Zu Gast: Viel Geld, wenig Wirkung – was in der Agrarpolitik schiefläuft
Think dänk!
ETH-Professor Robert Finger über die Zielkonflikte und Fehlanreize der Schweizer Landwirtschaftspolitik
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Michele Salvi
Zu Gast: Viel Geld, wenig Wirkung – was in der Agrarpolitik schiefläuft
Think dänk!ETH-Professor Robert Finger über die Zielkonflikte und Fehlanreize der Schweizer Landwirtschaftspolitik
Subventionen, Zölle und Kontingente kosten die Schweiz jedes Jahr Milliarden. Trotzdem werden Ziele oft nicht erreicht: Die Bauern klagen über tiefe Einkommen, das Hofsterben geht weiter, Umweltziele werden verfehlt und der Selbstversorgungsgrad sinkt.
Robert Finger, Professor für Agrarökonomie und -politik an der ETH Zürich, sieht die Ursache im System: Es setze zu stark auf komplexe Vorschriften und zu wenig auf Wirkung. Im Gespräch mit Michele Salvi plädiert Finger für einen grundlegenden Perspektivenwechsel: Weg vom Vorschriftendschungel, hin zu mehr Freiräumen für die Bauern und klaren Anreizen für sie, messbare Ergebnisse zu erzielen. Jetzt reinhören in die Podcast-Folge!
Nachhaltigkeit regulieren: Mehr Wirkung oder mehr Bürokratie?
Think dänk!
Eine Diskussion über ESG-Berichterstattung, Lieferketten und die Rolle der Schweiz
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Michele Salvi
Nachhaltigkeit regulieren: Mehr Wirkung oder mehr Bürokratie?
Think dänk!Eine Diskussion über ESG-Berichterstattung, Lieferketten und die Rolle der Schweiz
Der Bundesrat prüft, die Sorgfalts- und Berichtspflichten für Unternehmen zu verschärfen. Er reagiert damit auf die Neuauflage der Konzernverantwortungsinitiative.Die Europäische Union hat derweil den Rückwärtsgang eingelegt: Sie will Firmen bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung und weiteren Regulierungenwieder stärker entlasten.
Wie stark sollen Firmen vom Staat in die Pflicht genommen werden?Führt mehr Berichterstattung zu weniger Kinderarbeit und geringeren Emissionen – oder zu mehr Bürokratie?Welche Verantwortung tragen Unternehmen für globale Lieferketten?
Über diese Fragen diskutierten am «Monday for Future» Aline Trede (Nationalrätin Grüne, BE), Christian Wasserfallen (Nationalrat FDP, BE), Julian Kölbel (Assistenzprofessor, Universität St. Gallen) sowie Michele Salvi (Vizedirektor, Avenir Suisse) unter der Moderation von Philipp Burkhardt (Leiter SRF-Bundeshausredaktion).
Zu Gast: Was es für eine mehrheitsfähige Klimapolitik braucht
Think dänk!
Prof. Isabelle Stadelmann-Steffen spricht über die politische Ökonomie der Energiewende.
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Patricia Schafer
Zu Gast: Was es für eine mehrheitsfähige Klimapolitik braucht
Think dänk!Prof. Isabelle Stadelmann-Steffen spricht über die politische Ökonomie der Energiewende.
In Umfragen fordert eine grosse Mehrheit der Schweizer Bevölkerung mehr Klimaschutz. Sobald aber konkrete Massnahmen zur Abstimmung kommen, sinkt die Zustimmung. Aus ökonomischer Sicht wäre eine umfassende CO₂-Abgabe die beste Variante. Doch wie kann man die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von dieser Lösung überzeugen? Oder sollten wir über andere Massnahmen nachdenken? Und ist die direkte Demokratie eine zu hohe Hürde für wirksame Klimapolitik?
Darüber spricht Isabelle Stadelmann-Steffen in der Podcast-Folge. Die Professorin für Vergleichende Politik lehrt und forscht an der Universität Bern. Das Gespräch führt Patricia Schafer, Fellow bei Avenir Suisse. Jetzt reinhören!
Was wäre, wenn der internationale Klimaschutz funktionieren würde?
Eco on the Rocks
Gespräch zwischen Veronica Weisser (UBS), Peter A. Fischer (NZZ) und Patrick Dümmler (Avenir Suisse)
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Patrick Dümmler
Was wäre, wenn der internationale Klimaschutz funktionieren würde?
Eco on the RocksGespräch zwischen Veronica Weisser (UBS), Peter A. Fischer (NZZ) und Patrick Dümmler (Avenir Suisse)
Mit strengen (CO2-) Gesetzen will die EU den Klimaschutz voranbringen. Die Idee dahinter ist bestechend einfach: Importe von Waren wie Zement, Stahl und Aluminium aus Ländern mit schwachen Klimaschutzregeln werden künftig mit einem CO2-Aufschlag belegt. Damit soll verhindert werden, dass EU-Unternehmen einen Wettbewerbsnachteil haben oder gar in Länder mit laxeren Umweltvorschriften abwandern. Peter A. Fischer (NZZ), Veronica Weisser (UBS) und Patrick Dümmler (Avenir Suisse) diskutieren, wie diese Idee in der Praxis ausgestaltet werden könnte und welche Chancen und Risiken sich daraus für die Schweiz ergeben.
Wirtschaft muss nicht trocken sein. Im Podcast «Eco on the Rocks» diskutieren Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür jeweils Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint immer einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers!
Mobilität der Zukunft – das Auto als Teil der Lösung?
Think dänk!
Helmut Ruhl, CEO der Amag-Gruppe, im Gespräch mit Avenir-Suisse-Mobilitätsexperte Patrick Dümmler
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Patrick Dümmler,
Marc Lehmann
Mobilität der Zukunft – das Auto als Teil der Lösung?
Think dänk!Helmut Ruhl, CEO der Amag-Gruppe, im Gespräch mit Avenir-Suisse-Mobilitätsexperte Patrick Dümmler
Im Bereich der Mobilität finden gerade grundlegende Umwälzungen statt, überall wird über neue Formen des Unterwegsseins nachgedacht. Schaffen wir die Mobilitätswende, wenn die Energiewende stockt? Ist das Elektro-Auto wirklich nachhaltig? Und könnte man den Platz in den Städten nicht für Besseres nutzen als für Parkplätze?
Helmut Ruhl ist seit 2021 CEO der Amag-Gruppe, der mit weit über 70’000 verkauften Autos pro Jahr klaren Marktführerin in der Schweiz. Unter der Leitung von Marc Lehmann diskutiert er mit Patrick Dümmler, Senior Fellow von Avenir Suisse, über die Mobilität von morgen – im neuen Podcast aus der Denkfabrik: Think dänk!