Verjüngungskur für die Altersvorsorge Vorschläge zur Reform der zweiten Säule 15.04.2013, Alois Bischofberger, Jérôme Cosandey
Mehr Eigenverantwortung in der beruflichen Vorsorge In der immer stärker durch individuelle Lebensläufe geprägten Schweizer Gesellschaft könnte man mehr Eigenverantwortung in der 2. Säule erwarten. Doch in der Realität passiert genau das Gegenteil: bestehende Wahlmöglichkeiten werden in Frage gestellt und die Umverteilung institutionalisiert. 12.04.2013, Jérôme Cosandey
Keine klare Richtung in der Schweizer Sozialpolitik Das D A CH-Reformbarometer im Detail – Die Sozialpolitik (1) 21.03.2013, Marco Salvi
Die Teilkapitalisierung kantonaler Pensionskassen hat ihren Preis Die Ausfinanzierung öffentlich-rechtlicher Pensionskassen wird in vielen Kantonen heftig debattiert. Genf und Zürich haben am letzten Wochenende darüber abgestimmt, in anderen Kantonen stehen zum Teil die parlamentarischen Debatten noch an. Dabei wird eine Teilkapitalisierung häufig als günstigere Variante präsentiert. Was aus Sicht eines Finanzdirektors stimmen kann, wird für den Steuerzahler jedoch teuer. 07.03.2013, Jérôme Cosandey
Entwarnung für den strapazierten Mittelstand? In einer eigenen Studie zum Schweizer Mittelstand kommen die Statistiker des Bundes zum Schluss, dass bei den Einkommen der Haushalte keine Polarisierung nachzuweisen sei. Der Mittelstand konnte seine wirtschaftliche Position aber nur halten, weil er den Rückstand in der Lohnentwicklung dadurch wettmachte, dass er mehr arbeitete. 01.03.2013, Patrik Schellenbauer
Ideen für die Schweiz 44 Chancen, die Zukunft zu gewinnen 15.02.2013, Patrik Schellenbauer, Gerhard Schwarz, Rudolf Walser, Alois Bischofberger, Daniel Müller-Jentsch, Urs Meister, Lukas Rühli, Jérôme Cosandey, Marco Salvi, Markus Schär
Die Zukunftsdebatte beginnt Vergangene Woche hat die SP Schweiz zu unserem kürzlich publizierten Buch «Ideen für die Schweiz» eine Medienkonferenz einberufen und ihre Kommentare und Alternativ-Vorschläge präsentiert. Wir spielen den Ball gerne zurück - und nehmen zu einzelnen Positionen Stellung. 07.02.2013, Andreas Müller
Den «richtigen» Umwandlungssatz gibt es nicht Weil wir immer älter werden und weil die Kapitalmärkte weniger Rendite abwerfen, ist der heute geltende Umwandlungssatz zu hoch. Diese Tatsache ist kaum bestritten, die richtige Höhe dieser Zielgrösse hingegen schon. Dazu dürfte eine neue, politisch festgelegte Zielgrösse überholt sein, bevor sie überhaupt im Gesetz verankert ist. Es braucht deshalb neue, flexiblere Ansätze. 06.02.2013, Jérôme Cosandey
Die Schweiz exportieren! Die Eidgenossenschaft ist ein Experiment. Sie zeigt im Kleinen, wie der Prozess der Globalisierung im Grossen funktionieren könnte. Nur müsste sie endlich ihre Ideen und Institutionen aktiv im Ausland bewerben. Eine fragile EU würde davon profitieren. 01.02.2013, Harold James
Der Staatsschulden-Eisberg Die wirtschaftspolitische Grafik Gravierende Nachhaltigkeitslücken 28.01.2013, Gerhard Schwarz
Gleichlange Spiesse für Frauen, ältere Arbeitnehmer und ausländische Arbeitskräfte Mit einer freiwilligen Abgabe bei Neueinstellungen von aus dem Ausland zugezogenen Arbeitskräften liessen sich gleich drei Ziele verfolgen. Erstens könnten politische Attacken auf die Offenheit des Schweizer Arbeitsmarkts etwas abgewehrt werden, zweitens liesse sich der Zuwanderungsdruck etwas dämpfen, und drittens wäre das ein Anreiz, das in der Schweiz zu wenig genutzte Arbeitskräftepotenzial von Menschen über 60 und von Frauen besser auszuschöpfen. 25.01.2013, Patrik Schellenbauer
