) verabschiedet. Die damaligen Prämissen haben sich seither signifikant verändert. Heute sind neue Ideen gefragt. Unsere heutige Gesellschaft ist stark durch Individualisierung im privaten wie im beruflichen Umfeld gekennzeichnet. Die «normale Laufbahn» gibt es nicht mehr. Hohe Scheidungsraten,… 30.09.2012, Jérôme Cosandey
Die Altersvorsorge muss sich der Gesellschaft anpassen Die berufliche Vorsorge ist seit der Einführung des Obligatoriums 1985 in die Jahre gekommen. Seither hat sich die Gesellschaft stark gewandelt. Die Schweizer Altersvorsorge kann nur sicher bleiben, wenn sie den Wandel mitmacht. 28.09.2012, Jérôme Cosandey