Eine zeitliche Staffelung der Reform «Altersvorsorge 2020» ist nötig Die gleichzeitige Reform der AHV und der beruflichen Vorsorge ermöglicht neue politische Kompromisse. Allerdings lässt die finanzielle Situation der Vorsorgewerke nicht zu, mindestens acht Jahre auf die Umsetzung der Reform zu warten. Eine Aufspaltung des Vorhabens in zwei Reformpakete drängt sich auf. 11.12.2012, Jérôme Cosandey
Fünf Erfolgsfaktoren für Sozialreformen Die Politik tut sich mit Reformen in den Sozialversicherungen schwer. Es ist deshalb wichtig, die Erfolgsfaktoren zu kennen, die diesen Stau auflösen können. Mehrheitsfähig gewordene Sozialreformen in Ländern wie Deutschland, Schweden und den Niederlanden liefern Hinweise. 23.11.2012, Alois Bischofberger
Alain Berset wählt die «Alles-oder-nichts-Strategie» Das Altersvorsorge-Reformpaket des Sozialministers ist mutig und eher schwer durchsetzbar 22.11.2012, Jérôme Cosandey
Ernüchterter Schweizer Mittelstand Die Schweiz ist ein Hort des Mittelstands. Wenn nun in diesem Land die mittleren Löhne unter Druck geraten, kann das nicht als typisch helvetische Luxusdiskussion abgetan werden. Denn hier wird an den Grundfesten des Selbstbildes gerüttelt. 19.11.2012, Patrik Schellenbauer, Daniel Müller-Jentsch
Weniger Vorschriften in der beruflichen Vorsorge Die wachsenden gesetzlichen Anforderungen an die berufliche Vorsorge erhöhen die Kosten und die Komplexität des ganzen Systems unnötig. Statt detaillierte Leistungen vorzugeben, sollte der Staat viel eher minimale Beitragspflichten bestimmen – wie das bereits in Liechtenstein praktiziert wird. Der Kapitalbezug sollte nur in Verbindung mit einer Teilrente zugelassen werden. 14.11.2012, Jérôme Cosandey
Alter verdrängt Jugend nicht Die weitverbreitete Meinung, dass eine hohe Beschäftigungsquote älterer Arbeitnehmer die Jungen am Eintritt in den Arbeitsmarkt hindert und zu steigender Arbeitslosigkeit bei den mittleren Erwerbsgenerationen führt, ist falsch. Das Gegenteil ist wahr. 08.11.2012, Alois Bischofberger
Keine Sonderbehandlung öffentlich-rechtlicher Pensionskassen Im Unterschied zu privaten Pensionskassen sind öffentlich-rechtliche Vorsorgeeinrichtungen nicht gezwungen, den Deckungsgrad über 100% zu halten. Diese «Teilkapitalisierung» ist stossend und bringt mitunter grosse finanzielle Risiken für die Finanzen von Bund, Kantonen und Gemeinden. Sie sollte deshalb abgeschafft werden. 31.10.2012, Jérôme Cosandey
«Wir Schweizer arbeiten ja nicht ungern» Damit der Rententopf länger gefüllt bleibe, brauche es ein flexibles Rentenalter, fordert Avenir-Suisse-Direktor Gerhard Schwarz. Ältere Leute sollen länger arbeiten. 30.10.2012, Gerhard Schwarz im Interview mit Roman Schenkel
Grösserer finanzieller Spielraum dank flexiblerem Vorsorgesparen Die individuellen finanziellen Bedürfnisse und die Sparmöglichkeiten schwanken während des Erwerbslebens stark. Zumindest im Überobligatorium der zweiten Säule sollten die Versicherten deshalb die Möglichkeit haben, ihr Sparverhalten der jeweiligen Lebenslage anzupassen. 24.10.2012, Alois Bischofberger